Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 3 (21.1.1916)
- Date
- 1916-01-21
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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F mm vaSrM»-. Feidseelsorge Bttsfan, 6ca 2). 3«taar nM. «tlnjm »ad Furchen; habe» jetzt neue Beschwer- >nd mühselig kommt man Batate tos gtJ»*dfüid>ai BakMatr Br. 8««L «nicht Sr. 29.*i Rowu-Aleiandrowsk. den 5. Dezember 1915. In den odgeluusenen beide» Woche» habe ich Gotle«- dicnfte abgehalten in Sowo-Lexandromdl, Bilkomiesto, Emeliua, Uzjguy »nd Womagiiischkt. Diese Orte liegen, bi« ans eine», in der Siihe der Front. Ei« find fast ganz ooa den iriawohnern geräumt, die jüdische Bevölkerung mar non der »Ifisch» MililLrbehbede bei ihrem Sückzuge sortgesnhrt morden; nur hier und dort hatten einige sich verbergen kbnnea, um dann, nach dem Einzuge der deutschen Truppen, heevorzolommen und in ungesädrdele« Gebiete ihre Zuflucht zu suche». ( Der Weg nach diesen Orte» ist meist jeue russische Straße, die oft geschildert worden ist. mit her» Höhen. Tiefen und Untief». mit ihren eiogegradenen Ter dünne Schnee und die Glätte lichkeit gegeben, und nur langsam vorwärts, zu Plerde oder in einem kleinen Gesährt. zwilchen de» säst ununterbrochenen langen Rethen der Waaenzüge sich hiadmchwindend. Im Lause der Ästchen haben die Straßen ihre Wiudungen und Bogen bisweilen geändert; unter dem Druck« der Räder und Füße find fie hier entstanden, dort unter Waffer und Schmutz verschwunden, und besonder« für den. der zum ersten Wale de» Wege« zieht, ist e< nicht immer leicht, mit Hilfe der Karte den Zielpunkt zu finden. >n Ort und Stelle leibst ist ««jetzt in der ungünstigen Silierung, meist schwierig. den geeigneten Rau« für den Sotletdienst zur Verfügung zu haben. Die «entgen Häuser, in der Segel auch sämtliche Gotteshäuser, find von Mannschaften belegt, und jeder Einzelne ist dessen froh, ich Trocknen und Warmen za weilen. Aber e« ist die alte Beobachtung. dir. man daheim und in der Fremde oft mache» kann: w» Enge und Begrenztheit ist. dort wird oft am ehesten und bereitwMigsteu auch denen, die noch kommen und suchen, die Ausnahme und der Platz gewährt. Eo war für unsere» GolleSdienst immer eine geeignete Stätte hergerichtet. wenn e« auch nur ein abgetcilte« Stück in einem größere,, Raume war; hier war e« in einer Synagoge, dort in einer Kirche, dort wieder in einer Scheune oder in einem Bauernhause, und wir alle, die zllsammcngckommen waren, kunnten bei einander sein. Wir «areu da« erste Wal bei einander, ade« du« Gesühl der Lertrautheit. last die Empfindung, einander seit längerem zu kennen, stellte fich bald ein. Da« gleiche Sriebni» lägt jede Fremdheit zwilchen den Menschen hier schwinden. Sicht nur aus dem Gleichen, sondern ebenso sehr aus de» Erlebnis ruht hierbei der To». In ruhigen Tagen macht ein jeder Erfahrungen, dieser mehr und jener weniger, bald mannigfaltiger, bald einförmiger; e« find einzelne Erfahrungen, eine«, wn« zu dem anderen kommt Wa» hier draußen ap eine» jeden fast herangcirete» ist. ist nicht bloß eine Reih« von Eisahrungen. E« ist mehr; e« ist auch zu einer iuvetiichen Auseinandersetzung mit den Geschehniffen geworden. zju einem seelischen Kampfe mit dem. »a» die Tage schicken und dringen. Ei ist eben zu einem Ertedni» geworden, zu zzwa«, was fich aus Einzelnem zusammenfetzt. wn« oder noch ein Einheitliche« und Ganze« geworden ist. zu einem große» Eindruck, der fich der Seele riageprigt und ihr ei» Besondere« gegeben hat. Erleben ist mehr ai« nur Erfahren; da« gilt vom Guten wie vom Harten. Die. in deren Seele da« eingezogen ist, »erslehea fich'alihald, und ihae» ist, al« ob fie seit langem ooa einander wüßten. (Berl. Gemeindebl). vo» tiutr Seist zur $ronf bei pinsk. Ein SttviMNNgSbild v»n ■mmattinri Dr. Linzer*). A» die Front bei Pinsk geht «an nicht mehr, sondern sähn man im bequemen Eisenbahnwagen. Auch eine Glanzleistuog deutscher Organisation«- und Baukunst, die in unglaublich kurzer Zeit alle die BerkehrShinderniffe zu überwinden wußte, welche rnsfiichc Zerftdrungswut allenthalben reichlich geschassen hatte. Bordet a» den Trümmern gesprengter, vo» den Finten de« Bug umspütter Eisenbahnbrllcken jagt da« Dampfr«ß zunächst nach Brest LitowSk. ES war eine sehr stille Stadt, die ich diesmal in vorgerückter Abendstunde betrat. Keine Spur mehr von allem dem hastigen Tun »nd Treiben der Septembertage. da die Anstäumung«- uud Einrichlungiärdeiten zwischen den teilweise noch breaneaden Ruinen da« Straßendild Io sehr belebt hatten. Aus den In tiefe« Dunkel gehüllten Straßen war heute nur selten jemand anzutilcffen. der dann auch durch schnellste« Sehen über die rb Grad Kälte hinwegzukvmmen suchte, lleber die unheimliche Raffe der Häuserleichen hotte sie gütige Ratnr durch reiche» Echneefall ei» weiße4Tolrnktrid stiegt. da« de» >»g« wohltuend »erdarg. wa« hiev die rnsfisch« Heere«leilu»g planmäßig an den eigene» Landesktjider» verkochen hatte. Freilich haben die Bewohner dieser, ich russischen Verhältnissen gemeffen. di» zum Krieg«a»«bruche al« Haades«- stetropoie anzusprechenden Stad» niemal« sonderlich viel von her Liede de« Väterchen« Zar zu spür« bekommen.! Ist doch schon die Errichtung der Stadt an ihre» heutige» Platze »ne!ie Folge eine« zanschen Gewaltakte« gewesen! Bi«' 1831 war a nur unbebaute«, dde« Gelände. Die aus eine 1000jährige teschichte zntückdlickeade Stadt stand anf de» heutigen Festnna«- Rach der Niederwerfung de« Polenaufstande« sollt« 'reft-Lilowilk eine Festung werden. Kurzerhand wurde di« finwohneischast hinanUgejagt, die Stadt nicdergelegst »nd an Iren Stelle die Festung erbaut. Zn der Nachbarschaft entaud dann in den nächsten Jahren allmählich die heutig« unglücklich« Stad«. Und woher auch välerchen« Liebe oder auch |ii:r Gerechtigkeit für eine Stadt erwarte», deren Einwahnerchast zu neun Zehntel» au« Juden bestand, au«, Mensche», Sr welche rusfilch« StaaiSweiihcit biur ein ungehenre« Mehr an Pflichten, dafür aber um so weniger au Rechtdn zu bewilligen wußte. Wie ein Hohn auf bst Zeitereignisse nehmen fich heute an der Nord- und Südwand der hnlbzerstbrteu. sehr schönen Synagoge — in der Straße L —, in der ich am stächst» Tage Gottesdienst abhielt, die in rnsfischer »nd hehräisibcr Sprache ansgemaltem Gebete für da« Wohlergehen de« Zarenhause« an«. Sie haben fich ebenso Wirkung«»»« erwiesen, wie fie e« verdient haben. Sie werden in diese» Hanse nimjmer gesprochen werden. Dafür sorgt die Weltgeschichte al« Weltgericht, upd dasür bürge» die Gerechtigkeit Gotte« und da« gute deutsche Schwert, da« berufen ward, st« an so vielen sündhaften Völkern zu vollziehen. Weithin über da« ganze, jetzt von unserer Armee besetzte Gebiet »erftreut. wurden die »och etwa SO 000 Einwohner »er Stadt, al« diese von den Ruffeu in d« tz Tage» vom 14.—16. August gewaltsam vo» aller Zivilbebälkerang geräumt wurde. Ich traf »nd sprach fie in Kobryü. in Pinsk. 'später auch in Biala, und hatte allenthalben Gelegenheit, ihren 'höhnen Kultnrftand. ihre Hessen Bildung und Hnltung und!ihr tiefe« Heimweh nach ihre« geliebte» Bri«k (wie Brest- Lilow«! noch au« der Zeit vor der Bereinigüng Litauen« mit Polen unter dem ersten Jagellonen-Ktnig Wladiflaw in jüdischer Mundart heißt) seftznstellen. Mit ein Zächen dieser 'höhnen Kultur ist die schbn« kunstsinnige A»«schchtckung »er 'Synagogen, wie man fie von Bnft-Lit»»«k »stwätt« sehr häufig lantrifft. Eine» einziganige» Kunftschmuck befltzl die Haupt- Synagoge in dem sonst so unscheinbaren, annsestgen Kobryn. Sn der Oftwand, um und über dem Heilig«» Schrein, erhebt fich di! zu einer Hth« von etwa 10 Meter «nd in einer 'Breite »ou etwa 6 Meter eine sehenswerte Holzschnitzerei, die verschiedene Momente de« Eynogogenritual«, hauptsächlich aber die Bilder de» Tierkreise« in kunstvoller, farbenprächtiger Leise zur Darstellung bring«. Da» Ganze ist »o» eine» gewaltigen russisch» Adler gekrönt und bildet die 1965 beendet« Leben«- arbeit eine« frommen Künstler« »u» Kobryn. ' Weiter rollt der Eisenbahnzug auch Oste». Allenthalben da« Gleiche, säst ftiedlich anmutentx Bild. Die!n selbstverständlicher Zuverläsfigkeit aus und adschreitenden Wachtposten in Ihren weiße» Schafpelzen und weiten Filzstiseln, die hi, und dcrreisenden Offiziere und Munnschasten, sodann Rote Kreuz- Schwestern und Eaailätlleute Nicht« läßt auf dle Sähe de« AriegSschanpsatze« schließen. In einem Doife etwa« abseitt de« Schienenstrange« lernte ich den ersten größeren Ott rnsfische» Gepräge« kennen. Ueberau« lange »nd sehr brsfte Straße»,' in deren Milte fich abwechselnd da« für russische Straßen trwische unergründliche Sand- oder Kotmeer Hinzieht. Zn Heide» Seite» die kleinen Holzhäustt mit den nnglaablich »lederen Zfmmerche», de» bekannten Querbalken und dem dickdauchigen Oeffnuaglheuer. Und in solche» unsagbar armsellgen Rtumlichkeilen. die durch die winzigen Fensterche, nur sehr spirllche» Licht erhalten. vollzieh? sich seit Monate» die umfangreiche und verantwottungovolle Tätigtest leitender Dteuftstellen. ein Bild der höchste» «»spr»ch«lofigkeil im Dienste, wie ich e«'dei nirserem OffiflerSlchp« schon so oft zu bewundern Geleojenhest hatte. Wa« aber deutscher OrduungSfin» selbst au« solche» abstoßenden Behansuugen zu machen versteht, war in dn Offizier«oerpflegungsstellk am Marktplatze zu erkennen, die in jeder Hin» ficht mustergültig zu Nenne» ist. eechiuz t»t»t > Aeldratztziner Pt- Zrktzär dr», hat fich «ns 2 Wochen zur Front der Armee hegehen. um mit de» lüdische» Soldatm Solleldienfte abzuhaltm. Seine Stelle hei» Geanal- Gouvernement in Warschau vettritt sein Adjunkf Unteroffizier Barth, et» Sohn de« »erst. Orientalisten Geh. und Schwager de«. Feldradbinet«. Rat» Präs. « rirda-ataltaMAtlKtlt fffr Me fü $dp« Acht»-« Stataitr -« htelde de» l». Deze» Werter Hnr Kolleg«! Eigentlich kann ich I ist» »ichtgmug »er 1915. Sie habe» »st Da« bedeutet Ent ea i danken, für dst mir üdersaadrm Liede«g»ben. dadurch Gelegenheit gegedm. andere zu deglSckm eine» schbn» Hthepunkt i» Wirke» eine« See' sorget«. Wie große Freude empfand ich bei» »«spacke» der Geschenke! Ich ordnete fie stilgerecht ans eiste» »st dann mein« kleine Soldatmgemeind«. der« I Hitte ich hier in der Sonitältanstalt bi», u» »ich! Wie er! vollend« wart da mein Herz von Seligkeit erfüllt, at« sich die Aagen dor Brav», die alle feit Krieg«degin» i» Dienste de« Batnlandeä steh» und säst alle derejl« »»«gezeichnet ft, d, vor Wonne leuchten sah. wir alle war» freudig berührt ob der ostl» Aufmerksamkeit» und Gefälligkeist», bst vor > n» ausgeb reitet^ f lagen. Der Hauch der Heimat strd»st »n« au« ihn» entgegen. Sie ttjähitm in» vom Herz», vo« jüdisch» Herze» unserer Brüter und Schwefle». Sie vernest! uu«. daß Itzt» Bedank» z» Ehanuka, zut Lichiseftzeit fie hin« «trage» >» »a«, Wie «ohliumd ist diese« Bewußtsein! Fest» «ir ja. ach, schon zum zweit» Rast in d» Tagen »lese» gro e, Kriege» dal Heidentum der Makkabäer anf Feintesbod», tt» de» Heimatli^cs Unwillkürlich zsthen die lalmudtschen Borst durch Seele k »Dst Wohltat wird belohnt, »tspreche d der ' durch Sst offenbar wird'. Dst Liebt, dst hiee^g filbl war», UngenannteundUnbekannstUndekannst» erwies» dst fielst z Haiden, dm» fie »Imall begegnet find. Dal > «nd mal, da« dst Gab», die hier gespendet ward», daß fis de» Gmnd« eine« fto»«» weich» G »i, West »tsemt von alle» Persönlich», uru de«_ Edle» allein will», in ftiBer Treue worden st! gsbeacht,! Lei» tut es mir, »aß dst Geschenke erst hepst. a» 8. I eingestoff» fiat. Biel»ehe wärm fie »ach i ~ —1» heiüg» Glanze de« Fistllchte« zur Bittend will, ich noch eia« hinzwsüge». Mett j . . nicht nur dst wenig» Soldaten jüdisch» Be »»kniffe« in bst Eanitätdanftoll anvenrant, der sich bloß in H »ficht »einer Bst» pfiegnNg zngeieUt dm, sondern vo» alle» Halber e ihrer Gdanbend beider in der erst» Kampsedllnst, in d» Stellung» nnd Schlltzagräben der Diiisto». Sst leiste» ihr AeußerfieT Sst lieg» in Schnee und Waffe», frier» i» «tnrme »nd in der KäUr de«-Winter«, wehr» stn Lchlas an ihre» «ftch» ,» Wacht ,» hält» für d» heimatlichen Bot». Täglich steh» fie ei» sät ihn mit Leib nah Seele. ' lach ihn» cfcmal nach eurer Stand« der »»dacht, dst fie »it mir zn» Gebest' vereint nnd in »er ich ihn» da« Hemvott »er Seltgim, »er. künde, i« Ramm der vei»nt Grütze über», »g» z» kbnneä, in Fm» von schlicht» Liebesgadeu, ist »ein s bnlichftst Wunsch. Bielletch? ktnnt« er. — e« sei mir die Frei, ü gestatstt, — a bescheidener Weise erfüll »erd». >. Bo» Gefühl» ansrichtiner Dankdarkeii drnegt, letzen die dielmal heschest» Sdldat» ihr« Ramm »nt, r man Schstib« : Znglföhrst Samnet B e.andsllbee sSll d. BcedtzKreng»» «Sand» derTnpferk. Medaille, de»»,. Shreunstda «e ». Rot» Kr»zj). . Gefreit« Edaard Brod, Anglftlheek Armin Grif ffild. Berdstpstkrenz a» Bande d. Tapserk.-S letaillej. ler Dn»id Fach«, Sanitätlsolb ft Alfred 'L d s s. Ps.-Med.j Ihrer Adols PI l t » r 11 fSiib. I lerb.-Kr. I. Bande ted.) Unteroffiz. I. Kl. L» P « l l«X, Aug»sührer Adsts Taps.-Med.) ' Jul. S ch t, , u l. (»al». TaI«k.>Med. ml» Rufe ( Sild. Tups.-Med. I. Kl.) Feldwebel Jfidor Souneuschei» (Gilb. Beeb.-Kk, a./vde. b. Taps -Medaille). ' Feldwebel Gstgmua» Z e h n g n » t. 14.1t. 1915. Mft de» llluldrncke ergeb»«, Hochachtung De. OllarKaepell« k. n. k. Feldrnddtaee. ^eldstzmd» und Mastrsalspmd» für dst .jkttimtn- («■■uttdb fär »st t« Aetde ssttzm««» HeeSorger' find in eicht» an Rabbiner Bel» Fischer, Frei», tsenl. Seelsstgee für dst San.-Anst. M Patriobsch» Hilslwredst« «. «tot» Kreiste «st» l. MUchgaffe l. v' 8/it-istrsorgk. ffi» äaistrliche» cheschent. Kaiser Aranz?«se»ä hat de» Ksw. Frauz Weiß in Szente«. der 8 Söhne i» Feld« hat and ganz allein iu schlecht» Berhällniff» lebt, 500 Kronen in Eilder zukomwen lasten. Hfasen. Dstfir. Bt üd er g e me i n d c hatte am Donneeflag ihr schöne«-Gottr«hau«für ein Konzeel zn« Besten der Krieglsnelorge zur Berfügung gestellt, da« unter Leitung de« Oberlantors Lllienthal mannigfache künststttsche Gmüfie dardat uud zuglrich einen Einblick in t» liturgischen Gotte«di»st der Asraelrten uud. I» Herrn Oberkantor Lilienthal dcfitzt dst Brüdergemeinde ein» warmblüiigea, stimmlich und mnfikaiisch begudien Lorsängcr. der auch dst Chormerke in der verstärkim Besetzung sein sihattiett heranlbruchst nnd temperu»ent»vl Inttte. S< waren die« da« bekannte ,Kol Nidreh' (für den Lorab»d de« Beesöhnnngllage«). in dem Here Lamderß das «inietstnd« Sol» sang, da« .Weschomm' an« der Sabhach-Litnrgir. da« .Wehog» b»ad»u' an« dem Kbmdgedtt (»it Herrn Lllirnthal) nnd du» ,»donojau« «er ') llwerloust »»« Ormeerodbiner Dr. Lomzer, soeben erschien« in der ^geldzeitnntz der Bn«-Ur»ie". Pafiahliturgee. mit Frau Berggru» »nd Herrn LUstnthal I» Eaiotril. Da« ftimmuaglnallfir blieb jedoch der Gesang ,Ki keschimcho' für den Neu>ahrttng zwischen dem Bnrsänger (Herr Lllienthal) und dem klein» Synbäogmchor. Außerdem Herzog»- bergschm .Gebe!' sang Frau Berggruen »och d» Psalm >80 ,>u» der Liese ruse ich' in der -Bertoawig »on Eyck»« autdrncktreis zur Orurldegleitnng. D» Anoklang de« Konzert« gud der Ehor .Die Himmel erzähl» dst Ehre. Gotte«' uu« Hayde« .Schöpfung' »it Fra» Berggmen, d» Herr» Höser und Lambertz iu d» Solostimmen. Da dst Synagoge di« aus dm letzt» Platz besetzt «ne, »std da» t» »I» Testen wohlgelungen« S«n)nt der Sneglsürsorge gewch jeinm »es»t< lichcn Beitrag gebracht haben. Ha»»»» Wolfs, Lehrer. Hfos» Auch da« südtsch« chr»»«»- »»h Pstchacha»» (Abraham und Hmrsttst Rohrsch« GtfftMlg) Hi t nu Berwallunglsahr 1914,15 wie de» Bericht zn »la< jm» ist. i» Zetch» de« Weltkestge« gestand». Bei An«dtt ch de« Kriege« verließ rin Test der Pntunt» dst Anftnst, da« s strsvnal ersähe eine Eiaschränknng and dst au dauernde Steiger ING der Leb»«- mitteiprets« hnt de, »irtschastlbetrstb deiafstt. °» »lge»ein» schlstp jebnch dst Jaheecheechnnng nifiN nwg nfika ab. «t« wurde, 540 («02>- Putstnt» — die inäBm»» tt ttngrfiellt» Ziffern »«bente» dst Ziffer» »e« Borsahn« — .ansgen, »«» d»» aus dst innere Staiio» 419 <«Ü4) »nd anf dst chirurgische 181 (168) «ttftlA. Vst Gesnmtverpflegungliage mW!» fich »ns Kbanke ins d« Stadt Post» »it 9001 (13 MO), de« a»4»ättig» Inlandes, znmctft bei Proumz Pol» »ft (51 »2 (4956), an« Rißland »ft 2628 (»550) Bv» d» dehandelt» Krank» »nr» <401 (513) Inden, 159 (79) Sichtlata. Eatlaff» ward» 479 (498) Patient», gefidkb«» find 49 (51), I» daß u» I. Aprst >915 »echliede» 81 (SS) Personen. D«I Siechenhnns beheerdergt 5 Fra»». Dst Gesamtkoft» säe Kops »nd Ta» eine« Kranke»- deziffer» fich anf 7,40 >. geg» 7.07 M. t» Vorjahre. I»«gesamt deiuastu fich i» veeichtljahk dst Ans,-»» «ft 186 051,70 ». (I8224l.lt«.), die «nunhm» ans 128 808.9» «. (152 722.87 ».) G«. fiord» ist di« Mitgliedder «Sermaftungliommstfio» Salomo Frsttenthal. Lest»de Aerzte find ftir die Inn« Stuft»» B». Rat vr^ Euro, stetst chstnrgffch« Stuft», Sa».-S»lDr. Rnsenstei». Infolge de« M-»»U »» Sanftätlärzst» übemuh» »»» I. Mär, 1915 nt der sttickt. Arzt Dr. Srnmuft ned» seiner Pttnntprchi« d» trftltch» Dstnfi i» Krankachuns«. Her»«» Wolfs. Lehr«. 1 ■i