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Jüdische Volkszeitung · 1916-03-17 · 11 (17.3.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
11 (17.3.1916)
Date
1916-03-17
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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4 ZLötsche voLM»-. Jüdische Fraueuzeitmig, I Bmli» Km H Mbl MM Brtslan, de» fl. Nürz flst. ». N vic K0Kl«in «ster ha eicht« nferet Seit d»b Her«a»n 2) a b I * 1 Arstoschi». Zum jttteiien Male inmitten de» gewaltigen vilkerringen» begehen wir in bieten lagen dqi Purimsest. Welch jödttche« gstauenherz blickt nichKim Geiste verheißungsvoll zu der Errellerin ihre» voikel hinauf der Königin Ester. wenn wir nn» die Gejchichte de» Purimsefte» oergegrnwäriigrn, dann lernen wir daran», wie e» ostmalS nur weniger Pertonen dedarf, Personen, die erfüllt sind »ou Gotioerirauen nnd Richstrnliede, um nnsaghare« Unglück adzuwenden, unzähligen T'äneu. strtwen Einhati zu gedieten. Lelede Fülle »on Goiluerirauen und Röchstenilebe ziert nicht die Königin Ester, al» sie in schwer»! und schwersten Stunden geduldig in dem ihr anftrlegten Schicksal au»harrie. Sind denn nicht die beiden dedeutfamen Werte Owadti, owadti, .und bin ich verloren, t» bin ich verloren', eine Welt von Gottverirauen, da» selbst nicht avgeficht« der drohenden Ungewißheit öder Ihre Zukunft auf da» Mindeste erschüttert werden konnte, vertrauen zu Gott hat der Königin Sster den schweren Weg zuw Könige erleichtert, vertrauen zu Gott hat fie ermutigt, für ihr dem Tode geweihte» Volk zu bitten, vertrauen zu Gott bat ihr Vorhaben in so herrlicher Weise gestaltet, und Trauer ln Freude verwandest. Wie viele jüdische Frauen und Mütter werden in diesen Lagen die sonst so freudevollen Purimftunden in stiller Einsamkett und lm schmerzlichen Erinnern an die Teuren verleben, die fern von ihnen starben, für ihr geliebte» Vaterland, Eie olle mtgen Trost und Erbauung finden in der Geschichte de» Purtmsestr», die uu« lehrt, geduldig au»zuharren, wie unsere unvergeßliche Königin Ester, str Demut zu ertragen, wa» uv» auch der Wille de» »llgütigeu beschteden hat, Mtgen auch unsere jüdischen Frauen Heidinnen im Schmerze sein, dann wird fich auch ihnen allen da» Gotteswerk erfüllen, da» so verhetßungtvoll in leidvollen Etunden zu nn» erklingt. Mechilkel chnjim bechessed, mechaje messifn berachnmim rabbim, someeh nauflim weranfe chanlim nmatir aasorim nmkajem emnnosean, liscbene ofor. .Der die Lebenden in Gnade erhält, die Tote» belebt in großer Barmherzgkeit, die Fallenden stützt und die Tranken Heilt, die Gefesselten löst und seine Treue bewährt den im Staude Schlafenden,' Mtgen diese Wolle Irostooll zu jütischen Herzen hinüberklsngen, mtgen fie Balsam für schwer geprüfte Seelen sein, eriraget Euer Geschick gleich den Ahnen in Gottverirauen auf kommende Zeiten, Mt «S>igi> LIisadtth mm Rumänien flbtt Zysten »nst Znsttntnm gedacht hat, m (armen Kylva — bekanntlich da« schriftstellerische Pseudonym für die Heimgegangene Fürstin — hat Im Januarheft ISO? der literarischen Beilage der Zeitschilft .Mode von Heule' unter dem Titel .Mein Penalenwinkei' Ihre Memoiren verüffentlicht. Sie beginnt mit Erinnerungen an den Bonner Philologen Jakob Bernay» und knüpft daran ein Urteil über Juden und Judentum. von Bernay« sagt fie n, a,: .Ein Freund unsere» (de» Fürstlich Wiedscheu) Hause» war der große Gelehrte Bernay», Er brachte manche Stunde bei meinte Mutier zu, die an seinen Lippen hing und unabiäsfig von ihm lernte, Ader gegessen hat er nie bei nn», wa» mich al» fiinb oft betrübte. Er erklärte, da er Jude sei, so wolle er an seinen Gebräuchen festhaltru. Er kannte da» neue Testamrut bester, al» wir; seine Gedanken waren von außerordentlicher Tiefe , , . Bernoy» hatte ei sehr schwer, er konnte al» Jude damals keine Professur haben, und war vielleicht der größte Gelehrte, den Bonn auszuweisen hatte, , , - Meine Eitern unterhielten fich stundenlang mit ihm und hatten unglaubliche Freude an der Größe und Weite seiner Nuschanungeu. Ich hätte ihn, Renan und Tolstoi zusammen sprechen hören mögenl Roch Jahre nachher wurde er oft in unserem Hause zittert: .Bernay» dachte so, Bernay» sagte immer I' Er hat einen uachhaliigeu Einfluß au»geübt durch die Macht seiner Persönlichkeit and seine« ausgedehnten Wissen»,' In diesem Zusammenhänge erzählt die versofieriu au« ihrer rumäniichen Zeit: , , , .In unserem Hause ist Ralhau der Weise ein täglicher Gast, da wir alle Eonsesfionen in der eigenen Familie trifteten haben l Katholisch, protestantisch und orthodox, ebenso im Hause auch einen Juden ai« Sekretär haben! Und gerade ein Israelit ist e», der meine Hauptstütze in ollen wohltliigleit«sachen ist. Oberst vroeiuer trug >m Kriege von 77 zwei schwere Wunden davon, wurde dann Sekretär bei uns und opferte fich mit Begeisterung aus für alle Armen und Leidenden, die von uu« Hilfe erwarten,' Au» den weiteren Betrachtungen entnehmen wir die folgenden Sätze t~ .Die Thorsten haben ihren Judenhaß und die ewige ver. solgung, die säe diese» dewundern«würdige Volk haben erdulden lasten, mit der Kreuzigung Christi entschuldigt. Leien wir ganz ehrlich gegen nn« selbst! 8a» würben wohl die heutigen Christen tun, wenn Ehriftu» wieder erschiene k Ich fürchte, fie würden nicht einmal Hofionuah schreien, sondern ihnsofort für einen gesährlichen Sozialisten erklären und ihn wenigsten» in ein Irren hau« sperren,' Mose« wird in geradezu überschwänglicher Wesse verherrlicht. »Daß die Juden da» einzige Volk find, da» keinen versa» erlebt habe, verdankten fie einem einzigen Manne, dem größten Herrscher, den die Welt gesehen, dem König der Könige, dem weisesten Arzte, dem größten Psychologen und Physiologen, den e» je gegeben: Most»'. Und an einer anderen Stelle heißt e<: > .Ealumby» hat nicht» getan im vergleich zu Mofe»! Wir find van früher Kindheit daran gewöhnt, an Mose« zu denke», daß wir nicht mehr genug über seine Riesengestalt staunen; nur wenn fie un« in Michel Angela» Zügen entgegenttitt, eifaste» wir fie »»» einmal, da ei» Genie da» andere verstund und ihm über die Jahrhunderte hinan» den rechten Ausdruck verlieh. Er stellte bildlich die höchste Kraft dar nnd tat wohl daran, denn in Mose» ist wohl die höchste menschliche Kraft gewesen, dte ans Erden erschienen ist. Sein werk steht, da alle andern zugrunde gegangen find. Rleseuvölker, ungeheure Zivilisattanen find weggefegt, da» Volk Most»' steht. Wirs find voll Reib und Mißgunst, ftatt zu bewundern'. Dem südische» Volke stellt die Königin da» folgende Zengni» an«: 1, Da» jüdische Volk sollte al» Hefe gebraucht werden, um andern Völker zu durchsetzen und mit seiner übernden Intelligenz aus höhere Bahnen zu lenken. Denn rtßerr Gesundheit macht ihren Geist viel geweckter, ihre ukräste freier, da« Leiden machte fie genügsam und spar- Anftott fie zu verfolgen, sollte man von Ihnen lernen,' Wolle höchster Anerkennung spendet fie der Bibel, diesem .wunderbarsten aller Bücher', und bemerkt im Anschluß daran: ,E« ist sonderbar. Wir leben und zehren alle von der Bibel und gepalten un», da» Volk zu verachten, weiche« da» Buch der Bücher hervorgebracht. Wir verachten e« wohl auch nicht, sondern wir fürchten e» eher, west wir seine Kraft ahnen und Immer UN» wehren in der Furcht, ganz von demselben üderfluiet und unserrrsetts unterdrückt zu werden. Ader warum lernest die Ehristen nicht von Ihnen? Wir find ja au» dem Inden tum hervorgegangen; warum wendenwir nn» ad und verleugnen unsere Herkunft? Wenigsten» unsere , geistige Herkuntr ist dort nnd nirgend« ander»'. iDa« Urteil larmen Sylva» 'über Juden und Judentum aefialtet fich ungewollt zu dem schärfsten Verdikt über die Behandlung, die den Juden in Rumänien widerführt. Man denk« aber in der Adopttvheimnt der Königin nicht daran, die den rumänischen Juden in dem Berliner vertrage garantierte staatsbürgerliche Gleichberechtigung zu gewähren, — Die Königsn selbst Hot fich einmal (1906) in der amerikanischen Monatsschrift .Tentury' gegen die Emanzipalion der Inden in Rumänien ausgesprochen, — .Richtet Euch nach unser» Worten, nicht nach unser» Taten' oder wie .die Sprüche der Väter' sogen I .Sprich wenig, tu viel' Ziidychtr Stuntm,». Aranüfnrt a M. Auf Anrmnng der Ortsgruppe Franko, M, de» Jüdlschen Frauenbundes fanden am lö, und Januar 1916 in der Frankfurt-Loge, Eschersheimer Landsstraße 27, abend», 8 Uhr Versammlungen statt, in welchem über!,Jüdische Mitarbeit an den sazialenAusgaben im Ktiege' berschtet wurde, Referate fanden statt über: verwundeten» sürsorge, Multerschastsverficherung, Hautwirtschaft im Kriege, Arminpflege, Kinderpflege und Jugendpflege, SfaaeHKrriat. 9ra»tfntt<a. M. Der Arbeitsnachweis der Weiblichen Fürfdrge für Israelitische Frauen und Mädchen hgt trotz der Kriejszeii eine solche Entwicklung genommen, daß die Geschäft«, stelle eine Erweiterung erfahren mußte. Eie befindet fich seit Mm 15.1. Langestr. 30- II., kelef, Hansa S»25. Geschäst«- flnnbrn 97,-11'/,, 2'/,-» Uhr, sjlönkgoüerg K Jfx. ver Frauen verein zur Unterstützung israenlischer Witwen und Waisen hielt am 7. 2. Rachmittag seine! diesjährige Generaiversammhmg im kleinen Sitzungssaale der Synagoge ob. Die Borfitzende de» Verein», Frau Boanlch, führt« in einer kurzen Ansprache ou», daß der Krieg natürlich besonder« starke Anforderungen an die Kasse gestellt habe, zu denen die Einnahmen in keinem rechten Einklang stünden, da manche Mitglieder verzogen seien und es unmöglich wäre, jetzt neue szu werden. Man habe ttotzdem der Krieathilfe nnd dem Baterländischen Frauen per ein Spenden zagefüyrt, und da die Zinsest nicht ausreichten, um allen Wünschen gerecht zu werden, fich ^entschlossen, da» Kapital in den Dienst der guten Sache eilen und wenn nötig, noch weitere Opfer za bringen, mtetbeeiie ferner der Versammlung den, Vorschlag, den der Satzungen zu ändern, der folgenden Wartlant hat: dem Verein unentgeltlich'mindesten« *00 Mark zuwendet, * . " geführt,' Der jen, wurde ohne Frieda Reumann ÜebetblieTüber die Einnahmen und Aulgaden de« Verein» rid der letzten zwei Jahre, Sodann schritt mau zur zu Eie § r .»e wird! vors» «idst (inen währ orm memn unenrgerinry mtnoestruv ow Man für alle Zeiten im Mitgliederverzeichul» gesül (lag, die Summe auf 150 Morkherahznseßen, l spruch angenommen. Hieraus gab Frau Fried« Reuiyahi de» Vorstände», der fich au« denselben Mitgliedern zusarirwensetzt wie bisher: Fra» Hanna Bognsch, Frau Zrriine Magnus, Frau Magarete lohn, Frau Betty Striemer, Fiat, Frieda Reumann nnd Frau Biauea Herrmann. Zu Revisotenfwurden wiederyewähil die Herren Winter und Lachmauskl, stfosen. Hm l. 10, 191« waren zehw Jahre vergangen feit Jee Begründung de« Vereins zAfidifchea Mädchen heim' zu Posen, Der gewaltige Krieg, desAlnjang August 191« über unser Vaterland hereingebrochen ist, Hai die Adficht diesen Tag > festlich zu begehen, vereitelt. Der Krieg ist auch die Ursache gewesen, daß der Vorstand de» Verein» in dem vorigen Geschäftsjahre weder einen Geschäftsbericht vertfientlichi. noch eine Hauptversammlung abgehalten hat. Auch in nnere Leben de» Heim» hat der Krieg mit rauher Hand (rissen und e« park beeinflußt. Bei der drohenden Geeinee Belagerung nuferer Stadt war eine vollständige mng de» Heim» nicht ausgeschlossen, Au« diesem Grunde jen Anfang April fast alle jungen Mädchen da» Heim. Allmählich kehrten 10 Mädchen wieder zurück: mehr hat der Vorstand nicht ausgenommen, davttt der Betrieb, solange die Gefahr noch nicht jvölig desrittgt war, nicht zn «roß werden sollt« Reuausnahmen fanden erst statt, al» »ofie Sicherheit für uusersr Provinz eingetreten war. Die wirttchastlichen verhältniste gestalteten fich nach Ausbruch de» Kriege» sehr schwierig und dieser Zustand hat sich auch in dem länfenben Geschäftsjahr noch gefUigert. In erster Reihe gebührt der Hanswutter Fra» Sal, der Dank dafür, »aß,sie e« verstanden hat, mit Umshht and Geschick aller Schwierigkeiten Herr ja werden. Am Schlüsse de» «ereinaiahre« 191»/1« Waren 1« «üdchen stn Hehn; davan waren 9 vachhaitersannu 9 Putzmacherinnen, 2 verkllnferiunen, 1 Lagert sttn, 1 erlernte die Witüschnft, 1 wollte Kindergärtnerin «erden,' von den ansgeschiebenen Mädchen waren 2 Verkäuferinnen, 1 Stenotypistin, I Kassiererin, 1 Buchhqftsin—eine erlernte die Wirtschaft, eine besuchte da» KindergtrtWW^^emiuar,- 3 die HandeUsrhuie, eine die Studienaa^^W^chttsenschuie, Am Schlüße de» Geschäftsjahre» kAäWWWch, .18 Mädchen im Heim, davon « Bachbalterinver,. ^Pützckacherinuen, 2 Verkäuferinnen, 1 Knsfieretin, 5 HandeKschülerinnen, eine besuchte die Gewerbesehule, Im Laufe de» Jahre» schieden au»: I Buchhalterinnen, 1 Kindergärtnerin und eine Handeisschüleriv, Der Verkehr öer jungen-Mädchen untereinander war ein ftrundstdaftlicher, der Gesnndheiiswistand ein guter. — Die Zahl "der Vereinsmitglieder ist im Grasten und Ganzen unvertndgt geblieben (290). E» ergeht erneut die vitte an die jüdißher» Mitbürger, dem Verein unter den jetzigen schwierigen vsqüstnlsten der'Wirtschaftsführung wrfter da« bisher bezeugte rege Jnlereste zu erhalten. Ebenso mtgen die Spenden wie bisher auch künftig dem Verein zufiießen. ANiva und Pasfiva de« Geschäftsjahre» 191« deiausö^fich auf 54398,0« «. und 1915 aus 3(173,84 M. - Zuw Vorstände gehören: Elara Ezapski, Martha Lesser, Ella Pryser, Leoniine B a ru ch, Elara Wa 11 ne t, (dfe Pieir kawlki. — P I« ezek, Schleyer, «uttner, S, Hamburger und E. I e r e m i a ». Lamünrg, per 3ft. Iraneuverein kür Zrautenpfkege hielt seine diessährige Geueralversamwinng unter «orsttz van Frau R. v. Sou ad. An» dem vom Kassenführer Herrn Plvcki erstatteten Jahresbericht war zu entnehmen, daß der Benein auch im verstostenen Ähre trotz der Krieg»zeit in der Lage war, einer größeren Anzahl von erholnngsvedürftigen Genesenden aus Anvrdnnn, de» Arzte« während der ersten rter Wochen nach üderstandenee Krankhett kräftige», nahrhafte« Mittagesien verabfolgen zu lasten. Die Einnahmen de« Verein» betrugen im Jahre 1915 an Mttgliedsdeitrtgen 210« Mk, und an Spenden 208 Mt,, während an Zinsen 717 Mk, vereinnahmt wurden. Unter den Ansgaden befindet sich an erster :■»! | lt«ti(- eReichähalle» erkannt und genehmigt, Mi«, Der «riaittenaner str, F r keitsverein veranstaltete am 1.9. in Wn Reichshallen eine «oditätigkeittjause mft vortrö^n, die einen sehr erfreulichen Erfolg hatte, den «ohlfahrt»einrichtnn^u de» Vereine« nn» dem Fürsorgewerke erblindeter SoitUten kennte ein rrhedttcker Betrag zugewendet werden. Ganz besonderen Bestall fand« die Darbietungen M Hvsdurgschanspieier« Fritz vinm, der Hosopernsängerin «alvine ». Szterrn», der «»rtra^künstietin Frau Gadriellr Fried-Zewy, de« Herrn Puchstein (Zarro-BWnen), de« Humoristen Dr, Venn» «lnsch, ferner »er Schauspielerin Frau «erdion, de« v» -- ‘— tpernsünaer« »uaufi «vderger (Darmstadt), Fritz Korrurr (Bettler Schauspieihan«) nnd de« Profestor» Kisstwart mit seinem Medlum lnua, Antziillnrn eiwe» ungarisch« Mabttättgüeftovevetn«, Der «udapestrr str. Fr,ne n vexrin feie« jetzt sein »0jährige» Judtläum. Vieser Verein bat im Kaufe eine» Halden Jahrhnndert« eine bernei se^nareiche Tätigkett entfaltet, daß er zu den hervorragendsten «»hltätigteittvereboe» der Monarchie gerechnet werden muß. Mehr ai« 100,000 K. machen jene Bar betrüge au«, die der Verein alllährlich Me Verteilung dringt, anßovdeouerrichtete er zahlreiche Velkoktcheu, in denen die Arm» ohne Unterschied der Konfeffion da» ganze Jahr Speise und Trank erhalten. Ferner gründete dieser Verein Spitäler für Wtchnerinn«, richtete Mädchen-und »atsendtuser ein und läßt gegenwärtig 200 Waisen -in Unterrichtsanstaldrn erziehen. Im letzten Jahre betrug« die »n«ga»eu für Wohitäligwitszwecke über 400,000 K, An der Spitze de» Verein« stehen hervorragende Dam» der Budapefter Gesellschaft, die sich mft Ester and Aufopsernu, jen« edlen Auf,«»« widmen, die fich der «ndapester straeittische Frauenverein sch« »ei seiner Gründung vorgezeichuel hat. «nbapofi. »in« gntwlnageaon Künftlernachmsttaa »er-, aust-ftete am 21. 2. deri»r,Frauen,erein M-V. vezttk» im Lloydsaale für die Familien «n KrioMeilnchme« am für Fawiliea, die durch den Krieg ihre Existenz verlor« haben. Da« gut zusammen ge stellte Pogramm würbe »an Therese «illag, glitt «,-Gath, Ion, G-«e»»k Ilona G.-Ktktny, M«cha Fach», vöske, M,-Landsberger, Alejander Gach, Oskar Kbimt» und Kart- Hatzsr bestritten. Da» ^hireiche Auditorium kargte nicht mit Beifal. — Ver Laadek-Froueuoerein .Urania', mft Gräfin JuUu» »ndrtst, und Frau Destder Bäu « der Spitze, veranstaltete heute Nachmittag fünf Uhr ein Kouzert im hauptstädtischen Redautensaoi. «» Hallen fich p> hi reiche Besucher eiugefnuden. Der Erllag »er «eraustallnua — motze ai« 12000 Kronen — wir» dem zu errichten»« Witwe», all» Waisen heim nn» den anderen «Lohllttigkeiisinstitutlaaen »er .Urania' zugewendet. Da» reiche Pragramm bat ein« scktenin Knustgenuß. Nach einer Or^ionnertnie traten Eu^u Vainsia Kuruezen^sänge), Ine» Ltbas« (Liedernortrag), Jlaua Dümtttzr (Gesang, degieftet va» «tos« Tarna,^ Jndtts Baker ^leü»), Arptd " ' i«b Szemere lOpernarieu), Frida R.-Gamvaßögi (varkraa PetifiWebichten), Frau Eägeu «alafia (Eymdal) und Adels Tollagi («rabiststche Operuurieu) auf. Da« Puditkum hatte reich« Anlaß z lg Beste »säutzerua^n. «ach demKanzert wurde Tee servirs, wodei die vn»«rster Hanvtd Mststüw kapelle, dirigiert van Richard Fries»,, koazertierte. s dew«emmettn,ae9m»m. Durch tat« «am cheer H^« •ite In netto »restm >i«|iiltHn Dome G tim aassschioo 9a- LL in tiefe Imn mstep Di, nvchchm BAenWe »mGeitW»ma> märten mm» Baoape» ammck» mW am I«. ». llN». nmmtttaa« mt. st-, Attwyow M V. t, 'w »iee 'am Wime De. 9«»», a» MM. - CM ■WWiWe MMHi

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