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Jüdische Volkszeitung · 1914-11-27 · 48 (27.11.1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
20 (1914)
Issue
48 (27.11.1914)
Date
1914-11-27
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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JWfrfr tblhyUng. Patriotismus und Kriegsfürsorge. 9rttUu, tot 27. Hwkt ptf Nr. 48 Der Anteil -er Jude« am Arirg. Im,Militär,ereiuDeutsche» »aterla sprach Kamerad Raddi - er D r. Blume, Ih, l ovtges Thema. Der «ed,cr beweMr eUIcilrnb, daß die amtlich« Vla!..^.. »»ch keine Zahle» Über die Beteiligung der Jude» verüstenjlicht h«t, er habe überhaupt Bede»ken getragen, in der Einmütigkeit de< gesamten Lölkes eine Eondergruppe heranszugreisev. sDer b""1e ausdrücklich, .daß er die »uffaffung habe, die Mdtschea Ctaalsbürger »ehmen keine bouderstelluug eia, sondern mm genau wie olle anderen Gut und Blut für ihr Vaterland «t». Nach private» Zusammenstellungen nehmen die Inden RRtzcsLhr im gleiche» Brrhälstrio wir dir Gefamlbevtlk r»n» an dr» Kriege teil, rtma ein Zehntel aller deutsche» Juden sfiad hei deu Fahnen. Ueder «00 jüdische Kriegsteilnehmer') sind »st dem Eiserne» Kreuz aukgezeich, t woiden, üder <00 Aide, sind dereitt gefallen"). Dieseuuverhillnismäßig hohe»Zahlen »Weise», daß die Juden die Gefahren nicht gescheut habe». EI ist «iederhott voraekommen, daß sich gerade zu den gesährtichste» Diensten ausfallend oft Jude« gemeldet haben,! wie überhaupt gerade unter den Kriegsfreiwillige» ein hoher Prozentsitz Jude» stch befunden hat. Diese Tatsachen «erde» hoffentlich daz» führe», daß alle Lorurteile beseitigt werden, daß man »«der die Tapferkeit anzwetselt »och auch dl« Fähigkeit, hthere und verantwortliche Stellungen in Heere ,n bekleiden. Mit Iparmen und verständnilvollrn Worten sprach der lliedner üder die innere Anteilnahme der dentsche» Judi Kriege. Der unbesiegbare Oplimümui der Juden, der sie besahigl hat, ihr »st so schweres Schicksal zu tragen, dieser unverlierbaee GIa»b« an die Würde des Menschen hat die J»de» einwurzrln lassen in dem deutschen Vaterland«, dessen Kultur sie mttgeschaffen und i» sich ausgenommen Hoden. Di» Judenfeind«, diel dies« Verschmelzung nicht sehen wolle», find niemals mit Worten, »»r mit Taten zu widerlegen. Der Krieg hat gezeigt! daß die Inden nicht Bürger zweiter Klaffe find. Die Sie de» großen Geistern, die das Vaterland hernorgebrach! hat die Juden und die Jüdinnen vor allem in die »oi Neiße der Verehrer deutscher Ku»ft und Literatur gestellt, der feste» Hoffnung auf eine allgemein menschlich« Verbrül trotz aller Sympathien für den Kosmopoiitismui Hab Jude» stch mit Heller Begeisterung für das Fortbestehen deutschrr, friedlicher Kult»r eingesetzt. Der Redner übte an de» Gegner» Deutschlands, besonders an England, scharfe Kritik. Englands Scheinknltur, Frankreichs ileberkultur und Rußlands Unkultur »erden der de»ische» Kultur nicht standhalte, — für die deutschen Juden konnte ess leinen Zweifel geben, daß sie sich aus die Sette des Staates stelle», »er für die wahr- Meuschh«iZ!'^)"7r»pfi7 Aichi"üA d de» eigene» Grnntz-er» Boden stehen. — Der Vortrag wurde mit anda»«r»deM « fall aufgeaoMwea. 'Mr «tzus» doranl gt», et»e jlchruua sät h«, aus dem Feld« der Ehe» gefallenen O»«slM> Mll> Marc»«, de» der Boeffpentze Rothstei» warme Worte widmete, Wvrarls der Map Samuel da» Protokoll der 3. Kriegifitznnp ». hü. 10. verlas. Es folgten Ausnahmen »euer Mitglieder; und Kriegsberichterftattungea. z» Hai, irrste rotz die St,zu. der Herausgeber der Monalsichtist .Rard »nd Süd', drei Probleme de» Weltkrieg» vor einer zahtreichen Zuhbrerschaft behandelte: Entsprechend de» Grnndsunktione, ansere« Settenleden« handelt es sich bei dem gewaltigen «dlkerkin»pfe im Gr»,d« ,»r »m drei Weltmächte: England, Rußland u,d Dentschla»». England hat seine Henschaft ausgebaul ans »er Wille»«- »der Machttheorie, Rußland ist der Staat der Gefthlsthemlie, der mystische» Idee » rrltgtdser Umkleidung. Im Gegensatz zu diesen beide» Weltmächte» steht Dentschla»», der Briauststaat, mit seioem logisch stmkti»»iere»de» Staatsgedanke». Der Krieg! zwischen diesen in ei Weltmächte, war unvermeidlich gewardr», I well zwei gewaltige Staatspatenzen ausgetrete» war«», die I sich die Aufteilung der Welt aus ualere Koste» znr Knigab«! gestellt hatte». We»n der großdentsch« Gedanke, di« Einführung der allgemei»e» Wehrpsvcht, endlich daz» sühne, daß heute nicht mehr das große Ri»gen auf dentsche» Boden ausgesvchten wird, so bleibt leider »och immer die Deahang mit dieser MtaUchkeit. Sie ist ,nr zu besettige» wen, es uns gelingt, die Grenze» so nach Osten z, vrrfchiebe», daß wir für Jahrzehnte R»he habe». Die russisch« Staatside« befolgt da« System, grap Bslker erst materiell au»,„sangen, um sie dann durch Zwangsmittel religitser Ratnr eiuzufaige». Jetzt ist Rnßland noch «greifbar; ater wen» der Pansiawt«. mus erst so weit gediehe, wäre, daß auch dir Ostsee, wie da« Schwarze Meer, zu einem russische» Binaenmeer geworde» ist, »trde es endgültig zu spät sei». Gelingt es bahn nicht jetzt, Rvßlaot entscheidend znrückzudränge». so wäre der Zweck diese» Weltkrieg« mit seine, riesenhaften Opfer, einsach verfehlt. Sa» Frankreich betrifft, so hat sich dieses ohnehi» national durch sein Zwei-Kinder-System bereits zugrunde gerichtet. Das übrige besorgt der Krieg. Wird der -Fortoürftl in den Vogesen geschleift, I» habe» wir ans dieser Seite Ruh«. Rächst de« territoriale» Problem gegen Osten bleibt als zweite« die Schaffung ei»es offenen Meeres, Die beide» Ozeane dürfe» »tcht mehr «i» Monopolgetiet Englaid» bleiben. Wir »erlangen aas de» Ozeanen freie» Wettbewert für alle Völker »nd dazu ei» Völkerrecht, das »ich« nur auf dem Papiere sieht, d. h. et» gesicherte», geschütztes und gewährleisietes Vtlkrrrecht. Auch da» englische tabelmonopol, das uns die Lebensader outerdi»d«n will, muß beseitigt »erde». Als Ziel müffen wir erstrebe, ei» großes, i» sich aeschloffnms Kolonialreich, da« durch Kohlenstatioue» geschützt «io gesichert ist. Unftr Handel aber »erlangt gedieterisch Haudelsaiederlaffuuaeu i, alle» Staaten mit besondere» handeisrechtlichem Schutz. Als drittes Problem endlich muß NU« da« sieghafte Bordringe» der trrrtsche, Staatsidee erscheine», der Sieg de« deutsche» K»It»rsyfte» Über das S' sche. Gegen den hr,Iile» Egoismns des englffchen Staatslckev» ist die denrsch« Aufsaffung edler große» sittliche» ansch a»»»g ,, stelle». We»u es, s, schloß Redner n»t«r fttmmischem Beifall, nicht gelingt, »«»tscher Fretheit, deutscher Treue z,m Sieg« zu oerheisen, so hat es keinen St»», daß Me»sehe» uf der Erd« lebe»! _ 9» Atoie Zre», »ege» de» A»tlse»itl»m»» ersten Kriegswochea wnrden «erschievelsach aut jüdischen Kseisen Ist de» .»»< jüdischen t , Beschwerde» laut, die von einer antisemitischen Behandlung i» i» verschiedenen Organisationen de« Roten Krruzet berichteten. Wir oerbssentlichte» jüngst e!» Schreiben des Fürste» Hatzseldt de» Präsidenten de« .Rote» Kreuz' in Deutschland, der sich in entschiede»« Weise gegen etwaig« antisemitische Sttbmungpn im .Raten Kreuz' wandte. Jetzt find wir i, der Lage eine» Srlaß de« Herrn Gener alieustuant« v. P snel, des Borsitzenden de« Zentralkomitee» des preußische» Landesoerein« oom Roten Kreuz mstzuteilen; dos Schreiben ist str die einzelnen Adleilungen des Kootrollkomitees bestimmt und lautet: ] .Zentralkomitee de« preußischen Lande«; eia» vom Rote» Kreuz. Scho» mehrfach sin schwerdea laut geworden über eine kränkend« Behandlua »ngehtrigen de« israelistscheo Glaubens durch Mitgllol Rote, Kreuze« in Berlin. Nicht nur tu den erste» beweg! Tage» der Mobilmachung seien solch« Fälle vorgekomme, sr der» bis i» die letzten Tage. Diese Fälle habe» sich n,r bestimmten ernste» Anklagen »erdichtet, die heust von gebenden Vertretern der hiesige» israelitischen Gemeürde in gianbeuswürdigfter Weise erhoben worden find. Es sich beispielsweise darum, daß Bittsteller bei Bejahung der ob sie Israeliten seien, de» Bescheid erhielten, sie mtchl> a» teil» schon im Frieden vorhanden gewesene, teils er; de» Krieg geschaffene tsraelisische Anstalle» und Vereine Diese Mitteilungen Hab«, uns aufs peinlichste berührt. .Rote Kreuz' ist i»terko»selfionell, die in die Erschein»! trete»«» Zeichen von Unduldsamkeit widersprechen voll' seinem Seist und ebenso der Aberhächste» Willeusmeiua, «r- »evon de«!«e» ont" maßuns!delt age, für de». Das Seinen!nser«s »nd erhabene» Protektors, Seiler Majestät des Kaiser» und König». Eine Erklär»», für diese Vorkomm»iffe!tst vielleicht in dem llmsia»de zu finde», daß fest Ansdruch de» Krieges daslRot« Kreuz tu großer Zahl >w» Damen au Herren bei der tzlrdest unterstützt wird, die seinen Bereinig,nge, »ich« »»gehör! mit sei»«» Grundsätzen daher weniger vertrant sind, falls aber ttiit o» alle »»«er dem Roten Kreuz tätige» »»t Herren die dring«»»« Psiicht heran, dafür Sorg« daß bei ihrer Arbeit niemand ln seinem religitse» l verletzt wird. Wir Deutsche »olle» doch zu Hause in füllung »»ferer große» Aifgaben der Rächstenlieb« «be»sh einig zusammenstehen, wie nfm Kriegsmacht draußen. tXrj VorsiHMdergetz m Psnel.' age», luden EryMtyaliiw da» Hkekktriege» Die .DeutscheGesellschaft »m» Ester»«» Krenz' vemnrstaltest in Berlin im FalklReasgym»»fi»m chm, Bortraglade»». », welchem Pros.Dr. istdwig v» j ibisch, «och dstsi Sohl * imy'dedmü»»^ üA» 1 -) 3» dieser Heitrms sind deretts zeomr 1 , dtdas «sie«» tmt mholte» (3a, llfose». Herr Leopold Goldenrstrg «rsteß einem Mieter str für die Da»er der Kriegszett einen aasehnllche» Betrag der Mietszahl»»,. Würden dach andere Hausbesitzer dem edlen Bestpiele folgen. Pose» Der Krteash»»d wird jetzt auch au Posen« Mauer» ins Feld geschi« «erde». Der Besitzer des bekannten Polizeih»nde« ,Rero', Ksm. Sally Biktor, hat da» wertvolle Tier, nachdem er t* ,»» Saiität«dienst abgerichtet, zur stete» Verfüg»», »er Heere»leit»»g gestellt. — tztk» Zriuofretwtlliger-Itkteger hat sich der ISjährtg« Sohn de« Ktnigl. Archivbirektorl Geh. Archivrats Prof. Dr. Adolf Warfchinier in Danzig, Ludwig W., gemeldet »nd ist zum I. Januar». I. a»genommen morde». hllAtzlosks. Kamst»»,. Der Verein selbständiger jüdischer Handwerker und Gewerbetreibender hielt im Logenheim, Hartnngstraße, seine Mmratsversammlung unter Vorsitz des Herrn Bhd. Hestreman» ab. Der Vorsitzende tetUe zunächst mit, datz dis jetzt ti Mitglieder des Vereins im Feld« stehe», denen zm, bevorstehrnde» Lichterfefte Liebesgabe» übersandt werden solle». I» Anbetracht der eriste» Zeit wird diese» Jahr »on ei»er Feier des Stistingsfefte» abgesehen, doch fbib die Vorardeite» für die Aofang »inhsten Monat» zum Besten der Wohlsahrtskommission der D«stch- JsraelUischen Gemeind« (Abteil,,, Kriegshilft) ftadsiadend« künstlerisch« Veraistaltuno so »eit gediehen, daß deren Zustandekommen gesichert ist. Betreff» der z» gründende» Spar- »nd D»rleh»tkaffe wurde mitgetrilt, daß bereits ch» Grnudstock vo» IvooffM. vorhanden ist. lieber de» »»» der Kommisfio» aus» ^arbeitere» Stal»tene»t««rs soll in der »ächsten Bersammlua abgefttmmt »erden. Bo» verschiederren Seite» wnrde dem» »pch dara»t htngewiche», daß t» diese» Kriegszchte» »nch die jüdische» Handwerker schwer z» leide, habe». Es müsse immer wieder b««o»t werte», daß auch hier di« beste Kriegshitfe in der Beschasfuig u» Arbchtsgetegeihcht deftehe »nd daß es äußerst wLisch«,»wert erscheine, alle »,twe»di«» Arbeite» jetzt »Uführr» zu lasse» »nd nicht etwa bis »r Beendig»», de« Krieges hi»»»szuschftb«n. Es ward« deschloffe», drrrch Anzeige l» den Zchtnrrge» a»s dft Rotweidtgkcht der Schaff,», »«» Ardchtsgelegeaheit für dft Handwerker hiiMmtse». «i» «Mtzi«. 9«» Testament de» Maß«» stlr»»s» RechtsaumU Dr. Alben Schwarz ,»s Brot «ertffeirlich« das Teftame»! des a»f dem südliche» Schlachtftlte gefallene» Majori K. .Bar estrige» Lagen wurde dft posthume Dekorierung de« ans de» südliche» Schlachtfeld« «fitem jüdische» M-jort de« I»- saiterieregimerrt» Rr. LÜ EmanielKraisz »»dlizrirt. Es liegt vor mst das Testament »es gefallene» Held«», mrd ich glaide, der Oefföstlichkett dft edte G«si»»»»z dieses Main»«, »Ke sie sich «ich t» diese» Testament t»ßert, licht »»reithalte, M dürfen. Diefts Testamut. das am ssi. Modtlisier»»»»- tage (ä. September) «bgesaßt wmä«, Umtot wdrtlich: .Sollst mir da« Glück z»tn> werden, in dem gegenwäuigen Kriege, welchen ich mit unaudsprechlicher B'geistciung s,ir mein heißgeliebtes Vaterland und i» meiner Berufsfrrudigkest für meinen Kaiser u»d König zu End« kämpfe» mdchle. »ich« IN dft Hände unseres Feindes zu sallen, sonder» »e,mundet «der tot in unserer llrme« zu bleibe», wird usw.' Major Kraus, vermachte darin sei» Vermöge» seinem Regiment Und de» i>roeli!i>che» humanitäre» Anftalten seiner Heimatgemeind«. 5kAAt»- Iramüftrrt». M. Die Jüdische Haush,It»ckgss ch» l e hat das ehemalige Schwesternhaus »er Israelitischest Gemeinde i» der Ksnigswarterstaß« käapich ermorde» »nd für ihre Zweck« henichten taffen. Die Häuptansaabe de« Berestrs besteh« i» »er Ausdildnng vo» Köchinnen »ach jüdischem Ritus, »nd steht hierfür estre mit alle» Erfordernisse, aasgestattete Küche »edft Reben räume, im Erdgeschoß zur Verfügung. Ferner finde» stch hier für die Kochschtleriinen und Penfto»än»»en des Mädchenhftms etlich« gediege, aisaestaueft vohnräime. Im Souterrai» ist eine Schulküche für Bolkejchülerinnrn eingerichtet. Dft »estere» Stockwerft wetsen dft vohnränme für dir Berrnltert», dft Lehrerinnen, Schüiertrme, »nd Peastoiärinnen «,f. Bo» de, erster«, ktnnen 13 ,»b »an de, letzieeen «0 Aifrrah», finde». Für diePeistonäriiükll stellt stch der Preis bei »oller Pension «ms «0 bis 7» Mark. Bet »er >»«ftat«„g der Rsume habe» mhlretch, hiesig« »nd aitwärsig« Firwe» »en Verein uierstützt. Girr» Jüdin »1» Hftatmentvarz« Fräilei» Dr, Ear»la Hrrzftld, die dt« nun als »sfisteutin bei einem Budapester Et»i. uestltisproftssor »U »ugeiipepeliftin arbeitete, wurde »st der Leitung »er A»ae»kra°ki,adftU»aa de« Vudapefter Honoedipitils detrout, Al» »fststenten stehen ihr zwei Aerztt zur Seift, S. K. »adipeß, 13, Rioemdrr. Mn rührende«, ergreifender Veschrideihrtt hat Frau Heinrich Frlner in >«h». Pest ei« Speiseaiftiit für Familien ntssnei, dft Künstler», Schrififtcllern »nd Schaufpftlern I» «errerösee weise Gastfreundschaft bietet. EI» stattliche« Herr von rwrirhmrn, edlen Fr»»«« ist demüht. den durch dir sähru Krftgsereigniss« in ihrrn Velärtguilge» schwer betroffene» Kiistler» »nd Schrsstiftlern dft «ohilaftn eine« gastlsthen Herde« ^u spende», »nd wein »an st, der dezwrageuden Anmul »ft Rührigkeit steht, momst dft ,»»B G«d« bestrebt ist, den a» ste gestellte» Aisarderingen »st der zistzftn verrilwtlltgfti« ft ensipeeche», kann »«, »ich« gongder Boesehuna dafür da»ten, datz du stidtfch« gro^aüst^ßerz »et jeder sich dardftiradr» Berailaffung »affe,- stidet, »ft schiast«» Tttnmph« der Hämuttüt »ad LaeigemtüBsiftst,» feiern. Und wen» »an sie seid«, »ei der Arbest sieh«, dft B»zi»s« Präsidensi» Frau Hestrrich Fellaer, mft sie t» ihrer »neidlicheu »üt« daraus drdacht ist, jede, vetestiaft» »üt gaier. nahrhafter Kost »»» thum hold- {riUn «üchck» zu hefrirdirnr. da,» »bchft m„ mahrhiftig je» Hü»d» im daiidmsftr teüest«,, Nisse», »ft i» dftft» große» Säte» der »siumeiae», freie, Benftrtug etm s, »ohlamk BfcbM der Zisrftdeihetl M «lle» Gemtftr, «ftz». »de» ftrsi»»»» si»d. Diese» Vst» «hüll »der m» dm» ftt» wahrhaftes Kolorit, me»n »str hier °»ch der «rfprftßttch«, Tätchftst de« unermüdiiche» Sekret»-« »es «erestrs, »««Herr, Dr. Ernst Weiler«, »st einig«, »orten gedeicke», »er trotz ftfter stark in Ansprmh mumme«» Berrrfsa^nd«, Nne» Reches- -mults immer ,»d »der«! seine« Am«» mit feilster LfttzeU- Mürbigkeit, richtig« Berständnft »,d u»erdr«ff«»em Psiichträ mittet. Mo» kaon zetrosi d«h„pft», dotz Herr Ernst Weiler diese A»staN al» «rdstdlnhes «»ster jsdischer Wohstätigkest >»d phtla,thr»pi scher Gmaetuützchftst ^schaffen hat. Kasificht». Bor einige» Tage» fanden Durchmärsche Wt Mstilär auch str »nserrm Städtchen stet«, Dft ttmUUtm «,» ermüdrtr» Bateriandsierteidiger finden dorl lledevolle I»!»ahme, ganz desonder« tat sich dft Ehtfr», Emilft Lewi» her»«, «ft steift nicht nur dft Rüum« ihre« Ha»se« de» gern ftsehorn Gäste» (»r «ersiigug, sonder» bewirtet« »ach sädstcher Sttft dft Etaftetende, »st aie» Znftä^iche». — tzkche». Ed» acht»«« echt jüdisch« Frau ist hier,» Grad« 'getrur, ward«». Die »eewstwete FraaH eie» « Korytawäti ged. Plotft siard t» 7». LedeUjahee. Zeit chre« Lebe»« kauft sie ,nr Krtmwtgteil uad «oft»,. I» diesem «tue er^g sie uch ihre «stwer. «er» wallt« sie »ach de» «olftshanse und »och »entge Anae»blicke vor ihr«, Tod« sprach sie »ft ihr lftdgewordene, «edaft. Zwei Sährw, dft ,« Fad»- et», demrfm, si»d, ellte» Heedei, ihrer Mntter »ft letzte Ehr« j« erweisen. Herr Raddmer Dr. Feeim»»» »trdtgft »st warme» Worte» dft Verdienste »er Dahstrgrschftftm». KV tuftn K8chttt»sik <ol Sest Samstag de» Is. Ru. atze,» deh«,bergt »ft «emetue llufte-Premstttte» mehrere Hubert jüdisch« Flächt. Uug«, »ft aus Rzesz»», «achuia, Tu rum ud «U „dem, Städte, «atftftu stamm«-. Sest dem ». Ru. waren sie uta»«gl ui kuren, durch Anfregnngen »Usttadia rNchäpst, u. Tratz »er vewihunge» der Bqftr«h«»ptm»»schaft und «rwrinduerftriu, war es nicht »»glich, d»ß all« Borbrreit«»»,, für »ft FIllchtldtg« »»»schgewätz kacharsührt werden Auch war »ft »nkuft der »irft» Flächtliag« erst für ei^ae TU« später »rrechnet. »ft kja* glich schu sw 16. nachmittu «tue» Auswudereriagrk, Aus de» Vahnhosr m fr» gtttewTodelds» lut, tusüde »u Vale» «offern, Kiste», Körbe» u» »«schiede», Hausgeräte, «»4 Wiege, wäre, zu sehe», »»her. Vuernfnhrwettr des «r,ft» »ft Beförderung »Irr dieser HhusÄiUeim i, »ft N»ftckll»fft »er FUichiistrae. dft r». »eist ,U meikbRsi»» Fomilft, dchehen. Dft «emitftlie, uhme» »ei «e»»h»er» Ammer a»f, wllhru» dft Arm« in du Zftulweift» «ttermdüch» wurde». I» Lanse de« »eftrigm TagUfud sich »ft Vsrftchnag »er isr. Kost»««« mein de ä» Ünicr-Mrmstätft» et», »» «im Hiffsakltu für »ft FsüchttiaG «ituaftttu. I» lt»ftr-Prr»stä««, d-fiot«, sich »umehr ggge» loss» Flüchttilge Weftere «»chtllngMroUMw Bhe», U» mm tSO lte »ach HettuHei, M «itUu uch Petdu, »Äicktz mK WIldu u» Ehrenhusn, i i i

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