Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 30 (28.7.1916)
- Date
- 1916-07-28
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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'$■^4« 19Ö9, matt dMt unk UMarfotfdKi für l««Mre Znierrffe» UntafNso»' Btfrtokft, die die Abficht halt», verschiedene hygienische Anstalten I» Palästixa in« Leben zu nifm. Endlich konnte i» Rai ISIS der Begründer dieser Gesellschaft, Dr Arie Deham, ln Jerusalem seine Arbeiten degihne», die in dem jahehnndertelang l» saai. «teer Hinsicht s« vernachlässigten Lande einen segensreichen Aufschwung nahmen. — DaS Institut zerfällt vorläufig in drei Abteilungen: I. Die Wutschuh-Abteilnug. (Pasteur Institut-, S» ist die« die i» Lande populärste Abteilung, die auch de« Ganze» den siamcu gegede» hast. Do« finden diejenigen Personen, die vou den verschiedenen tollwütigen Tieren (Hunden, Aasen, Aomeleu, Schakale») gebissen find, die zur Heilung notmendige Behandlung. Trog der knigen Zeit de« Bestehen« wurden bi« jetzt etwa' SiXt Personen in der Abteiluug behandelt. Ü4 wurden ferner 28 Gehirnuntersuchuagen ans Tollwut (bei snhernt Dn diese insolge det IHwIerig'» und Bestldernngsneittei oft za wir ka», hatte UN» i» Land«, auch unter den jüdische» Soloniste», viele Opfer der Tollwut zu beklagen, S» ka» anler ander» der tragische Kall vor, daß ein Arzt stPichtjude) seine» an Tollwut erkrankte, Sohn mit eigener Hand erschoß! Die Gründung de« Institut« hat im Laude Ungemein segensreich gewirkt. Sn« allen Teilen de» Lande», vom Libanon bi« zur Wüste und von Gaza di» verschewa, an« den Städten und Aolonieu kommen di« Gebiffenen nach Jerusalem zur Behandlung. Dr. Beha» ist fortgesetzt bestrebt, durch Pubtikationen in de, hebräischen, deutschen und arabischen Zei- Inage» de« Lande«, durch Broschüren sowie durch Beeinfluffung der Scheich« die-Bevölkerung übest die Tollwut und ihre Behandlnng aufzulärdn. Die Scheich«, die an den Dirfern meiste»» da« Amt eine« Arzte« vertreten, hatten früher die Behandlnng der Seßiffene» nach eigener Methode »»«geführt, die zicmlüh unähnlich der Pasteurische» Methode war und sich im Srsolg der Volk Herrn Dr. Beha» auf sanitäre» Gebiet ist «r auch onznsehen, daß jcht sch« die Gehirne tolwntperdtchtiger Tier«, oft fm» »ach Borjchris! in Glycerin ausdewahrt, dr« Institut an« den entfernteste, Teilen de» Lande« zur Untersuchung jugehe». Zutereffgnt ist ein Einblick in dru großen varterau» de« Pastenr-Kustitut« am Lormittag. Da steht »an 25—SS Personen jede» Alter« uad Geschlecht«, Lhalnkajude» »ud sounengebrtuut« jüdische Aoloniften, verschleierte Araberinnen und Fellachen, Beduine» »nd Soldaten, deutsche und amerikanische Aoloniften. Alle warten mit orientalischer llinh«, dl« die Reihe der Einspritzung an fie kommt. Da« Vertraue» »ud die Achtung, die da« Institut uad sein Leitrr — ha Halb» ha Jahud, wie der Araber sagt — im Lande genießt, ist außerordentlich und trägt viel zum Prestige der jüdischen Bestrebungen bei. lSchlutz,°I,t> Ordnung de« Gotteidienfiet in den Gemeinde Synagoge». Wir >cn RrrHall Itt fsnsekerkattkaU, dann VU atSahflon »an Lesern gegerrilder delndrlel Barankworkun, übernehmen. Zeitungstrettaf €eaa6fltb W. 7. vegtaa *9 7. RnonoHba * Pr,di,. •0* 7. LK 4. 8 . Kargt. M UtS4 V, fllcBV, Uhr Nachruf. Am re. JaH d. J, lat . Herr Stkntir lu Wollmarn Von luaUitbtrun CharakUT bat er, seit 11 Jahren kt aaester Verwaftaag tUig. sieb ErflUaag »einer dienstlichen Aafgaben mir eraater Gewissenhaftigkeit gewidmet and dl« ihai überwiesenen Arbeiten mit rühmlichem Flafeee .eriedift. Die«, -eovie seine ta^-flose Führung and «eine Ehrenhaftigkeit riehen ibm über das Grab biaaaa eia denendej Gedenken. Breslau, dea TU J«Ji J91«. Der Vorstaid der Sjiagesei'Gemiide, pi«char^q«agoge. rar 21x2 .thjo ftüd ",7 . 5-2UV .102W7t m. *«9 . . nn;o abend« 9“ . 'xro 1 friäj «'}• * inn2 rmw Dochntagm lotatM 8 . rmjo Qstmirit i« Hebrtficheu, Vorbereitung für •etietMeaft axb mso 13, Aas-ttdaag faa Korsetea ^SSonafiV^Sermniait das AakM^^l^tbcntara »i> Khrfniw Wshread de» Traaerjahre« and zu Ichrwrin. Ebenso Wjrd da« chedschtai» ta der Syaagogr ta dUieWDwto Seife durch die üblichen Gebet« abychaltea. Gelegeahett ist i» Trauerjahr: uad an dea Zehrzrite» vorzadetea. Pe» Bedächtai» »er «efaLeaea Keftate» arir» «rim Arützgelleodieaße dar«« da» ««tiche Keernge-ri im MfMl ' . «irr geehrt. 8etci*ttei «ttlea mit *m -aaaisea» »erber 1 OeLsdtr ‘ Achtungl Mach neuerlicher Verfügung dürfen ab 1. August d. J. reine Kernseifen reine Fettseifen oicbi mehr hergestellt terden. Es ist daher ratsam, die Sf|fkawaFfcan sam Einkauf meiner in anerkannter Güte hargestelltec Seifen, solange mein Vorrat reicht, noch voll aaszunützen. 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