Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 20 (1914)
- Issue
- 43 (23.10.1914)
- Date
- 1914-10-23
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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fwfit «Bnlenegrlnisch-serbische vlsrbsncht unb znleßt ««4»«f* gasfiste Epielsncht gegenübn. Und Sir Edward Grry, kn iui|4e Smrnct bc« mglischen SationaJafttrt, bn Leuchelei, jft «in nürbign Sunbttgenoffe M Fürsten von wonalo: and) fr ist rin kpieln, bfr aBrt auf eine »arte (rtt. ®n tfefftr @runb brt gegenwärtigen Äriegrf ist b«r feit Binbunldrt Iahrnl mit unbrinfarn Bonfrqumj onfolglf Vninbfak bfr englischen Politik, sich dir Weltwaffricheirschasi zu sichern. Kein Miltes ist bn englischen Politik zu schlecht, »m« cf diesem Zweck» bient. England hat die Seit »it einem eosßnierten System von besoldeten Nachrichtenageoturen überspounen, es hui da« Untnseekabel abgeschuitten, um Deutfchluub in eine» Reß von Hiae und Verleumdung zu ersticken. >bn auch de» englischen rügen gegenüber haben wir ein wirksames 42-Zentimeter- Seschstß: die Wahrheit, und die jüngsten BnbffenUichunaen der deutschen Negierung zeige» England als Wächter internationaler Bertläge und Beschützer der xeotrale» in seinn dollen Glorie. Die deutschen Huden dürfen es als eine besondere Schick, salfgunft betrachten, daß st» eintretcu dürsen für die Sach« des Baieilandes, b. h. sür die Sache des Recht», der Wahrheit und bn Gerechtigkeit Bant sagt: Wenn kein Recht mehr aus Erden existiert, so hat es auch keiueu Sinn, daß Menschen aus ihr rristieren. Tie mrerschütterliche Grundsrage, nicht bloß des staatlichen und wirtschaftliche» Leben», sondern alln mensch. lichen Kultur und Gesittung ist da» Recht. Suf dem Recht, >o lehrten die Propheten Israels, ist bn Thron Gottes gegründet. Die Juden in ihm dreitnusentjthrige» Leidenigeichlchse find di« Blutzeuge» der Gerechtigkeit; sie wiffm es zu Ichüstan, in einem Rechtsstaat« zu leben; die ganze Geschichte des Judentums wäre finnlos und unverständlich ohne den Glauben, der fie durch die Jahrtausend« hindurch belebt, ge- Irdftei und aufrecht nhalteu hat, den Glanbeu, daß eine gdtt. liche Vernunft die Weltgeschichte lenke und nach Maß und Gerechtigkeit den einzelne» wie den Lölkeru ihr« Schicksale zuteil«. . Was die deutsche» Juden noch besonders antreibt, deutsch tis in» Mark zu sein, ist die Tatsache, daß sie mehr als irgend -in anderer Zweig ihrer Blaubensgenoffen mit der Kultur ihres Laub« Berwachsen find. Die deutsch« Literatur, Sisseuschast und Kunst find die einzigen, in der Jude» nicht »ur mit her- > o,ragenden Leistungen vertreten find, sondern mehrfach es gerade zu klasfischn Geltung gebracht haben, von überaus ein. greiseuder und folgenreicher Bedeutung ist es auch, daß Bonden if Millionen Juden des Erdball« nahezu zehn Millionen, d. h. mehr als neun Zehntel, di« deulsch« Sprach« Berstehe» und sprechen, sei es rein, sei es in der mundartliche» Abart des Jüdisch-Deutschen — ein Umstand, der Bielleicht gerade im gegenwärtigen Kriege in Polen eine wichtige Rolle zu spieie» berufen ist. Wie onlorene« deutsches Sprachgut in diesem jütlsch-deutschen Idiom erhalte» gebliedeu ist, hat erst jüngst ein -einfinuiger Sprachkenner gezeigt. Historisch erklärt sich die rvnbBeitung der deutschen Sprach« untn de» Juden Rußlands und Polen« dadurch, daß fie auf dem Wege über Deutschland >n jene Länder gelangt find; oielleichl — meinte Redun — liegt es jetzt im Plaue des Leuker« der Vdlkeraeschicke, die^usix i «,,» .. . » n~ -» -w i--»^m»-ti>tz»tG»na. «omizi» >u eine» Bindeglled zu mach«» zwischen DenkschNeinMolllden >m Jnlneste der Zioilisation. * Eber auch abgesehen oon allen Zukuuftshoffuungeu und Phantafieen, darf mau die segensreiche» Folgen nicht überseheir, -ie dieser furchtbare Krieg den deutschen Inden unmittelbar . ebracht hat. In eistn Linie stehen hin gewiffe heüsame moralische-Wirkungen. Bor alle« ist er ihnen ei» Erzieher zur Man,Hastigkeit geworden; in de» draoeu jüdischen jungen Männern, die fich mit blitzende» Auge» zur Front drängen, rollt a« alte Makkabäerdlut; auch Ludwig Franks Rnme darf in iesem Zusammenhang« genannt wnden. Aber nicht nur nam- > asm und topsern, auch natürlicher, bescheidenn, anspruchsloser - Mit einem Worte beffn hat, wie uns alle, so auch die dentchen Juden dieser Krieg gemacht. Mit besonderer Benugauug ist es in diesem Sinne zu begrüßen, daß die jübischeFrau ich mehr und mehr auf sich selbst befinnt, daß fie zur alten iiinsachheit und Schlichtheit zurückkehrt und statt aus äußerliche Richtigkeiten Wert zu legen, übnall helfend und schaffend an ei sozialen Arbeit fich beteiligt. Roch eiumal mahnte Rednn am Schluffe, nicht zu »nzagen, Hattutttz, Würde und Lapferkeit der Seel« zu bewahre». Die 'Macht der Aeinde ist groß; uuzuonläsfig die Shmpathie der Reutralen; wir können uns aus nichts onlaffen als auf unser gutes deutsche« Schwnt; i» unendlich müheoollew Kampfe, Schritt : fir Schritt nur, kann der Erfolg errungen wnden. Wenn die rutsche» Waffen fiege», dann wird Recht und Gerechtigkeit auf Erden sein, da« Gottesreich wird beginnen. Und wenn da« Judentum selbst leine Eigenart online», gauz aufgehen sollte in deutscher Kultur, welche beglückend« Ausficht, im Bngleich mit der anderen kosakisch zu wnden. Mit den Worten: Weber tot a I, kosakisch!' schloß Redner untn de« stürmischen Beikull seiner zahlreichen Zuhürn, die damit bewiesen, wie »rffend er ihren Gefühle» und Gesinnungen Ausdruck zu »erleihen onftnuden hatte. SfataHifdKSftofrftr Pr. HUchard M. Weyrr. da havarragmde Littrarhtftorika da Valiua Univafität, ist «« 8. 10. ,« 7'„ M»r früh plötzlich gestorbm. Noch admd« wci h<r Grlrhrt« aufcheiumd vösttg gesund; er verbrachte dru >be»b vorher «it seiner Faüntte, ohne über Echmazm »dcr Uvwohlsriu ja Nage». Heute früh, kurz nach de« Er- »ach». brach er zusammen mid war iu wenige» Minutm tot. Dal die deutsche Wisse»schaft »ud die Berliner llatverfitSt io de« treffticheu Manue valarm habe,, «ird noch aussührlich gewürdigt »erde» «äffen. Zu der verlioer Grfestschaft »arm Richard M. Meyer »d setoe Gattin wohlbekannte, üb, rall beliebte Erscheinung». I, »Ie«, «aterschrieb, zeigt» fich die Liefe feine« Wissen« >«d die Klarheit seiner Sprach«. Roch a» letzte« Svantag vor frinem Lob« au« seiner Keder erschien ein Anfsatz .Die Umwertung de« Ruhm«', der tzrotze« Interesse erregte. Run steh» »ir tieferschüttert a« Sterbelager ein,« Manne«, der de« denrsche» Schrift, tn» Watvolle« gab und von de« »och Wertvollere« jn erhoffen »ar. Lnch in einer Zeit, die da« Sterben de« Einzelnen sagest» lstßt, reiht da« Scheiden diese« Mcktzne« eine Lnnde. Den« er »ar und fühlte i» Znner-ev deutsch und sollte ei» Führer auf de» aene» Degen sei», dt« nuserr Lichter fortan geh» »üff». Dir »erde, feiner »och oft gedenken. Richard M. Meyer »ar a« 5. 3*Ii 1860 in Berit» geboren, hat t« feiner Vaterstadt da« Gy«nafiu« des acht nnd in Leipzig. Berlin nnd Stratzbnrg stndtert. Unter seinen Schritte» find zu nenne»: .Deutsche Charaktere', .Die denttche Literatur i« IS. Iahrhnndert', endlich ferne Archer.Goethe' nnd.Nietzsche'. Pranstfstrß a. M. Dr. Sach« unb Dr. «Volant vom staatliche» Institut für experimentele Lherapie «urden zu antzerordentlichen Honorarprofefforen an die Unioerfitüt bernfe». LLrtch. «l« privatdozent »nrde an der UniverfilLt zugelaffen: Dr. Israel Llt Llfffchttz. Or»<u»t: zn Gertchtsaffeffore» d. Res. Perl«. Dr. Fr. Blumen, thal, Dr. Fritz Hernna« (Kgl.), Gig. Hirschberg (vrellau;. Dr. Moritz Stern iKaffel), Philipps»h> (Leie). Jos. Mayer (Köln). Ema». Heine- »an, (Düsseldorf', Tr. Koschel (Ha««). Dr. öoni« Holz (Köni-«der-), Dr. Lrt. Meyer, Dr. Han« Engel, De. HoLtnder (Ranmbnrg), Dr. Dieue«an» (Posen). persoxMe». lnnuffd<i fftt G«het»r«t Jerp GeheinrratHerz, der i« Lebendjohre »erfforbk», langjährige Drüßdent der BerUuer Handel«lannner, »nrde vonnittag« znr lebten Ruhe beßauet. Die Lranerseier fand in de« Hanfe de« vargordeaen, Dolotheengratze 1, statt, da« na >»enig von der Handelskammer «ttttntt liegt Der breite rreppenonfgang de« alten Patrizierhanse« war »it schwarze« Flor ««gekleidet, nnd von de» beiden SeitengelÜndem di« pi de» Stufen herab zogen sich Kare» »ou Krtnze» an« rote« nnd weihe» Lkerv weihen nb rote» Rosen. In der Genäldegallerie, in der fich die Trauer. ge«ei»de versammelt«, »ar ei» Teil der Lrünze nnteraebrachr, die Freuode nnd Berehmr de« Verstorbene» »nd d e ih» nahestehenden Unernehmen al» letzte» Lrntz gewidmet hatten. I» Rrbeozimmer war der einfache schwarze Sarg anfgebahrt, der stder and über «it Kränzen aus weitschimmernde» kitte» bedeckt war. Daneben war eine dich kr Reibe Lorbeer- Ui« anfgestelt, die de» Chor verbarg. Die Wände waren bi« hinans per Decke ichwarz an-geschlage», nvd »eben dem Sarg flackerten Kerze» in ßtberne» Sn^ter». Im Hintergrnnd« fasten die weiblichenRngehtrigen de« Verstorbene» »m seine -reiste Gattin aeschau, während die Söhne und Enkel am -mgaag de« Zimmer« da« Beileid der Lranergnneiade ratgegevnahme». »e, die Geheimrat Herz i» keden oLberstande», die mit ih« znf«««en gearbeitet, nnd die Vertreter der Behörden, die »st fei» sachverständige« LrttU eingehott hatte», waren — fowest sie «cht iw Felde stehe» — aekourme» »» dey. Toten die letzte »re za erweise». Den Reichskanzler ». Vetbwaon tzostweg verttal Geheiwer Regieruaarat v. vppen. de» stelverttetenden Präsidnrlen de« StaatSwmistennm«. Staat«. nu»tster DelbrLck. Geheinaat H i n d r i ch «, von de» höchsten Reichsbeamren waren Staatssekretär Kth», StaatAfekretLr Krtetke und Reichsbank- Präsident Havenstetn, von de» erste» Staat»bea«ten der Minister de« Inner» ». koebell, der Handelsminisier Dr. S y d o w, der Knltnsmiaisier v. Trott z» S » lz, rjsenbünmiinster v Vreitenbach, Kinanzminisier Dr. k e » tz e, Instizminista V e s e l e r nnd Geheinaat u. D » m b o i«, PrLsitent der Seehovdlnng, nschienen. Die Stadt Verl» vertraten Oderdürarrmeisier D « r « , r tz, SradtkLwwerer v o e st, der Stadtverordacte»- Vorsteher M i ch e l e t nnd sei» Vertreta, Geheimrat Cassel, die Polizei der Berliner PolizeiprSstdent » Jag »w, de» Union, de» da verstordeue «»tbegrLnda hat, Gleima Regiernugsrat Ulrich v. O e r tz e ». Den Haupt, teil da »uwefaide» bildet«» mde« die Kreise, bene» Gehetturat Herz a« nächste» gestnchen, Handel nnd Zndnstrie, die ihre beste» Venreta, die dazeitige» Kghra de« »rutsche» Stttschoftslrbeu«, entsandt hatte». Besonder» zahlreich wäre, die engere» Kriegen de« Bastorbenen, die Mitgtteda da Handelokamma, »nta dl« jetzig» VrLsident, Herr» ».Mendelssohn. Die Beamte« der Handelskamma hatte» dam beide Syndici. Geheimrat Dave, M. d. R nnd Oskar Maya delegiert. Für die Korporation da Asllesten der K»fma»nschast »an Berts» war dam Präsident, da Reichstagspräsidmt Kaempf, fittdm Hausabmd dessen PlLsidmt, Geheimrat Riester, fgr dm Vorstand der Fondsbörse Geheimrat Kopetzky und itr dm Borst«»» da ProMcktmbörfe keopol» Badt erschimm. Die Deutsch« Bank hatte chre Direktorm v. G w i» » e r nnd Kommazimrat M t l l i o g t» »- Herr««»» mtsandt. Von da Finanzmb HaodetswkU warm nota an dam »och Kommapmrat Dyre»f»rth, Drrekta S»ber»het«, Paul v^Sch wa bLch^Frt» v. Lrie» lä»der-F » ld, valagsbsch- " 'RR«»»»if »rr^fe. jkr * *►»•». jb,t>. *• I dom Ouuu eaÜ^i*BSMc»te ub J»d»strie8a, Herr Schultz« v«» Band da I»d»sk>eLm zu bemakm. Nachdem die Familimmitglleder dm Lraurrran« bettttm. i»tomerte »nta leisem H«r»osi»mspiel da Chor da umm Synagoge »nta Leitung de« Kapesimecha« Keller««»» dm Gesa»g »Selig si»d die Totm'. Dan» »ahm Rabdr»a Dr D e i st e da« Dott z» da ivhallsrerchm Gedächwisrede. »r rühmte d» stark anlgepitgten Gew ernst»» de« Verewigten, seine hervorragmdm persönlich» E^mfchastm, die ihn defähigtm, io viel» groß» Orgauisaüanm an da Spitze zu sieh». Aba in all sernm hohm Sttkttmgm krwahrte a sich feine Einsochheit »d Rattlrltchteu nnd ist so imma derselbe ge«»ebm, als dm ihn ferne Frmnde kmnm vnd schätz» gelernt haum. Se» ngmme« Dort, dast nur Mästigkcit nnd Einfach hat ihn er» so hohe« ^ltrr Hab» areichm lass», kann all« als eine vorbildliche Mahmmg aab ^B^uh als rt»f danervde Erinnern»- an dm tmrm Totm d,mm. Mtt warm» Trostwottm a, die Hiuterbllebmm schloß der Geistliche, und Mv^che H««o»i»»spiel and ei» letzta Scheidegmst »»« da Säoga ,. Nor de» Tra»erh«,fe ordnete sich da»» da Zog, da da» einfach» Leiche«»agm, i> deff«» mnaüttlbarem Gefolge sich zwei offene Dag» mit ^.^E«zfp»dm befanden, folgt». Da Deg führte zu« alt» jüdischen Frredhos in da Scho»ha»f«r Aller,»» DLHrtto Haz i» da Fomrlmgmst feine letzte Ruhestätte fand. Da Kaiser sandte an« dm» Grostm Hanptqnartia folgen de» VeUadstelegram» an die Handelskammer: «Seine Majestät der Katfa habm die Meldung von dem Htnscheidm de« hochverdient» nnd »m Lllahöchstrhneu hochgeschätzt» früham Prüftdmtm Handelskamma, Exzestmz Herz, mit Bedaua» mrgegmgmommm md laffm Ena Hochwvhlgcborro ersuchen, d r Balina Handelskamma nnd de» Hütterbliebeuen de« Vaewigtm Alahöchsichre wärmste Teilnahme mtzufprrchm.' v. Valmtini. Da Reichskanzler v. Veth«,»».tz»llweg telegraphierte: «E»ra Exzellenz gestatte ich »ir »eine herzliche Antn loahme an dem s^vam valnst aosznfprechm, dm Sie d»rch da« Hinscheidm Ihre« anch vo» wir ans richtig verhne» Her» Gemahl« alechm. In chm verliert »icht bloß da gesamte Handetsstand ein» vorbildlich» Verlreta, sondao anch unsa öffentttche« Leb» eine fthrmde Persövlichkeit bo» seltena Tatkraft nnd kanterkat. für dam retchgefegsete« Dirk» die Dchlfahn de« vaterlaade« stet» »berste Ruhtschnrr gewese» ist'. In dem Schreib» te« Fürste» von V ü l o w heißt e« : »Manche« Mal bi» ich »it ihm. de» imma I»gmdttchm, im Tiagart» gatttm »nd habe »ich an fein» Etzählnngm an« laoga vagangmbett gefrml. Er hatte da« alte Valin Friedrich «ichelm« III. gekaout, hatte Friedrich Dilhelm IV. bei fetnna Einzng in Valin eingeholt, hatte die grotze Zeit von 1870 aleb«, »nd »nn war a noch Zmste de« Heidmnrnts, mtt de« »nsa Volk gegen eine Welt von Feinden kämpft. E« aiches kebm ist zum »bschlug gelangt'. Der Vizepräsident de« StaatlmiNistainml Dr. Delbrück telegraphierte : -De« weüam Kreise feina Vernfsgmoffm nub Mitbürger, den» sei» öffmtüche« Dirkm galt, hönalätzt da tmre Entschlafene ei» leuchtender Vorbild von -nau-üdlicha Pflichurme, Tatkraft nnd Vataland«. lrche, de« mgam Kreise feina Frmnde ada wird seine edle Pasönlichkeit, seine tiefe Hazeus- »nd Bnjtesbildnng »nd feine me vasagmde Mensch»liebe für imma »ovagestlich fei»'. Ha»belr»i»ista S y d » w beklagt «il hazüch» Dort» dm schwerm Valnst, dm »ru da Händelrk-urnna z» Verl«, an der» Begründuog a lebhaft» Anteil »ah«, »ud da « mit reiche« Erfolg länga als ei» Zahrzehut vorsta»». die gesamte bentsche K»»fm«a»schast durch dm Heimga»g de« vorttefflichm Ma»»e« aleidet'. Ferna bracht» von dm Mitgliedem de« Staotsminifteri»«« ihre Leilnahme z»» Aosdmck die Staats- «inista Besela, » vrarmbach. Staatssekretär Küh». kmtze, ,. koebell. ». Schorlmra, sowie die Stantsfekretüre Kraetke »nd Solf. Lastade» fei» a»s da grost» Zahl da Kmbolmim hervorgehod» da ilalimische korschasta Vmari, da Stairhatta »»» Ekfast-kochrl»-»' v. Dallwitz, da vonnattge Ha»del«nnnista.Mösta, da vormalige F,»a»zmi»ista »nd jetzige Obapräsidmt Freiherr von Rhembab», die Präsidmt» da Reichsbank n» »er Seehandttmg, Havmstei» und ». Domboi«, Unrastaarosekrrtär D«h»schaffe, da Obapräsidmt der Prooinz Brand»bürg ». d. S^tmbnrg mch da Kam mergenchtspräfidmt Heimvth. sr-bn«7t ÄÄS gründet- H-u« ei»,-Ire,-n t». Emtü-ftiertl« ' et der tun«,ewerbliche» Abteil»»» de« H»»le« °»r. ,DlveIsed»»g e, 1,1,1« i» dem ikiddegrid»i« der Familie, auf dem allen ludischm Friedw w®«an««11.«««. r,Ä»Äbrn6i»3tÄ Än «»nleffi-nfltima LÄanh-imer jarückdlickeer 0 on »eranpaltunBra un» z-ltlicht-ile» wird Adsiand g-aomme». ba »Hl nni J1" bc« Personal«, sonbern Har Aböls Mavhama selbst, der Enkel de« Ve gründns^ini^Sü»^,-,^ feiert«: in bWro -taa™ Iriira 70 »ebiiiiiiag »alM» der Feie, wurden dem Iadiiar mm hier »»d »aiwier« ge»b- Sbruage» «utnü » fUnfers s-d-imee H-fr-e 3uftlir«t 3 -1 tp BftIliraBort. - heil. Michael I. «i. ii O. der I»n„äbngv-rü-'d A-waldtammer »ad Mirdegrüader de« D-u>Ichaira-li>ische» ^-m-i"dedunbe«. beffea Versammlungen er »ft präsidierte, ist am 15. Onbt. abend« ,-it-rde». Einen schweren Verl»» "leiden auch zab>r->chla°isch- Oraanifatiouen der Reich «, wie de: .Zentral»»««', der HilfSvereia ba dmlschcn Zubm'. besten Zentralaudschug unb Lokalkomttte er mtt reger «utcilnahme avgehött hat. OrgamsationSkraft u. IbeEchtum defLhtglen ihn ungemein schöpfaifch zu wirken, sobatz er mit seinem Nugen Rate 2^0f»n|l«i|Sl*iH r?. Seplemda. SchwaeDett'ifte hat unsere Neine Gemeinde kurz vor Roschhaschono betroffen. Am Eres ^lrschhajchon, »nrde im Alter von 70 Jahren Herr Simon «aufmanvnach kurzer Krankheit zur letzten Ruhe bestattet. S K. hat Me «<»«;•«Jgf £* 1870/71 wttaemacht. — Einen »ata» schweren Verlust hat unsere vemeint* erlitt». Am Erew Jo» Kippur wurde unser seachttter und beliebter Kantor und Echochet und fruhae ReligiooSlehrer. Herr Ermann Falkenstei», zur letzten Ruhe bestattet. F. war feit 40 Jahren religwsa . ^Ega. Der Vorstand da israelitischen Kultusgemeiade Salkenau a. Ega teilt den jähen Heimgang de« ersten Vostehers.^rrn Seopold Mohr, mit, da am it. September, abend«, in em deffere» Jenseit« abderusen wurde. —. «ttM». Hier feierte der bekannte hebr. Schriftsteller M. Dr. Lrandstätter sein 70jährigeS Jubiläum. B. war mtt Smoleasky einer der Ersten, die ein modernes Hebräisch schrieben, und einer der Bchen. Ä t »strich. Rach längaer Krankheit ist im Atta oon 87 Jahren Herr Jakob Kovivsky gestorben, der noch im vorigen Jahr in.unsaer Gemeinde als Hiis«v»rdeier au den hohen Feiertagen io da Synagoge fungierte und i« unserem Eynagogenchor langjährige« Mitglied war. Der Lastorbroe war «u seine« Beruf Photograph und vor Jahren «>t feina Gattin, die ihm treu zur Seite stand und ihn in seiner Kraokhett ausopfernd gepflegt har, hiaha übagesiedelt. Pn»Mm-Nachrtchlm. Getzorm:Eiv Sohn: Max Neugarten (Cohnhelm).Hanaova. Erich Panke (Kempney-Sleitm, Eduard Rosenthal (Bachrach).Tempelhof, G.'org Fedke /Rummelsdurg).8ecknitz, Eugen GroH (Schlamm).CHarlottenbürg; Eugen Lich'enftetu (Patek)-(rharloltenburg; Erich Reinglaß (kevy)- Ehartottenburg; Michael Pinn (Legall)-Danzig. In Berlin: RechtSan». Dr. Juliu« Rosenfeid (Ettliager). Georg Dolff (Bre«lLua). Leopold Hirschbaga (MeSritz). Alfred Mauaffe (Conrad), Albert Seligsohn (Ega) Getzorm: Eine Tochter: Direkt, Krouberg (Vach)-Bochum, Dtpl.-zng Paul Federmaan (Kroner)-Di!mer«dors. Dr. Waldemar 8»ewmthal (Evaaerrs)-8lchlrrseidc: Arnold Korn z. Zt. i Felde (Groega). Eharlotlmburg; AlfredMiebjwinSkl(Glasa>Suttowitz; Martin Bernhardt (Hampel) SUmasdorf ß# biiUi. MrchßPllNw. Dreddua (öullmana). llwfall i Marti» H4y»a»»-H»«d«rg m Rasa Griachmano-Ostaode, Han« Rechnitz.Amftcrdam m. Srlma Zander. Neuß a. Rh, Wilhelm zu Klampm-Wilhelmshafen m. Lilly Doht-Veriin, Odalehrer Josef Koch. tamdura m. March« Rosenzwetg-Verttn, Max Roesberg-Äetden m. rted^ Tischler-Kattowib; ^'ttz Dolff m. Eise Cohea-Efseu. Wa»ttzlt: Adolf Kaiser m. Grete Haz-Etockholm, Dr. Richard Eternfeld m. Else Blum Frankfurt a. M I n Berlin: Rechtsanw. Dr. Kurt Pincu« m. Margar. Hanke. Gestortzm: Julie Bonn (Kaufmann), 66 J.-Düffeldori. Ludwig Hirfchseld, 8t I -Zabrze. San.-Rat Dr. Max Simon. 5s J.-Brombag, Hugo Fischa, 70 J.-Friedeuau. Leo Lichtendag. «5 Z.-Dresdm. bead. i. valln, Rosa Dresdner (Marde), 76 I.-Liffa i. P., Fr. Nathan Plaut (Cincinnati) 5t J.-Fraokfurt a. M . Isaak Boß. 68 J.-Ekuz. Max R». fenbaum. 54 J.^harlotteaburg. Dorothea KrzyzkowSkt (vadl). 76 Z.- Posen, David Levinsohn, 6 t J.-Charlotienburg. Helene Stillschweig (VlasLker)^Heide, Lina Davtdsohn (SchoepL)-Charlottenbnrg; Her«. Re- «ak. 67 J-Osirowo: Vmjamin Himmel^bach, 7l I-Kreidurg t. vr.; Direkt. Lndw. Vrüll-Nürnbag; Sam. Gotthilf. 39 J.-Dilmasdors; öeop. Bernhard, 69 3 -Lichterfelde. Zn Berlin: Babette Cohn (Ehrlich). Robert Lübowsky. 64 I., Fraaci« Caro, 51 I., David Abraham. 75 I.. Emma Dock (Mangel«) dorf), T* I. Worth Blumeathal, 8t Z., Anna Hauptmann (Jauet), Leop. Blitz. 37 I tzeop. Unger. 75 I.. Flora Benthes (Brandt) 56 Z.; Marie Nathan (Ephraim). 90 I.; Eduard Behren«. 67 I.; Selma Rmmaan; Sam. Reimann, 67 I. Strlei-Nachwiir ») tmt Aeneein-e-Men-le i ^■dn»«Mailn iS. Sch. tt.) i» Dülseid » ef, Lntm. Torah, ge. fetzesir., len,, lioo «k. »nt., Dir. S»I» Meyer. >»N»»«e»»Un i» « » b i g b 11 m, Buden, m. 8iL Eberffnt», 800, Stb. «00 Mt u. Frieds ft «. u. ®., fof, 3. »,, s,n.Sat. ^»«kuHimn f. b. Fürftentnm Birkenseid z. I. I. 1915, Meid. C. I. II. b. I. bei bn Broßherzogl. Olbenbnrgischen Regierung, {»gl. Ins.). fstr Z^rtvattmgeffeV«: Die «it ' bezeichnetea ged» an. daß Sonnabends gffchiofsea. ^ehellng: M.8. Schufta, Nichf.-Sterbfritz, Holzu^Vaumaterial.; I. Salomon-Sünnich. Man.; D. 8. London-Nienburg (Deser>, Man; I. D«iuderg-Vad Laoaeuschwallach. Man.; Jacob v. d. Wakde (Inh. Jos. Hertz)-Eu«kirchen, vochhdlg.; L. Heymann-Zempelburg, Eis»; *Meia Blum-Frankmau i. H.. Man.; Abr. Meia-Stegburg. Metzgerei; 'S. Dassermann-Erlungat i. v., Fleischermstr.; I. Blumenfeld - Hannover, Echlächlari; Jul. Oppenheim-Biebrich a. Schein. Sek. -UV»»« : D. 8. Soadon-Nimburg lDeser). Man. PetaUreifmda: M. NmhausSalmünsta; L. E- Klestadi-Bürm t. Wests. Mnchßakla: Kaufh. Jsat Förda-Wongrowitz. Modew. Waüstnferr I. Salomon-Livnich. Man.; S. Heinemann-Bratel (Kr. Höxta), Zucht u Fettviehgefch. Cv»«l» : Gebr. Badmann-Oettingen i. Bayern. A«ga Mann: H. «ose Nachf -UnSleben i. Bayem. Essig a.Spirituos.-Fadnk; Robert Coha-Gefeke i. ».. Fettvieh.-Gesch.: Mose« Harff. Dülken, vtehg-sch. GeseKe: Gottfried Löwmsteio.Hellenchal (Eifel), Schneidtrmstr.; I. Rofeublatt Caffel, Wurstfadttk; Gebr. Löb-Caffel, Durftfabr.; Z Heß- Königsberg Pr^ Fleischermstr.; Adolf Rtchheimer jr.-KarlSruhe u Z.-T Wstister: M. Kösterich-Niederrodmdach d. Hanau a. M. Matzsterstnofche: Hvqo Maya-Oba Ingelheim. ^echrmtbchm: E. Waita-Limbnrg a. L-, Mode«. Mlrtfchatterk»: D. Schiodla-Brieg. jüd.; Fr. Beruh. Meyrs Iftstntet»; Fr. A. Verger-Hamborn; Jul. Heymanu-Polzjss StrGchaft»kränket»: «ust Engel-Schtoelbein. Man. I «dchm: I. Winkla-Goslar a. H.. Man.: Fr. — Recktinghameu: Fr. L. Scharfstein-Cuxhafm; Fr. Muhet! Fr. Verla Markas-Recklina Hausen. Kächk»- Hotel Lirkmruttz-Fulda; Fr. L. vaa^ S. 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