Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 32 (6.8.1915)
- Date
- 1915-08-06
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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JifttfdK PolbyttHfl. nr. 32 nt «Ä4lfrti«, welch« in voriger Woche ihre Fürsorge der hatt heimgesuchten Provinz Ostpreußen widmete, empfing bei ihrem Besuche in A l l e» st e i n am 29. 7. auch die Damen der verschiedenen Dohlfahrtsvereine. Um 5'/, Uhr nachmittagfand der Empfang im Schlöffe statt, an dem Porstandodomen de» Vaterländischen Frauenverein-, dekath. St. Dincenz» verein- und de- „Israelitischen Frauenverein»" teilnahmen. Lin anteres Geschlecht. von Jda Barkrr (Wien). (Nachdruck verboten.) Die oft hatten wir früher Gelegenheit. Worte de« Tadelnder die Berschvendung-sucht, die Untüchtigkeit. Modelieb« Haberei und Zeitvergeudung der befferfitnierten Frauen und Mädchen zu hören. Im süßen Nichtstun pflegten fie ihre Tage zu verbringen, anstatt dem Ernst de- Leben- Rechnung zu tragen, Sitzungen mit Schneiderinnen und Putzmacherinnen zu Hallen, statt sich an Werken -er Menschenliebe zu betätigen, stundenlang in den Modebasaren zu verweilen. Da half kein Mahnen, keine Abwehr; selbst alle Spott« reden über dxn Schwachsinn de- Weibeblieben unqeh-rt. Wie ist daseit Kriegsbeginn andergeworden! Ein neue- Geschlecht ist erstanden! Tarenfreudig, hils-berrit. opfer« mutig? Krauen und Mädchen, die stetüber ihre Nerven klagten, zu keiner ernsten Tätigkeit heranzuzrehen waren, find jetzt, wie vom heiligen Eifer durchglüht. patriotisch tüt'g; keine Stunde ist ihnen zu früh, keine zu spät; fie velsäumen Theater und Konzert, wenn eheißt, eine patoiotische Pflicht zu erfüllen. Diese ist ihnen höchste- Gebot, Lebensinhalt, wahre Befriedigung. Und die htchstgestellten Frauen: Erzherzoginnen, Fürstinnen, Gräfinnen, gehen mit nicht ermüdendem Eifer vor« an; ihr ganzes Sinnen und Denken, ihr Können und Dollen ist in den Dienst der Pflicht gestellt, Putz. Luxus, Daseins« freude. alle-, «a-. sonst der Lebensinhalt der Frauen war. gleicht zurzeit den unbekannten Begriffen, für die man kein Verständnis haben will. So ist da- Gros unserer Frauen und Mädchen in der kurzen Zeitspanne de- Kriegezu einer sittlichen Höhe heran« gereift, deren es die Moralprediger nie fähig hielten. Lausende wirken in den Lazaretten als barmherziae Schwestern mit Aufopferung. andere Tausende, denen Arbeiten ein leerer Schall war. sind von früh dispät angestreuat in den Fürsorgr«Ler« einen tätig, und diejenigen, die an Geschäftigkeit gewöhnt find, hoben eine wahre Herzensfreude daran, mehr zu schaffen, als all die anderen, die zeither nur Modepüppchen waren und noch nicht fest zugreifen können. Da kenne ich beispielsweise eine hübsche junge Frau, die sonst stetübrr ihre Nerven klagte Sie hat jetzt absolut keine Nerven, fährt wöchentlich mit dem Malteserzug an die Front, bringt Kranke und Verwundete in die Spitäler, hat keine Zeit, eine» Tag hier zu ruhen, dann geht es wieder a, die Grenze, und wieder ist sie tte hilfreiche Pflegerin, die ihre Kranken heimbegleitet, ihnen Mut und Trost zuspricht. Das diesen Armen der Zuspruch einer gütigen Frau bedeutet, haben wir früher nie geahnt. Dankbar küssen ihr die Kranken die Hände und sagen, ach wie oft: .Gott vergelt - Ihnen, edle Frau!" Jüngst sah ich im Spital eine andere junge Frau in der Neidsamen Tracht der Pflegerin. .Du hier?' ftagte ich «staunt; .ich hörte, daß dein Mann in Anbetracht deiner zarten Gesundheit cnicht zugeben wollte, daß du ... .' .Ach was!' «widerte Frau Thekla, .seitdem ich Pflegerin bin. fühle ich mich gesund! Mir fehlt gar nicht-!' .Und deine Kinder?' fragte ich. .w« «fetzt ihnen die Mutter?" .Ich leiste jetzt Kriegsdienst.' sagte fie stolz, .nach Friedens« schloß weide ich Zeit haben, wieder Mutt« zu sein.' Frau Thekla- Augen, sonst matt, farblos, leuchteten in freudigem Stolz; fie schien mir größer, energischer, war so ganz von ihrem V«uf erfüllt, daß fie, ohne eiri§Wort des Abschiede-, zu den Krankenbetten eilte, um da einen Labetrunk zu reichen, dort einen Verband zu richten, einen Polster zu heben. So sahen wir sie noch unermüdlich tätig von einem zum anderen gehend, überall fteundlich. hilfsbereit, dieselbe Frau, die sonst stetüber Migräne klagte und viel dienstbare Geister brauchte, die gar »ft unter ihrer Rnvofität zu leiden hatten. In den Fürsorge-Vereinen beobachtet - man oft Damen. die nie «was von einer Vereinrtäligkeit wissen wollten, unermüdlich tätig. 1 Die oft nahm ich früher, als ich'mich für die Brockensammlung interessierte, aus dem hübschen Gesicht einer ehe« maligen Vühuenkünfilcrin ein höhnischks Lächeln wahr! Sie Var fitbdbndk Geschichte »> Schluß) Von MarNu P rvs ktuer. ( Da fuhr er zurück. Sl»tt der olsvenrauten, hebräischen Schriftzeichen standen da russische Buchstaben und Zahlen, Wörter und Sätze io russisch« Sprache, in die sein alt« einfach« Verstand keinen Sinn hineiufiuden konnte. Vndutzt schüttelte « den Kops. Was hatte Riske da nur gemacht i Und als d« Gottesdienst aus war. trippelte Rifke betrübt neben ihm: denn cs war klar, daß fie das Buch verwechselt und irgendein a»d«es aus d« Schublade de« Ritllneisters Vawriloff ge« nommen hatte. So gingen fie beide aus d« zerstörten Synagoge voll trsuriger Gedanken heim. Au der Haustür stand d« Leutnant und rauchte «ne Zigarette. .Nanu, Moses', ries er. .waruur wachen Sie so'n betrübtes Gesicht". r Moses schüttelte den Kops. l .Es is passiert e' Irrtum, H«r Offizier', sagte«, .aber me' muß es eberi ertragen!' .Nun «zählen fie mal", sagte der Leutnant, und Mose« b«ichtete. Der Offizier horchte auf: Jüdische Frauenzeitung. vrrrlan. te» 6. Anguß (9)6. lonnte rt nicht btjttifnt, wie «tut Brock«» I»»»«i» bnnlc. BI» fir oder einmal — e« mar gerade Lenckinag a» Mc Flüchtlinge, deren Hunden Einlaß degeheeod, dillend, stehend vor dem Lokal der Lrockensnmwlung standen, — da« Elend mit aageieden und wie dankdar die Atmen für jede« an ste »et teilte Kleidungsstück, für jede« Hemd, für jeden Polster waren, da kam fie de» anderen Tage« unansgefoedeel in« Lokal, sortierte stundenlang die eingeaangenen Pakete, war nochmiliag« bei der 8«rleiiuag Mil Eifer tütig, Tag für Tag unermüdlich, und mahnte ich ste, einmal einen Tag aulzusrtzea, da ja genug Helfeeinuen da Maren und ich fehl wohl wußte, daß ihre Kinder die Müller enldehrlcn, da wurde fie unwillig, eiklürte unumwunden, steine, wn« ihr Freude mache. Za, Freude macht da« Wohllun jeßi all jenen, die fonft rille, oetgnügung«lo<httge Frauen wneen und von jozialer Hilfe nicht» misten n oll len. Großen Bnttil an der Veränderung der Damen baden jchtanchdi« Männer, Ich erinnere mich, daßFeouen «um Beispiel bei Beginn de« Kriege» Nnlchaftunge» über Anlchaftuagen machten Da mußte es ein neuer Pelzmantel fein, bald hernach ein schöne« Popeltnrkleid, dann ein guie« Tuchkleid. Tagelang verbrachte man mit den vejargungen, Buschastunge»; Hunderte Mulde» znxcklo« vertan; als »der de« Gatte der jungen Frau fie dahin sühne, wo di« Hungernden flehend die Händ« bei einer Beolvcneilung bobcn, al» fie da« Elend der Witwen und Woifeu, der Geflüchtete» sah, da wurde fie eine andere. Für Putz und deeglcichcn Hai ste keinen Kreuzer mehr »usgegeden, aber täglich lendet fie spenden an die Fürsorge-keeckne, htisl selbst bei den Berlciluagen, findet Freud« am Wohllun; sie ist eine utodeitte Frau im brffeeen Klane de« Worte« geworden. Der Krieg Hai un« ei« neue» Frauengefchlechi erstehen taffen; alle edleren, gute» Eigenschaften, die lange unenldeckt, ^unberührt in Frauenderzeu schlummerten, fie find gleich dem hdniz au« der Asche zu neuem Lide» erwacht. Da« ist bei U dem Unglück, welche» der männnmordead« Krieg über die ^enschhckt gebrach«, ein nicht hoch genug z» wrrlende» Glück; en» wo» unsere Frauen, die in den Palästen wie die in de» ulten, jesi im Wohllun, Teostspendrn leiste», welche Geldopsee sie gern und mit vollen Hände» bringen, da» sei, wen» die beschichte de» Kriege« gkschrieden wird, aus einem Ruhmesblatt u Ehren de» jetzigen Frauengeschlechle« verzeichnet. Lin« jüdisch« CaiftBirtiO- Ein junge», jüdische» Mädchen, au» sehr guter und gebildeter amilic — besten Brüder Mergle — defand stch di» ju seinem Iweiundzwanzigftcn Lebensjahr in ckner deooezagie» kaufmännischen lellung in Beeli», al« ihr unsere Kcheiften zu Gesicht kamen, on da an leiste allmählich in che der Entschluß, die Land, ürlsä asl al« Ledensdetus zu ergreife», Rach wckieeen zwei sahren gab fie ihre kikllung endgültig ans, besuchte zwei )ahee lang eine Gäelneeleheanstaii und aedeiiele dann Maten eck Jahre in Holland und Belgien praktisch in sehe hedenteu- » Gärtnerei«», sowohl im Gaewu wie »ns dem Feld» „d Etall, Dann erwarb fie sich vor nunmehr zwei Zähren ein enlengul bei Deffow i. d, M,, ungefähr zwei Bahnsahetfiunde» m Berlin enlseeni. Mit ihrer Müller zusammenlebend, Hai ihr Heine» Anwesen zn eiuer wahre» Mufteeansta» einer Landwiilschast gestaltet und durch kluge >u»uutzuu-i auch de» k einfteu Stückchen Boden» einen ansehnliche» Gewinn erzielt o lgleich fie al» einzige Jüdin der ganze», Gegend »nsänalich unter d r Ungesälligkeil der Rochbaeichast mancherlei zu leiden hatte, U ubeiril hieebuich, hat Fräulein R, nur umso jäher an ihrem Ziel, Herein aus eigeuer Scholle zu »>eid«», seftgehalte». Einer Einladung der jüdische» .Bäuerin' gern Folge Ic ftend, besichtigten drei Mitglieder unsere» Beeeinsvoestaude», di; Herren Pros. Otto Dardurg und der ai» lonbwinschast. iil iee Fachmann rühmlich bekannt« zwette Lorfitzende, Heer R tleegulsdesitzer Jsak Brandt und De, Mtthur Kahn in den ei ien Tagen de« Januar d. I, de» .Zmmenhos', Bei ihrer » ifunft leasen die Besucher die junge Laadwiriiu in festen kttesel», m l einer Tagelöhnerin gemeinsam im Echnee arbeiiead. Bei ge lauerer Befichligung während eine» Rundgange» durch da» G Höst, hatten die Besucher ständig den angenehmen Eindruck, doz hier eine einzelne jüdische Dame etwa» BordUdliche« ge» schifien. In den alleiding« »och rechl bescheidenen »»lagen, ln den Borralsräumen, Kellern und Ställen, kurz, überall hotte man den Eindruck, daß hier planvoll uod sparsam gewiet» Ichastet wird und der „Jmmenhos" aller Boransficht nach, eia eeMable« Gut werden du,sie. Da» Sobnhau«, uumitteldae den ArbeiiSräume» veibunde», ist ebenio geschickt wie eatt. ü gebaut, behaglich und geschmackvoll eingerichtet. Hätte gegen Abend nicht die Peleoleumlampe da» gemütliche Zimmer erd lli, man hätte kaum die Empfindung gehabt, stch außer. .Wo ist denn nun da» andere Buch?' .Hin', sagte Mose» und zog es au» dem Kostan, t« > nischt wert sein, wo» kann schon Gute» »ou de Raffen ijmca?' Der Leutnant lachte, .Geben 8ie mal her, ich kann ja ein bischen eusstsch', e er und »ahm da« Buch, PIdtzlich zuckte er zusammen hob de» Kops, .Mose»' sagte er scharf, .woher haben Eie diese« Buch?' Der Bit« sah ihn erstaunt an, I .Gott der Gerechte, Here Offizier, ich hob' doch schonerzählt?' .Ist da« wahr?' ,Ba» soll» aich wahr sei»?' beieuerie Mose«, .wollen die Riske frage»?' Aber der Leutnant hatte sich schon umgedreht and war, wie he ging und stand, daoongestüemi, , , Am nächsten Morgen rast« ein geoße« geane« B»t» durch Ezechto« und hielt «or h>m Hause de» Mose« Rosenglut. Bi» der Ulte neugierig in die Tür trat, stieg der Lentnaal gerade ‘ begleite, von einem ältere» Offizier, der ans ihn zukam, .Exzelleuz', sagt« der Leutuanl. .da» ist der »ackere Herr Moli» Rosenglut, der glückliche Finder!' wie kow sag und sie '1 An« dem Id. Zahreld. d. »«denkattin.Vereta». Haid der siadt za desinde», Rur da» ans dem schreidttsch^ befindliche Telephon »eemlitett hier die Brrblndung mit sladt und Umgegend, Eine ziemlich große und mit gutem Geschmack gewählte Bibliothek deutete daraus hi», daß die juag« Landwirttn, trotz aller Inanspruchnahme durch ihre» Berus, e» dennoch wohl »e,steht, auch der Seiftrspftege noch genügend Zeit zu widmen. Und dicke vielsckttg gebildete junge Dame nennt stch nicht ohne stolze« vewußlsckn, ckne jübiich« Bäuerin! Fräulein R. dürste nicht nur vordlldlich säe jüdisch« «trinecknnen, sondern auch derusensei», junge jüdische Mädchen — e« käme» solche unler 17 Jahr«, hauplsächtlch en Bewach! — für die Landmirtschast oorzndilden. Saia SoftAdlBt. He, Wz, s-la Rosenblut lebt i» Tornow, Taenow? — wird der Leser fragen. Wer spricht den» deute »och von Taenow, wo Przemyll, s>ae,i»Iau, Lemberg bereit» in »nseeem Besitze stad. stimmt, oder et gibt doch »och immer Erckguifie, die der vergeffenhckl enlckfic» werden solle». Da ist die Gckchichte de» Judenmädchen» saia Rosendlui. »on der di« Tarnmvn henle ^o» wie »on ckner wnnderlättgen Hcklige» sprechen und in nie Zutuns! sprechen werde». Die Ruffc» gingen MN den Jude» in Tar»ow recht unbarmherzig n«, ste mnrden zu Zwangtarbckl «ng,hatten, gepeinigt und aus offener slraßk erschlagen, sie bekamen seloft iür teure« »eid keine Lebe»«milte> und mntztea tansendreick schikone» über stch ergehen laffen, BI» da« So« der Tarnower Inden »nhalidar wurde, ste dckaahe Hnnger« starben und ihn Lckden in« Unerträgliche geftie^n waren, erschien saia »»sendlut aus dem Plan und »on dieser slnad« an ändeite stch die Lage der Tara,»««. saia Rosendlui ist ck» 17jährige» Judenmädchen, die am vuegplatz bck ihrem älteren Bruder lebt, ihr« Elter, wahne» in Du dioch» in Galizien, sie kannte dir Leiden ihrer »landen«, genoffen nicht mehr länger mit ansehen und beschloß daher, sich bei dem rusfische» Genen» eine Audienz ,» »erschaffrn. Die Tarnower zitterte», ai« ste »on dem »nlschluffe de« mutige, Mädchen» hörten »nd »cknie», Saia Rosendlni wird, so wie »icke »orher schon, zur slrast nach Sidirie» »eckchickl werbe,. E« trat da« Gegeittckl ckn. Gala nmede,ichl nur »ichl »ach Sidicken veefchtckt, sondern beherrschte Mn un an de» rnsfiiche» General, «au der Stund« an, da General Wartniq uter dem Zander Saia« stand, geschah >»' da». w>« da« Judenmädchni vom «urgplatz »oll«. Di« vers»ig»»le» Hütte, uf. ja »och mehr, Maekeostz wurde ei» Freund »er In»«. Wer ck» Lei»«, zu erdulde, hatte, »er lick I» Saia Roinidliu, die die Angelegenhcki m>r den »enenti brachle und ordnete. Bus dem «urgplatz vor der Wohnung »er «osrndlttt »in, e« »u ledhasl zu. Die Leut« ftrümte» in «taffe» za ihr, »m ihn Fückprache zu erdilte», UM gt»ü st« i» dem »euer»!, »nd erreichte, daß di« ihr uwitmatra Bagele^ndckte» n günstig» Sinne erledigi mnrden. Saia kannte ,» jeder «tnnde »ar dem Raffe,,en erat eesthckne», und mast«« cknmal ckner btrefl de» Weg) zu MaekeGez suche», wurde er gewühilich mtt satgende» Worten znrückgewiese»; .Kennst Du Saia Rosenblnt um «urgpiatz? «ehe zu ihr, st« soll mir Stirn Sach« Ultra,en »nd Uch ihrem Da« sirhaltcn »erd« ich ste erlehi^n, Serttane ihr nt Dein« Sache »»...' — Rnr durch Sal» Rosenblnt konnte man an de» rnsstsche» General herankommm, der ste irldst — »nd mit ihm die ganze «eotskerna, — scherzhasl den .«ijekommandaate»' u» Taenow »atmie, Saia Rosendlni hätte sich durch ihn, Einfluß, «ns de» General ck» «eemdgen schaffen Wunen, fie mie» »her die ihr angedolenea Summe» zurück un» tat alle« »ul purer Liede für ihr Volk, Einstimmig wir» folgen»« Geschichte io» ihr euähtt: Jede, Ta, turde» in Tarn»« 100 Jude» zusammmgeickedeu »nd in brniaister Wckse znr Brdckt grzwnngen. Sal» erwirkte, baß die Inden »nr tu angemeffenem Prazentsatz m Einwahteervchl Brdckt |a leisten baden. Da« wilkückiche Ansammrüsange, der Leut« ul der Straß» mußte cknaeftelt »erden, demgegenüdee sollte» die Zndee: di« Pflicht ans stch nehme», täglich «0 Leute für die Bedeiten zur Bersügug >a stelle», für die uderen 60 Mau sale der vüegermeistrr sar^». Gesagt, gcka»! _ <*<dt»d sotgy, Zsttzisttz« ertietzeri,»«» i» »er tzoläidische» -ü»lu. samMe, Zur Erziehenn der sech«>äheigktl KioapeingestM wuede Feänsckn Beilh« Eohen-Stuart bestellt. Buch di« Kiaigi» Wilhelmine sckdst Halle jahrelang ckne jüdische Erzieherin, Frau Winter, Der General sah de» Alien prüsar» u, du» sagte er! .Herr Rosenglut, etzählea sie mir »och die Gckchichte mtt dem Bach!' Mose» erzählte, da»» wurde Riste gerufen »ad berichtete ihrersckt» nochmal«. Der General »andte sich an den Leuinnttt. .Ich bin Ihrer «ckung, Herr Leutnant, hier ist hi« Falle ji befürchte»!' BeeständnM»« horchte Mose« hi». Der General zog ck» Papier an» der Tasche. .Hier, Herr Rosengtttt, ist ckne Anwcksnng ans tusend Rndel, Die Wauen Sie an der Kckdhanpitaffe in Lodz jeder Zeit cknkasstere». Sie baden u»« — wenn »uch umiffeutlich ckne» großen Dienst gemstck!' Und er hickt ihm die Hud hin, die Mose« schüchtern erfaßte. Da» oerdeugle er stch, den» er stu a ,n »erstehen, so e wichtige» Buch hat de kick« Riske genommen?' fragte er, ^Schr wichtig', bestätigte der Lottuat, .stad de Rnffe» schab t e« sehr?' ftagte »ose« mcktcr, .Sehr', dekrtsttgte der Leutunt. .Du» ü et gnl', sagte Mose« «ose»,litt bckriedi,' »nd steckte die Anwcksu, sorgsälti, cm.