Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 21 (1915)
- Issue
- 1 (1.1.1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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jüdisch« Dolfsjdtung. Im Felde. Brcsto«. de, l Zamar M6. Hr. , Unsere Soldaten i« Westen Schützengraben bei Lüste, dm 2V. 12. 14. M) bin ichan feit 4', Wachen tunt Lazarett «-»ha, "•-ä. «bldi oorpJteta 3 ^rütingen auf einmal. Sie werden aut t'ii .{ettunflen ersehen haben, daß die Franzosen bei «nnrnlrch in den Bogcrrn lGrenzemehrere heilige Lorstdße ,,><ir -hmen, aber Zttiückgefchlagen wurden. Daran war unser ^ginirut stark beteiligt, van meiner Kompagnie find 2 2s« aelltrn schwer Verwundet worden, »ugenblirklich liegen « ' *‘m l’f rfe auf 30 bit 100 m gegenüber. Folgendes t.'iin ich Ihnen miilrilen: Ktnrmangri» in den kenn,.?>«,esen Iß». Sapkerllest Milt- Rvveuidei >rhi,It unsere Kompogme den Befehl. * Xuii 2a I- .;u besehen, um den 650 m hohen Berg ■ r von unfetem Regime,» den Spitznamen - 'ftetberft* »fialten, ju jfiumen. (Sin «ataillon sag. /» ständiger, ungeheurer Anstrengung der «erg in Höhe von 500 m unser war, unter den «erlnften - wir hatten im ganzen 5 Zote und 10 Verwundete — 2 schwer verwundete Zseaeltten: ftanetab 8. u. Kam. M au« Fr. a. M Zwei i«r. «ameraden wurden zu Unteroffizieren desdrdert, einer »!rd best,mmt d a* .ftteuj* ergalten. In ber »ompagnie defi n d e n fi ch setz t « liidrsche Unteroffiziere. Max Leng, Lehrer, 81. Landw.J-Regt. 17. Kompagnie. vor Uamps ,« die Uapele. »u» einem Feldpostbrief vom westlichen Kriegsschauplätze wird an* folgende» «itgeteilt: ». ... Äuo will ich &u4'mrine;ffrltbmffe der letzte« Xtge schil« der«: sie »erde» »ir unvergeßlich bleiben und die 6. Abend¬ ■£?: Z J ' Zu. . 7 «"““JL"',o64 "Ochdnn wir schon 4 Zage und Rächte nngrsteengt i, a*®' " ' ^sten konnte «e, Morgengrauen Schützengräben tätig gewesen sind, bekommen wir folg 'N N L.' da« errett am Fuße des Berges lreat Auttraa: Ei» »era. auf aah« «a #i». wü Fuße des Berges liegt Uh mr ,{i:g* : er flnhrcn Äcmpoflm« als Re- -nr Nähicrd .-Pi der .u dcr»n Seile de» Berges vom Dorf V . . wfp. «n*« oiiii?ab»if, die deidl» andere« Kompagnien l Bata,Uo>'» sturmen sollten. Ta» Gelände war aber so ^^ierja das: fie sich nur unter großen Bcrlupcn entwickeln Un und rnrültt'likbtn. sodoß unsere Kcmpagoie allein vor» >ng. in vaffin.na, von anderer Seite weitere Verstärkung ui erhgitenV Ter untere Teil des Berges, bis zu 230 m — vic?,rqnr«sen hatten in 430m Höhe ihre Lauf. undEchüßengräb-u nngcler,t — w»,rde im Vauffdmtt geuomme,', die -ernd- ^e.l 'äoffe g'ngrn zu doch und wir batten vvrlarfig keine {Wrl :|U; wir walfrn uns. e,nen Moment hin: jeder suchte T'eekun.j m:.>r cinew Baumstamm oder wühlte fich ,« da» nasse Lrtlcrch. der Berg war mit prachtvolle« Tannen bewachsen, .«ft. wie rauften r-ie Querschläger in den lüften! W«r ermrdelie« da« ^euer. ' Dann tas Kommando: Sprung vf osa-;,vM kam n?r or's,ebnest Teil tes «-»echte, die «, Be .zruck n 'i->i^ uns vem Feinde treunreu, möglichst rchnell zr« t inü UIen. - Zu^^bre unserer Religion kan» ich es D>c jnkischcn Ui terorfizrere und Mannwrhr "'s rt.rc Psticht: fewollten "ll1 daß auch der ^ude snr stiu rg ds-lunLen sich ^eun. ul.- noch rr oue. . lechen: N Zi.tz , Ami- I . ’i* fon in den - - .— ,'olaende» «uitrag: «in «erg, nnf besten Hdhe fich eine Kapelle befinbet, rst in srauzöfischen Händen, und wird von de« Feind al» Be» odachlungspunkt denutzt; «ir sollen ihm diese überaus wichtige Stellung entreißen^ Durch tiefe Dunkelheit geschützt überrumpeln wir bk feindliche Felbnrache und bemächtige» uns der Kapelle die nur schwach besetzt ist. .Doch mit de» Beschicke» Mächten ' bleiben.eine Besatzung von 3b Mann auf der Snhöhe zurück nndzgraben uns mühsam einige Deckungsldcher, um geben das Feuer de» Feinde», der nur 80 m entfernt in fester vtellung liegt, gefich,« zu sein, »m 3. Rovemder abend» erscheint plötzlich au» unterirdischen Gängen der Feind in3facher stärke in unserer Flanke und i« Rücke», ^»o wir vollständig ungeschützt find. L» ist ihm gelungen bi» auf eine Lntferouug von lv m «ngefehen heranzukommen. Run beginnt für un» ein verzweifelter Kampf. Da» Deckung»!och. in de« «tr b Mann liegen, kann ich nur noch allein verteidigen; zwei find tot, einer verwundet, einer ohnmächtig, nur ich unversehrt — in einer Hand da» aufge» pflanzte Gewehr, in der andere» meinen Revolver. Rach ein« stüodiaem Kampfe bekommen mir Befehl zum Rückzug; unser Gepäck muffen wir i« Stiche lasten, nur Leben und Waffen können wir retten. 81» wir eine sichere Stellung gefunden haben «nd «n» sammeln, da kehlt die Hälfte unserer £e»U — fie starben den Heldentod. Doch den Mut haben wir nicht verloren. Al» wir nach 2 Stunden genügend Verstärkung heranbekommen haben, geht e» um b Uhr morgen» wieder vor zum Sturm, um da» Ber« lorene zurückzuholen. Mit .Huna' dringen wir vor und erobern nicht nur die Kapelle, sondern werfe« den Feind an» seiner befestigte» Stellung «eit zurück. Aahlreiche Gefangene find untere Siege»ttophäen. Auch unser Gepäck können wir wieder erbeuten; «ein Tornister ist von zahlreichen Kugeln durchlöchert. Allgemeine Anerkennung ward un« zuteil. Run haben wir endlich die so dringend nötige Ruhe. Dotsch ißdische Htndente« i» Jlekde. Rach der soeben erschienenen Rümmer der Zeitschrift dttt .Karteü-Eonvent» der Berbiodungen deutscher Studenten jüdischen Glaubens <?. stehen 450 der K C er i« Felde. Davon haben fich gegen 150 freiwillig gestellt. 24 find bereit» verwundet. 0 gefallen. 32 haben sich da» Eiserne Kreuz erworben. Vsffa» Herr Ho ll e r d a u m au» Paffau übernahm al» Major, z. D. bald nach Beginn der Mobilmachung die Brhnhof»kom«andantur. Jetzt steht er al» Kommandant des Lansturmbataillon» Paffau mit seinem Battuillon im Osten. Da der Major der schon den Feldzug 1870/71 mitgemacht hat, 62 Zahre alt ist. dürfte er der älteste jüdische aktive Offizier de» bayerischen Heere» sein. Mtesßade«. Dr. jur. Siegfried Spier wurde mit dem Rang eine» Oberleutnant» an ein Kriegsgericht rn Belgien berufen. — Dsr hsl-sntod fürs Vaterland! f: I ■■ n e. I, « m in 4,ribut. i. J»r ,:r -»»« «<• i*>« »»»-,-—> „ •to’Ara» Mt pr* p*tn« »reib rki-i nt ■ »«chormt verbitni. .(.tonet lob* wurde Im Nllerkum als eiuee größten Xchickfals. als ein Himmelsgeschenk betrachtet. Je Jnbei: fj ■ 1 ,|j)bncn Sterben«' (knthanufiel galt bet lob in I - «chl-ichr. Der Heldentod ans dem Felde der Ehre l tiihmliefa a'f(a|H|| uyb tnrA b#r mhnn ff.Jnnbie fich in 8tme und Beine eindohrien, ihnen zunächst keine, Lchmer^n, sondern mehr rin «esllhl lähmender Srschloffung verursacht httleu. Erst weuu fir befreit Baren, fühlten fie i Schmerzen. «üiig nnd barmherzig ist die Raine zn ihren «efchdpfen and gewährt in der Regel auch den im Knmpse Fallenden als 1 letzte nnd schönste «ade: eine» schmerzlosen Heldentod. Zewseelsorgt. 3>U Fräst«»» des HtEßßlners )n einem Ragyviiradcr Kriegsspital lag ein bosnischer Soldat im Sterben; es verlangte ihn nach de« Tröstungen der Religion. Da aber tn Ragyvarad kein mohamedanischer Geistlicher zu finden war. erklärte sich Oberradbtner Dr. Leopold Kecskemsti bereit, dem Soldaten mit Hilfe eine» Dolmetsch» religiösen Trost zuzufprechrn. Am nächsten Tage starb der Soldat, und am 19. 12. Nachmittags fand fein Leichenbegängnis statt. Wieder wurde der Rabbiner gerufen, der am Sarge de» bosnischen Soldaten ein ungarische» Gebet sprach. Freitag Nachmittag starb eia anderer muselmanischer Soldat, der am Samstag begraben wurde. Da der Rabbiner am. Samstag nicht an einem Begrädn»» teilnehmen kann, begab er sich noch am Freitag auf den Fiie)- hos und betete dort für den bosnischen Soldaten. auch er in der Schlacht bei Lemberg verwundet worden, au» de» Lemberger Spital in «ein Prioatsanatoriu«. Meine F^a u und Tochter find eifrig bemüht, ihn gesund z*r pflege«. — Gott, der Allmächtige wird helfen, baß e» ihnen gelinge. Du» Fieber hat nachgelassen, wir hoffen da» Beste. Ja aukrichttger Teilnahme Dr. Zsaac Böb«.' Kran Gelber weinte und schluchzte; chr Gatte ortete still vor fich hin. .Du stehst*, sagt« er dann. .Gott lenkt alle» Guten. Unfer Sohn ist jetzt im Haufe ^ae» frommm ^.«ut schwer^. Tritt tzi-ser Tod «stkirch ohne Schmerzen ein? tat im K^mp e l*r Krieger, von einer Kngel getroffen. ,0, it o vit Srercen ohne jeden Schmerz. Dean ur c.p.n -wmcr.r \\\ fühlen, muß von den »erletzten Nerven a -,st d,s zuii ^rgan de» Bewußtsein». zum-Sehrrn. -riükt wd-b.« Dazu braucht er eine gewisse Spanne Zar. - >tJ ich.,,. - Bo'-' Elektrizität eine, weu» auch geri»,e I.rß. ..... de,' Telearaphendrafft zu durchstüge.t i- * i»u * 4» ,m ^er d,s zur Lonne reichte, und hietten ,1 u- »hl- G'nt, so würden wir erst nach i;o r.o -t: »ennungszchmeez suhlen, denn so lange „ ,n,-fin u»:g in den Rerveubahven zu »andern. aber Wußten Sie *»< *»! '' u.- - a MiUio>;cu Molen «eite Strecke durch- ::m K,i<^rt den Kopf durchbohrt, so hat g,w.*>!, l.d<ttunpt etwa» wahrzunehmer. *, ' tt-i-giau, nachvmteade Rervenreiz i« un Bttt'ußl'ei'' eine «chmerzempfindung . i:* - --ü»ug langsam der Schmerz zum d. g.hr .;-!»» darmE hervor, daß ein t.r. , ■ ü *r erst durch Sa« riesilnde Blut oder st. i .... P^wuudunq gllwahr wird. Die nu- . tun eher ein al» der rchmerz. Da» ' i.'t er gar nicht gemerkt, erst nach- :.r r-vi er». I . j tUmi a ihren Grund auch noch in der g »n gen Spa.^.ung welche die verstände» i-.;»t«i und von den körperlichem : e in ein^r Akt von Lähmung der , oie sich iusolsre der plötzlichen gnval- Rewenfystems en.ftelll. »brigen Körperteile betreffende schwere An'ur.g selten schmerzhaft. Die übernng lähmt auch hier da» Zentrum -» Schmerzes liegt, in sehr schweren ich mtlst keiue Schmerzempsindun, vorn oe'. Tod erst in ein bi» zwei Togen net-uiei'. daß die zentralen Nervenleitungen z '-rcht nur gelahmt, sondern geradezu m-.-1nu Blitzstrahl durch einen Teleud den'erden zum Schmelzen bringt, so iuw<u Bo'schafl mehr .'v)ch diese» Dradt gesandt werden tkua * i,r der Ausgangspunkt der stäMn p rrr^t pn«n>* :^ni i > der Rüde der Körperoderiläche und in vei Haut'<el st gele.re.k. Tiefe Wunden find daher meist nicht 'chm, •! x ars ,-ru. v-i chir: rgi'cheu Operationen ist der Haun U oir ickmerzhasrenen. Dieje-tigea. die größere im ere O^ ,e. n o: ne Rarkoie lurchll-emacht haben, sagen, nur elw^s -pnckel Kalte» mit Un Meffer durch die daß fie «örperUist bin--Hetzen »uhlten. ... Löwtniäzer. 7.e frch in de» Klaue» und Zähnen wuoer Tiere befunden haben, erkläre» übereinstimmend, daß dir Krallen, v« M«1ch»Md — Ui» Mtich»«ei>. t\ ürzthliw, von s»o vardec. Ich hätte e» lhven nicht sagen sollen^, sprach er, ich glaubte Ähren Schmerz dadurch zu lindern. H "^Nichts wußte^lch' rief die Frau in Heller Verzweiflung .Ich »age'es kau« zu denken, daß' — — 9U Beruhigen Sie sich.' mahnte teilnehmend der Arzt, ,^Zhr Sohn' in nicht der Erste und wird nicht ber Letzte sein. der seinem Glauben untreu wird. Ich habe ti lchoa oft erlebt, -oß die Getauften reuig zur Religion chrer Bäter zuruckalte Frau. .Ich 4a-’.i :tv N::d i>: wo Fäl-r.I '» •tt-i »1 -!tlt. da;- fw st .di aht gebt Vorsteher der"jüdifchrn «emeiude in vrod, war «c ist ein feilen eblet Mensch, wird oou allen, die m>l ihm verkrhren, geliebt. Rach heute fchreide ich ihm un» werde >hm unlete Ulte «ekauntfchafl In Srinnerung biingen. .Hub Ihm danke für alles, was er au nuferem Sohne getan,' «gun»e ff'®“ «eibet. .Senn rr oder erfährt, daß er einen Mefchumed brt fich aufgenommen", fetzte fie in dang» Barahnung d'ßen, >aa, kammrn kdnnlr, hinzu, .wud er auch dann V — .Mache Dir kerne Sargen, Feau', unlerorah fie D 'e Watte; «eruhard ist klug genug, den alten Dr. Böhm nichts van M ... . oh feinem Uebertrittwißen zu lafien; aber m mit lebt eure vast. . -- - 04 h»de -« Wo« »ft «««. ■ 'nun auf ab „jch, ba, st..,„ligids gefuh'te Hans des Dr. die «etoufien reuig zur Relrgian ihrer «äier tzuruck (,(n, W-hliäligle», fein «allverlinurn, oardildlich auf kehreu.' , ~; Bernhard einwirken wird 1 Im Kreise ieichlferlrger Kr me» ,O, biefe Schande! prmmerte die alle Frau. ,^q ^llle er nichi der Zad feint Kreise dreier wahrhaft überlebe ti »ich-, meinen Sahn der Seitgon, in oer er uw | der„ Religiafiläi iu «ahtluu und Pftichirrfüllung krommer Jude erzageu wardrn, adlruumg ^u wi,,eu . ' b >ltb „ welch ein «een im Ludenlnme lebt; .Geben Sie die Hoffnung nicht uns, daß er zuru-rehri. als guter And zurücktrdfiete Dr.Lang, .«r rd.m >“ L "kedr kämmen; «a.te. «ei-he>, hat alle, wahlgefügt.- ah er, wenn de, Schlachleuoanner rolll, nicht »ach llimkehr djst ri„ Cptimiü', tagte Frau Gelder; .Ich kenne bei fich hüll!- ... . »ernhaed bester; Dr. Bdhm wird fo wenig Einfluß auf ihn ,®ie wird mein Manu die Rnchrtchl aufnehmen , arnmee TOiu7fn wie-' re Aren Gelder, .er, der fein Lehiag al« frommer 2ud Ga« , » ^Laß ihn nar erst gesund werden' uuirrbrach fie der dem »Umäehkigcn gedient hol!" . , - o... . Galle': »ich gebe die tzastnung nicht auf,' — — .Ahe Mann werß es ferl «analen , Farlau fand ein etfriger «erefmechfet zwtfcheu dem «,-ider. .nur um Zhnen den Kummer zn erfparert, hat er fein *eta j^,n Böhm fchen Ehepaare statt. Dr. Bdhm drerchiere, daß allringelragen!' .. die Heilung der Wunde gute Farlfchetlle mache, daß fein Patient .Daher die Schn^rmut", sagte Frau Gübee, ..I« ch m .n (tm(m Haust wohi fühle, daß ihn alle gern hoben, oft nicht erklären konnte! Der gute, «die «e»fch wollte mich zz^n tzauplmonn Bernhard trafen jetzl öfter Rachrtchlen schonen und Hai um fo schwerer unlti dem Unguter geinten, ^„ aar „„j 0,4 Lade« übet Herrn und Frau T>. Bdhm; Ui un« betreff,n!‘ . . hj, und da war auch der reizendrn Tochter Paufa gedacht, Nachdem Frau Gelber m» ihrem Gatten, als er her manche Slundr oerkirrir, indrm sie ihm oarle'e, unter kchne, Rücksprache gehalten, war fie ruhiger. .Sa leroer in ^em drirfe an feine Freunde fchreide. es (o.... Gelder Halle oan einer defreundeleu Vemderger Familie Es ist ein fchwere« Unglück, ko« uns gelrosten >®«" " erfahren, daß Paula Bdhm ein dildschdur« uüd sehr gebildete« Herr. .Seit fange weiß Ich, daß »N“h®-d dem S audeu * ander., wie anbere Mädchen ihre, »i'er., reiner Bäter untreu geworden Sch J”, sehr einfach, häuslich defcheideu, jetzt eifrig hei der ff trforge Dich nicht zu detrüdeu. Wir musten unfer «:chickfal m r «r StaM aber für die verwunderen tätig, denen De. Bdhm gidung iragen! Hoffen wir, doß rr, wie so Breie, dre > | »nfnnhme in feinem Honfe gewährt. iledermut diesen Schritt getan, renrg znnraredri. Kniongs Depemder langte ein Brief rtu. der da« Getder'fch« .Da« gebe Gott', sagte Frau «eiber, Ihre Zränen tto - > g^ai ju geringe« Erstaunen »ersetzte; der Sohn »eußerfich Ichien fie ruhig, Oder fu t1>tm nW< m .r». stiller Gram. »Be «riefe, die Hauptmartu Gelder °°°; ^nrg, fchauplatze fchried, ließ »e unbeantwortet, er sollte Mta. ®« weh er ihr getan. Da kam oder dach, nachdem woch'nlanff , jede Rachricht autgedlieden, eia »rief, der sie dewa, ihr Schmri , gen zn drechen. «an ihrem Sahn nur wenige l}eilen, a"f<*i. netto mit zittriger Hand gefchriedeu; er meldetet -dru in der Schlacht der Lewdrrg verwundet Warden; befinde Mich i» Pflege bei De. «dhm.' »nf derft°°d .Zn Shrrr «ernhignng kann ich ich Sh“" . Sahn st», nnßer Gefahr. Er kämpfte Schul.rr an Schulter mit meinem Sah», dem er da« Leben gerettet hat. am «ch ihm dankbar zn erwesten, »dernahm ich ihn, als ich hdrte, daß schrieb: .Zeute Ettern! Miifasgrnd sende ich Such da« wohlgettastene Bild meiner sieden «rau! Pausa Bdhm; fie hat wochenlang al« tteue Pstegeiin bei mir au«gehar,i und jetzt, da ich Dank dem Allmächtigen wieder gesund bin. hohen Bit un« da« Bort gegeben für da« Heben einander anzugehdreu. Zm vshmschen Hr-use habe ich den hohe» Wert de« Südentum« erkauut; freudigen Herzen« und ou« inniger Uederzeuzuug kehre ich zu Euch und zur Religion meiner Ltlee zurück. Lastet e< mich nicht entgelten, teure Sileen, daß ich Euch ehedem Kummer betrileie.' (64lui f»>«>>