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Jüdische Volkszeitung · 1916-04-06 · 14 (6.4.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
14 (6.4.1916)
Date
1916-04-06
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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HMHe IXBudf». Polen u nter deutscher Berwaltmg. tktstai, kta b. Xyril t9(fc. «e. H dt» V« poinisch« v»rg«Io»tti« «d die ZA»«» (Brief ^Varscha»-. Die -totfche EtvU-Benxütuaa hat uns von Nknem einen Ihres gerechte» Sinnes geliefert. Die Stadt Warschau wird in vielen Angelegenheiten -ffeutttchen Lebens dnrch das polnische Vürgerkowtle« verwaltet, welches »och ans der Ruffenzett sta«»t uud s. Z. nicht von der Bevdlsernag gewählt, sondern von den russischen Beordern ernannt wurde. Einige Zeit nach der Aenderung der ZnpLnöe in Warschau hat das BürgerkomUee eine Umgestaltung erfahre», sei» Mitgliederbestand wurde ve^rüßert uud aus seiner Kitte eine Etadtverwaltnna gebildet r Es war aber bloß eine armekle Kefor«. denn nach wie vor blieb das stomitee — wie lon sich hier ansdrLckt — eine »selbsternannte* Einrichtung, nfangs ganz »judenreia*. wurde das skomitee auch ferner von den 3»btn so gut wie garnicht besetzt. Das Bürgertomitee. welches an« 24 Personen besteht, silhlt unter seine« Mitgliedern nur einen Juden (richtiger geagt eine» »jüdischen Pole»*) Herrn Joseph Satan« o h n, der zwar mosaischer Konfession ist. ober sffeottich er» klärt bar, er habe nichts mir Jude» zu tun. An der Stadtverwaltung. welche aus 17 Mitgliedern besteht, befindet sich, außer Herr, «atonsohn, kein Einziger Jude. Die Zuden. deren Zahl jetzt in Warschau ca. 400.000 beträgt, etwa 40«/. I der Gcsawtdevblkeruug. haben somit fast gar kerne Vertretung! in dm städtisch«» ShuidMungcn, besonder« nxnu man berück. I ffchttgi, dost — mit letzthin di« SBoUli&tiIura in Lodz tr* tw'ksm Hai, — di- »alloraljub« über 98 ■/,•/, der Jüdisch,» IBevdIlrrung bildrn. «nispr-chrnd d-n> Bohlo,, In «rr «ei. Mrriung Hoden dl« Inden seil«« d«r Stndtverwoliung im ffmllich« Leb« mannigsnttige veeinirächttgung« »nd vernchläsflgnngen zn erduld«. Da« vürgerkomilre g«iestl Innen guten Snf auch a manch«» Schicht« der polnisch«» Beoölkerang. Dtt ln,usried«hrit wmde besonder« in d«r tttzl« Zeit wach, nachdem eine poluischeZritung dem Komiiee briiächittche MistirLuche »oigewoif« hin,«. Im Zusumm,ichang mil diesem »d andere» Umständen, erhielt doeKomiieeBrschl sich »ach Mast, ad« der Lertreiung der BevöUeruna zu lefowirmi. Diese kund« wurde in dm demokratischen -reisen mit vegrifterun, «gristl. und auch die Inden hegten Hoffnung. bei dieser Okegenhril ihre dcrechttgien Foibeiunuen beiückßchttgt zu sehen. Da« Komitee jedochhat eine geniale Kombination eisundm. '< dazu führte, au« der Reform «wen leeren Schein zu machen. sWor allem «urdm die Juden, idrem Willen zum Trost, nicht laU Ration, sondern all religiöse «kuppe deirachtet, Demge- I gemäst nmrde in die detteffenteResormkommiMon nur ein einziger stvertrrier an« der südlichen Knitulgemeiude eingelndm, und k nm anscheinend der .Girichberechttgnng' zu entsprechen wurde I auch m> «ertreler de» tocho lisch« »izdtschas« ansgenamwen. »Ferner, hatten sich auch in der Kowwisslou verirrter »on teischiedmen Vereinen mit der Umgestall»ng de« Komitee« I* besoffen. Run hätten auch in dieser Bestall Juden in der Kommisflon sich deleiligen kdnnm, wenn nicht direkt nl« Juden, a wmigften« all Bürger mosaischer Konfession, »der auch »»gegen Hai da« «nrgcrkomitee «in Mittel eisundm. Ersten« »I aan die gegenwärttgc Zeit ganz ignoriert und nur solche «tnnt anerkannt, die noch zu der Ruffmzeil bestanden. Die« "»ar sehr schlau anlaedacht, denn setz« ist die Bmtllcmng scmlich gn, organifferi, satast, >m Falle der Unmöglichkeit «an regeimästlgcii Bohlen, die Einrichtung einer Stodloernoltung auf Grugd von BeNretung ou« ullw Vereinen noch lar kein« schlechten Ersatz bieten wüitr. Zu bet «uffmzeit |tng<|tn konnte die Vmtlkerung da« uns dem Papier bestehen, de Koaiitionlrecht fast garnicht geniesten, intesondere die Arbeiter unk die Inden. Delhalb eben war diese .schöne «er. gangensteil' dem Herzen der Herren vom Komitee so lieb, »der auch dieser, schon an und sür sich rückständige Sland- >unkt> wurde »ich, innegeh-Iten. »lle südischm Vereine, die ogor noch sröher izistierien, wurden ignoriert, mit »»«nähme de« >übischen Kommiloerei»«, dessen Mitglieder man fite .gute Paim^ hielt, d. h. für solche, Sie die Rechte der Judm nicht verteidigm und den »ntisemiliSmu« de« Bürger»,mitee« Nicht oerdammm werden, »eil ei doch palriolisch-p-luischer »ntisemittlmu« ist. Alle andern jüdischen Geftllschaft« hat maa >l« .separatistische' nnd nicht a!« bürgerliche anerkanat. Und Sdgesondeilheii' mtsprichlja nichidm .sortsch'.ittlichm- Grnndästen, denm da« antisemittsch« «ürgcrkomitee inbrünstig huldigt. Ga», anbei« behände!» »an die polnischen Gesellschaft«, ialoische Vereine giedt e« in Warschau mit verschiedener fiichiuug! Die rin« sind, den Satzungen auch, jndenrein, >>« anderm bohkoit cren die Judm saki.sch vermittel« Gerdallottiernng, obwohl die klatuleu laut«, dtt Gesellschaft sei all« vürger, zugänglich, ohne Unterschied der Konsesffo». Auch in dm Prinzipien der Gesrllschasien letzierer Gattung giedl e« verschiedene Schattierungen : in den einen dohkvttiert »an üder- ^anpt alle Judm, j» anderen »acht »an »ulnahm« für einzelne .Person« mosaischer Konjesflon'. die man sür undeftriti« gute und restlose Poim anerkennt, »llmfall« bei d« Wahle» in die varsti.de boptotlierl man auch die best« Inden, und da man in der Komuiiiffon a!« Vertreter der «k* ielschafteu die Vertreter der Vorstände hettachtri, ja war die Kamffpvn lestlen Sude«, ttotz aller .libeialeu' Grundsäste, latsächlichjndmrrin. Kurz»» diemaltonaljnk« hat »an pnnziprell »l« Gürgrr nicht hetrnchtet, indeff« die jüdisch« Pol«— prtn. lipieE wohl, faktisch ed«fa!« nicht. Hiagegm aleaniiscmittsch« oolnffch« Vereine odengmannter «iattung« wurd« al« .all. peme» bürgettiche' anerkannt und edm st« bilden dm Kern der Kamwisston. Dieser »«»misfion wurde beim »»saug ter Sitzung Mitgeteilt, hast da« Komitee eine vlttschrist au di« vestürd« ring«, reicht hat, n» di« »knehmiguug «nt «inrichtung einer Stadttxrwaitnug ans Gmnd »o» Wahlen ,n eriaagm, »obei da« Konritee erklärte, es sei für dem akratische Wahl«. Ga laatete «« in der Thwrie. In der Prnptl jedoch, anstatt, »te die Logik gettt. die »ntwort der vehtrd« adzuwaeten, gederdet« stch di» «lecher der K»a«>iff>OU, old «H G dWst onlgeschloß« wäre. irg«h weich« Wohl« zn erwirk«, und gleich darauf dedallierie mau schon darüber, die Ktadlverwaltuug ahne Wahl« zu .reforinier«'. Im Verlauf «er Debatte dehaedeile man «errit« ine Kowwisston nicht »ehr al« riae beral«d« Instanz, die — wie man zuerst erklätt hotte — nur zn nnlerlnch« hotte, in welcher Kor» die Gtadtnerwolinng einzurichten lei. sondern oll «dgiittge Einrichtung »it d<i »nsgade, die Plätze i» küi-stigeri Birgerkowite« dez. der Gtadtnelwuttnng nnozufül». Da oder! dabei, trotz der Zuziehnug aller .wahldmkmd«' polnischest »eselschaslm, die Mitgileder^thi nicht mehr all 29 dettun, da« resormieile vtrgertomUee Kder au« Ü0 Person« besteh« 24 Mitglieder bei vürgerkomltee« nach wie o», bleib« und die Mitg Da gewählt zi.lie di sollte, stellte man di« Sach« so dar, dost die all« ieder her Kommission nur dazu Hemsen sei«, den vestand drii vürgerkowitee« zu oervollftündig«. Adel poluiicheo llchen Rest eine Raq »urgef schließlich die Veitrrter der Vereine künstlich aulwurden um nur .eigene Leute' zuzuzied«, so ganze Komtdte der Refoim nur daraus hin, um unter resarmististdm Re^««attm alle« beim Olim dleiden zst taffen. Gegen vielen versuch, die tff«tiiche Meinung irrezusöhtm, proleftierlm dl» weuigen »rbrilm-veitreler, Jndeffen «gen die schmachvolle Griingschtstuiig de» jüdisch« Bmblkernng erhob »er verlrrier der .mosaisch«' Kullulgemrind«' keinen Einsprnch. Um die« zu versteh«, must man »iff«, wie in der warschauer Kultulgeweind« gewählt wird, nnd wer unsere veitteter (oder wie die Inden in Warschau sagen, uhirre Zerlrrler) sind. . . . lrag aller Kunststücke der Dipiowntie wird e« dem vürgerkowitee kaum geling«, die Juden iderr dtrger. te zu «ieignen. .Unveidom' erschi« in denZritnng« tichl, daß die vedbkden die Wahlen nicht all«, sau der» direkt s ordern. Die antisemittsch« Rädellfihrer sind nolürlich «itäuschch weiden ober eine gute Miene zum dbsen Spiel mach« müff«. Indeff« die weile dffeuttich« Meinung in der Stadl und inodesondere di« Jud« werd« diese Bestimmung mit der gidsti« Genugtuung e^lgegeunehm«.! Rach der Unioersttät, Verein«, und Versammlung«, freiheii und »leim ander« Kanzesstonen wird un« ein« ge> wählte Sladloriwuliuag daran erinnern, Hotz wir begann« Irr westeuropäisch« Bedingungen zu leb«. Juden oder liefert di« Stellnng de« Bürgrrkomttee« Irren Bewri«, dast — nbgelehen von knllnrell« Rückihn« nottonale Recht« ouch dazu nneatdehritch sind, um ihre ltnsachen bürgerlich« Rechte laistchlichanlüdenzn Unnn. Drun sauft kikeunl man die Zuden in der Theorir al« Pol« an, in der Prazi« aber bohkoitterl man ff« al« Juden. Mdg« die« auch die deutschen »sfimilan!« zur Keuntni« »thmen, die, nnserer'»ngelcg«hrii» nicht kundig, stn« »ach de» hier nicht mnstgebestden Zustand« in D«ttchiand deurlril«. Die hier geschilderten Zustände sind nur eiu Beispiel, da« ffch un« lag. täglich ii »rrschicdener Form wiederholt: ». JMMtn, Redukieils de, südisch-palnischen Wochenschttsl .Opiujaghdowlka'. f fffaw». In der Zionistisch« viilgluppt sotid eine sehr gut besuchte Bcrsnwmluna uuier Voifist de« He»n R-chilanwaU Dr. MiOsn affe statt, HerrRechteanwaU Dr. Koilleuschcr hiell.elnun iniereffant« vottiug über die S teilu n, »e« iontdmu« zur Ostjnd«frage. «« wesentlich« zionistische ordernng so,muttert« der Retcrent uniei Znstimmiutg der Versammlung die »uerkeunnng der jüdischen Raiioualilti al« Grundlägc pasttiver »rbeit sür die polnisch« vstjud«. »n der angricglen Dedatte beiriligl« ffch die Herrn Dr. M a n a I s e, » u er d a ch. k I < r n b e r g, L e l ew er u»d mit ttnem Schlust- «a,t der Referent.! Atülaa, »er jübifchem JbiHUiui te Marschau Rach der neuest« am Id. Mürz deendettn ZLhiuUg der jtdisch« vroölkerung in Laischau detiügl die Zahl der geg«. »ärlia in Warschau ausäffig« Jnd« tdO418. Die Gesamtbnblkentng »an Warschau stellt sich zurzrit ans 814MO. Var dem Kriege war die Gesamlbrotlkerung wie di« Zahl der Jud« hthrruu» btttug land 8Ü00V0 dzu>. 4<xx>00. irfcha». »w Parimadend fand in säst sänttslich« Kinder, hriwcn in Geg«wart der »nffeher nud geladen«» Gäste, Vcrtrilana »on Geschenk« an die Kinder statt. Di« Puiimfrier im Kindrrhetm (Krnlewlka 48) unter,iet«lng der Schwester Kurbftein und Frau Ret«.Znckir«ana. uerliis besoader« frierlich jüdisch. Die Kiuder sührt« eia Sttick ua» Puriluwuader (»ersastt van Lehrer Katz iw Hebräisch« aus. »14 Purtwgrsch«ke erhiell«'di« Kinder neue »Ujüge. Rach einer kurz« Panse Hab« die ll geschloss«« »rdrilesküchen ihre Täligkrit wieder ausg«»»»«. Hier saud di« Ertsfuung einer vidiiolhei «edächtni« dl Dichtern I. L. Per«,, statt, «t- Die ersle ttidisch« volklschnle wurde am I«. r. üher« Remiemnalichule tu der Brauistkiftraste erdsfart. rpeisonal setzt sich au« 17 Lehrern »» Lehrerin«, 187 Kiuder nrhw« derril« am Haler,icht teil, llgeid beträgt dv Kopek« monolttch.! Dol«ch»«r. tri uneutgellttch. Die Schüler steh« «l riuem vwr 14 Jahr«. Uuteriichtssprach« >>Ud d«lsch un, stddisch. »m Dauuerstag, dem 18. März, erstpttrie der Varbti sstdischeu Ktnd «, h » > t« ia fein« JUnau«, Polizristtaste 9 (Haus Vmwsanj Bericht. Der >l. varsttzende, Dr. vnriulki. degrüstle dt« Erschi«eu«, auch d« »au der deutsch« vermaltuug mit der veardeitung »er Schulaugeleg«, »ril« dettautea Rektor Schuttttat. Der voestteude de« Bürger- Dr. Ztezeleatttsch, beglückmüuschie di« Gründer des itriuehwea« uud sprach dt« HoEauag Uud, dast da« Werk reiche Früchte trag«. Dei st. Gors tzmid«. Feder, Ol Dal 9(011. 3X(|i(t( IffKIW, fVlfl grspeudri. Dr. »agchriltsch »auve de»l f«i» uoweu» de, jüdith« Gewrinde, derroMühtts« Zusage»». « ' ' wie« d«te»f hi», dast dl» lm Bari aagewaadte Wte rxatschlaut sei« lauge» stewwe tei« Mort: ^astt leb«', da, stch jeder! Erziehei ia« (et) schield« > itge, Gr da« den jung« Gründeiu der Anstalt mit derzlichei Warte, sein« Rat in all» sachlich« Fiagea an uud schlaf »it de» Hinwet« aas die politische veoeutnng «tuer ante, Jua«»- erziehung. In einer Probelektton uerauschauiichtr I sri. Re«» wlschäklz die Unterttchtlmrihod«. Rühwenb eewä »nt sei» noch Frl Dr. wet. S, r I ch n > h, ste «oute ihre L rffvnschaft ausopsernd der Pfleg« der vom Verein uulerhaitelei Kinder, Fron R «deko w, die ueten der Lrilung eiu.-r rigei « Schul« noch Zeit flndel, wtchenllich wehrwal« i» Heime Ul lerricht zu ertrilcn, die vorstauolmitgliedcr Frl. Sluzki uud F rl. Feder. Mangel herrscht aug«biickiich au Schaharerk, Kleid» igüstüile», Wäsche usw. Grad«. »I« schnlteBnische Beiräte di«ea te > vürgerwristerawt für die jüdisch« Schulen sellea« der i ieistUchkeit Herr Oderrabbiner Geldart, der Lehrerschaft Herr Ria. der Bürgerschaft Herr Dr. Unzrlewktsch. Ziutua. Hier ist ein« jüd. üerhalle, teil tet Irteit der Jng«d, «rtffnri ward«. ^iarina-Werasa (Gau«. Gradnos. Ei» Kranen errin, der die Aufgate hat bte Ar»« mit Geld, Lebeulmtttelr uat Ai» teil zu unterstütz«, Hai sich tetzrüutei. Eia groter Drii «er Arm« bekommt 2 Brot und Holz wdtentlich. 4ibi 22. Mürz. >l« et« «eftütigau, der ri, gsaugema Wohiialrn und guten Behandlung, deren sich die I efang««a Inden Lite« erfreu«, saudteu sie dem Lommaat ■■tat te« Gefaugenenlager« Feldwebelleulpaat M«zri folgnbe1 Gedicht!' wenu einst ter all« A»sch« Gott«, de» Geerchir „ Die Guten stehen wesd« wir die Gchiechttu — Der Herr dann unsere« Walleu« Kaeu zieht l Kannst du dich ans di« Himmeloseiie stell« — Galt wird dich den Gerecht« zngeseüen. Wa« ist den Mensch« Dankst!. Gatt wird die daate, Dast du in arwei Kii»g«gesang»ek Her,«"' k» die ftriis h krank«, tzineingeschant hast, Güte sp«te»d; / Respett vo, deinen Dulen, dein« guten! — So dank« dir die krieglgesangen« J»d«. '/odtz Die jüd. Geweiude se»te> eiten C2dM«M4 nieder »it der Rusgate, nur sulch« Lehrer für Hedräts h „d Am ligion anzuftestrii, weiche dt, uuarrichente vrsähign, g testtz«, dt« Aemiri gut zu > dekleiteu. Ein drowoUsetestite. Veert, flistnri .Hochilutz' at stch zur Ftrderung btt Lauoümtschaft ntn bra Jute, geh stets llm die hiesig« Houdrildedenguugeu kenn« zu lern«, i 1 ri» Gertretet »au ter vrilitzer Houdeilkammer, Herr Jak»«, hier riaa«r»ff«. — Jddischd Arbeiter, di« tei Eiseutehuba te, tu ter Meg«d »an Mtask aidril«, sind zur vstersrier M ückzekrhrt. Sir rrzthl«, tat die ftzd. Ardetter dort »iel »ert mw, an» C Effr, rrhaitel. — Am Pari» hate, sämtli ft Kinder. und ri»Drillte« vointllcheu dopprir« Goetto «», Fleisch uud Sewtse zuw Mittogefs« »riadfolgt. — Do tetauut« Arzt Samuel Grischuni ist am Fleckiophu» gestörte i. s, de» Jjbiet Waotefchulm Leg »Uteri te« Ischer vri> waltung nngeachtri »e« Kriege« di« Zahl ter Ktudi r, rite ta volkOschnl« »utertchtet »erd«, geg« die Zahl »arte» Kriege bald uw da« Dewprile »nd wird weiter steig«,, te tu »ächster grit neue volklschul« erdffuet werten. . An deutsch« städtisch« vottlschui« »estand« a» ». 1914 »1 Schul« mit 94 tbtrilnaa und 4900 Kindern, «egenwättia sind tO Schnw, mit 124 «UrilMga, uud 8020 Kiudrin »chetzauteli; tzuluifch. fttdttsche «»«schul« gad e« am 1». «rz „14 47 m« 142 Adteilimgeu uud 89I0 MMtm, gegeuwtrttg stritehe» «1 Schutt» mü 280 Adttiiuug« uud II »SO Kindern, fluchte« Zahl »er südisch« Gchuttu, ter „14 18 mit 88 «Mriteun und 2980 «tinten dritte, stieg auf 82 Schnttu mtt 144 tte tnlnngtn und 7400 Kiudrin; eteus« mwch« unch tee Zahl der «sstsch^rihoter« uud »«fluwittsch« AUstuAen. In». «samt desttuiteu um 18, Mdrz „14 101 Schutt» mü 814 »dirilu»,« und 1» 880 Kindern, gegenwärtig gldt «I „7 Schul« mtt »08 Adeeittmg« 28 N0 Kteterch /uüa» (Gou,. Soteiee). Sett einiger Mi Giftttrt teer ein« jüd. teuiiche Gesellschtei tee 800 Mitglttter Mtt nnd sich eine SWuthel an» Letthaltt geschaff« hat »it «ttlri druwattsch« Kttttäung. Dtt verwnlmng h«, tee Adstchch *teud- Krise ia teufschri Sprach« eruzufthr«. Gstra» (G»aU. Lamtelde» Kriege ftlhltt ausee« Stadl >7000 Ebtttehnri. jetzt nur «igesähe 11000, ternnttr 8800 Jnd«. Ja der Sloteoerwalluo, sitz» auch Jute,, Der jüd. Oknrinte ist alanW, Sri«« za OsteriMhl i, dar llmg««d einznkanku. Vtttt Wütthiltage an« Mrst<>ttaw«k «» Baranowttschi stad i, te, Kasern« 2 Maaten te, «ri State «tsrint anttrgeteocht. Auf dem KteedOol «, »alte»«». Der GefrSaner .Dzienutt liarotewh' erzähtt! Uuier ter jäteich«, ventttrttrvte ist ter Ader glaub« uerbreitri, test eite Sench« nne da,, driutet werte, lapu, »«, tu einem Friedhof rin« Hoch »eil gefrier« mtt». Da sich in Petrikan »er Ihtzhu«, nnd zwar tenptstchtich im jüdisch« Siadtnierki, aasdrrittee, »«schloff« tee »terteautefcheu «ewohaer, riae Hochzeii t» Friedhof te oerteftalttu. E« wnrde dal» «ia sänge« Paar, zwei Krüppri. »tt sich »Order techt kante», gefnuten, tee «rliärtt, stch teeeit, za hrirattu. Eite Sammlnn« sür ein Hochzetttoeschete tegßk arihrrre »nnteri SoteL Etee m«hrtans»»kdpsta« Ateniche» m»ae wahtee »er Hachzett ia Friedhof tei. Die Fritehof. nazinonag wo, alt Lei»aa»» üterjog«, ote ter Gri»Ru« sür »o« ftinge Ehepaar terfertGt wurde. Dk Hochzeit wurde tesouderl-sririlüh ^goutzru t — Hieq, Wir» nn« geschettteu, »atz »a« Warschauer. »Üdteual bkfm AderMcho, te ri«» Rimtechriiha» «oelttte, taummn tat muaeab tenari htea-att?»tzte. te» te. ftoffcheWhret " ' ' " Mtterit. »Irin, fOteto.' Grtete> Am 29. Frdr * «ch- *4«*.- •** ijW.Wjto»« {Y*t t jttzaa Octflwfecs |m| Dte «Ate, testest« «te */, Gftm» 0 «te- _

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