Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 14 (6.4.1916)
- Date
- 1916-04-06
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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» ' lUMfft Wnniw» M kcr «ftegeMi&tftigfctt bn «aber nitbrlgr Zahl if) in* großen LeU bar tatkräftige« U«ttrft4|ung, Wf Kreniibe brr Hnftalt bnrch reichliche Epenbö, «n JtanunUai |unM?b:tn, iu «ntcntca. Such brr Magistrat ko» bnrch G«. Wahrung preiswerter &beuMritKi «niaeßen. Die Bekleidung ber ikinber belänfb fich auf 665,88 St., b. h- 17 M. Pr»! fttpf unb Lahr — Die EiInahmm, im SnMttung<|«|r k>S lirfen sich ans «7419,60 b4r Ausgaben ans 25048 08!»., «vbatz ein Kaffenbeftanb na« 2871.52 St. Verbleibt — In Ver»tchlmffen nnb Schenkungen gingen ein bnrch Herrn Jacob In lins Jecobi-Berlrn 800 M.; Kran Lrn, Scherek.Gmnroaib 1000 R.; Herrn Wilhel» Rnerynakt zu, Beigrihernna ber Kncztznsft.Snftuug 250 R. — Bermlchiui« bes Herrn Julius Alpäri 8000 R. nnb Stiftung ber Frau Julie Lrtzner-Beriin 200 R. Der ^anpeanerrin |M Orzießmist israekllifcher Waisen i» Sroßherzogtum Sahen halte nach bcn jetzt ueröffeuUrchten Jahresberichten ft>, bas 27. Sereinsjatzi 1914 ein« Anrforge» tLligkeit oi. 128 Ambon ja entfalten. I* Laufe br« Zahne wuioen >4 Kinber aafgenornwen nnb 86 Kinber euilaffen. Bon ben a* önbe bes Zahnes in Fürsorge brftablichen waren 18 tu Familienpflege, s in b,r Anstalt, 8 in ber Lehre; bu ufttgen bei chren Angihbrrgen. Die Emnahwe aus ben 18»- glieberbeilrüaen deli.j sich ans 5808 Rark. ans Spenben, Sirs, rtrogen nnb Sch.nkungen 8» 10 Raik, »ne Zinsen I I 747 Rk. Die Ans ave» betrugen ist 268 Rark. Das Sermbgen beziffert sich anfange Januar auf 810 878 Mark. Lorfftzenber bes Lrreins ist Jakob Oppenheimer-Brachial. Saraekitlstter Watfennsrstn Wannffei». De* 57. «e. richte entnehmen wir; I* Leiernsjatzr 1815 ist infolge bes Krieges bi, Riigliebttzahi von 551 auf 586 znrülkgegangen. Die Zahl ber Ganzpfleglinge brnrng i* Bprichtsjahre 28, bie ber Halbpflegling« 12. S»n ben ehrmaligea Zbglrngen ber Anstalt ttehen zahlreiche i« Felb«, zwei stab gefaben. Das Leretnsnerinbgen betrügt 551474 Rk. Stiftungen flnb be» Lereine >n Höhe »bn 4508 Rk. gemacht worben. Die Ausgaben delirftn sich im Jahr« 7815 auf 22100 Rk. In her Krregszett erhalten täglich 12 Kinber ohne llalerjchieb bes Bekenntnisses, anher ben Zöglingen, in der Anstalt ihre Speifnug. Lorsthenber Ist vberrat Rax Golbsthmibt. rozial« 5»r1or-e. Königsberg i. ffkr. Der Ist Berein für Krankenpflege nnb SreiblgNtrg dirlt a* 26.8. seine General-Lerfamwlung im Sihnngezrwmir ber Synagoge ab. Der Be.ein besteht seit nunmehr 211 Zähren. Seine Wiiifnmkett erstreckt fich in Beröipbung mir anbercn wohltätigen Serriirea ber Synagoge, Gemeiabe aus bie Unterstützung mitielloier Kranker bnrch lanfenbe ober einmalrge GelbbeihUfm, auf Hrlfe bnrch RebikameMe, Stber, Lanbaufenlhalt. Er befoibet 2 Aerzte, bie hie bebnrj- «igeu Kranken behanbein, beteiligt fich an alle» Segrübaiffen in ber Bemcinbe, i* vrrfloßenen Jahre finb 11000 Rark fiir vrilerstühüngen ausgegehen. Sei ber Lorftanbswahl wurde» - die früheren Ritg lieber wiehergewühlt. Zrgeniinlsch AsraetUtfiAen Altenheim Haler zahlreicher Seteilignng von Freuaben nnb «inaern bes philanthro- Pilchrn Werks fand am 8. 1. nachmittag die feierliche Einweihung bes #aHe Juramento 1718 gelegenen neuen aigenttnisch-rsraelilifchen Asyl« für alte, gebrechlich« nnb erwerbsunfähige P:e- Ionen statt. Der Gesang ber Rarionalhymnc e, öffnete 2.80 Uhr «ben Festakt, worauf ber Prtßbnit bes Komiteei, Herr A. Ehait, bas Won zu einer Ansprache ergriff, in welcher sie so schön betötigle Einigkeit nnb Hilfsbereitschaft ber hiesigen Israeliten betont würbe. In ben gleichen Gebaaken bewegte fich auch bie Rebe bes Sekretär«; des Komitee«, Herrn I. « b a n «k i. Daraus folgte en.c, vrfichrigung ber hübsch unb wohnlich ein. gertchlelen Räumlichkeiten. Mn länzchen hielt bie reiluehmer in« zur-Rpraenftuh« znlammen. n» U. 1 i.nf utn «atzlretw-, Brtnliamo Irim Unaeböttge» nnb gmmbc b« DmMauii bes Herrn Gvtlao Satin-er. Broker« bes «antlötsral, Dr. se» S. nnb ber gabrikbeützer Ater nnb Sie,trieb Satin,er w Serltn. ans bern liraeiNischen striebhaf in gtnterb statt, ver vorstanb nnb viele Mitnlrebee ber Serneinbe, an ber Loitze bereu tztzrtfib-nr. .;.ben bem terber s, trüb ver. blich,nin tab letzt, Geleit. Der Kaddiner htell am G.ad« etoe erorei'eod« liebe. ,rr bi« ,u«en Sigenkchatten bes Lntschtatnren ac sthnnb berbartzab. stach bi, 8b,e llariona war ».Ich ttn, Kommffft«» nertrelen »m^«« Serftarbenrn bie letzte^Ehre ,n erweisen, «i,, er in Urreben i 8addi»erv<rl>aih. Am Dienstag, ben 21. Rürz hi I«. fand im Repräsentanlenfigungslaole der Jüdischen Gemein»« zu Berlin eine Sitzung »es Aentrakanssthnsse» »es Hlatzitzinerseröanbe» unter «orfitz de« Herrn P r o f e s s o r Dr. G u»t m a n n. Sr es 1 a n statt. Nachdem brr Vorsitzende nachträglich die Glückwünsche ber Bersammlung zu seinem fiedenzigften Gehniistageeuigegengeuommeu hotte, gebachte er in warmen Watten ber seit ber letzten Tagung entschlafenen Kollegen. Sodann ttstaitete er einen umfangreichen Geschäftedettcht, an den, fich sine kurze Ansprache schlag. Erst» Verhanblongsgegenstaab wat bie MiMtrseetforg«. über bi« Dr.Kopfstein-BeuIhen eingehenb rrscnerte. Nachdem er bem Wirken ber Felbrahdiner .herzliche.Worte ber Anerkennung gewidmet hatte, behandelt, sr »t« verschiebenen schwiengen Fragen praktischer Ratur, desonbns bt« der Seelsorge bnrch Lehrer und Kultus beamte, und forste,»e Gleichstellung der jüdischen Religion mit sten christlichen Konfesfiooen. Die mter-ffante Debatte berührte voinehmiich das Serhültnis des Berbaodes ber bentsehen Juden zur Rtt.türscrlsorge nnb st« Rahregcln, bie er selbständig gettoffen harre. Rach eingehender Ansjprache wurde heschloffen. beim Ber Hand ber deutsche» Juden in dem Sinne zu wirken, dag künftig alle Eingaben an Behörden in Angelegenheiten der Rilrtär. seelsorze wie der Religion stberhaüp» auch vom »abbinerncrhand« nnioschttebrn »oben sollen, nab bah bei einer zuküllfttgen Regelung bn Frage Lehrer nnb Koltusbeamte nur als Stelloertreter der Rabbiner ln »er Seelsorge anzusehen seien. Zu der Rachmttlagsfitznng wurde sestgesetzt, bah bie von allen Setten gewünscht« Geweraloarsamrnsnng bes Rastbinn-verbanbe« am Diewatag aast WUtm*4 sten 8. nnb 10. Rai in ]taßn Aattffnben soll«. R« früher« To min koaote wegen ber stmmstbhsnbi, »Smtsgb «ich» gsmähi» mmürnr. »ach R^mr Debatte 'wurden aast« dem Rechen>ch,ftsh«ttch» des Vorsitzen den noch folgende P.fteoif hie Taz dorbni.stg -esrhl r Elften« ein Waoicht stöer stl« stistzerige Mm« fang »er Miktttrfeeigoege Im Artege nwst Anträge Un ihre stau ernst« >ii*ig. Sststaon wirb über ben HtaEgiowonnterrtchäan hsHeren /elstraUäakten »erhansteir woben. Die chßfwstewkrage Hai fn Form riue« Sottrage« üb« di« .Ztellnrrg de» Flalwinrr« im tzärett um stl« chgjnsten' Aufnahme gefunden. Schliehlich wird noch chher die .Witwe»- nnb Waiförtaife' rcfcriett werden. Anb«e Punkte wurden vottüufig nicht auf bi« Tagesordnuaa gesetzt. Zn«de>»nb«e war eine Besprechung der Stellung stes Htastö'.ners l» Arie, nnst Artest«» gewünscht worden, bamst — unabhängig von b« Organisanonäftnge ber deutschen Judeuheit — eine Sttidttuug und Befferun» baldmöglichst iu die Wege ge» lettet 'rerden könne Die Beftamwlung beschloß jedoch, diesen Geger stand zunächst bnrch «ine Kommisftou vorderoten zu laffen. Zum Schluffe der Tagung wurde üb« den Flekigi»»»»»!«. eicht a» höher«» /ehraustakt«» im Anschluß an ein Res«at des Rabbiner« Dr. üioseuberg-Thoruverhandelt. Die in gemeinsam« Sitzung des Rabdinerv«banbes. de« Lehrerverbaadcs und des Deutsch-israelitischen Gemeiudestunde« festgestellten Thesen wurden mit eia« Ausnahme, die die Inspektion de« Religionsanterttchte« betriff,, angenommen. Erst um 8V, Uhr konnte die inhaltsreiche Tagung geschloffen werden. Kabbtiur. Malst»« Wfchtowsstt von Beuthen O/S. ist am 4. b. M. in Areslau im Jsr.Krankenhalisr sHohenzollernstr.) verschieben, nachdem « Tags »orh«, an einer Influenza «ftaoft. sich zur Behandlung noch Breslau begehen hatte. D« Heimgegangene, «in Sohn des Rabbiner» in Argeuan <Rgbz. Bromderg), hat nur ein Alt« von 83 Jahren «reicht. Er bekleibtte zunächst bas vom Oderschlefischen Gemeind»8erdand aeuzeschaffen« Amt eines Wandtt-Rabbinns für ben Rgdz. Oppeln uno libernahm vor 1V, Jahren bie Stelle de« 2. Rabbiner« in Beuthen O./C. D« Verstorben« hat den Wunsch «usgediückt in Posen zur letzten Ruh« zu kommen. ' Maöötuer He. <«h»-Kattowitz hat fich zur Behandlung eines Blasenlristen« nach Breslau in da« Jsr. Krankenhaus begrbe». Brsnnsthweig. Wegen dtt Siederbesetznng»« Stete de« asten Kuliuasteamten d« hiesigen jüdischenGemeilldcfürdenvttft. Landesrabbin« Dr. Rülf ist eine Ausschreidmig e, folgt. Es find daraus an« allen Teilen de« Deuiichen Reiche« zahlreiche Bewerbungen cingegangeu. Der safte da aus die engere Wahl gestellten Bewerber hat am 1. 4. die Probepredigt gehalten. Da bie Geschäfte des Landesrobbioa« nach § 5 »es Laobesges ehe« iba die jüdischen Gemeinden de« Hazogtum» vom Rabbiner da hrefigen jüdischen Gemeinde im Rebenamt besorgt werben,-haben wegen da Wiederdesetznng de» Laudcsrahbinats die gesetzlichen Borschnsten Platz zu greisen. Danach ist vor da Bestätigung des Landesradbiners den nach Rajgade des Gesetzes organisierten Mswärtigeu jüdischen Gemeinden Gelegenheit zu geben, fich üba die zu berufende Persönlichkeit zn erklären; es mnh zu diesem Zwecke von den jüdischeu Gemeinden je ein Bettreter bestellt waden, da von dem Vorstände der hiefigeu jüdischen Gemeiad« zu den Prodepredigten einzuladen ist. _ Cdjter »Ad $d}Kt<. JbcmAfttt. Am 7. April begeht Herr Prediger Albert Volfgaig seine« 50. Geburletag. Mit heüigem Eifer pflanzt er dort seit nunmehr jehu Jahren die Gotte-saat in die Herzen ber Schüler und befiel nicht nur »ereu Liebe und die seiner Hemeiade, fsndern auch in hohe« Maße die Achtung »ad Verehrung utchtjudischer Kreise, mit denen rr sie'- ein gute- Einverrchmcn untelhiett. Senie schöne Rednergabe pflegt er in Seldstlofigkeit und Begeisterung gar oft in ^den Dienst des Baiertande» zu stell-u. Möge diese», »ackery Äotteskäwpfer das jbrttt Halbsahrhunderr ßtüüLichen. geseguelen Lebens »ergbgat sein. tzehr« nitfrovr, , Zt Kaue«. ALbischer Kra»e«s»»tz. Ortsgruppe Äroß.Berlin, Lsnu« abeob. «'/, Uhr. Versammlung im Berwaltungsbebäude der. Jüdrschen Gcweinde, Rojenstc. 2-4, Leitung Frau Dr. Martha Fraukl-Vertin. W»»apeR. Unbr impojaater Lyeünah»e fand am 8. 3. vo» der Eeremomcnhalle des Rakoskereßturer isr. Friedhofes das LeichendegäogMsi der Witwe des Rabb. Dr. Lalom. Raaschhurg statt. Nebst den Familienmitgliedern harte fich eine zahlreich« Arauergemnnde eiagefunden. u. a. Generaldirektor Feii; Schwarz und oicte Obcrbeamte des .Atheaäu«*. die Unroerfitätsproiefsoren Dr. Zgnatz Goldziher. Dr. Ad. Mahler, Dr- Vkrnh. Aürx. u»d Dr. Jos. Vauoczi, Seminardirektor Dr. Ludwig Blau,. Ravb. Dr. Sim. Hevefi. die Vorftrhung der Bester Kultusgemeinde u.it Generalsekr. Dr. Zu!. Wrtßdurg. Bettreter der isr. Wohlftchrlsinstiiationen, der Direktor der Vaffenfadrik Lesp. Frommer. Die Trauergeiänge exekutierte Obrrkauror Profeffor.Lazarus an der. Zpi-e des T-.mp-lchors. Die Lrauelrcde hielt der Schwiegcrsshn Rabd. Dr. Zul. Fischer, der iu ergreifenden Sorten die Äugende» Kr Hmgeschiebeaeu pries— Die Verblichene, eine durch Seeleuadel uuh HerzensgKlc ausgezeichnete Dame, war eise Sii tierin vo» Geburt. Zu junge» Ähre« heiratete sie de» Gybcer Prediger Sal. Na«schbuig. Als mau 1870 in Ungar» die deutschen Predigte» abschaffe» wollte und die i^ststenz ihrer FamÜie gefllhrdet erschie». begab sie fick »ach Wie» und erlangte noch sechs»o»atl,che« ununterbrochenen Fernen da» Lehrerinnc-uviptom. Es kam aber nicht dazu, daß fie für die Erhalruig ihrer FamtÜe Hütte sorgen muffe», dc»v ihr Gatte konnte weiter deutsch predige». Aach dem Tobe ihres Gatte» überfiedeltr sie -» iheea Söhnen noch Budapechnnd als dies« heiraretr», zog sie zu rhrem Schwiegersshue.^Rabb. Dr. Julius Fischer, tu dessen Hause sie dir Auge« für ewig schloß. Qjitrr setze «.r-tzer fcib «» S^sS S^che». best»4,»1« »er GMti» Set Oderratztzi»ert Dr. SndmiG L e» ct»a» e i bmi <r«arrt>auf«, wpest. venicrktz-age 4, cM ftatt $■ Wn Seiche,. tzeHi»a»it tzatten fich dte vertnier »er vetzdrde» «M hrt Beri>rtebe»en AMfesfiMe». tonse et»e -«tzlreich« Lrauergemei»»« «tMsetsntzea. An d« vstzre tztett »Bbdtner Br. Gti»« H e »e f t «t»c mgreste»»« rrasmetz»«. t» »»Ich» « Mc LsgendM d» AeifiMtSM» »Gitzchde. «—-«-»«*•- sUVAsWchWT»» »«riche» Aharakrer als Geh. Bette «flUf Dr. -ritz Gsha, erd. GrVk.I d. ptzilss. d. -etede. Mttz.^l,tB. i. «.-rit». Vrpf. Pr. per«an« Pesss». Extraordinarius für alte Geschuhte au der veriiner Ualocrfilät »ad »iffenschaftÜcher awter der preußischen Akademie ber Stffeuschaften, begeht «« S. LprU seine« 60. GebuNStag. Sr ist Schüler Mvmmfeut und veröffentlichte zahlreiche Abhandlungen über verschiedene Gebiete der alte» Geschichte und Literatur in Zeitschriften. Geßeimrat Hfirof. -nNns Kirfchtzerg, der bekannte Verlmer Augenarzt, der. wie wir ausführlich mitteiktea, dieser Tage fein goldenes Doktorjubiläum begehen konnte, trat bet dieser Gelegenheit mtt zmei Differtatiouea hervor. Die eiue bildet ben l3. bi- 18. Abschnitt dedritten Buches seiner Geschichte der Augenheilkunde, der die Augenärzte der Schweiz, Belgiens, der Niederlande, der skandinavische» Staaten und Rußlands anden Zähren 1800 trif I87ü^behandelt. Die zweite Abhaod« lung bringt .Kurze Bemerkungen überben hippvrraüschen Eid'. Metz Der ProfisssrNtel wurde Herrn Dr. med. Hirsch, b r u ch. Leiter der Bakteriologischen Aastalt für Lothringea i» Metz, verliehen. Prof. Hirschbruch ist ei» geborener Posener. Soh» des verstorbenen Kaufmanns Julius Hirschbruch in Pose«. Bor etwa 12 Jahren war Dr. Hrrschbruch Afsifteat im Hygienischen Institut in Posen. Auf'dem Gebiete der Typhusbekämpfung hat er fich besondererfolgreich und rein wissenschafrlich betätigt und auch sonst in zahlreichen anderen Fragen der Vakieriolsgie und der Immunitätslehre Eholercmährbode». Widalreaktion bei Tytzhusgeimpsteu Närend und fördernd gewirkt. Dank feiner Znitittive steht Lothringen inbezua aus den Seucheurückgang in Deutschland mit au erster «teile. Aus seiner Feder find zahlreiche wiffenschaftliche Werke hervorgegangen. Als Redaer wird Professor Hrrschbruch wegen seiner interessanten Bortrage über uroverue Fragen auf biologisch, chemischem oder medizinischen Gebiete in Metz besoadergeschätzt. Aaset. Proi. Dr. B. Bloch ist von der Anrich-^ Universität als ord. Prof, und Direktor oer Klinrk für Hanl- und Geschlechtskrauke berufen worden. Lur der Zustizvenvaltung. MeLdrtzerl: EtattSMi». Ettartz S i ld er m a n »-München , SenalSprLs. a. Otg gnu»»t: Z»m Nette Nechroan». Max S » ldman » i gestenberg. An« +tti4Utfrf«r N,>. -rtench üqim. v«j d. »g. personalle«. p e A« sehuag »an AHert Aacsltz. Unter zahlreicher Beteiligung wurde unser Kollege Albert Zacoby auf dem F.iedhofe in Weißenfee zur letzten Ruhe bestattet. Zn der mü Palmen uud Blattpflanzen geschmückten | Halle war der Sarg aufgedahrt. Eia Freund des Drrsto^benea. Herr Rabbiuer Dr. Weiße, hielt eine zu Herzen gehende Anspräche, in der er namentlich die Treue und das einfache, schlichte Wescu sowie dagroße Wissen des Dahingeschiedenen hervorhob. Rack de» übliche« Gebeten wurde der Sarg nach ber Gruft hiuausgerragen und an der Lette der dem Verstorbene» im Tode vorausgegangenru Gattin deigesetzt. Zahlreiche kostbare Kränze und Blumengewinde wurde» um Grabe niedergelegt. Meettz Wantzetmee. >er •natBtfi« »eretzrtr vrrlmer Vahlttter. frühere langsthrige M tiahatzer vet oektuuiten Koasrkt>ot4ht»leS V. Manitemer, ist «n t9. 9. in aller Sttlle ans tznn jützlfchen geirdhof in tzer Echönhaufer Allee zur letzte. Nutz« getrtfen »erden. Heia« Familie, die i« Sinne de« verfterdenen jede« rraaergeprtate vermeidet »»Ute, tzaN» t,ch a» die Preffe den Wunsch gerichtet, daß sein Hi»fch«d«a vertzer nicht öffentlich ermähnt weltzen möchte. Moritz Mtnheimer ist tickr gttj SV Zthre all ge»»rden. Zn wenigen Sechen hätte er den S0. Vetznrt«. ttg feiern können. Als er und seine Gattin am ».Dezember ihre Diamantdochzeil tzeginzen. ist ihm die Dankbarkeit für fein latqes memschenfreuntzktcheS Dirken in herzlicher und »telsach rührender Seife bezengt »ßr?en. Nicht nur, da er diel ut »ieleu gab. ftnnte ihm ft&aaft und kann th« heute nichgerützmt melden, sstdern vor allem, dttz er mit echte Güte, ans »armem Herzet tzertuS, und mir voller Teilnahme für bat Hchicstal »er von chm versorgtn, zu geben verband. Da« Andenken dieses liebenswerten, guten, bescheidenen NanneS »ird in Ehren hatten »erden. jUltf Nach langem schusteren ketden starb a« »S. tz. Kommerzienrat Seffer va er»ald. »Itter pp, lr.igjLhr'q r Vorsitzender Hncr Gemeinde, um die er fich durch sein segensreiche« Srrken und dnrch reiche Förderung chrer rellgiosen und »otz'.tttiz-n Zastitationen unvergtngttch« Verdienste enoorben hat Werttn. Am »S. S. verstarb nach langem, ichwecea Leiden Herr tzewtn Lope- S Vorsitzender. Gründer und Etzrmmttgkred de« Lewln Eoper Hachnaffat Kallah Vere.ns, den er i» Unermüdlicher Ardeittfreudigfeit nnb vorbildlicher Pslichkireue geförden hat. mit »armtahleadem Herzen «ln selbstloser Helfer und Vecater ber Acmea. Maron P<rtu ist die neoeße Erfindung de« HetzertakelS. Da« ,tüer. Echo" melset nämlich folgende«: ,Der indische Gchnststeller Haron MarkaS ist i« Alter von 74 Zähren ln Frankfurt am Main gestorben.^ Senn Aron Markus, »er Ehusild, noch »on seiner VaronifierUMg erfahr«» könnte, er würde recht da-b vun den Toten wieder anferstetzen. MemUtzetm Herrn Emil Hirsch wurde am '41. 9. »oa einer Abordnung der Gemeinde Futzgönhetm die Urkunde alSEHrend tz r g e t überreicht. Die De»utati»u bestand au» de» Vürgormetst« und sechs Gemeindertten WysnUt. Der Heimgang de« Herrn Siegfried Venter hat auch in die Veruetvng der Sonagoge-gemeinde ein« tiefe Lsste gertffen. Vor *0 Zähren in die Neprtsentanten.versammlnWg gewthlt, >;at er sie vom Tuge feiner Etnführnng an als Vorsitzender gekettet. Reiche tzebenSertahrnng u id anermudUche Schaffensfreude, gepaart mit Inniger Rebe znm Zadentnm. tzefthigten ihn in fetten hohem Grade, bernfener vertrete »er Gemeindetntereffen zu fein. GeOerretch-KUOckln HoAez Unter zahlreicher Beteitiqnng der Gemeindemttglted« wurde a« 1tst. der langjährige vizepräfe« »er Etzewra Kadchb- Galamon Fant» beerdigt. Z» Trauertzanfe fnnkttom-rte Overkamor Abra»k»n. atz» Grabe sprach Vezirttrabb. Dr. ^armorstetn a»S Stenitz, der da« Wirken de« v-rdticheae» schilderte KaltuSoräsideM Ad. Frankl, die Vorsteher Zof. Stnterstern. Da». Braun. Znl. wondl n.». a. waren anwesend. _ Mazi Nrktanlel j. 3i t Nachen»» i. H m ZaSa Gaal SiimerSdorf; vr. wsä. Samuel Wettz-Hamtzmrg z. -t. Feidarqt m. Tana» Solff-Schönederg; Ludwig »rumma z. Zi Keutnani d. Ach -Ttta M. &nT$txrtt Aeitz-E-arloUendorg; Mar -»tte-SrimerSdorf m. Erna Glaffe-Verlin. HaaS Z,schlaff z Ae. Stertn z. A, i. H m Lnise Marcn«. Verkin. Zn Berlin: Ktsred Kroam m. Nof- »oiff; Kfm. Geiebetzch Niendorf m. ■hfe küi. Wchnr «ntzmana m. Ihi Wagner; Aame« Wachwt