Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 53 (17.12.1915)
- Date
- 1915-12-17
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Misch« volvzelUmg. m. «3 Jüdische Frauenzeitung. ZS-ischer ZrauendunL ck v. D» jübtsch, Ira,r»k»»b übersendet uvt das nachfolgende Rundschreiben Berlin, im Dezember 1 i» 15. A» bis sie« jübifchrit Ara»cubi>»b augeschlssseae, ^Fere »e! Gemäß dem A»fchreiben vcm August 1015, in welchem der Vorstand de- I. F-B. ,den angeschlossenrn Vereinen' Berichte in zwangloser Folge zur Kenntnis gebe an feine Mtta.'dettct und al- Anregung zur vertieften gemkinfamen Atbeii in Ar-sfichi stellte, laffen wir einen Auszug über d:e III. Knegetugung folgen. Fräulein Pappenkeim etvssner die 21. Dorstantssitzling om l7. November mit trm Hinw.is darauf, daß eine bewußte Er« Ziehung der Frauen und Mädchen für die jüdische ioziale Arbot und die Bm drsivtrtrssrn erstiedt weiden muß. -- Al» l Pnukt der sehr reichen Tagesordnung wird der Antrag von Frau He'.er.e Meyer, .einen Lund erwerbender Frauen' zu gründen, nach 4 Punkten erörtert und dat.n beschlossen. Diese 4 Punkte find folgende: a) Ge besteht die Notwendigkeit einer Qrganiiation der erwerbenden jüdischen Frauen, weil die jüdischen Arbeiterinnen in anderen Otganflationen vielfach nicht zust-nm Recht komnien. und weil sie eine gemeinsame Brnret«, g nach außen brauchen. d) Die Organisation ist nötig, um die Und'Sziplmictthut der jüdischen Arbeiterinnen selbst zu überwinden. e) Die Orgar isati»n soll die Hebung de» Slaudesbewur.!- seins der arbeitenden Frau gegenüber der unterstützten Fron fördern. >!) Die Organisation wird den erwerbenden jüduchrn Frauen jeder religiösen Richtung ge,«cht werden. Eine besondere Notwendigker» d<» .jusammrn'chlusse:' er« gibt fich durch den Krieg. Hunderte von Frauen, die btthn noch oicht im Erwerb gestanöcn haben, werden beruflich arbc.len muffen und muffen zu ihrem eigenen Vorteil organifieu werden. Die geplante Organisation soll . Bereiaignnß von erwerbtvde» jüdische« ^ramn »»d Mädchen' genannt werten. Es wird beschlossen, ein, Komm"fion zu biItun, die de« Plan ehesteoswerter bearbeite» wnd. In bieKommisfion werdcngewähli: Frau Callomon. Breslau. FrauHUene Meyer. Berlin. Fiäulnn Pappenheim. Frankfurt am Ma»n. Fiäulttn Sivorire Werner Hamburg, Flau E. Wettheim. Lasse!. Zum Hfrstasiall t>r Sitzung vom 20. Juni lv!5 bemerk: Frl. Poppenhelw. daß der Auszug aus einem Testament, die Gründung einer Erziehunnsanstalk bttn-stent». ih, nicht zuge gangen sei. seiner, daß drr LahnhasShilse Frankfurt am Main vorläufig weiter bestehen könne. Betreffs der damals besprochenen neuen Belufe für Fronen glaubt Frl. Pappenheim ,icht. daß die Regierung jüdische G,jängrnsdeamlinnen anstillen wird, da sicher von ten Beamten immer eine gewisse konfessionelle Beeinflussung erwartet werde : da ocrhälinrswätzrg wenig Iödirnen iw Gefängnis find, werden wohl stets nur christliche Beamtinnen Ar.stellung finden. Zur Gefangenenfürforge selbst gibt Frl. Poppenhcim folgende Anregung: In Frankfurt besteht eine jüdische Gefangenenfürsorge. die von der .Werblichen Fürsorge' aurgeüdt wird, mit sedr gutem Eifolg. Dir .Deidl. Fürsorge' bekommt immer Mitteilung davo». wenn ein« Inden ins Gefängnis nngelresert wird, woruusiun fie von einer Dome besucht wird. Frl. Poppenheim bitter, daß die anwesende« Domen sich je iu ihrer Ltadt mit der Grsüngnisausficht beschüsngen. Eine gleiche Aidttt dntet sie. in de« Abteilungen für Hautkrarikheiten tu den Ktankn»häu-eit anzubahnen. Diese Arbeit wild den Ortsgruppen ebenso air den angeschlosieoen Vereine», soweit sie noch nicht ansgiubr wird, empfohlen. Die Eiki«nkung vo» Kindern und Jugendlichen iowohl körperlich alS moralisch ist eine größere als man in jüdischen Kreisen zu glaube» geneigt ist. Es handelt sich nor allem d^rum, die Jugendlichen i« eine gesunde Umwelt zu bringen (Reu. Isenburg). Wegen der Leidenzuchl ist Dttabictti worden, dar, städtischerserts in Neu-Isenburg Maulbeerbäume gepflanzt werden, und baß die Angelegenheit ncirer verfolgt nerde. Frari May ist in den Voistuiib cer .Luegaspende beutscher Frauc«tai.k l0I5' gewählt, sic verliest brr iriftc der Romen, die fie für den I F-B. und die Provinzial- und Landesausschnfie oorgejchlagen hat. ES werden einige neue Vorschläge dazu gemach!. -»Nsrarßeil i« Zkote«. Fil Pcpprnheim berichiU hierzu, daß fie sich noch allen Richtungen hin bemüht habe, für Vertreterin»«» der Frauenardett Zurrnr zur Kulrurardeit in Pole« zu finden, daß der I. F-B. aber unter Gründen, die leicht zu überschauen seien, überall abschlägig beschieben wurde, fvbaß die Angelegenheit vorläufig a'» erledigt betrachtet werde« »uß. Frl. Pappen heim stellt ferner den Antrag, die Patenschaft für ei»e tleiue ssipreahifche jüdische chemeinde zu übernehmen. Diele Gemeinden, und Lynogvgen sind zerstört. und der jüdische Frauenbund i»I e< übenedme«. die synagogale Ein. richlung für eine jüdische Gemeinde wieder herzust<llen. E» wird beschlossen. drelew Antrag stalizugeden; die Gegenstände sollen in einfacher geschwcckvoller Ausführung mit einer Widmung vom jüdischen Frauenbund der delr. Gemeinde ubei mitieit werden. Der Austrog soll vorerst für eine Gemeinde ourge» führt werden. Die kleine Geidsammlung dafür soll nur st,U' u»ler den Vorstanösmitglicbern geschehen. Die Auoruhrung de» Voranschlages wird Frau Dr. Frankl und Frl. Pappcntzeim übertragen. Herr Gladtrat Otro Eichelbaum Insterburg. der oieHil:- Sklion für Ostpreußen dcorbeilel. soll gebeten werden, in Gemeinschaft wn Herrn Raddimr Di. Dogelstein-Königsberg eine bedürftige Gemeine zu nennen. Fe. ncr wikü b'fchloffen. H<nn. Eichelbaum zu schieidc», daß sich der I. F.«B. zur Mitarbeit i» Ostpreußen zur Verfügung stellt. Ase»I»r§ Frl. Pappenheim bebauen. daß trotz dringenden NottoeaLigkert die Angelegenheit »och nicht?- Breslau» de« 24 vezemder I9|5. weiiergckommen ist. weil kein G.ld daiür vorhanden. Der Ged.u k der Ani.ilicheiue wird neuerlich ausgenommen., und Herr Kommerzieural Weriheim soll gebeten werde», die finaszielle Ausardeirung zu übernehmen. Es wird angeregt, eine Broiche für die Beamtin»,n der d«vl Bunde ang,fchlossea,n Vereine Herstellen zu lassen und zwar in einer anderen Färbe alS da» dlouc BereiaSodzciche« der Buiidesmilglieder; die Beamtinncnbroiche soll der der Schrift« leuung erhältlich sein; fie kann den Beamtinnen der ange» schlosse,en Veieine gegeben werde» und muß der Aufgabe der Stellung wieder abgegeben werbe». Die diesbezüglrchrn Br» schlust'e sollen ouk der nächsten Delegierienveriammlung mikgete:Il werden. Es liegt ein jUrtttf Nassau,l-Frauksart o. M »or auf Wiedererscheinen des BandesoiganS. B.shluß: Da» Bundesorgan soll vorküusig »id)t wieder elschei»,n. Au! Gnmd nner Anfrage der Ortsgruppe Frankfurt o. M. wird darüber diskutiert, ob Rednerurnen vo« Jüdische» Frauc»bund nach verschiedenen etaftfit Plvpaganoareisen machen solle». Es wird beschlossen, der Ortsgruppe Frankfurt für Proyagandazwecte 100 M zur Verfügung zu stcllen. Hrtsgruppe ^t«rk»r«ße. Frau K»ä«,r hatte fich Frl. Pappruherm gegenüber bereit» erboten, mrl Frau Hosrat Oppe»beimer nach K. zu geh,», um dort die Orrsgruppe neu anzuregen. Der Antrag Krämer wird »unkend angenommen. Frau Dr. F-oakl bittet die Borstaud»mltg1„ber. kleinere Der« eine in ihrer Rühe auizusord in, de« Bunde deizutrelen. Frau Eamuel-Elberfeld hat Frl P^pp nheim ange«gt. in einem Geheimdries an die amenkanijchen Frauen hera»zugehe,!, um fie zu veranlassen, Stellung »egen bie russische Juden» Politik und Grausamkeit zu nehmt». Es wird beschlossen. Frau Samuel mitzuleile«. daß der .Xüdi'che Fravenbunb brr der AusfichtSlofigkrü der Bache brr Inregung nicht Folge leiste« könne. D'e Sommlung ^rrie,»ipe«be de,lscher Ara»e»b«»Ü 191k viid allmählich in den einzelne» Llävr.» ausgenommen. (Ja vraiitfurt wird es z. B. wahrscheinlich eine Haussammlung DtiöcnJ. Der jüdische Frauenbunb als solcher wird nicht ba- >ei tri oorttcirti, sondern ui den allgemeinen Lämmlungcn Miteben Der I. F.-B ist im Hauptvorslan» verneleu, u»b hat )elrgierte in die Landes- und Provinzialansschüffe ernannt. Weae« der beschlossenen Breslauer Atoptiouszentrale hat ^au O llendor s hedaverllcherweisr mchr» von fich hören lassen, dagegen bar Frau R iffuuer oeriucht. Auiloucea zu bearbeiten. Xn Franlsuu brlbei sich eine Kontrollstelle der Adoplioneinserate i nd zwar hat fich Frau Else Bauer. Frankfurt, Bürgerstrolße t auptsächlich mit dieser Frage beschäftigt. Frl. Paypenheim rtrö Frau Nassauer auffordern, fich «it Frau Ollendorf in Verbindung zu setzen. Eo wird bie Frage einer Kt«1tAtü ber ch^rietz»»rßett der j lbischen Flauen ausgeworfe« und zwar nicht nur in de» be» ü und angeschloffenen Vereinen. Frau Helene Meyer bcrrchtet. daß sie die angeschlossrnen Ar» b ulsnochweife bereit» »ach ihrer Lnegsarbeit ongefragt habe, u id daß Antworten zum T»il da seien. Frl. Pappenheim hält , nc Rundfrage nach der gelerstrten KlitttSNtdeit für sehr wichtig, fl a vom P«»beor»ch>anb als der b,rufenen Grelle planmäßig olle Frovenvererne und jüdische G.mcinben ausgehend. Das grumte Material toll bann einer jüdischen National» und Sozial» w ffenfchostleria überqeben »erden, die es deardeilet. wofür fte honoriert werden soll. Frl. Pappenheim hält dabei eine Zu. iammenarhert mit dem $. A $, M. für zweckmäßig Es w»d d schlossen, der Ortsgruppe Berli» die Arbeit zu über» gaben. Bevor der Fragebogen heraurgeht. soll er im Eatwurf oij alle Vorstandsmitglieder gesandr werden. Aüdischer Ara»e»h«»tz $■ W. All! den Semeinöcn. H^ose« (Chanukahserer.) Am Rachmiltag des-.Dezember faüd. w.e man uns schreibt, unter großer Beteiligung i» der Äemeindelyl'aqoge ft. (isr. Brüdergemeinde) die Feierbes Licht, wemeseste» statt. Nach dem Orgelvorspiel eröffnete Fräulein Bttry R o s e n l h a l mit einem von begeisterter Vaterlandsliebe durchwehten Borspruch, den die Vortragende zu seelenvollem Ausdruck bracht., oie Feier. E>» äußerst glücklicher Gedanke «a e« die keil einige« Jahren in den Mittelpunkt gestellten Kr, derchdre. Voterlündische Seiten mit dem Feste angepaßten Teut-n waren von Frau Anna Hamburger mit solcher V cksteischaft eirigeüdt worden, daß man dieser Leistung geradezu rinrn künstlerisch»,! Wert zuerkennen muß. Daran schloß sich das Lolo der Konzertsängrri» Frau Hedwig Berggruen» Kr rstel le r. welche die Arie ouS Mendelssohn-Banholdys ,<£. NS'. , '0 Ihr wich von ganzem Herze» tlichel" mit ihren voruefflichen Lümmitteln zu eindrucksvollem Vonrag brachte. Proi. Dr. Bloch wandte sich in seiner Ansprache an die Kinder, das Wort de-' Psalmisten erläuternd: ,AuS dem Munde der klkir en und zarten Kruder hast du die Macht begründet, meinen Feir den zu ttotzen». daß auch di« Kinder durch ihr Gebet und ihre Mäßigkeit zum Schutze des Volerlaudes deitrogeu können. Er ntzündele alsdann die Ehanukahltchter, worauf ei» Chor mit dem alte« Festgeiang einsrtzte. Die Reihe der FerertaLk wur >e durch eine Ki»bergruppe »erfior.bitdlicht und »on de» einz lnen Kindern in poetischer Deklamaüou verl»errlicht. Tiefe Ruh u,q rrw,cktedas Evlo mit Kmderchor. in de« ein 13 jähriges Märchen mit natürlicher Innigkeit vo« Herrn den Schutz des Boti rlondc» eiflehte. Der Eborgesarig .Der Herr hat unser gebabt* von LewandowSkr beschloß die schöne Feier, »velche die oare:ländische Stimmung u«d Gesinnung «it dem relig'tzien Gedc nkcn verwebte. Vorspruch und sämtliche Kiudervorlräge wäre > von Fräulein Herta Jacobs oh», die der de« Solo »Hilf, « H. rr u»d laß gelingen, schütze unser Vaterland' ga»z besonders den rvlkstümlichen Ton getroffen hat. Dre ausgezeichiete Lettu ig und Einübung der synagogale» Ehöre lag in de» Hä»den de» Dderkautort Liiienrhal. Orgamst Vunhelhat das Vorspiel jund die Begleitung der synagogale« Chöre, smvte der SoU feinsinnig darchoe übn Die i«rgsältige Klavierbezleittiug der K'Uderchöre war Frau Dr. Hedwig L ev tz. die der Gruvpen» deNamation mit oen entsprechenden Feftmelovien Kräu'e>» H'rta Ras en derg zu danken. 63 Kruder waren einige Lage vorher mit Kleidung und «nie« Schuhw rk versehen worden. D Kfa«»i,r1».M. Ii,M,t-rOgtz»»gveeM»ttee U-tter»e«V»raetze». l» a reiche >»r ih-, s l si nch'. we«,err nch »er 47ji|ritfr Geasal Et «» K» tVschtl » dedarrltch, feine 7dtädrtae. g-dretzlrche Vetter, die der öffentlichem geweipff §e z»r siff tli, z, uirerNüse«. D>e Gerichte fi-u» »er Meiirang. »atz er »a«a jetzt »,ht ,« »ft ge,e •4c.’, de»» er »«t as» I,»ißeseae eine tflr tJ Äirf i»ne «•» »erilltzre ««« über em BL«kat»rtzckd «. D»d Gchtffenzertcht tzaUe. »«chdem er»« GeldRnrte »»» so Rk. «ich:» «err^tzrei »«N-. »,««-tzr s,f wer M»che» Hfl-st r.tL»»r L»e Grratta»»»r »reit »irfe Grrate rtr z» hoch v«d style sie *u\ eine >»che Hifi tzeraaier Hstrag. Per.-k»b jüdischer -ra»e» ,»d Mädche,' ver» anstalrcle heuer anläßttch des Ühanukafeites einen gelungenen Vortrazsävend. Das Programm war sehr reichhaltig. Die Hauptnummer bildet dos Drama ,Salomo' von Emil Kod«. das mit viel Lust und Liede zur Darstellung aebracht wurde. Auch für musikalische Botträgr war gesorgt. Et» reiches Cr» ttägn:s das wohliärtaen Zwecken ruftießi. entschädigt alle Mit» wirkenden für die aufgrwandte Muhe. KluftcrfBrlorgt. ^MMW. Unlfr dr» B-riih M Hkrra Sirctlort Dr. Hu oller taa& i» KogmlKr 191! d» rtflt »rdrnllich« Vit* alitHfrixrlaDisiiunj tr« Ziraclililche» Kmdrrholi« i« Ha >»»orr (lall. Ibi« dr« >an dr« Rrch»u»ddIüI>iri Hrmi 4ia,c. L. „ zrlrglrn v.nchl milirtzmri, «Ir folnrntr inm^ianlc Sin)r|. iKitrn. Da« G düudr kl CiaMibart« mit ooUftiaOigrr E>>. riatuig «ar Kilt» dr« Zadrr« 11114 fmig gritrill. Durch Sammlungen und Lririllgang non Brrrinrn »ardr dr» V». nag »on ca. M. «!.üt)0. aaiardrachl. Hirrgl kam dir drchdrrjigr Gabr dr« H rr» Lam»rr«irnrat« Iairp! Brrlinrr (tinrr Kr»u Wrm«tzU». in Hdgr «on St. 00.1)00.—, »»- darch t« un» möglich «in6t. drn Kindrri»il i« grnügrndrr Ciiir, mil aOrn modcrnrn dpgieniichr» Sinrichmngr» zu rr- Iichir». — Dir dradftchiigir irirrlichr E ijfaung dr« Ki»l>rr. hon« in drn rrftrn Tugr» dr» llugnst l»l« »ntzlr »rgrn dr« iirirgdauddruchr« unindlridrn UN« rrldigir iu rinkachrr!s»r» »niang vttddrr 191«. Dir llriluug dr« Huuir« üdrrlrugrn wir drm Lrhirr Hnin Glünduu«. drr uu« dr« Simonsche» srminir für «krtrnbau und Handlrnigkrii i« (m hri,»r. grgaugrn ist «I« Jnigrkior. Dir »asfichi »rr ikindrr dn dr. Schul., Hand NN» Flrchiarbriirn licet in HLndrn rinn Ha,». ftrii«Irit«]ür«rrii,, »rlchr »,n Damr, tzirfi«« «rmrindr «nlriftü»i w»d. Dir Itoilru dr« Bau« incl. Wcikiragr, >u«- ftaiiung, «darirnanlagr. K ichrnailagr — rinr Schaiküchr ist n«r. gnrgrn — drlaulr» sich aut ttaa «Jt. 10!.000. Drt Xmdrrhvri triludrl (ich iu griundrr. (rrirr Lagt; drr vrluch »r« Huri« ist rin g»rr und rrgrlmthigrr, rr »rnug durchschniiiiich a»a 70 Ikindrt Ilgiich. Dir Eifalgr lind iu »rr kurzr» Zril Iril Eröffnung üdrr aüt« Eiwailr» ffchidair und gönftigr. Dnrch Ininlung znt O-dnu», und viö,i(>»n, dnrch LiauIrVLdrr und rr,rl»1gigr Saschungrn uiw. wir« dri dr» Kind«» der Sin» f&r Dl»!»«««• lirbr. Sandrikril und «rinlichkril in d»dr> Grad» gkOkckl. und «it jwrisrin nicht, »ah r« un« durch dir Gröadung »irkr« KindrrddH« griingru mir«, dir >um Xal drn Icmftra Klaffra drr hirfigr» jüdiichrn vrnölkrruug angrtzörradrn Kinder auf rinr dihrrr Siu(r drr Knilat z» hrdrn. Sozial« 5iiri»r-e. £t«M*rt. Um rinn, diingrndrn vrdürfni« adj-driirn wurde nur mrhtrrru Juhrrn in Hann«»« eine jüdilchr D»tlrd»«lul(r in« Lebe» grrusrn. Z» dirlrm Zweckt wurde» durch rinr einmalige Sammlung in drt Sgoagagtn- Grmrmdr Hannonrr Dl rr.ooo zusammen,rdtachi. Drt Bein» drrlnigl den Zweck, nndrscholirnrn jüd. Hil(tdr«>tsl!gra in Hannunrt und Anden Datlrhrn zu grwckhrrn, «eiche ffr bei ckudübnng idrr» Brtolr« in ihre» wirischafiiichen Konkammeu unirrstige, («Qm. Der 8rrrt« kann jmtfrrir Datirhe» in Hitze bi« |t!00 gewitzten tu« de« «dtliege,. drn Detichl dr«ürchnung«(ütztrt», Hettn fffflic. i. Juffd. eulnetzme» wir «bet die Tiiigkeil der Kaffe in den erste» stlnl Jatztt, itzte« «eftetzen« di« zu« stnldrnch de« Kriege« (»igrnde »nch die Astgemeintzeil inleteffierende Einzeltzeilrn. In diele» fünf Achte» wurden an 312 Perianrn Darletzen in Höhe »o» Dl.!7.LVV durchschniiiiich ca. ffff. 970 — grwöhri, an etwa «!•(, Klrtntzöndlrt, 55% Handwerker. Kaufleuir u>«. öiück^ttzlunarn erfolgte» chHtde »o» Di. 97.400, und die »irtttti Verluste betrugen 9~2'M0 Dtt« «eginn de« Kriege« tzai sich aller ding« die Sachia^ sehr »erfchoden. du ei» großer Dell der Darietzn«em»söa,er ei», gezogen ist. die Rückzahlungen NM gerntg find, »nd »nnche «eriufte «ll zu «rwane, stutz. ZedensnL» tzni die Knffe letzt Iegen«teich gewirki »nd manche (»nft »ntzalidare Esiftenz wieder in die richtigen «atznen gebracht. Rach veendignng de» Kriege« wird der gute Zweck «er Kaffe wähl »nch »etzt zur Velin», kommen. _ pttfoMlin. |Mm. D»r so Led^djchtz« w Min GnsieSl rische erreich»« «» «»»«»ver Fe», Dior» G»Sll»«r ,ed. «vale hnrsetvst. >»« »ieie» »ai«sie »er Z»da«i» »»ffe,»»st» Grsck»Sntche )L 9<m G. nUnt sich »ln>th«tb«, et«« §eachte1n> >»fetz«»» mi» virft als »»tzlrttrri» ,egea Arm« sehr f«s»VSre»ch. V-si». «ach fch»ere» tzerve» Mrsiard tztr t» vtsihnche» lUee »», I» Zttzre» Pcholt.Ver,. Der L»» Hat alnrihaw« ßr»tz« »tlr«,l»«h»« errezt. — Ee»«t»»ersdo. Dr. grn»»»- tztetl «1»« zu Herze» -etze»de tzetcheuretz«. -e»»etS«e». « «»vemver. Ei,« r« ch, ssitztsche Mtw« «mV« vier a» E,m>tKtze,r«ve». h« »»hl vte tUeAe m rttchsi« fnt#« kl Kre'se»war. ch« erreicht« ei» Atter »»» »0V tzahre»; ihr ul< ltetzevveS «ermsgn, vrachte sthrttch 7-rv» Mark Zmse». »«» m« »er. pulrt, M ihr nicht a»«sie»n,»e» Berackze, a.ch n», T5 00U Mark ei»trm». Lretz »iste« ßrahe» «nch«»» hatte sie »ie Watziw»rsiel«4. »aß viese» «Aermöae» »tcht z» itzre« -eve»«»«ertzatt tztmetche, Nnt. Züvtfche tz:esigt v,»Mp»er »^e» ttze -retttsche gebe», km K»tze» i fretlttz BcrwilK «h»e ihr Msie» VeGrttte».