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Jüdische Volkszeitung · 1916-01-28 · 4 (28.1.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
4 (28.1.1916)
Date
1916-01-28
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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mtter -rutschet Verwaltung. «rata, ta 28. 3«BMt m v-itrzetlA»-. ihrer ■Dogen 50 000 » hier .«ch»> fitz«»»« .««■I, kerung Die S t a d «v e r »»ltnn g^dewilligttin ßteo Sißnvo 2700 R. der Abteilung für billige Woh- ■N tttlBlofr, der Miliz (ti *»«gabnt im Sonuot der i fib Ifd>cn Gemeinde 22500 9t. r schon Ein Kynagogen-Verdand hat sich jldrt. Unter Boifitz von Herr» F » r d st e i n fand in Echot' eine Vertommluog zweck« BereinigNNg aller Botrmidroschim n. ,Etllblech' in Warschau. De» Vorteil« aus die Bedeoiong einer Bertretnng aller dieser in jetziger Zeit hin, - die 80% der jüdischen veoöl» Knieten. In der Debatte mies Herr Jt u t In 11 ans die Wichiigktit einer derartigen Bereinigung hin sllr di« versorb,r Armen mit Brot, Herr Jotzkan sieht darin einen Sn F»ilschiitt sbr tat Judentum: Tr. Klumel meist otpersorgung den Bereinen zu, Ansgobe der Vereinigung sei jör Sie geistigen Beim feiste zn, sorgen, Begründung von Schulen,! ghede, u.s.w. Tie weitere Tnbaite drehte fich »» die Frage, soll die Vereinigung einen philcknthtropischen Charakter trogen oder nicht, Endlich wurde beschlosten, einen Antschnfi von Peisonen zu ditden, der eine Soßung ousoi beiten soll. Gewählt wurden: lliabb Millischaotki, Protz, Farbstein, tziosenstraoch. Tr. Klumel. Eben, Reugoldderg. Fladdina Hr. Kotzn Znofiech ist namen» der Agndda» Jttroel in Warschau eingetrofse». Lein Besuch steht in Zusammenhang mit der Chatorim-Fraa», die durch die E«ra jüngst in Klotz lam. Die A I. will eine Reorganisierung tre (Siebet unter Wahrung ihre» gesunden Kernt, aber unter Anglicderung moderner Bildung in die Wege leiten. Jnfiftrat Pt. Modenheimer au« «iln, der Borfitzende de» zionistischen Nationalfond«, nrilt z. Z. in Warschau und besucht die gemeinnützigen Anstalten, so da« Ktndeehetm da« aus den Namen de« Dichter« ,J. 8. Perez' gegründet ist. sGensza 7), »o er dem Unterricht in allen Abteilungen bei, wohnte. Die Kinder sangen de« Gaste zu Ehren da« Lied .Schalem Aleichem' u. a. Tr. B. dankte beim Abschied de« Kurator I. Tielsoh» und schrieb fich ein in da« Seda hast, koron. Auch den .Arbeiter-Abendkursen' (Dzttka 5) und de« »Arbeiter-Kinderheim B. Graste,' stattete er einen Besuch ab. Jüdische Handwerterschule (Llawki 24). Da« Lehrer- Kollegium hat der Vermattung eine Denkschrift überreicht «egen Besterung der Ardeilt-Bedingungen der Lehrer. Da eine Antwort nicht erfolgte, hielten die Lehrer eine 2. Versammlung ad, in der beschlosten wurde Nittel an,»wenden, um die Verwaltung zu bestimmen, den Forderungen uachzugeben. I»« Seütion »nr chrnitzraa« jüd. Kinder. Beim Bürger- Könnt« hat im letzten Monat zum Ankauf »on Ledentmitleln bewilligt r dem Kmatorium der jüd. volktschuien 2885 Nudel, den jüd. Kinderheimen 251,80 S., dem jüd. Weisen-Han« 310,50 9t., an Frau Dr. Adlerseld lH4 9)., Frau Nenfeld 70. N , Fr. Dr. Bergmann «20 N. — Die Kobscklion zur Epeisung jüd. Kinder in den Ochronka« und volktschuien b. B. K. hat in Prag« eine Bolktküche erüstnet, in der täglich 1000 arme jüd. Kinder unentgeltlich Nittagdrot erhalten Die Aufficht führt Herr Tennenban». -üdische Zrtzeiter an» Dortmund haben in .Jiddisch' solgende 9!ejolulion nach Warschau glsotrdt! .Hobt Achs! Eine grofcf; und schwere Aufgabe nehmen dir ans fich. die mit der Forderung der jiddische» Untarichtäspiachc in der jüdischen Boiktfchuie ouftrelin. Sie tp eine nnnmftdtzlich« Notwendigkeit zur Koltioierung der jüdifchen Noffen im Allgemeinen, besonder» »der der Arbeiter, sie ist auch eine Forderung de» elementarsten bürgerlichen Recht« str da« jüdifch« Volk. Habt Acht! Di« ersten, welche mit dieser Forderung hinauktroten. waren die organisierten jüdischen Arbeiter. Wir begrüßen mit Freuden da« jetzige Anslreten de« organisierten bewußten jüdischen Proletariat». Wir bedauern sehr, daß wir keinen aktioen Anteil an der dortigen Aktion nehmen ktnnen, wir halten e« ober für unsere Pfiicht, an« der Fern« unsere moralische Unterstützung zu gewähren, um den »ffimllatoren der »erschiedeuen Kouleuren zu demetsen, daß die Foideruug der jiddischen Sprache «ine Forderung der jüdischen Aideiteikiaffe ist. Wir begrüßen auch mst Freuden, daß an der Spitze der dortigen Bewegung fich anch einer der angesehensten und beliebtesten jüdischen Arbeiter- Führer befindet, W. Nede m, und mir drücken anch Dank jenen Genosten an», weiche schwerer,»rdeil ihre Hilfe leisten. Wir hoffen, daß die dortige elementare bürgerliche Forderung erlüllt wird. . Au« der «eiten Ferne »«reinigen wir »nt mit der taofendküpfigen Maste im Saal .Panorama" mit dem Wnfe .Einstimmig'. —Im Namen der Dortmunder Arbeiter- Gruppe .Becker-Kunst': Leib Saget, Josua Hasch Hirschbeiu'. Maschan. Der Verein Lesarne« lamde korah (Jüdstcher Gelehrleu-Hilstoeieio) macht bekannt, daß die Mitglieder zweck« Einberufung der aloemeinen Versammlung ihre Beiträge im vereinllokal (Franzttkoner 7) «ntrichsen und ihre Spendenbicher mitdringen sollen. — Am 18.! Januar tagte der Verein lechem. — Am selben Abend' hielt W. Schulmann einen Vortrag über die Arbeiter-Vewegnirg in Deutschland in den letzten 25 Jahren. Am 22. I. Abend sprach Jakir Warschawtti im Lokal de« Verein«Haschachar über denEjnstntz de« hell. Lande« ans die Juden, im Verein .Fjreunde der hebe. Sprache' Htllel Zeiilin über die salschen «esfiaffe <2. Tell), am 21. Abend M. I- Freud Im .Handwerker^lnb' über .den jüd. Handwerker hent und vordem.» Marschon. Der In gen doerein Merka« hazetrim hielt eine allgemeine Versammlung ab. Ans der Laoe«ordnlzng standen: Zukynflstagen, Wahlen, üeber den ersten Pnnkt entwickeln fich lange Debatten. Ein Lest der Redner hält knsll^ daß da Merka» ein rein zionistisch«! Verein sein lalle, dem nur orgonifirite Zionisten ougehöreu dürfen, ein anderer Teil will, daß der Merka« «in Anziehungspunkt für die Jugend sei. die hier aft'zionistisch herongedüdet waten solle. Die D» Mn zogen sichhti« spät in die «acht hinein. Di, Wahlen «rgaten srigeudtt Resnitat. Gewühl» warten. «egmeista, r-ttky. Lewin, Perle, Prapu», DMftWttki, Stelstei», Sokotkn, Seitezik, Ileinmann, Gardou, Sikdertiatt. in die Neoi- Marschnn Da oar 2« Tagen neu begründete Jüdische Konsektiant-Kemmi«.Verein hielt am 16. 1. seine Mitglieder-Versammlung ad Der Vorsitzende I. Kn ß m a n n daichtcke, daß dem Verein ionerhalt 2 Weichen 200 Müglftda beigetreten find. Einnahme nwd Augaab« betragen dedher »7 R, Die Satzungen werden mit einigen Aendernngen angenommen. Do» «inttttttgeid deträgt » «., da jährlich. «stglieder-Bei. ttog 8 N. In die Verwaltung werden gewühlt: M. Spondek. L. Schuft,,, M. Rudi«, «. «endeisoh», >. «olkowttsch, ». Kotzmaun. Sch. Eiseutag, I. Rabinowiq, N. Treiftman», G. Lamdrn. Marsch«». Da jüdisch« Bückeroeretn hie» unter vorfitz »on I. FItederbanm eine allgemeine Versammlung ab. Ta Kossenbertcht agab sör d i e Zeit »om 1. Oft. 1914 — bi» 1. Januar 1918 eine Einnahme und Antgabe »on 20585 9iub. Die vasammlung ateilie ihre Zustimmung. Da« vambgen besteht in 11890 M. aus da Dttkoutobank und da Kaution beim Bürgerkomite« i. B. ». 5757 R. Da Hilstkaffe wurden 1000 R. zng, wiesen. Ist dt« verwallung wurden gewählt: I. Faftein, E. Mühlstein, Eh. Roseodlnm, P. Mntkackal, M. Gaina, >. vieitdla», Sch. Halbreich. Da« Jnsorma»i»n«.Biro der jüd. stmtgrutioue Gesellschalt hat «om Gouoernenr die Erlinbnit ahalten, englisch« Sprach-Kuise «bzuhalten, für Anäwandaa (nach dem Krieg) nach Amerikaf ' stkraga b. Warschau. Sonnabend hielt die Liter »rtzfch« G«I e I l I ch a s t eine versammlnng ab, di« »on Herrn I. Bum ritstnet wurde. Er wie« auf dt« Wiederoaledung ala kulturelleu vestrebnugeu unter den Juden hin und steht ln da neuen Gesellschaft einenwichligsteuKuIInrsaklor für dftPrnaaer Juden. Zum vorfitzenden wurde H. Goldmann gewühlt. Nach dem Bericht da prooisorischen Kommission find »tt jetzt 155 Mitglieda deigetreteo, Kasteu-vestand ist 85 Rnbei. Die Satzungen Waden mit einigen Aendernngen angenommen. Da Name da Gesellschaft wurde einstimmig abgetndar In ,voIk«han»iuPraaa' ober .Jugendheim'. Har L t w schlügt »or, jüdisch« und allgemeine Fortbildung«, kurse zn begründen, auch systematisch« Vorlesungen »bzuhalten. Audae Vorschläge betreffen Aufnahme »on hemcktischen Sprachkursen, Sport und gymnastischen Bedungen. Kinda-Bidliothet. Herr Roatzko wünscht Schaffung eine» Preise» für die best« Jugendschrift und stiftete hierfür 10 Rnbei. Auf Antrag Tennendanm »aden alle Vorschläge da neuen Verwaltung ü da geben, in welche gewählt wurden: Weiffand, Nachtstern, Friedman», tn die Reoifiouä-Kommisfio»! verlewj, Tiermann, Ezelony, Pelz, Farbiaiz. WtaltzstVÜ. Die hiestge jüdisch« Jugend hat sich erfolgreich für die Grtffnnna einer Volk «-Tee Halle mst Bibliothek undLesesaal bemüht. EinAr d eite eh ei m soll folgen nach Mofta ähnlich« Einrichtungen in Lodz und Warschau. »talpüot. Die Tatil-Vranch« lrdt wieder aus. Di« Fadrcken Waden schnell und fieberhaft remontiat, Arbetter- Maffen Wieda eingestellt. Die Fabrikanien verarbeiten die zurückg ebliebenen Roy-Materialien. Die Wiederbelebung daTatil- Branche übt auch aus audae Branchen ihren günstigen Mnfiutz an«. Hta find nach da letzten Statistik 12000 Arbeit« darunter 5000 Teztil-Arbeiter, 1000 Saba, 2000 Schneida, ll500 Tischla ns»., alle in Fachvereinen nrganifieN, zumeist Inden.! üiodriu. Feldrabdina Dr. T »e n z e r hat auch unsere SStadt besucht und «in« volkzküch« begründet, »elche tügch bi» 1200 Portionen Mittag mit Brot täglich unenlgettlich »«gibt. — Dl« Herren Ochowuz und Pribuläkt haben die Erlaudui» zur Ertffnnng eine« Progymnasium« erhalten für beide Geschlechter. — Die Gesellschaft Lina« haeedek hat Tätigkeit begonnen unter Ansficht da deutschen Garnison, rzte«. Di« jüdische Gemeinde hat diesen Monat d i e trm. und Teestube erdffnet. In ihr lird armen Inden gegen eine geringe Zahlung Ta und Brot it und ohne Aufstrich oaabrächt. E» wird «tt eina Anode von 1500 btt 2000 Gläsern Tee täglich gerechnet. Da da Armendeputation de» Magiftratt bestehenden Abteilung billige volkükücheu liegt «» »h, die zahlreichen In dev Stadt ehendeu »racnkücheu zu unterstützen. Die tzstttgaben da bteilung steigen »an Monat zn Monat. /»tz. Gor einiaa. Zett wurde in Lodz ein Zion t stich e r Franen-Velrein gegründet, nnta de» Namen venoth Zion'. Die koustitttiaend« vasammlnng, die am |8. Dezember stattsand, wurde von üda 200 Damen »«sucht. Fftau Holpatn und Frau Tobla» wurden in den Vorstand gewählt. . ' s /«dz. Einige hundert jüdische Arbefta von hia find in de» nuta üfte.reichischa verwnttrng stehenden pott tschen ionde». teilc beschäftigt, sie oadietten 2'/, Kronen jährlich bei 9 fttn- Mlawa- Am 10. 1. erfolgte tm Rathau« die Bestätigung da Mitglieder de« btthaigen Stadtrat« für dt« n eu« Selbshoerwaltun g bestehend an« 2 Bürgameistan und 22 NaUharen, nnta denen sich I. Preiß, Da et» »Ua, Baisch Perkmntta., «im. Lipäka, Mendel Mal», Hirsch Bür «schin». kitefinden. — Seit Neujahr erscheint hia ein halbosfiziell«« Blatt in deutscha und zwtnischa Sprache nnta dem Namen »azeta «lawka. > Mowo-Hkadomot. «in Teil da jüdischen »rdeittttsen, welche zu Beginn de« Winter« »egen Ardett nach veftareich gefahren find, Ist zurückgekehrt. Da« jüdisch« Hilfßkomi»« hat nnta da armen jüdischen veodikrrnng etliche hundert Zeutua Rutildi iRteflt. ' >)hlfn<« Heda dies« im Kriege zerfidrte Krettstatt oormaliaen ruffstch-polntschen Gonoeruement Lomscha schreib« Dekan de« DekanoU O., Domhar Dnblastewicz, da noch «kehrt ist: .Die Stadt Ostrelenka Ist aollsttndlg Nur in da Rühe de« Bahnhof« find ein paar >» Htnsa steh« gedtteden. «etdst Hrze^fh »a«,tn NA ist nicht je perwüsmt nft sooft! Mir Ost» lento Bog. den 9600 KathMckeu. n eiche! »ei AaüßrnS des Kriege« in ha Stadt lebten, find nicht einmal 500 nmhr oorhandeu und da»-find alle« Pasonen, die nicht die gaingstm, Mittel besitzen, um fich an einen aoden, Ort zu dmeden. von da früheren Jntttligenz ist anch nich «iS Pason mehr vorhanden, von den im Jnli 1914 ansüff g gewesenen 5600 Jaden find «ch etwa 1900 am Platze, di« sich, «tdürfttn in den Trümmern Wohnstätten znrrchtgedoni he den. Da Kirchhof dieta da« entsetzlichste vil» bar, da durch die Granaten die Erd« tief anfgewühlt und die Särge auf die vdasiüch, . schlendert »orden find. Irgend ein unterst! tzungjt» ota^ aittschuß besteht am Platze nicht. Die Eil»« mhnzüg« r zwar wirda, aba sie defüeban keine Zloilp« jonea. F rnngtmtttel, sowett sie überhaupt am Platze |n M»an merdea die denkbar hdchsten Preis« bezahlt. Petriüan. Di« jüdische Leih. -und kparkaffe ochkanft ihren (1500) Mitgliedern Zucker zu 44 Hella für« Pfund. Ptonot. In Kreise find 60 verwüst!tr Dürfte.. Da« venlsche Gemeinde-Gericht chat ftine Tütigi tft begonnen, att Gchüffen fungieren 2 Inden und 2 Ihristen , ‘ Kamoftz. In Kretft »ahnen »5»/, holen, 15'/.jtzndm Nuffeu, ans den Dörfern wohnen lein« studea, die llftiegüan find sehr graß. Uomta^w. An« Wien gttangte Mn Nachricht hierher, daß dort da »on hia stammende. Fadrt not Mo tri Salm mouowi, gestörten ist. Da vastordsn, wai ein graßa Wohl, «üta, besten Tod in da ganzen Gemeinde lies dedanat iwir». und schtden Anazpn. Infolge Auffordanng da K» nmockdontur haß« ' fich p, üffttttlichen Acheiten auch 40 jüdische Indesta aeMelint. ' Da Naddina hat ihnen die Befretnnz »o> bat Arbeit am Sonnabend »aden» sauigewirft. Da täglich« Arft iiMohn ist ll Mokllominü. Der macht ^nnckt, »ah all, vekannimachnugen und Schilda nur u> ttntscha, polytscha und yiddtscha Sprache ungeschlagen wert« dürfen. — Di« Stadt, die stütz« 17000 Ein »oh na zählt«, Hai jetzt nur «000, 70«/. Inden, 20'/. Polen, 10«/. Ltthau« . - MldetamoD Unsere Stndt zählt jetzt 50» 0 Serien, '/.tzanon Inden. In den jüd. «olkischnlen ist die deutsch: Uu ierrichtistdrach, rtngesührt. Ein jüd. Ambniatorinm ist eingr tchia. DaGtadtrat setzt fich an» den t NationaUltteu z jammen, an da Spitz« stehen 2 deutsche vürgametsta. Igiaz. «lla dem Krieg, MA» nnser» Stadt 25000, setzt nnr »0000 Seelen. Davon find 6!«/. Polen, »L Denffche, 20*/, Juden. Sit jüd. voittkbe« »atetlt »attch Da Stadtrat besteht 6—600 Mittaadrote. 10 Polen, 4 Inden. Gemordet. In dem Dorft NoMpoczotb«, (Sonoanement Lndtin), wurde die ans acht ' Familie des Szloma Grtnderz na» ein bet Ginwohna de« Dorft« Zeznltn, ansgefuudrn. CI1»- 3m ttdto. m im Jui an» 10 vattschen, Schlüfsa. Haken, Ntaei, «chlüffei. nllerft Zeug. Kaum zu glauben, baß fich! Aba fi« kommen, wir» mir »erstcha». ** <&« Gasten nn» Gtßchen Im Juden» atel find so »na, daß in dir unteren Räume da schiefen i chtrmachen Mn »eisten» kein Sttahl »on Tageslicht Hineft füllen kann. — Da fitz« «in Schuhmacherin sein» 9 —4 Ouadratme a großen Werkstatt. Da» Han»««rk»wng ist fthr dürftig, jedoch tn eina Ache steh« eine Nühmaschiene. Der Besttza dezeichndt fich att ein« Schnellschnhmocha. Bleich zu» Mttuehmm — »ft -ßchm Kirmeüphotdgrapheu. Nebenan hockt in seinem engen, Ltdchen ein Estätwarenhtndla. Wo« a pakanstek '!ei, Schltst«l, allerhand stlfts haltna^sttte« er« an Sonnnnd Feiertagen. Dft döm Land« hereiukommenda Polen, Litana, «eißrusteu find «, »ft soich« .Schätze« «maß«. Wahrscheinlich in da Meinung, »«sonbal billig p künftn. Solche Konsum «Utenschaft erklär« den Geschäfttdetried in) »ich«« viertel. Jetzt sch« ich nur Inden und ftderl scheint ckn Händta zu sein, Eina de« andern Kund«. Ad« ftkdft »ei da all«, größten Beschetdenhett kam, kein« Gesell schätz nur, »om Handel lchen, tt mich doch anch Poednzenten gehen. Hta ch eis »nü Landoolk, da« »tt den bescheidensten gewerhiichen Erz»gntff,n zufrieden ist. Da Nachbar bti Gisrnwarenhtndlett uyttchtlt rin ,M»d«- warengeschäst'. Blnseo, Spitzen, iöän»schnh«Hän»a,HiÜr kann man dort haben. Anch hier, wiesnallen Seadtteiftu, j^t da wünem liche und weidlich« An: i,' «?ckchq.ch-L^ Da» muß men' den Inden Inftn, sie find sindftnn» »it erstannltcha anznpaffen. Ka da Stadt, nn» schon oerstmst Sachen noch dem Geschmack ' oerknnst worden. An» fi« sich ftdem neuen ll'edürfntt d dft Datschen etüge ' ' da Jude Zigarren und da DentschayAft sonst hia nicht «» Weißmarenlldchi» ruft nm ein junytt Mädchen |n: .Taschentücher gefälligk Strümpftk' — «tu Schneid« hock» mtt sein« Ardett ttcht e>M »«chm sein« «ftnnse, nm da« g« spä-iich ckndrinom», TochWch« anägmntzen. An da Ecke «inaSnße t» «inLadmftwni noch nicht 2 Ouadratmeta Gedenfitch». Auf «inm» Stuhl in da Tüe fitzt dft «erktnfain. Alftdackioe Hnndtaschen ' »ietet fie me. Ans «ine» «Rat tm Loden stehen «i und Schachteln, deren Jllhntt »ft einer andmnn Satz» hat sich da « . einige Dnftn dftSti — In eia#arii(t liMW) mAn 5Mt Haft Hoden Gftischa ihre vakmchfistlln», m wir» statt gttmfft. Den naistrn Jnftinch ^M^etn in Wiina schon zu fetten Knochen Mrinaft werden. W> gm fdra CnQ^RRV 't

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