Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 14 (6.4.1916)
- Date
- 1916-04-06
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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3MIMK PoRtpttnf. KriegSfeelsorge. Brahn, >w t. Bfirfl w». U Btflftt Mt BMtbbg M g» soeWvBreom WeQlreifltnV Mtbebalt» Bn in bei Lage ist,'! ganje Menge» von Feibpostbries» an« bin Front» zu erhalt» »>b zwar sowohl Hl hochgebil. beim wie einfach» Leute», nun jung» Krtegssreiwtlltg» »>«e »», alte» Lanbsturmmäuae», bei Weiß ei, büß, Dutt sei Dunk, M teligibfe Bewußtsein bei Angchörig» aln Bekenntnisse gewonnen Hut; »echt {»■ Wenigsten mch bei bat Z»be» I Beau nun setzt Clisaen l«al werbe», bic uf eine bk aab bu unstreteabe »ubere Wahrnehmung Hinweisen, Io gianbe ich, baß es sich nicht um solche Fälle honbell, wo bei entsetzlich Büknbe Krieg ben teligibien Sinn ertötet Hot, foabeia am solche Männer unb Jünglinge, bte schon mit bea festen Vorsatz hin. anszogen, fich in ihrer bisherigen religionslosen Beltaaschunnng bnrch nichts beirre» zu loste», ober a» solche. Me »«hi religiöse Pflicht» bisher äußerlich er sollten, innerlich ober bei Religion so fremb geg»überstauben, wie »auch alter vernssnrnsikos dem Geiste einer gigantische» Tonschöpfnug. Daß so manchem .Bobern»*, bet ins Gelb zog, m» seinen greunben zugernfea wude »nb nach geschrieben mibe: .werbe mir nicht etwa auch noch närrisch nab schreibe ans fromme Episteln noch Hanlei*, wirb auch meinen Ersuhrnngra nicht nur oereinzeit - »orgekommen sein. Gab »nb gibt es doch Duheimgebliebene Fg, Me über Me kinnesänbernng,'»«her atheistischer Fremde lich in tzioserei gerate» könne», Eo wog ben» non manchem Krieger draußen mit bem Mnnbe noch das reiigionsfrembe Bekuntuis aerkönöet werben, von bew sein geprüftes Herz längst nichts »ihr weih! Und wk viele erben sich selbst vor, sie dächten noch so wk einst vor bet Prüfung dieses Krieges! Dann benke man einmal »a Me vielen Geschästsiente, Me stets nur ihrem Perus lebten (anb kein Berns »nterbrürkt so nies Zbeale wk ber kanfmtunischej nab überiege, wie fremb Meie oft bem Geiste ber Retigiaa. gegenüberfteh» hentzntage. > Ber ben Sinn ber Religion richtig ersaßt hat nab Me ganze Geschichte ber Menschheit Kant, ber weiß, baß es ja asten Zeit» schwere nab entsetzliche Prüfung» ber Mensch- - 'heit gab; anb baß ber Weltkrieg eben nicht« unbercs ist, als eine Reihe solcher Prüfung» ta eine kurze Zeitspanne zu. s»mm»gebrängt. Er weiß, baß sich zu all» Zeit» bis Prüfung» ber vikker ihrem Raltaunfkanbe aupoßtea. Er »aß einseh», baß .eine göttliche Bdtorbumg, welch« bk .Bäume nicht in b» Himmel wachs» läßt», bk es fügt, baß mit ber peig»b» Körperkultur eine« Volkes sich auch neue sanitäre Ausechtnug» einst,I», es ebenso fügen wirb, büß auch Me gestiegene geistige Kultur einer entsprech»b» Prüfung aaterzogm ist. Uns ober, Me wir gab geistig über aste oorangegangenn Geschlechter so hoch erhob» sänkt», uns liegt es ob, in'bieser schwer» Prüsunoszei, zu zeig», baß »»« nicht über bem Erwerb geistig» Flitter« ber ebie Ke» bes wahr» geistig» Seins verlor» ging, baß wir nicht bei ein, litten wahr» Urgrnab unser «etstesknitnr, be» bnrch göttliche Lss»baruug» uns Gebote gewies»» Weg zum Giltttcheu unter b» Küß» verloren habenl Der M»sch ber Geg»war« hat flieg» gelernt, er mnß aber auch bk »nfschwnugssähig. seit ber Seele behalt»! Diese Lehre unserer Zeit in bk Herz» ber Jugend zu pflanz», ist nab bleibt bk hervor»genbfte »afgahe oster Elte», Lehre» tznb^Erzreher. fiat partaftitr mit Soltatm Aeaiun. Donk bet rührig» Xüttgtei teines Domenkomitee« frnb Sonntag, b» IS.MtrzeineParinrseiersüqMeRekowaleszenl» brr hiesig» Festungsspitäler sowk für bk Kriegs,»valid» statt. Dieselbe kann in jeber Beziehung als burchan« gelungen bezeichnet werb». Sowohl die Festrede bes Kestungsrabbiner« Vr. remplet als bk Rebe bei Rabbiner» Dr. Thoü erntet» verbieat» Beifast. Die künstlerisch» Darbietung» bes Berliner köuigl. Opeiasänger« Boiler vemor-DemMtzer waren barchweg Meiste,stücke erster Güte, Außer ber reichlich gehalten» Jause erhkit jeber einzelne Solbut ein Paria>gelch»k. Die allgemeine Stimmung ber >a»ei»b» ging sohin, baß bieser Tag zu bn unvergeßlich» gezählt werb» kann. Unter ben Säst» bemerkte »an b» Präsibrut» Dr. Tistes unb Vizepräsident» Dr. Lunbon bei hiesig» Kultnsgemeinbe, viele Ossizierr uns Militärärzte, eine ilnftre Damengesellschaft eie. etc. Rachsteheub bk erwähnte Rebe bes Kelbrabbtners Dr. Templer: Kameras»! Solbat»! Meine verehrt» Dum» uns Herr»! Da« Purimfest, bas wir h»te begehen, ist nicht mit rot» Lette» ja nassem Kalender verzeichnet. Et gehört nicht za j»» Feiertag», ber» Entstehung gab Bebetnag schon in bea galbenn Blättern bet heftigen Urschnst zu lef» sinb; es bildet kein Glied in der Keile s»er Tag«, wo uns sebe werktätige Arbeit verbot» ist. ,Es ist mit einem Worte: ein in ber äußer» Form änßeift bescheib»e« Fest. Astein, meine Fr»nbe uns Fr»nbtbu», nichtsbeftornniger gehört ber Pnrimtag zu b» beukwördigst» Erinnerungslag» ber jüMsch» Geschichte. Er zeigt an« wk kein änderte, was uns ja unserer schn»er»ieg»b» Zeit besoabert iuteressimt, baß bk Weit nicht von einem b-inb» Zusall regiert wirb, baß vielmehr ein richtender Gott ans Erb» waltet, ber bk geg» uns geschmiedete rachlose Tut nicht aar nicht zur Ausführung reis» läßt, sondern ben Urheber derselbe» damit b-straft. Die Grabe, bk ber Bösewicht za» Berberben qp derer aushähit, wirb zu seinem eig»» Grabe; an bn Gutgen, bea er str andere erttchtet, wirb er selbst gehängt, sobaß/bas von ihm geplante Unheil ans sein eigene« Haupt zarückichrt. Mit vastem Recht heißt es daher, von nnserem Feste: IDkse Pnriintage »erb» nicht unter-; geh» inmitt» ber Juden nab ihr Gebärhtni« naht schwind» bei ihr» Rachkommenj Kumeroben 1 S«lbal»! ber ebl» Jaanariffnahme eine« Dumeakomitees Hub« >air aasem heutige Veranstaltung za »erbanl»; mit Herz and Seele, mit heilige» Eifer war es im Dienste berseib» defkedt; es schenk kl« Möhr nab Mae Opfer, mm bk Feier so angeimhuh so schön ui« nar möglich za Und wahrlich einer her edelst» Gestalt» jüdischer Weiblichkeit ist bas Purimfest, die Rettung des Judentums überhaupt zaznschrrib». Auf der hoh» «teste, wohin bk Ksaiain Esther mmn Schicksal gesielt worb» war, vergaß sie nicht ihre Volkszugehörigkeit nab neriengaek dieselbe nicht. Off» mb frei bekennte sie sich zu de» de» Tobe prettgegebnra jüdisch» Salle nab trat als Fürsprecherin für dasselbe eia. Esther war es auch. Me zuerst bas Heil des Judentums in dem einmütig» Zusammenwirken oster seiner dkmenk erblicktei bk unserem Baske bk politische Richtlinie gab; bk bn Schwerpunkt auf Me jüdische Volks-Oraauisatiou legte. Kaum erhielt sie von dem ruchlos» Plane Hamaas Kunde, da tat sie in einet Botschaft an Mürbe»! bn ewig denkwürdige» Spruch: .Geh', versammle oste Ins»!* Um Me gemein» Absichten unserer Bibersacher zu vereiteln, um bk niederträchtig» Anschläge unser, r Feinde zunichte zn mach», du genügt es durchaus nicht, w»n einzelne Glaubensgenosse», wenn einzelne bevorzugte Klaff» diese heftige unb schwere Ausgabe auf sich nehme», da müssen vkimehr wk oste, reich und arm, hoch unb niedrig, ja -ruipü >» bk Herrschaft und ihr Dienstpersonal unsere Rechte geg» jebweb» wk immer geartet» Angriff verteidig», Rur durch dos Zusommenwirk» aller Teile ist ein ausschlaggebender Erfolg zu erwart». Jetzt erst erkennen wir den lies» Gedanken, des auf den elften Blick unverständlich klingend» talmudischen Satzes: EMose« flehete zu Gott: Herr der Welt»! wodurch wirb Ursel« Lage zu aln Zeit» eine befriedigende sein; wodurch wirb Israel imstande sein, -ost» Anselpbuug» Widerstand.zu leisten? Dm göttvche Antwott lautete: Durch b» Wochenabschnitt mm <3* Soll doch damit unsere« Dafürhaltens ge> lagt »erb»: Durch die Beobachtung unb Befolgung de« dem Wochenabschnitt nrn >3 zugrunde liegend» Gebank»«; durch bk Einheit »ab Gleichheit aller Israelit», wk bks in dem daselbst brfiublichen Satze zum Ausdruck kommt: .Der Reiche soll nicht mehr, der Arme nicht wniger geben als einen halben—Schekel, Me Hebe bet Ewigen* Sehr sinnig und im Geiste nuserer Ausführma» weiß uns Me Beschichte de« Parimfeste« zu erzählen: »I« Haman, so heißt es sott, zohniausend Zentner Silber für bk Vernichtung der Israelit» de» Könige barbot, ettönte eine Himmelsstimme, Me da rkf: .Dk ganze Schelelmünze, welche Israel gleichmäßig alljährlich weihet, wkget mehr als all dein Gold und SUber; dieser Ein- Heftsunb Gieichheirsgebanke bildet ein feste« Bollwerk, ein festes Boiwerk, an dem Me grimm» Pfeile der Feindschaft >wb des Haffes zuschanden werb». Run, meine lieb» Frnube unb Frenubiunc», finden wir dies nicht auch Im allgemeinen, insbesondere soweit unser allgelkbte» Vaterland in Betracht kommt, bestätigt? Hob» wir nicht ein Stück lebendiger Geschichte vor uns k Beleuchtet dies nicht unsere geg»wättige Loge? Fürwahr, ein Stück welthistorisch» Geschehen» spiegelt fich bann ab. Einzig nnd astein Me falsche Voraussetzung, baß Me Völker Oesterreich« rnter sich zerfall» sind, baß Me icknere Zerklüftung immer mehr unb mehr um fich platzgreift, war Me eigentliche Tnebfeber zum Losgeh» geg» uns. Leichten Dinge« wähnt» unsere Feinde bk Ernte uns der Saat der Uneiaigkeft, der geg»seiftg»Infrin dung, Me vor Ausbruch de« Krieges »anchersckts nusgeftreut wurde. einzuheimsen. — Und wem find nufere glorreich» Siege zu verdank»? Wem find diese fast rätsrihafkn Erfolge, der Sieg der Wenigen über Me Zahlreich» zuzuschreib»? Wem ander« als der Bereinigung aller Völker uuserer Monnrchk, als dem aste Bewohner unsere« Reiches beherrsch»b» Siegeswill»? Alle konfessionell» unb national» Geg»sätze schwand»; in der verteibignng unseres töaterlanbes giM es keine Parteiu, keinen Zwkspalt mehr, einmütig stehen wk Schalter an Schulter bereit, dem Winke unsere« obersten Kriegsherrn bis zum letzt» Amtemzuge zu Kameraden I Soldat»! Meine verehn» Dam» und Herren! Unsere gottbegeisterte Esther hat uns nicht bloß bk Richtung »orgezeichuet, die wk i» politischer Beziehung einzuschlagen Hab», sondern sie unterließ es nicht, uns auch Wegweiseriu für unser patriotische« verhaften hu sein. .Bär» wk, so sprach Esther, der» Herz voll Liebe für uukk Giaubeusg»offen war, zu SIlav» zuguust» des Königs verkauft worb», ich würde geschwieg» haben*. Ja, hinsichtlich der Opfer für Kaiser onb Vaterland darf es für den Jnd» keine Grenz» geben, ba muß e r stet« bereit sein, Gut unb Glut herzugeb», und wenn je, so gilt in diesem Falle bas Bort nuferer Weis»: „und ftrae dich bet Leiben," Das, Bewußtsein, für unser» Kaiser zn bluten, soll uns über b» Schmerz erheben, Unb wahrlich, Ihr, Kamerad», Soldat», Me Ihr hier zugegen seid die ihr aal dem Schlachtfelbe oermvubet, i» Dienste des Baserlanbes eikankt wurdet, Ihr könnt die innere Befriedigung Hab», Eure Pflicht voll nab ganz getau zu Hab». Die Schmerz», Me Ihr erduldet. Me Bunden, bk Ihr bavougetrag» habe», werb» Ruhmesblätter für aste Zeit» bilb». Unmiwegt wollen wk nun bi« zum «bgüiiig« Skge barchhalt», bann arkb auf an« bas schöne Bort der Estherrolle gemünzt sein: ,,Bei den Jnd» war Licht, Fr»be, Bonne unb Ehre. Gekag» von diesem Geiste lastet uns nun einstimmig ausruf»: Unser oberster Kriegsherr, Seine Majestät «oster Franz Josef, bk Erste lebe hoch, hoch, hoch!* vsricht dr, SdtffVttdK» Hototatr vr. Bari. Bericht Rr. M. Rowo-AIeraabrowsk, bn 19. Februar 1916 Dk Gottesdienste in der erst» Hälfte diese« Monat» saabeu in llzjang, vakschth, Rtmschanh und Sawek statt; duneb» hielt ich bei einig» Trupp»teilen kteiiwre Andacht» oh. In einig» »ott es dienst» habe ich bk Fr»be gehabt, wk Marnschaft» zasammeazatreff», bk ich vor einem Jahre in Frankreich gesehen mb kem» gekernt hatte. Gie hatte der Weg bann nach de» Oft» geführt, sie war» in sein» sübAch» »ab aönbiichen Gibkwn amhsgepog», aab um« WtA mM} Simmi Ami Itaga AM bk Stunde des Gottesdienstes zusamw». Gin solche« Bieber, seh» mtt seinem Austansch »er Gedauko schärft b» Mick für bk Bnwirknng», bk ein Krkgsjche auf Bes» aab Art, auf da« ganze innere Leb» de« Meafchen aasgeübt har. Ja der Heimat mag bk Vermutung Msweil» laut «erb», ob nichtben», »eiche all bkse Monak hindurch hier brauß» gewefta siab, es später einmal schwer ankowm» wirb, sich ia Ihr btrgeriichtg Dasein »kber eiaznleb», sich wieder hiaeinzusinben In den häuslich» und beruflich» Umkreis mft fein» geregelt» Schritt», sein» Gebot» und sein» Eng». Dieser Besorgnis stellt sich bk Tatsache schon eutgeg» : es gibt in diesem Kriege wohl bas Leb» der Solbat», aber kotz seiner Dauer, kein Solbatmkb». Da« will sag», baß unsere Soldat» hier unter dem Mulkack eines ander», anders gestalkten und anders gestellten Leben» steh», ober nicht unter dem eine« neuen Leben« ober eines n«» Lebensabschnitte», daß wohl kaum einer sich von seinem Hause unb seinem Be»fe losgelöst fühlt, baß diese vielmehr mft ihr» Sorg» unb Hoffmng» immer wieder in sein Sinn» und Denk» hineintret» und er in der Ferne und Fremde »deckt, wk sein Dasein nur auf seinem heimisch» Bob» sein Leben hat. Die erst» Wochen mit ihr» n»» BUderu halt» dk Heimat bitweil» zurücktret» kiffen, er fühlte sich tu einem anderen Laub und vielleicht auch unter einem auberm Gesetz; in mancher kalt» Stunde hatte er fich später auch von ihr getr»ut gefühlt; aber fie ist bann immer wieder so stärker in da« Empfind» eingekhrt. Mehrere« wirkt dabei mit, nicht zum mindesten auch bk Stetigkei* der Berbrubnoo und de« brieflich» Verkehr» mft der Heimat, Aber vor allem ist e« eine«: diese Zeit hier brauß» »kb gewiß als Kriegszeft empfunden mb erlebt mit all ihrer Gefahr mb Rot mb ihrem Leib, aber doch mehr noch als eine Dieastzeit gerade «egen der langen Dauer. Dk Kriegsarbeft ist ein technisches Werk geworden, eine Technik de« Feststehen«, da» immer wkber auf da» vorwärtsgeh» folgt und bas vorwärtsgeh» »orbereittt. So hat jeder sein bestimmtes, g»rbn«tes Tageswerk in de« Dienste« Uhr; er ist netter anderem Himmel, aber aus einem gleich» Bob» der Arbeit uub Pflicht »sie in der Heimat, Am meisten ober wenigstens am goeifbarÄnewpfiabet diese Gleichheit wohl der Handarbeiter: eine« der KriegsgeMchte eine« Arbeiter», der viel von dem Wirklichen Meser Zeit fleht — es ist ,bk große Schmiede* betitelt fingt hiervon. Aber nicht anders empfindet es auch der Angehörige der sogenannten höher» Berufe, Jeder sähft fich vor allem als Mitarbeiter eine« Werke», in dem er sein», bestimmt» Platz hat, für best» Geling» er mit verantwott-j lich ist, in deffen Ersola er seine Ausgabe und sein» Stolz unb seine Ehre sucht. So steht er auch hier in seinem Dkust im Di»ste der Heimat, bi« zu dem Tage hin, wo er in Heimat den andern Dkust «kber beginn» wirb. Daher könn» wir best» gewiß sein, baß wohl ein jed w»u der rrsehnk Tag des Fneb»« kommt, bald wieder bk Arbeft seines Hause« und seine« Berufe« eingeket» seich wirb, stärker in der Seele, in der bas Erlebnis dieser ernstem Zeit «etterwirft, bereft, auf seinemPlntze zu steh». sBerlia.Gembl.n Pet Versand ber deutsch» Inden übersendet uns ein;, von ihm zum Passahseste herausqegebeaes Heft für die jübift sch» »ngtth beigen de« Heere«. Das Hsst enthält Psalm 11« — von b» Israeliten in Aegyptens' Fr o übi« ujstvon Rabbiner Dr. I a m p e l-Schoebt. — vom Auszüge au« Aegypten, Z ur «eberfe.ler von Rad biner Dr. Hannooer-Eöln, Das Ltmmleiu (Ihatz ga b i a aachgebichtet) von Hugo Zuckermau, Soziale Gesetzgebung. Für den fiedentei Tag be Befteiungsseste» von Jo s if taen. An« dem rabbinischen Schttn tu», M ir j a m < 8 i e b vou Ferdinand Freiligr at? Dk Schrift wirb gewiß auch diesmal wkber von den Soldat? im Felde mft Freude begrüßt werben. — Gemeind» Körperschaft», sowie all», bk an Angehörige im Heere D piare »ers»b» wollen, steh» solche im Büro de« Verb der Deutsch» Jab», vettin V, llö, Steglitzerstr. 9 zur fügung. _ Kriegssürsorge. $fli inkrt Soltatasipos» , In der Amieitia-Loae fand für bk jübisch» Sol-, bat» ein Uuterhaltungsab»b statt. Dk Teilnahme daran; war eine sehr rege, um den Purim gemeinsam zu begehen.; Auch bas Lastsche Alt»- mb Skch»heftn hatte für seine Jusaffen ein» P,irimab»b vermstaikt, , ch. XiktMikik Dübel»hei» (Hessen). Threr Heß sammelte von Mn Schülern der tfr. Reiigionsschul» zu Düdelsheim, Glmberst Rohrbach uub Bkich»bach bOO Mk. für bk «. «rieg«anki(| Botts XRI}. ca. Kaufmann RnbolsPetersborfs tek dem .Kriegsheim* vom Rot» Kreuz, Mobilmachuugsgw schuß, roo «. _ iikjtsts-lHgijtstlRk sorgt Dk «rüubrng du* f3ig«»«IMM»r» für bk «nG. im Kriege gefall»er jüdische» jtrkger ist geplrnt. Dk t bereitenb» Schritte find dem Unterfertigt» übertrag», bk Höhe der ersorberftch» Mittet, dk Größe des »anpk etc. festzustell», toäre es wünschenswert, schon jetzt bk Z-hI in Bekocht kommend» Kinder zn ermttteln. Ich ersuche ' hold Me Her» Synagog»vorsteher, Rabbiner, Lehrer! Eantor» am beUbgeftüige Mesbezügllch« Kitkilnaga. Schöalank, llv. «är, 1916. _ , Wnüüiwe» Jk. Betfln Dk Papkrgroßhondimg Maaß mb l hat ».läßlich ihres lijähttg» Veftthrn» eine namhaftes zur Unterstützung von »tw» mb Baff» (ber t» . gfagena Kansientt b» Ackkftrn der Gonftuaunschoft von ll