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Jüdische Volkszeitung · 1915-11-05 · 46 (5.11.1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
21 (1915)
Issue
46 (5.11.1915)
Date
1915-11-05
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Jüdische volkzettruig. Ln-Iaud. cLo»ö»». Der Daily Telegraph vom 6. Oktober bringt folgenden Bericht: .Ein einflußreiche - Komitee". Auf die unglücklichen Juden Rußland« und Polens itt da« -Elend des gegenwärtigen Krieges mit besonderer Härte gefallen. Mehr als eine halbe Million ist heimatlos. Ruin und Hungersnot hat Zehntausende überzogen, so daß sie. getrieben von Ort zu Orl, darum beten, daß ein gnädiger Tod fie von ihren Leiden befreien möge. Als die ersten Nachrichten ihrer traurigen Lage London erreichten, wurde sofort ein Komitee gebildet und kotz der vielen ungeheuren Anforderungen, die jetzt an die jüdische Gemeinschaft gestellt werden, wurden von ihr sofort mehr al« 50 000 Pfund gesammelt, um der Luhcrsten Rot zu steuern. So gaben die Herren R. M. Rothschild u. Söhne 5000 Lst. und da« Hilfskomitee der polnischen Juden 3000 Lst. — Was wollen diese Beträge aber sagen gegenüber dem Elend von 65 000 Leidenden. Deshalb darf man nicht aufhbren in der Sammlung von Beiträgen. Ein neue« Komitee wurde gebildet, besten Präfttent Herr Leopolds de Rothschild, Schatzmeister Lord Swaythling. und Sekretäre die Herren Otto Schiff u. C. E. Sebag-Monlefiore find. Wie en.flußreich und repräsentativ da« Komuee ist. bezeugen die folgenden Namen. die dazu gehören: der Chief Robbt Dr. I Hertz, der Ehacham der portugiefischen Gemeinde Dr. M. Gaster, Lord Reoding. Lord Rothschild, Lord Michelham, der Right Honorablc Herbert Samuel. Sir Lionel LbrahamS, Sir Herbert B. Lohen, Sir Charles Henry. Sir Sidney Lee, Sir Joseph Lyons, Sir Philipp Magnus, Sir Alfred Moud. Sir Frederick Nathan. Sir Matthew Nathan. Sir Marcus Samuel. Sir Stuart de Samuel. Sir Isidore Spielman. Sir Edward Stern. Sir Adolph Tuck, die Herren Loui« Abrahams. Elkin Adler. David L- Alexander. S. G. Afher, Henry Beddiogton. John Beddingtoo, G. L- Cohen. Leonard L. Cohen, I. Cowen, Felix Davis. L.^de'Paae, A. E. Franklin. E. L. Franklin. L. B. Franklin. O. E. d'Avig. dor Goldfchmid L. Z. Greenberg, Oberleutnant E. O. Henriques. H. S. Q. Henriques, Alben H. Jeffel, S. B. Joel. B. Krsch, Hermann Landau. S. Lazarus, H. G. Lousada. Oberst F. A Lucas, E. G. Mootefiore. A. L. Moro, A. Reitlinger. L. Regeiöbach, Bar. Charles Rothschild. Major Lionel de Rothschild. Samuel Samuel M. P., F. D. Saffoon. Meyer Sastoon, I. Seligwann, N. Sokolow. I. B. Solomon, M. Ä. Sptelmann, Henry van den Bergh. A. Waley, Lucien Wolf, Ä. M. Wools und I. Zangwill. — Beiträge nimmt entgegen Lard Swaythling oder die Sekretäre. zrantteich Hie Hkariser ,La»ter»e" vom 16. Oktober schreibt, die amerrkanischen Juden hätten zwar Sympathien für England und Frankreich, aber diese würden überwoge» durch die Abneigung gegen Rußland. Daran seien alle Versuche Rußland», eine Anlertze in Amerika unrerzudringen, gescheiten. Dre jüdische Preffe habe bi» vor kurzem keine bestimmte Partei ergriffen, jetzt trete fie offen für Deutschland ein. Es sei höchste Zeit, eine nachhaltige Propaganda unter den Juden zu eröffnen. Bor ollem sei es von Wichtigkeit, fie zu überzeugen, daß die Versprechungen des Zaren keine leeren, durch die Rot erpreßte» Redensarten seien, svndcrn.durch seine edlen Verbündeten zwerfellos garantiert und aufrecht erhalten würden. (Die liebe Einfalt!) Midland. Der Antersochaugsrichter t» Aischtnewer H?vßr»«.Mrszetz »e§e» Hochverrat»;» teße»stt»»tlcher Awangaarßeit »er- »rtettt. In der ruffischen Zeitung ,Rjetsch' finden wir einen intereffanten Bericht über die Verurteilung des hohen ruffischen Regierungsdeamten Frcynoht. seinerzeit Untersuchungsrichter in Kischinew. wegen Hochverrat-, begangen in Gemeinschaft mit de« bekannten, wegen desselben Verbrechens zum Tode verurteilten und Hingerichteten Obersten Miaffojedow. Dieser Freynoht halte eS bereits zum Generalsrang gebracht, einen wichtigen Posten i« Ministerium de» Innern bekleidet, war der Redakteur devom russischen Polizeidepartemeni herausgegebenen amtlichen Organs und ausfichtsreicher Kandidat fiir einen Gouverneurposten. Dabei hatte er sich immer als ein eifrige» Mitglied de« .schwarzen Hundert-' betätigt. S« Serble«. den!3. 10. 15. An die Redaktion der „Jüdische» Bolkszcitung* Breslau. Mir wild Ihre Zeilung iehr häufig nackgcsandi. ich habe darin schon viel Schöne» und Bclehrcndöi gelesen und deshalb »ill ich Ihnen als Gegendienst, — hoffentlich haben Lie 2». tereffe dasür — einen ausführlichen Bericht von unserem ..neuen' Kriegsschauplatz, ans dem wir uns augenblicklich befinden. zugehen iaffen. Rachdem wir in den Pcrsolgnngskämpfen durch Galizien, und Polen bis Breft-Litowik gelang! waren, wurde unsere Dioifion abgelift, nun ging es in 7 Tage«.Marschen bis. Warschau. Rach 3 lögigem Ausenthall wurden wir in hie Lahn gesctzi, um dann nach 3 lägiger Kahn, in einem kleinen ElLdt. chen Süd-Ungarns hart an der serbisch-ruwänischen Grenze z» landen. Run ging es «n da« Training fürs Gebirge, wir crhieUen Gedirgsstiesel und Stöcke. und nach L>/, Woche» wa reu wir sür den Gebirgekrieg gerüstet. Während dieser Zeit fielen auch uusere hohen Feiertage und es ist »n» selbftv erftindlich gestattet worden, den Gottesdienst zu besuchen. Wir haben es al« Inten darin sehr gul, man brauch, nicht viel heromzn. tragen, man geht einigen sehr gut augezvzenen Leu teu »ach und ist überzeugt davaa, richtig.unzukommen. Wenn man in den Tempel tritt, so hat man die Ueberzeugung. laß die Gemeinde- Mitglieder sehr gut filme» sein muffen, den» da« fleht man a» der Ausstattung der Synagoge. Der Kelch, 'den der Borberer beim Kitdnich erbebt, ist ein Kunstacgcnftanh von riefigeu Dimensionen. Reu woi mir die Litte beim Mischc-Berach auch Ramen. »i« Kaiser Wilhelm II., Kaiser Franz Joseph, Hötzcndors, Mackensen und wa» ja scibstverftüudlich ist, auch Hindcn. bürg zu hören. Doch ich wollte Ihaea ja eigenllich Bilder Vom Kriegsschauplatz. vrerla», de» S. November lstss. Jetzt stellte es sich heraus, daß dieser ehrenwerte Mann au h ttr Kifchinewer Pogrom von 1903 eine wichtige Rolle gef »ielt hatte. Freynoht war von 1902 bi« Anfang l90S Untersuchung»- riä lcr in Kischinew. Er war dama« mit de» berüchtigten dessar lbischen Antisemiten und Pogromstifter Kruschewan intim befrei ndet. Zu feinen Freunden gehörte auch der Pokizeibeamte Läafir und der Kaufmann Prauin. beide al» Hauptschuldige am Kifchinewer Pogrom bekannt und seinerzeit viel genannt. Die gerichtliche Untersuchung der blutige» Pogromereigniffe wu de ursprünglich dem Kifchinewer .Untersuchungsrichter für des »ndere Angelegenheiten', KaltowSki. anvertraut. Dieser Beam e war als ruhiger, ehrenhafter Mann sehr geschätzt und delieb . Er hatte sich aber gerade de-halb iu .höheren Sphären" viel ach mißliebig gemacht. So versah er zwanzig Iabr.' Hindur h daö Amt eines.Untersuchungsrichterfür besondere Angelt genheiten' in Kifchiuev . . KallowSki nahm feine .Aufgabe' allzu ernst und war auf dem besten Wege, die an den Kifchinewer Bluttaten eigentlich Schuldigen ausfindig zu machen. Da erhielt er die telegra »hische Mitteilung aus Petersburg, daß er für einen höheren Pos en auSersehen. sei .... Da« war da« Werk de« damaligen rusf scheu Minister« de« Innern von Plehwe. der den .unliebsawin" Mann durchau« .unschädlich" machen wollte. AlS sein Nachfolger wurde darauf der besagte Freynoht zuw ..Untersuchungsrichter für besondere Angelegenheiten" in Kisistne« ernannt. Er faßte seine Aufgabe gleich richtig aus und führte die „Untersuchung" so zu Ende, daß zuletzt nicht die eigentlichen Pogromstifter, sondern — die Juden al« die Sch ildigen au« ihr hervorgingen .... Diese« Ergebnis imponierte dem Zaren Nikolaus II, fo, ß Freynoht gleich darauf auf allerhöchsten Befehl zu einem hohi n Posten i« Polizeidepartement berufen wurde. Hier wurde er bald mit dem Obersten Mjoffojedowbefreundet. (Ind. Rundschau.) . Zier »ene Lankafische Statthalter und frühere Generalisfismue Nikolai hat endlich feine» ersten großen Eieg erru >gen, nämlich über die dortigen Juden. Soeben hat er sämtlichen kaukasischen Gouverneuren mitgeieilt, daß er es f ir unzweckmäßig nachte, die von dem ftüheren Minister de« Inn kn Schtscherbatow an die jüdischen F k ü ch t l i» ge Stei le Erlaubnis, in kaukasischen Städten Unterkunft zu suchen, aufr'chtzverhalteu. Sämtliche im Kaukasus befindlichen Flüchtling find sofort abzuschieben und gleichzeitig auch die dortigen jüdi chen Kaufleuie erster Gilbe sowie Handwerker, die laut den rusf scheu Brundgesrtzrn allgemeines Wohnrecht genießen. Mach Sißtrie». Aus dem bei der Stadt Nariw im Gouvernement Tomsk eingerichteten großen Konzentrationslager für die Flücbtlinae au» den Westprovinzeu find plötzlich auf Berordi ung der Behörden sämtliche Znben, die zu vielen Tausenden zähl:n, entfernt und »ach Ostfidtrie» abgeschoden worden. Aus vie Koifchreie der Verstoßenen hatten die höhere» Beamte» nur die' Intwort, ihnen sei der Erlaß über die Freizügigkeit der Zudeo noch nicht bekanntgegebe». Nanm gehöre zu de» Gebiete, wo den Juden der Anfntthalt verboten ist. -o»r»tzogr». Ein aus Rußland zurückgrkehrter hoher t än scher Beamter, der durch seine Phil »semitischen Bestrebungen bekamt ist. macht dem Korrespondenten der .Telegraphen-Union' übei die Lage der russischen Juden u. a. folgende Angaben: Die Behauptung der russischen Offiziellen, daß durch Maßrege a das furchtbare Schicksal der Juden in Rußland verbeste rt werden solle, ist unwahr. Die liberalen Parteien haben sich jwar in den letzte» Monaten mit der Judenftage beschäftigt, doch hat die Auflösung der Duma den Bemühungen von diese' Seite ein jähes Ende bereitet. Die jetzt allein maßgebend :n Kreise in Rußland bestärken den Antisemitismus in der mier »örtesten Weife. Nicht allein, daß mit offiziellen Geldern längt eivgegangene Hetzblätter, wie der .Weiße Adler', ins Lebe > zurückgerufen worben find, ist auch noch speziell für Pete sburger Zwecke eine neue Zeitung gegründet worden, die .Se nstschina'. nltrakonservativ und ultraanttsemitisch. Die Leite clikel dieses Blattes find derartig, daß fie die Mißbilligung andrer Blätter finden. Die Semstschina fordert täglich in grati; veneilten Exemplaren zu Pogrome» auf und schreibt de» Juden als vaterland-verräterischen Spionen in deutsche» Solde die illeinige Schuld an Rußland« Unglück zu. Die Juden, Kriegsschauplatz geben: Wir erreichten in vier Tagesmärs chen die serbische Grenze, bekanntlich fließt iu dieser Ge. gend die Donau. Der Fluß-Uebergänge schon einmal mitgemack t hat. ficht ihnen mit einiger Lesorants entgegen, den» e» gehö:t viel dazu, Tausende von Mannschaften und Bagagen über ufetzen. obne vom Gegner bemerkt zu werden. Selbstverflöni lich wurde auch für uns der Abend dazu gewühlt, und wir ind auch ohne jeden verwundeten hinübergekowmen, anders erging es den uns iiachkommeuden Bagagen. Die Setbea scher en zwar nicht über eine zu große Anzahl Artillerie z» verfrgev, aber fie Hallen fie «stetiger Tätigkeit. Wir blieben erst nnen Tag jenseits ber Grenze liegen, um genügend Mannschal en für einen Angriff, — oder einen solchen abzmoehren — zu hiben. nach einer regnerischen Rächt, die uns bi» auf die Hau durchnäßte, kam der Befehl, e» wird angegriffen. An die 1 luffe» waren wir schon gewöhnt, aber wie werden sich die Lerdm schlage«. ES geht ihnen ja wohl der Ruf der besonderen Tapferkeit und de« Wagemutes unterstützt durch die Kenmniffe des schwierigen Geländes voraus, aber der Befehl ist gegeben und fo bleibt nicht viel Zeit zu« Nachdenken, in einüun Minuten steht dir Kompagnie feldmarschmäßig. Es gilt nun jrin< Höhe, die ungefähr 2 Kilometer entfernt liegt, und ungefähr 1200 Meter hoch ifr zu nehmen, wir gehen in Sprüngen von 100—200 Meter vor. So mancher unserer Kameraden muß daran glar.be». denn die Serbe» beschießen uns von ßer Höhe unaufhörlich. Unsere Artillerie eröffnet ein Feuer gege^ die feindliche Stellung, daß man bas Gefühl hat. dem können fie nicht lange widerstehen, wir arbeiten uns immer näher heran und schon nach eintzeu Stunden steht man einige unserer Feldgrauen die Höhe ersteige», eia Beweis, daß der vk.« die das Unglück hatten, an Otten za wohnen, die M» de» rujfijihen Heere ans dem Rückwege pasfteri wurde», erfahren eine geradezu uumenjchliche Behandlung Huuderte von ihue» wurde» gekreuzigt. Lei der groze» Fluch! au« Warjchau wurde» die Juden aut dea Züge, geworfen und in de» »n» endliche» Sümpfen ihrem Schichai üderlaffe». Die »eisten Stadtverwalruageu verwehre» flüchtigen Jude» Uulerkuufl in der Etadt. fo daß die Bedauernsrverlr» fett Monate» aufierhald de« Wsichbiloes i» tkrdhitte» kampiere» müffen. De» jüdischen Zcituageu ist da« Grfcheinen entweder überhaupt »rrbole» oder fie dürfen «il keinem Sorte Snspieluagea auf die enlfetzlichc» Lerhällaiffe machen. Urtel £»a|UailMV<l Mil de« Deutschen Botschafter Frh. ». Wangenheim, der am Sonntag in Jkm|UatiM9«( plötzlich gejisedeu ist, ist ein gulcr Freund der palöftinenfischen Jude« dahingegangen, der der jeher Gelegenheit, b« Beschwerden »Lee AN, Neid sitr fie ein gutes WoN bei der hohen PfvNe einlegte. P»* ktrtlfch« Watrsmfest «nrde kürzlich in Berlin von der türkischen Kolonie im Beisein der Berrreter der deutschen Behörden geseieN. Der Festredner erNäNe die Bedenlang des Feste« dahin, datz Abraham seinen Lohn Jsmsrl an diele» Tage Gott opfern wallte, aber Gott lieh es nicht zu. Dan» feiern die Türken diesen Tag. an welchem ihr Ahohcrr Asmacl. von welchem Mahammed. ihr Prophet, adftammt, erhallen geblieben ist. _ Deutschland höre Raftlaate 3«te« I Denlschlnnd kennst bu jene Scharen, di« gemartert schuldla« sterben In dem Reich des Rnffenzaren, »eil fie deiner Sprich« Erdenk Deiner Sprach«, die vor Zeilen ward i» Schwadenland gesprochen, »s »och Minnesänger freiten, ihre Lnnft »och ungehrochea. Fremd find heut Dir jene Laule, die so weich »oie einst grdliebe». Ander« als das Dir derttaut« Hane Dentsch, das heut mir liehen. Jene kdauten fie bewahren, denn von ander» adgeschoffen Äbten fie im Reich des Zaren bis Iahihnnderir »erstoffen._ Run der Weltkrieg ansgedrochen. Dl dos Ruffenrcich geschlagen Wagt man, weil fie dentsch gesprochen, de« Leerats sie anzuklagen. Sic. die schon so viel gelitten, «eü sie treu dem Glaube» bliede». Ihren gute» alten Sillen, find mm Hans und H»> oerNicben. Sterben in dem krafiengraden schwach, geschändet >»d geschlagen, Uedsr ihr« Leider trade» die Kosaken, rollzn Wage». Wagen, die das Eiend berge« nener Scharr», die »«mitten; De« Dheannenzare» Schergen treibe», fie «u dlnt'gen Hilden, «reise jammern. Kinder weine»l Frauen, Männergrnmerstickr, l Wenn da« Rachts die Stern« stimmrrn, fie er» Heichenfelt erbftcksn! Ja. ein Leichenfeld oh»- End«, da« sich streckt dnrch Rafiiand« «eite». So die dlntbeflecktea Häade diese« Zar« sein Volk mifileiten. Deutschland weißt Dn, wie die Scharen a» de» Kelch des Tode« nipp«» k Warte, di« Dir heimisch waren, zittern »»»den bleichen Lippe» I Worte, die Dein Volk gesprochnn, find der Witwe», Waisen Klagen, Wenn der Teuren Sug' gedrschen. »ene Schreckenstage tage». Deutschland kannst Dn daza schweigen k — Rein, Du »ußt, Du wirft es sage», .Kommt zu mir »nd seid mir eigen, wie in längst »ergangenen Tagen! In drn »engewoan'ne» Kinde» grfind« Dn ei» Hei» der Juden. Die, weil fie dein Wort »erstanden, Hillenqnole» »ns sich luden I Dan» gewinnst D» drn Grenzmarken Manschen, die Iren dentsch ftew strebe». Die in deinem Schutz erstarken und den Riffen nie »ergebe» j Le» Loewy. Bresla» 13, Nachdruck gestattet. vttoriaftr- 3«. Feind die Slellung geräumt hat. Ei» allgemeines Anfnima» nid Mil Beruhigung und einiger Gennginnng wird die Stellang befichtigl. Alle Achtung, ff« war gul angelegt, d«»u msn konnte oon dorr da« ganze Gelände sehe», und dadurch jeden eintzelnen »o,gehenden Monn als Ziel nehme». El» Wnndrr »ehr. daß wir oerhällnitmäßig »cnlg Berlnfte hatte». Bei »er daranf einschende» Bersoigung bezogen wir gegen Abend eine Höh«, um einen coeninclle» Gegenangriff, dr» wir sicher in der Rächt erwartete», Lllszuhalien. Bom Schlaf war na. lürlich keine Red«, und so ko» der Morgen, der NN«, «inen nenrn Besehl zum Sngriff drachle. Jehl ging man schon «two« sorgloser vor. drin der oorhngehendc Sieg hatte uns Mnt ««Gebracht und wie groß war sir UN« di« Uederraschnng NN» Frent«, als nach einige» Stnnde» gemeldcl wird: ,E« ist ei» ganzes adziehendes Regiment gesichtet worden-. Wir kdnae» uns »in einige Stande» andrnhe». nw dann eine» ca. 3 Kiloweter entfern I liegende» Walt als Rnchtstätt« auszusnchen. Trotz Käste und Rege» schläft wa» nnsgrzeichnet, es liegt «nch ei» Bedürfnis dazu vor. ersten» habe» wir schon einige Rächte nicht geschlafen, »nd dann weiß »an jo «ch nicht, Hl dir folgenden Tage bringen »erden. Hochachtend Leopold Gon«. I. WM" Wir betten »nsere geehrten Lefer, roeromea«, NN» Ernkänsen ans die, }<Mi4<~ zu dernfe». >

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