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Jüdische Volkszeitung · 1916-01-28 · 4 (28.1.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
4 (28.1.1916)
Date
1916-01-28
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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»wfc iummUi ■ ' Wiffenschast und Kunst. ‘ Bettina, de» 28. 3«n<r TT w. 4 ■UftMüjMe« gcfta Mt PRhtrtifemkv nt die t«I- «utGch« Otfttz-itn«. >oa De >. me» WirItz lMatnz). Sine j(br Häutige f,|dxinutij m u«(fm 8tofcra •«gen. ntl ist b«t Brilsnbrtilcic Sicher «ft te« »nenidehrlichften Saiiuoj*«il^ln. Ik Crtcbimg M g«njni tentsche» kolk» rermcchie grariffe K reffe, die de« .heillgen Egortmu»' »illig »eilchttrtin find, »utl tano» ahzuhaften, au» der Inapphtli ni gi« ffm Nahrrngsmitteln nucherrfchen Nutze» z« ziehrir. Allegefttzgrdinden Kdprrschofte» stad ternühl. diele« Beide,chen arg>» di> alginrne ippsrrsieuchgkert Uil den «irku»gt»»llsti» . Maßnabmin zu brkäwpse». »« da» giößre »ad verherhürgo- »allste Eixrbr r» oirlei Lerinche karf die Rerchtprüstrnglpelle, die die Höchstpreise sür die aller UM »eadiUsteo Nahrua^miliel srstsrtzl, deliccklel ««den. Tiese neue Zrnttalstelle ffir die Fefisetznug der Preise ist eiae graste fejiale Errungcnschaft, die auch in Frieder szeileii bei aller Sateurg trrFrrihert de» Hendck». diel Segen stifte» körnte. Im Falgrnkrn «öaier; «ir die Maßregel,. die ei» ganz olle» Gel,»buch «» de« Nömklchen Zwecke. de« die aeutfte» Geletzt gelle», gelreffen. «l» ein Kerloolle« k»st»ihist»eilch>« Ddtumeal rähtr hrNachlerr. Der,» diele Mastregela gleiche» den! nnler», d>» sozialen kestrebe» unsekTb Zellaller» errlipinngenen. tn viel er Gezlihnng. Sir »eraenltft lalmntstch« Gesihgednvg. Bereift ,or zwellansord Jahr,» Hai di« lolmnaische Gelrtzgebunä sbr jede Stadl und jede« Tors eiae Prusaagastelle für die Ledeaemilielprelft »»geordnet. Edens» trifft ma» da uateu vielen sozialer. ker«idr»rgen, die un« in jedtt-Selse an uvseir «odernstk» Gesetz« erinnern. d>« wertgeheadste» Schutzrerardnuirgen gegen 'jchweden Sucher «il de» ,ol«endi»en NoGnagSmltteln. Dabei I,»,t der Talmud eine» llnlers chied zwischen einer Zeil der Rot »nd den gewöhnliche» nur insosern, als sürten erstere» Fall strengere Verfügungen vorgesehen find; odir nue Teuerung solle i»»er KiMieden «erden. Tie lalwndlscherr Lefii»«»ng<» gegen den Lebeusmlitel- »ucher find zrrtieisti >»: behördliche »nd religitfe Btrord, «ungen. Zrnöckfl nie Iiftlicun Dancch uar «ine lebe Be- «eind« kripflrchltt. >uifichieteo«!r,anznstelleu. die die Preise »«» alle« Ledeneinlliln üderwnchrn ioble». Kör diese Behdrie «urden verschiede»,! Prsti»«nngen. «ora» fie pch Hollen sollte, »orgesete». €ot wurde bestimmt, tost da, >r» Knappheit terrlchl, und eftr» Letenemlttelznlohr ((» aufiriii« nicht leicht «tglich sei, ein jedweder Hantel »it de» LebenSmitieln »erdo»n lei. Tie Brertrzciie» war»» «ehalle» ihre Ware ans den Markt zu dringe», r» fie da vor de» Konsnmenle, fiil ,u bieten. Tamsl zede« kerkausen mrn Nyhriagsmilteln inter Korliove stalifinter ktuw, nur taesclbe i» Hause »»tersagl. Uder buch aus ds« Maikte »ar Bit te« Uonsen »an sovieien NadrnrgsmlNel» ierlaubt, wie «an tür sich un» sei»« Hanagrnrssen ncrwerdrg hast,, veile,e« Uuftaasen «nstte ner- »iedk» «erde». Nn Luniderhanteln wurde strengsten« bestraft. Eine Unesnhr »o» tzlahinngemiiteln von eine« Land«, wo Knappheit herrjchie. war nur dann gestattet, wenn an de« autjlffdhrendrn Urlikel „wiesen,,«osten Uetze,flust herrschte und »re kerwentniig im Lande nicht «tglich war. Tagegrn hatte» die Uusfichladehdrde» in eine« Lande, wo die tzlahrungemittel in genngeadsm Mast« varhonden wäre», daraus zu echte», dost die Händler «il drn Lede»««itteln keinen Sucher »leben. Zu diese« Zweit wurde auch hierzulande ein Auskaufe» von tz!ahiu»g«»»lel» durch zwei oder drei Misoner. die darb den ganze» Lebensmilleimarft in den Hindi» bölilu. firergstend unlerlagr. Edens» »nstte dieHide di» Gewrni» sestpesttzl sein. Tieser dnrfi« hei de» Grosttzäutl,,» riebt «ihr! all ein weck fiel der den Kleinhändlern »idst diise« Sechstes noch die Umiatzkosten de« Leraillisten txncgr». Gei Uedrrrruung tiese« sestgesetzlen Gewinnsätze» irarrn drei «r'chielene Errase» ein. Zunächst erfolgte eine Geltftiafe, dorn die auedrcckliche Nennung de« bet reffenden kprlulantensbrr iffenilichen kersawmlunge» »nd, wenn auch ' die» erfolglod war, ene öffentliche Züchtigung. Diese ll erorduuuge» halte» sir jedermann Gullialeit. Te« edelgefinnlen Sonn wurde »och besä»der« anheiwgestellt, z» einer Ze>r. wo tek G,Ir>>de sehr billig, sei, viel davon zu sause», um dann, Kt»» e« ltner werde, drllige Ledendmiitel an >,«e »dgrben zu kdnre». Lberrso erwartete »an von itznu dast er sein eigene« Getreide dü zu einer Zeit ausdewahrte, »v hohe Preis« dafür zu erlange» waren, »ad er ti dann tür billige« Gelb a» jedermann abgad. Erst wen» jemand ans dies« edelgepa» le Seife wiedertzolt verfahre» »ar, wurde er für da« Ehrenamt eine« Ermenuerwalter« für würdig gehalten. »och schärfer all« die »a>i«eilich«u Gerordnnugen verurteilen die «oralisch-religiise» Rrstnahmea jede PreUtreiderei. Und wenn mau die debingungilose Autorität, die die geistige» Führer der tulmudischen Zeit bei dem Lolke genoffe», gew», kennt, wird »au sich eine Lorfiellung von der ungeheuren Sirtung, die die retigiüsen Bestimmungen auf die Allgemesnheit halten, mache» kinn,,. Zunächst Heden die Lalnrudifie» dal Gebet gegen die Preigwucherer verwentet. Da» Hautzlgedel der Zudo» ist da« sogenannt« Achtzehngebel. Davon ist nun.»« »eunl« Benedikston, die dreimal täglich öffentlich »orgetrogen wird, besonder» chorokreristtsch. Zuerst folgte ein Flehe» um viel Getreide, um billige Lebenömistel zu vefitzen. Dann sollte diese neunte Benediktiou ein Hinwei« aus Psalm .neun' fern, wo ei» Fluch öder die Krtvler autgesprorhen ist: die» soll,« eine Berwarnung gegen diejenigen sein, die die Preis« in die Höhe treiben. Anleriffant ist auch solgrnde religiöse Einrichtung gegen die Preiatieidereie». Das Gemeindesosten «ar in der rol- «udiscke» Zeit sehr verbreilei. Lei jeder Lrndeöpiage wurde al« ibwebimillel »in Gemeindesoften, »estlunden mit Gehet, angeordnei. Die ielrgiöse Bebörbe Halle nun da« Recht, jür welchen Tag in der Loche auch immer ein Faste» anzuordne»; Donneralog «ar anögeuommco. >l« Grund sür die Entnahme de« Touuerticgo wird die Glich, vor Preistreibereien augegeden. Tcnneitlog war ein Tag, wo »an sür den Labdaih Einkäufe zu machen pfiegie. Sen» na» der DonrerSrag al« Beginn eintr Aaftenaionung, die gewöhnlich ^rei Fasttage wir leweil« ein,«, dezieliUngöweise zwei Tagen Unterbrechung tulhielt, ante,»,«! worden «Lie, so bätten die Händig, die sahen, wie die Knuden große Einkäufe snr den Ebend des Fasten« „nt kür drn Cabbarh viachtr». die Preise in die Höh« uoide» können. Daker motzte man mit dem Fasten immer vor Douv„«icg beginnen : g,wohnlich wnide ter lllloniag dafür gewählt. Und schlsttzlich wurde bestimm,, dotz, wenn Hungcrtnot «der nur Songel an Ledenomillel» herrschte, der Mann getrennt non seiner Frau leben sollte, damit keine Kindereizeugt «Lide», die die Rot de« Lolke« nnr »och vergrößern könnten. Der Talmud kennt zwar verschiedcne Präveniirmiilel gegen die Empfängnis; ihre Anwendung erlaudt er aber nur in ganz vereinzelten Fällen. San» man bedenk«, daß der Bibel und di« Talmud eine zahlieiche Familie höchste« Fdeal ist, wenn man snuer die unzähligen diesbezüglichen Eimahnungcn und Belehinnge» bernckfichtigl, so dort die »»gezogene Verordnung nnr so «erstanden weiden, dotz zu« Ruhe» der Ellgemeinhei, und zur Erhaliuug eine« kalke« ein jeder,einzelne sein persönlich«» Sohle,gehen nnd seine individuelle» Wünsche und Jute.' reffen opfern muffe. >« kchlutz möchten wir nach eine tolmukische Stelle au« de» «feien iffenilichen Reken zur Mäßigkeit und zur Ein. fchränkung An den Ledcnkmiltel» zur Zeit der Rot hier anführen. .Sera Mangel an Lebentmuleln ist, so soll sich der Reiche dem Ermen gleich auf da« müglichstc Motz cinschlönken, damit ein keil von den oaihandenen RahrungtmiNeln an jeden komme.' »Ja »er Zeit der Rot'soll sich ein jeder «üidig und ernst verhalten, niemand darf sich den Ensorderungen der Zeit entziehen.'!,i. _ ' Jfiakisli»« als Kerrgraße Der Leiter de« Institut« für PalLftiaa-Faischnng in Jerujaltm, Proscffo, Tr. Talma», kündigt eine Reihe von Lichtdildelvorliägen über Palästina an, die angesichts der wachsenden Bedeutung de» heiligen Lande« inneihald der Enlwickluug de« Sellkriege« lebhaslem Int,reffe, begegnen. Ter erste dieser korliäge fand vor ülxrfülliem Eudilvrium statt und behandelte Palästina alt- Heerstratze der Großmächte in Eltenum und Gegenwart. Im Elttrlam war die gekchichtliche Bedeutung des. heUigen. Lande« durch seine geographische Lage miiien zwischen zwei Großmächten gegeben : Eegtzprrn im Eüden, Effnr und später Babylon im Norden. Diese deilen Giaßmächte rangen wiederhol! miieinander um da«, «ad man tamal« Selthenfchast nennen konnte, und jede von ihnen balteein starke» Znlereffe daran, den kleine» Zwischen, staat Palästina (bei wirklich ein Land war, in dem Djilch und Honig stoß) gulwilltg oder mit Gewalt aus seine keile zu bringe», damit der Durchzug durch diese« Land nicht gestört werde. Denn ein Heer, da» von Aegypten nach Mesopotamien marschiere, «ollle oder umgekehrt, mutzte unter alle» Umständen lyrisch-paliftiuenfische« Land auf eine weile Strecke hia durchziehen. Zwei Heerstraße» gab re hier im »Uertum, und dtrs« Heerstraßen find anch sür die Gegeuwan die gleiche» geblieben Die eine, östlich de« riesen Graden«, dnrch den der Jordan fließt, ist die schwierigere, «eil fie ein gieße« Stück der syrischarabischen Liste durchschneidet, um bei Akaba da« Rote Meer zu erreichen. Die andere, längt der Meeretküstc, ist im Altertum mehr benutzt-worden, und von de» Eegyptzikönige Tntmosit im Jahre löüv v. u.g.Z an bi« zu Sanherrd, dem Kdnige von Iffur, zu Rebukadnezar, später den viadochenkbamen, de» Römern un» bl» in di« Zeit der Kreuzzüae hinein Hamm zahllose Heere sie öeschriite». Eingehend schilderte der Bortragend« tiese kttaße, die beim Huntefluffe im Norden ihren Anfang nimmt, immer läng« der Küste über Lernt, den großen syrischen Hatenplotz (den da« Altertum allerdings noch nicht kannte) au 8ibo» und Tyru«. den einst so machwollen phbnizischen Städte», vorbei, über Askalon Caesarea, Jaffa »ach Gaza, der alten Grenzstadt gegen Aegypten, zog. Heule wäre diese Heerstraße allerdings dem Feuer-«estttageiider Echlsflgekchitze autgeketzt. Dethalb hat man eine neue Heerstraße in Gestalt einer Eisenbahn über de» verzweigten Bergrsick.--, gesühri, der die Ebene» am Meer, die Ebene» Earon und Jesreel vom Jordanlande trennt. Auch läng« der östlichen Heerrtstraße zieht sich eine wichtige Bahnlinie hing die Hedscha«- dahn, deren Fartsetzung von Maän nach Akaba die Engländer zu verhindern gewußt haben. Zahlreicht Lichtbilder, die de» Borttag begleileien, gaben einen lebendige» Begriff von diese» uralten Heereäftrahen und »an de« Lande, durch das fie führen. Ki» »inilcher Ffirakeffar stterntzarbi. Tie »eugegrintetr ,Szenische Gesellschasl' in Kopenhagen, die e» fich aur »ufabe gemacht hat. au« den verschiedensten Gründe» »an de» estehenken Bühnen ausgeschloffene Dramen ihren Mitglieder» vorznsühren, begann ihre Täligkeit mit einer »uffthrnng von kchnitzlei« ,Proseff«r Bernhardt'. Die« gab dem sehr theaterintererfierlen Kopenhagenei Publikum Gelegenheit, de» frühere» Direktor der königliche» Bühne, Dr. Karl Rantzin«, der NN» schon seil Jahreoirist auf Proninzgastipiele und den Film hingewwlen war, in der Titelrolle diese« modernen Märtyrer», die er roch seiner Erl klug und sein, aber »ielleicht allzu weltmännisch gedämpft wiedergab, wieder zu begrüßen; aper ,« veianlajie such in der Preffe einen lebhaften Meinnng«- aublansch »der da» such! ch Berechligle de« Bernhardische» korgeben«. Da ist I« trov, so schreibt mau UN», nicht ohne Inteieffe, da« die soeben erschienenen .Erinnerungen und Briese' der Pastoiin Aba Johnsen ein eigene« Erlebnis beiusen, dos gioßc Arhulichkeit mit de» (nach wohl dichterisch konstruierien) Falle Brri bardi hat. Ida Johiiftn war «ine Gahnbiecheriii per wSiblichen Krankenpfleg: IN Dänemark »nd wirkte al« Schwester cm Allgemeinen Hospital unter Profeffor L. Blanker Jiisolge U beranftiengung ernstlich erkauft, er» bai fie grisilicheii Beistand, den ihr jedoch Brande« au« Fnrcht ver rinrr kcrstblimmci.nrg ihre« Zustande« verweigeru zu müffrn glaubie. In »er Errrgung darüber ries ihm die Kranke die brsligcn Warle zu: .Wie dürfen Sie al« Jude mir al« Christin das Sakramerl veiweigenk Sie ahnen ja nicht, welche Bedeutung da» für Mich hat!' Daraus »erlor fie bat Bewntzlsein; aber Brandet' sorgsüllrger Behandlung glückte r«, sie dennoch zu reiten. Soacit liegt der Fall-dem Bernbardi» ähnlich, nur daß die Patientin bewußt mit gegen den >rz» auftriti bnd schlteßlich gerelirt wird. Der Abschluß aber ist noch versöhnlicher. Rach brr Grnesuzi» erhielt die Pflegerin ei» Manuskript de« Proseffar«, da« djeszr unter dem ersten Eindruck de« Zusammenstöße« niedergrschkieben halte. .Nie har mich elna« so beiiudi, wie Ihre Worte', fügte er hinzu. »?ch ging >n mein Zimmri und weinte, wie nicht seit meine« Bawi» Tode. laß gerade Sie. mir der ich saviel gesprochen halle, da« sagen konnten, »erstand ich nicht. Sie wiffen, wie «eine ganze Seele an meiner Ralicn und meiner Religion hängt; Sie mufiien wiffen. daß ich al« >rzi und Measch mich dem widorietzen mußte . . .* Un» viele Jahre später in ihren Erinnerungru bischließi die Gereilele und Beisöhnte v»s Er. ledni«: »Dcmale ging e« «ir auf, daß keine andere Nativ» der Menschheit' die Ebiisiukgestall heivordringen konnte, »l« gerade da»-jüdische Polt.' i An »er Znffntzrn», »an Fündek» .-srael in Zeg^rle»' i. Merkt» am ltl. Januar, die der Phildarmonische Eher unter Leitung von Pros, kiegsried Och« mranflaltet, werde» die Soli von de» Kammersängerinnen Frau Anna Kaempsen un» Ilon- Durig» sowie den Herren Kammersängern George Me»ter, Fritz Plajchke und Paul Bender üdeinommen. Die beide» letzigenannle» Herren singen da« berühmte Duett für zwei Büste .Der Herr ist ei» starker Held'. Zu der Ausführung flndet agi Sonntag, den 30. Januar, 12 Uhr mittag«, eine öffentlich« Hanptprobe in der Philharmonie statt. Statt*«. Maje, Hier wohnen öurl« Deutsche, tzstllöl Pole» und S60b ^uden bei einer Gesamleinwohnerzahl von lös 670 Seele». Grri». Nach der letzte» Persanenftendaufnahme zählte Exiu 3735 Einwohner, davon 7»2 ev., 2782 kath, 161 jüb. «, Schited« »er die yanckettt« ftdttche» »d d«>tt«d«« wese«. Im Jannarheft der .Tat' nerdstentlrchl der schwedische Gchripfteller Carl». Lanri» einen »nsfatz .Di« Deutschen- »erachtnng iN Europa', »tt geben dm spende» Stellen darau« wieder, die eine» inlereffante» Beittag zu de» von »»« wiederholt wretergegebene» Ansichten über dm Uebereinftimmung zwischen jüdischer nn» derrtscher Ergenan terflrllen. Der letzte Abschnitt über be» Lorwnrf de« Schmntze« wird sicherlich »iele über> ha, «er; de« alltägliche» gc*» dm polni. schen Inten anügestzrochenen Tadel« »egen der Unreinlichkcii derselben za« Nachhenken »eraalaste». Stet« hat e« -unter alle» Btlkeni ein« Rangskala ter Rationen gegebrn. Einem Römer gatt der Grieche mehr al« der Gallier, er stelle d » Gallier »der den Germanen, »nd ter Germare erschien ihm besser al« der Syrier »der al« ter Ihr»«. Sowie von der Feinheil de« Blntel die Rete ist, find «le B dl ter »riftolbqlen, nnd «»» sieht »«, ^«einstea Rnffen, ter »Ich; einmal weiß, wie Seist «ns Rnstisch heißt, über einen .schmntztge» Inte»', ter »n Reiniichtett nnd Berseinern», HI»«eihoch »her ch» steht, »eetchttich die Rose rümpft». Besonder» Juden »nd Demsche habe» Tendenzen znm Intdeuten gehabt nnd die Teutschenoerachiun, hat große »ehnlichkeil «ft dem »enig «nsprechendeli Autisemitiimn«. Namentlich ein wirischaftlich so unbegnbte« Boik wie die Schweden fand sch»» im vierzehnten Jahrhundert die Tatsache widerwärtig, daß energische Deutsche ihm da« Fell über die Ohren zogen nnd man i» IchUmmste» Fall« lolgeschlagen wurde. In neueren Zefte» Hai sich die demsche Energie nur wittschastlich in unserem Lande tetäitgt, ater doch so stark, daß wir onlerlegene» Schmede, UN« mit zwei papultren Hohnftage» gerächt habe», nämlich mit ter Frage: .Ist er eiu deutscher Alte »der »ur eia Deukscher 7' in dem Sinne, daß piel ebensogut eia Jute sei, und ter Frage: .Sa« iul der Deutsche nicht sür Gel» 7'. wamft gemeint ist, baß eine keine, ritterlich« Perstniichkeft sich nicht heroblasst. olle« und jede« zu ln», um eiu pane Groschen zu verdienen, lind die« für de» mtttschastUch«, Ausschwung l» gefährlich« Gefühl, «b e« »un in einem spanischen »«telllero oder in einem schwedischen Bauerniete, hat sowohl in Schwede» wie in England »nd Rumänien, ja beinahe überall da«» Gefühl heioorgernsen, »aß »ft ventsche» in wirlschastiiche» Dinge» di» spGistsch »»ritterliche Raiia» leie». «er 'den «nrzuq gehabt hat, länger,» Deutschland,, »eist» und nicht nnr da« Paiai» de Danse, Manli» Range und Piceadill, in Berlin deinch» bat, der weiß, daß der wichtigste Teil der Bildung, die Herzentdildnng, »ielleichi nirgend« s» oertreilei ist wie dort. Daß die Deulschen an sn^naonter «1j,meinet »tldnng am höchsten stehen, kdonen nicht einmal ihtr Feinte testreüen, und, wa« mich anbelnsti, so muß ich teMi», daß nnr der parteiischste Deuiichenhaß leugnen kann, daß an die höchste Verfeinerung, sowohl seeiisch« wie körperliche, tesauber« innerhalb «er Miliiarkrerft und »relsach des de, seinen Indenfämillen, aber anch l« anderen wichtige» Schichte» de« »n seiner eigene» »ntdildung am energischste» und «ksalgeeichfte» «rdeiienden Volke« der Deutsche» find«. (Gchlich soPi) Mir siitft» »»lere Ir«»»»« »ft .SEdifi»« »*»«- 'zettnng' üüeral ft, Lostal«» nnd ans den Maßwßäft», in Lesehalle», Lafeo, chasttzäft». HpeisetzEwser». flsieeeftre» und Loge» z» nertarrge», «wch tt» JW«- Pete» n) LnrawKakke»

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