Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 30 (28.7.1916)
- Date
- 1916-07-28
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Misch« PdMte» Uns« Jutcatm Dargestellt für Mt reifer» 3ugtn». 10) o»> De. Nap Leermsn», Rgt. n. L«rirt0rabbt»er. Z» den Eltern sollen Me Kinder die Sttlldertreter Solle« ans Erden sehen : Zeder Hab« Ehrfurcht vor seiner Mutter und und Mr seine» Later Lev. iS.,. Und in de» spätere» Spruch- Werke» lesen wir: Ein Auge, da» den Later verachtet nnd Me Mutter verspottet. da« sollen Me Rade» a» Bache authaike» und die jungen Edler sreffe» Mi 80.',. Selbst sündhafte Eltern müffe» Iwn den Kinder» geehrt werde». Rur Solle« Wort geht oor Etlerngebot. Uedei dem tat der Elter» hinan« gilt die Pflicht der Ki»dedlreue. die de, Willen der Verstorbenen heilig hält und ihren Todttlag alljährlich »ach Trauerfilte begeht. Die Hauptpflichl der Eltern gegen die Kinder besteht dari», fle für Sötte« Wille» durch rechte Erziehung, die mit Liebe und Strenge weise gepaart ist. zu gewinne». Darum mahnt die Tora: Dn sollst die Worte Solle« deinen Kinder» «lnschärsm 6*. Die gemeinsamen Hauiandachle» und Besuche de« Botte«, dienfte«. die frommen Ueduogen und Bräuche im Hause werden eia aozeneißdare« Band um alle Slieder schlingen, da« allen Stürmen de« Leben» trotzt und nicht nur die Mesnsa an der Tür, sonder» der ganze Beist de» Hause» wird sagen: Hier ist Schadba. Der Allmächtig«, der die Seelen in Eintracht zusammeusühn. Im Berufe. vred w» aase. .Schaue und schaffe/ so ktnnte man mst dem alten Bideiworte zu jedem jungen Menschen sagen, der hinan«trrtt in« Leben: Sie aus die Gaffen, blick empor zu den Sternen, schau aus die Dinge um Dich herum und sei ein tteuer Ardeiler. vergiß aber nicht darüber den Sugenansschlag zur Höhe, den Himmeltflng deiner Seele zu Gott. Wohl gilt auch von der Berusäardeit. daß wir ln ihr Bon diene» l Den» mir find die Kinder Israel Diener, »ein« Diener find fie. die ich herau»gesühtt bade au« dem Land Aegvpten, ich Mn der Ewige, Euer Bott'. (Lev 25 M). Und im 4. Wort« der sog. Zehngebole heißt e«: Sech« Tage sollst du Erbest tun und all dein Werk verrichte» und der Psamift fingt: Wenn du von der Mühe deiner Hände genießest. Hell Dir und wohl Dir sPs. >28.,) und der Weise predigt: Liede die Erdell <>b. l.„) und preist den Fleißige» : Siehst Dn einen Mann, der tüchtig ist in seiner Arbeit, vor Einigen mag er stehen (Mt. 22„). Und ganz in diesem Sinne' mahnt ein neuerer Denker: Erbeitea und nicht verzweifeln, ja «an hat sogar den Arbeiter den Heilige» de« 20. Iahrhundett« genannt. Allein über all de« bars man nicht vergeffen, daß e» auch eine seelenmärderlsche Arbeit gibt, wie etwa der Dichter Hebbel einmal »o» seinem Later schreibt, die Ardett hätte ihm da» Gemüt auigedirrl. Und «er einmal vomZammerfizilianischer Bergwerkiknadea, die in de» Schwefelgelben bei ihrer ungesunden lctcnsgesährdeien Arbett, die fie schnell der Schwindsucht verfalle» lassen, gevRHImi V«l Xp« »MW - Me. lese» hm, »er weiß, daß in dem Bibelworie: I« Schweiße deine« Angesicht« sollst d» »eia Brot esse» Be». 8.,, für gnr manche, nicht eitel Segen »«schlosse» liegt. Wie wirb die Arbeit zum Segen o»k zum Wege de« Glücke», daß man die Freude de« Psalmrste» teile, kan» der fingt: E» geht der Mensch zu sei»em Werke uad a» seine Ardeit zum Adend Ps 104«. 1. Sorge für rechten Wechsel zwischen Arbeit und Rohe. Rachtrrih«, Sadbatruhe, Festesruhe l Ae schwerer die Arbeit, je grnndliiher die Ruhe und Erholung. 2. Hilf mit, daß der schweren, »»«»genehmen Arbeit enlsprechent Lohn werde. 8 Fördere die EroalöMsirebungen, die daraus gerichtet find, daß jedem sein Recht ans Arbeit d»rch Ardeitsnachwei« gefichett und Pflege uad Versorgung in Krankheitszeite, und im Atter gewährleistet ist. 4. Durchleuchte deine Arbeit mit Liede zn Soll mit dem Bewußtsein, er hat »ich an deinen Platz gestellt: Sei «in Arbeiter Botte«: Znverläffig ist dein sirbeitsherr, daß er Dir »einen Lohn gibt, doch wiffe, der rechte Lohn für Me Berechtigkeil liegt ih Ewigkeiisgülern (Ad. 2^,). <g-nj,,u», v«r sy. psal» »mm Iderseßt und erklstt vnn kthrer Unit »we r-namsla». t Himmel »zählen Botte« Würde, und seiner Hände kündet Me Wölbung. lag um Tag quillt Bedanke, und Rächt offeodatt gch Erkennttii». E« gibt weder Bedanke chehen, den» Kunde nicht vernehmbar wäre. Durch die de geht ihre Kunde und ihr Ausdruck durch da« gaoz« ad. daiintien dem Eonuenball ei» Zeit gesetzt ist. dieser wie ein au« seinem Brautzeit heraustreteuder m gleich einem Seditter de« Wege« elnherschreitet, t«gang von de« Himmel« Saum und besten Umlaus >»g ist, so bleibt doch nicht« oerborgiu »or seiner Glut, gen Lehre ist gediegen, seelenerquickend; de» Ewige» ist zuverlässig. Eintällige weise machend; de» Ewigen lagen find einfach herzersreuend; de» Ewige» meauter, °»ge»rrle»chte»d; Gottesfurcht ist rein, »»» n Bestand; de« Ewigen Urteile find wahrheitsgemäß, recht. Eie, bi» erstrebeuilwetter find als Boldeswert »e« Sold und süß>r al« Honig und Honigseim, durch auch dein Knecht erleuchtet. Zu ihrer Beobacht»»- »er Lohn. Zeetümer, wer-sähe fie ei» k Bor Ber. ten (unbewußten Fehler») enlschnlhig« mich. Auch entzleh« deinen Knecht, mögen fie nicht herrsche» über n würde ich vo» grobem Vergehe» ganz frei sein. E« tlgesällig meiue« Munde» Worte al» Besinnung meine« >or dir. o Ewiger, mein Fel« uud »ein Erlöser. sirtlkäreuM JuhaktuaugaM Wohl mag es UN« scheine», als sei die Ratur Selbstherrscheein aus Erde»; da« für »User physische« Auge uubnrch. dnngliche Sonnenlicht blendet unser» Blick, als ob e« n»s hiadernl wolle, jeaseit» der Sonne, außerhalb der Et»»e»»eü, eine höhere Mach« wahrznnehme». Ader der ui«, daß über den Rotnrgesetze, ei» höhere« da« auch uoch^s» »ndurchlmugllche Raiurmächte ui Auge nicht verbergen könne». Sein« Kenntnis den» da« kostbarste materielle Snt. Sie fich mach» und dem Sitte»gejetz »achzuleben. ist ei» der wir uu» nicht entziehe» kduuen. da fie der wertvoller eigen zu Färber»«, neaschllche» iowohls de» 8er- Faffungskrast eniipricht »ad ihr« Erfüllung stand wie da« Gefühl befriedigt. Bautet. der ,rtß»d»»e» Jlaüdirrer. Blitze! Mol fand in Rew-Forl di« 18. Zahreokonserenz de« ,Be da»des Mr orthodoxen Rabbi» er' statt. Zm Mittelpunkt »r Debatte stund der Bottrog de« Rabbiners Schaffet^»»« Bail «oee. über Me jüdisch-orthodoxe Erziehung. E« wurde solgeum- Resolutio» angenommen: .Der Rabdsteer-Verbant fleht das Al t der jüdischen Erziehung darin, daß die jüdische, JtiiMr];« richtige» Jude». Me Me Wege der Tora gehe», erzöge, «< de». Die einzige» Mittel dazu flad die Bibel, Me Semana uud der Schulchau-Aeuch'. Eine zwxite Resolutio» über Ist »itioaalraMIalen Schule» lautet: .Der Rabbiner-Verband protestiert entschiede» gegen Me radikalen Schule» »,» war» alle ge- )etze«trene» Jaden, ihn Kinder i» Mese Schule» zu» ßockm. Sie find kein genügen« »ist für da« Jude»!»« al« die MtsstouG schulen »nd wer fie unterstützt, gleicht einem Jndestj der de» Götzendieust unterstützt'. lttzr» md ZchAlt. Gnese» Die Seduladgade» für da» Etatssahk ISIS betragen bei der jüdischen Sch»Igemei»M IO«/, wie iv Voesahn. Zlibckß. Der Lehrer a. «. ist. Realschule hhiß Koch wurde z. kgl. daher. Lehramtlasflstente» ». d. kgl. s Realschutt Aschaffenbnrg er»a»»>. ilritgrs«Is«ste ßkose» An einem Sonmide«» fand vor Begin» dtt Morgen» andacht i» der Synagoge B. BrüdergemeiuM eiuelBorvereidignug von jüdische» Mauaschasteg hiesiger Barntso» statt. Gemeinderabb. Pros. Dr. Bloch hiettdie Ansprache, i» welche« er dttHeilighalluug de« Eide« er Enten» »»t di« juigev Krieger er»»h»tt, Treu«, Lied« uud Gehorsam gegen de» Laudesvaier zu wahre» »»d dabei »ich! den awgestiumtteu Bäteralaube, outzerachi zu laffen. Rach dem Sedetck für Kaiser und Reich v»d Erteilung de» Prtestersegme« uerohschiedett er dtt erschiene»«» Soldat«», wadel der Synagogenchor, tttt zu >,. sang, dteobezügluhe Gesäuge «oeieng, Di« «Uttätilche Feier machtt aus die BersammeUe» et»e» mächtige» Elndonck. «Wer» har» »«« JachsenHAetntngen uiull. I i seine» Adjutanten, Mr im Zdraelitische» Asyl i» Ehnnstlt verwundet liegt, ZV besuche». Der 'Herzog desichigtt Mi Mcftr Gelegenheit unter Führung de« Justiz rat« Eltzdacher nud der dstiglenude» Aerzle Me Anstalt. pole» >»t« dkAtscher versawl»-. Ktaatosellretär Kekfferich i» einer jüdische» sißederschnk«. Bei seinem letzte» Aufenthalt ln Warschau besuchte Herr Staatssekretär Dr. Helfferich unter Führung de« Reichstagsabgordneten Dr. Ludwig Haa« auch die otthodoxe Ehederschule .JeffauM-Hathora." Er besuchte alle Abteilungen, «ohutt auch dem Laimudunterricht bei »ad interesfiette fich für die eigenartigen Lehrmethoden. Der hohe Bast äußert« seine ZusneMuheil über die Ordnung und den Lehrersolg dieser Muster, hastc, Anstalt. Marsch«». Die jüdischs Bemelndeverwastuag beschloß, Mn Angestellten und de» Lehrern einen Teuerungszuschuß zu gewähre»: Personen mit weniger a>»885 Jahresgehalt erhalten 20*/, Zuschuß, mit 835 bi« 600 Rubel 15*/„ von 600—lOOOSubd 10*/, Zuschuß. — Die llnterstütznngskommisfiou bestimmt« für Me Küche zur unentgeltliche» . Speiseabgade 165 Rbl. aus drei Monate, für Mn j. Frauenschntzveret» 800 Rbl-, für verarmte vermittter de« HolzhanMl«. 1000 Rk.. für da« zent- Irale Breisenheim >500 Mk., für die Bestllschast .Postlek' (Stärkung) 1500 MI. uvd für da« Zentralbureau der Wohlsahrtseinrichiungen 20 000 Rbl. für Juni. Marsch»». Jüdisch« Mertreter I, der Schnlselltto». Der jüdische Lehrerverband waudtt fich am 18. Juli an Me städttsche Schulsektion mtt dem Besuch, auch Bertteter diese« Berbande« lu die Echulsekti», zu Mruseu unter der Begründung, daß M« Schulan gelegen heilen. Me weite Kreste der jüdlschen Bevölkerung berühren, nicht ohne Anziehung »on Fachleute» erledigt werMn käunte». ^»dz Am 18.7. fand eine Sitzung der Mi der jüdischen »emetnd« gediltetm Kowmiflioa zur Aas. Närung der jüdische» Bevölkerung üMr die Anmeldung der Kriegsschäden statt. Es w»rM beschloffen, eine» lechniker >a»z»»ehmen, der sür Personen welche Kriegsschäte» erlitte» haben, Pläne uod Skizzen ansettige» soll. I» der Bemeindekanzlei solle» MttglleMr der Kommiffion intereffierteu Personen di« nötige» Ausklärunae» gebe». Loa de» Geldern, di« der Gemeinde vom Worschoven Erzbischof und vom Kürsorgerot zvgegangen find, werde» gegenwärlig 285 Kostkinder »nterhalten. fö^er Verein der Besitzer der jllMsche» Elementaronsschulcn hielt am 18. 7. Ottstr. 48, sei»« Hauptversammlüug ab. Der BorfitzenM I. Soldberg erstattete Bericht. Vielen unMmittelte» Mitglieder» wurde Uuterftützuug gewährt; ein Echied«gericht hat "viele Mißverständnisse unter den Mitglstdern geschttchttt. Der Gesundheitsauslchnß schuf eine Badeanstalt für dl« Schüler. Die Munahme» betrüge» 415 Rubel, Ausgabe» 418 Rbl- E« wurM beschloffen, eine Kooperative z» eröffnen, wozu Me behtrdliche Genehmig»», derert» eivgehott »nrM: sowie di« Brlluduug einer Ledeus- »erfich«ru»g«kaffe. Dtt Mitglttdsbeittäge solle» »mr 50 aus 86 Kop. »umatlich Mniagot werde». Der »«trag dez.Brüada», einer Musterschule wurM der verwaltu», zur Entscheid»», überwies»». Znm EH(envorfitze»Mv de« Verein« wurM ei», ftimmigl Oberrabdiner Lretstman» gewählt, l» dtt Verwaltung I. Goltderg, Eilender,, Milich u. ». cUt|. Im jüdische» ^»ad<»,h»»aü»m wttd im nächsten Schulja!;r Me volnisch« u»terricht«sprache eingesührt. z. Messe Lehranstalt besanden fich am EnM de« Schuljahre« «vom 340 Si tüler. - Im jüdische» Kur»- »»» -porkoseei» wttdl am d. ' 8 Uhr abevd» im Kvnzerisaatt, Bahufir. 18 Herr M. Krqnski einen Vortrag halte» über »Dtt häusliche Vor-' Mldung de« Kl»de« zur Schule i» geistiger, phhfischer und Moralist er Hinficht'. — chedächtuwkeier,kilr^erzl «eranftMtett der We»i» .Wet-I»' am 24. 7. im Lakal Passage Schulz 2. da« zimcksilsch« Aomitee am 24. 7. Im Saale Geyer« Riu, 5 uad am 25 7. im Haust Spinnlintt \ mtt Prediger R. Mllejkowlki. - Präs»», »er jfiMsche» Wo»»kch«t«ßrer Die bei der jüdische» GemeinM gebildete Kommtsfio» zur Prüfung von Lehrern ber hebräisch«. Sprach« und' Religion a» de» städtisch« n Elementarschule» hat in der Sitzung ». 20. 7. beschloffen »on den Lehrer» Kenntnis der hebräische» uud lande«. Übliche» Sprachen, der Bibel, der Geschichte -and Grammatik, iowtt d e Ausarbeitung eine« Thema« »nb Führung einer Musters hulstunM ,, verlange». Zur Aasarbeitnug eine« Prüsun; «plane« wurM an« de» Herren De. K a h «», X. Biller, I Schwartzmav» uud Z. Grawe et» A»«> schuh gebildet. Die gegenwärtig angestellle» 15 Lehrer haben sich der Prüfung zu unterziehe», dtt "iv dieser Woche stattfiadet. - W«t i M»terOüh«rg»a»»sch»ß Mr Mottzi»»is«e» jüMscke» Gemei» >e. Zm Jnvi erteil«« Me Gemeinde an 112 Familtt.r . 858 gib i. 98 Kop.. Unterstützungen. Di« Eiuuahmeu betrugen ' 698 R. 78 Kop.. daoo» «baren 484 R. 72 Kop. Spende» »nd 214 R. vettäge zu 50 Kop. Die GemeinM hulerstützte a»ßer- Mm 14 > Familie» mit Ledensmilttla, wie KaNosseln. Brot, Grütze, Salz, Tee v. a. J.I dz.lI» der Hg4ch»err»»e»llll»iü des jüd. Wahltätijkeit«- verein« iREolalftr. 88) werbe» gegenwärtig »ur Wöchnerinnen ausgeno nmen, Me eine Bestätig»», ihrer Mtttellofi^eit vorstellen können. Zettel zur Jnausprmhnahm« der Bereinlh«. bamme» werden täglich «»«gestellt. — (Jüdische Merettm.) Am 19.7. w ir Sitz»^ der Lerwaltting de« jüd. Hils«»er«1»1. Man beschloß fich mit dem Berel, »Billige« Brot* zn verständige i, »m gemetisam dtt jüdische Bevölkern», mit Brot zu versorge i. Außerdem soll dtt Brotzenttatt ersucht »erde,, für dtt z» errichtenM Bäckerei geuügevd Mehl z» liefern. — Jm Jüdische« WäüeeeiMsttzermereln w»rM» für dtt Leih. «» Sparkoffe 4000 Rbl. gesammelt. Dtt Kaffe wttd ihre Tätig, l» der Isächfte» Woche avsnehme». — J» Jsidiiche» kandwirt- Mevottz, Ko»sta»ti»«r-Sttaß« htttt A. Helm»»» am llhr adertd« «in«, Vortrag über Dil. Theodor Herzl. 18. i. finden »m 9 llhr <M»M, Boewohioerßrmm. dingen statt. Tagesordnung: Wahl eine« Vorsitzende», Be» richt, Kritik, Kandidaten der neue» Verwalk» ng. Hionsionkimmo. Dtt Ggllvdvng eine« jüdischen Wohltätige keitsverein« »nrM genehmig. »«»demdie«. I» der »orrige» Woche erhielt her Rabbiner vom Htlksverein ». deutsch Zude» in Berlin 500 ». z« I Unterstützung der jüdische» Be»ölker»ng »schön««. Ein H et» s ür »i, j ü di s cht Kinder wttd hier gegründet. Beim Heim wir» sich anch vi»e Schelle best»»«». «omoscho». Der hehräische Perethatte dtt Genehmigung zur Beransialtuna eine« Gedächtnis ade ntll zu Ehre» des gioniftensührer« Dr. Theodor H er >i erhalte». Dtt Feier fand am 28. 7. im Saatt de« jüdischen Tnrnverttn« ln der Hludenbnrgollee 87 statt. Vorträge htetten Redaktenr 0 , e r-Lodz (jiddisch)« »I I-Tomascho» <**«.), gnsowskst Tomoscho» (hebr.) dazu folgten Deklamationen: ». Fet. Bor,di»o (jiddisch) Znlonski (Hede.) Adnnollo-Mot». «er jüdische «esnnhhettg. an«,chv». der 116 tätiW «itglstder zählt, vGMmlllicht einen Bericht. Av den Kronkenhänsem wurde» SS« Personen dehaudeit, t» Genesenden hei» 817. im Absondeenngshenw 455. Dtt Verpflegung kostetet« 157» Rbl. Dtt Eiunahmeü betrugen: . Mitalttdodetträge 1458. Woche» bei träge Sill, Anleibe 127, Ivo»Teehalen »nd »er billige»Küche 200, ». jüd. HpMomttor >186 Rbl. - Der jü»«che Hilsgverein echttöt vom- Hllssverel» »er Matsche, A,de» eine llnttrstü tznvg »m>,8000 Mk. — Dieser Tage trafen vom Hilf«» er et» »er »entschen Inden in Berlia 41 Säcke Gerste»flocke» für die arme jü» Mich« Bevölkern», ein. Die Send,», »nrM der Mitten Küche üderwttst», dtt ttzflich 1,100 Mittagessen zn ll Kop. »maWoigt. Mttknn. (Binmentag.) Zugunsten der nnentgeitlichen he brätschen Mädchenschnle, dtt vo» 70 Mädche, besucht wird, fand am Sovntag ei» Binmentag statt. MtWa. Der Stabthanptnm»» gebt Mkannt, »aß von Ausan, August diese« Jahre« ad für die jüdische» Lehrpersonen de« BerwaltuugsgeMttes Wilna.S»»alk> et» evna brii Moaatt dauernder Fortvilduugsknrsus eingerichtet werden Gll. An dem Kurs»« solle» anch solche geeignete junge Leutt jüdischer Religion teilnehme», dtt »MH »icht Lehrer sin», ober den Wunsch hoben, Lehrer z» werde»; eine genstgeuM Vorbildung ist jedoch Vor» aussetzvug. Der Kurs »«»er ist noch unbestimmt; e« kommen Wilna »der «nmakki oder, falls Parallettnrs« sich «vmtgiichen laffen sollen, betM Städte in Betracht. AnäwärÜge Kmsisttn solle» i» einem Znternat vereinigt werde» und für thee Gv. ltsttgung »ouatltch 50 Mart, für Schnlgll» »onolliG 5 Mnek ,» jählen ha»e>. Am Schlaffe des Kurs»« soll«, dtt Tettnshm» eine Peüsnrr, »bk»», »ei «esetziut, ein« Steü« wttd in " Zntmfft «s sMche Bewerber in erster llttrtt «»lstckgogriffrs werden, Me Mn Knesn» mtt Erfolg Msoimem hoben.