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Jüdische Volkszeitung · 1914-09-18 · 38 (18.9.1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
20 (1914)
Issue
38 (18.9.1914)
Date
1914-09-18
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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IBdische Polttyttm. Patriotismus und Kriegsfürsorge. Srert«. sie« y. reptemtz« M4- N». « Mit «oft ftr Hftig, lkaiser ir» Seich! PratMIuk ßarch, Me Sicheu rausche», IRlgft Du ihre», Liede lauschen: Lahr uus alle einig sein Vou der Memel bis ,»» Rhein! Aalte Illocht, der Feiud will drohen, Laß Dein Hstdenseum lohe«: Laßt uns alle einig sei» Bon der Memel bei zum Rhein! Moppne Dich, dah Haffe« Sellen A» der dlanleu Sehr zerschellen: Lahi uu« alle einig sein Bon der Memel bi» zum Rhein! Kämpfe Iran, daß Deine Aue» Der Verwüstung Bild nicht schauen: Laßt UN« alle stoig sein, Bon der Memel di« zum Rhein! Steile tre» den Waffenbrüdern, Heiliger Sache ernste» Hütern: Laßt uni alle einig sein. Freunde, süllei unsere Reihst! Harre an», dann muht Du siegen. Muh der Feind am Boden liegen: klrase Falschheit, Trug und Spott, Deutscher, treu deschüht Dich Gott! Dr. Keil Wäger. per penlsche Haller „d die rnlsilche» Inden. Sehr bezeichnend für Me gegeuwürlige Stimmung der russischen Juden ist einein hdicischc: Spioäe veisahle Lcbeisbcschrstbuug ttaiier Wilhelm« II., die ein Daimsiüdler Häudim zurzeit in seiuem Labe» ousgcstclll bat. Die eigenartige Biographie, deren einzelne Sorte »nd Buchstaben so angeordnel find, dah sie In ihrer Sesomlheit ein lkoiseiporliü» ergeben, preist den Monarchen i» schwungvollen Sorten al« den großen Beschüher de« Friede»« »ud der seuropüische, Kultur. Beisoffer de« Werl» ist ein Kaulor au» eine« russischen Städtchen. Der Kaiser hatte seinerzeit dem durch eine Feuerdbruust schwer heimgesuchten Orte eine grthere Geldsumme überwiese»; durch die Kaiserdiogrophiewill »un die jüMsche Semeinde ihrem Gefühl der Dauldackstt «u«. druck gebär. Berlin, 8. September. Im Aafteage Ihrer Majestät der Kaiserin statteten die Hosdame» Gräfinnen v. Bruckdorff und ». Gerätorf am Dienstag den im .Israelitischen Krönten beim' Ilafferstr. 85 uutrrgedrachteu Verwundeten einen Besuch ab. Unter Führung de« -hesarzte», Heil» Sanitätsrät» Dr. Adler, erkundigten sie sich teilnehmeud bet de» einzeluen Patienten nach ktzdiM «RWNdeN nad iterreichde» Geschenke n»d Stnmei»- 4»l Anfftuge her Kaiserin. Der Besuch dauerte auderthalb Stnnde», »ad Me Dame» sprachen sich mit grdhter Knerkenuung über die zweckmäßige moderne Anstalt au«, welche sie ia allen keilen eingehend besichtigten. Pie Aecht er schalt de» jüdische» Fnruuereiu« Bar Huchda iu Berlin veranstaltet einen militärischen Su»dildung«tursu«, um Krtegssreiwtllige, Militärpflichtige uud Lundfturmleute di» zur Gtuberusuug vorzubereiteu. Die AutMldung findet uuter Leitung von Fachleuten mit behdrdlicher Genehmigung statt. Aumeldunge» auf dem Fechtboden sFürfienbmg Festläle, Rosenthaler Straße 88, Montag und Mittwoch von 8 di« 10 Uhr.) Berlin 9. September. .Der Bund Jüdischer Akademiker' bat sür seine zahlreichen im Felde stehenden Mitglieder einen Persoual-Rachtichtendienft stageiichtst. Such den gesetzestreuen Abtturiluten, Me schou jetzt ihre provisorische Anmeldung beim Buudespräsidium i>dr. Dr. HalberstaM, Berlin Krausuickftr. 17) bewirken, ist Gelegenheit geboten, an dem Rachrichteudienft teil» zunehmen.s. Diese erhalten dann die .Rachrichteu' regelmäßig zugesauM, ebeuso werde» Milteilunge» über ihr Ergehen, loser» sie dem Heere angehiren, in die.Rachrichtenausgenommen. Bilhrende Spende Der Rationalstistuug sür Me Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen iu Berlin ist laut Mit» leilvug de« Ktuigliche» PolizeipräfiMum« von dem ehemaligen überzähligen Unteroffizier Artur Simou in rührender Seife seine'Zuvaliberpension von monatlich ne», Mark di« zur Beendigung de« Kriege« zur Berfüguug gestellt worden. Da« Bureau der Ratioualstiftung befindet sich Berlin R S. «0, Alfeaftrahe II. Merk!». Die Krieg«hilf<kommiffion der jüdischen Gemeinde, Abteilung Jugendfürsorge, hat ihre Tüligkeit sür Me Mitglieder der Semeinde ausgenommen. Hilfe soll erwiese» werden durch Gewthrnug von Materialien, durch Speisung in Familien, Volksküchen, Horten, Kindergärten, durch Beschaffe» von Arbeiten für die Müller mit eatspreeheuder Vergütung bzw. Verpflegung, Aussicht und Fürsorge iter die in Betracht komme»den Kinder. Da« Bureau befindet sich Rosenstraße 2-4, Zimmer Sr. 13; Sprechstunde» vor, 10 bi» 1 */« Uhr. In de» verschiedenen Bezirken Grohberlin« find hffoodere Kommiffione» eingesetzt, auch werde» alle Eingabe» an da« Bure»» in der Rosenstrahe erbeten. - Merkt», 8- September. Eine Volksspeisehaie ist am Sonntag in der Greuadierflr. 87 ertffnet worden hanpisächlich sür die dedürstige jüdische Bevilkernug, die »ns ritnelle Kost reflektiert. Ihnen Wirt Gelegenheü geboten, für wenig Geld f 10 M< 40 Bseuuig) ein gute« kräftige« Mittagbrot z» bekomme». (Srrppe, Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Brot.) Die Halle fleht unter Leitung de« hiesigen Verein« .H«ch»affath Orchi»'. (De, Meier Hildesheimer) »ud der .Frauengruppe der Fr. vgg.' (Frau B. Galewski). von denen eine große Anzahl »ou Damen »ud Herren In ausopsenrder «eise sich iu de» Dienst dieser Einrichtung gestellt »nt auch die ersorderliehe» Mittel gespendet habe». 7*ln*e*»t|ft». Herr Gemeiuderabb. Pr Ireiman» ist bei ^"^"«li^ÜIcPchko'LewastÄke Srmeekorp« vorstellig gen,. -^Gailbttte» an« Rußland zu ge kalten, dah sie im Bereich de« genannte» Armeekorps a» de > hohe» jüMsrhe» Feiertagen gemeinsame Andachte» abhalteu kdrneu. Au dereiiwilligfter Seife wurde de» Anträge ftattgezebe» »ad dah sür Beschaffnug von geeignete» Lokalen, S rdetbücher» »ud nttige» Andachtsooestchtunge» gesorgt «erde. Bose». Hiesige jüMsche Gemeindemilglieder beteilige» sich sortgrsetz» au Geldspende», Liedetgade» ia Lebe»«mittel» und K ieidungsflücke» in erfreulicher Serse.' Biele habe» sich für de» a: etliche» Dienst zur Verfügung ^stellt. — Zn» »er Mr. Bose». Die Shnagognr-Gemeiade in Fra» ft,M bewilligte 800 M; Die jüMsche Gemeiude i» Uuruhstadt I N) M; der Ltffaer Hilftoerei» i» Berti, sür da« Rote Kreuz 1 iOO M. uud edensouiel für die Heimatestadt zur Uuterstützung vi u Bedürftigen ohae Unterschied »er Kousessio», 0. Seoftschi». i» September. Die hiesige jüdische Gem ffude M>t an da« Rote Krenz 800 Mark, an Me Rationalfli itang 300 Mark überwiesen. Bo» einzelue» Mitglieder» si> d gleichsall« Ich»» namhafte Spende» gegebe» worde», die di« je >l eine Hihe von säst 2000 Mark erreicht haben. Unter den er ten spendenden Lerstnea war der jüMsche Franenverei», der den Roten Kreuz ISO Mark üderreichte. Auch der Krankenu, terstühungsoeretu hat eine angemessene Summe bewilligt. Die hi fige Bahnhosaerfrtschungsftelesteht,unter Leitung einer jüMsche» Dome; jüdische Frauen befassen sich in selbstlosester Weise mil der hier geplauten allgemeiue« Suppenkiche, mm der selbft- >» rftändlich feiten« jüdiicher i» Rot geratener Familien kein Gebrauch gemacht «erden kann. So stehe» auch »rr auf unserem Platze iu der allgemeinen Krieg«sürs»rge! Schwerfe»z, im September. Herr »rou Kotz spendete für dr« Rote Kreuz >000 M. »ud «eitere IOO M. für sonstige Z oecke der Kriegshilfe. Wersche», tm September. Rachdem Me Hilf«»erei»e iuuerh, lb unserer Gemeinde, tem Rote» Kreuz etwa lüO M. überw ese», beschloß unsere Semei»devertret»ng für die gleichen Z vrcke 500 M. au« der Gemeiudekaffe zu spende». Außerdem b< schloffen die Vorstüud« unserer Hilstvereine die bedürftige» F imtlien der ei»berufenen Gemeindemftglteder ihre Staatehilfe bi J zum Betrage von 50 M. pro Mount zu ergänzen. H«,ig»tzerg t. Hsir. 6. September. Seiten« der Organiso tonen der hiesigen Gemeinde find folgende Beiträge all L rbe«g»ben für die tm Felde verwuudeten Krieger bisher gere chnet worden: I. Für de» Proviuzialverein vom Rote» K euz: Von der Shnagogengemeinde M. 3000, vo» der wohltiligen Gesellschaft M. >000, von dem Hils«»erei, sür kranke r> ifische zsrocliten (Btkkur cholim) M. >000, oo» dem Kintg«. bc rger Feuerung«verein M. 1000, von der Proviazialkaffe Oflp> rußen sür Sanderarmensürsorge M. 500, von dem Zlrueltti chen Verein sür Kraukenpflege und Beerdigung (Ehewra Kaddücha) «. 500, von der Knnt-Loge iU.V.B.B.) «. 500, »o» dem Verein zur Bespeisung armer »derkranker Z«r»eiitea <H»ch- »l ffai orchlm) M. 80Q. 2. Für de» BaterläuMschen Fronen- Ul rein, vrtsverein Ktniglber,: Bo» dem Fraueuverein sür J Duin.pn» Waise» DL *00,. »•» dm» Fraummerei, sür K »»kenpstege uud Beerdigung sFraueu-Ehewra) M. 500, »ou Mm «eidlichen Verein für Armeupffege M. 500, tm gauze» W. 9800. Ferner siud Einzeldettrüge von GemstudemttgUebm» skr obige Zwecke uud für die Oftpeeußischeu Flüchtlinge gezstchn< l worden, welche sich zwischen 8 M. »nd 20000 M. bewege». »ich sind namhafte Beiträge zue Linderung der Krieg«»»! in der Gemeinde ausgebracht worde». Da« Jsraeiiflsche Saiseah< »t sür Stadl und Provinz »nd Me Dr. Kosch'sche Saisenhl userziehuugsanftalt haben eine» keil Ihrer Räume sür Lazarr tzwecke zur Verfügung gestellt. R. paunouer (Erweiterte« jt». Hruntentzanu.) «ach vollcr düng de« Reudaue« am isr. Kraukeahanse hat »au eine» Umbcu de« älteren Gebäude» vorgenomme», und die Fa stade »ud Dach so vertudert, daß »u» beite keile iu ihrem Aeußere» einsttmmeu »ad eine etuheitliche Gruppe bstde». ZKüusier (Itzestf ). 4. September. Die 4 AMturientea ersten Klaffe M hiesige» jüdischen Lehrerseminar« »eien sich bet Beginn der Mobilmachnug sofort fteiwtllig zu Fahnen und wurde» etugestellt. Sie uate: zogen sich alle mit Erfolg der Abschlußprüfung, die »ater dem Vorsitze de« ^rmtnardirektor« Dr. Katz ftattfand. Einer der Kaudttate» schien i» der Uniform de« 8. Paderborn er HusareuregimeuX. Die hiesige Sunagogeugemeinde stiftete für da» Rote Krenz <0 Mark und der Vorsteher der Gemeinde, Zastizrat Dr. Edhn, persinlich 1000 Mark. Durch ftetwilltge Spende» sür denselben Zweck gingen in der Gemeinde 6000 Mark et». Pt« Spungogeugemeiude Hskn-Müktzei» hat de» Roten K euz den Betrag vo» >000 Mark überwiesen. Auch die jtdi chä, Sohltäligkeiitvereiue haben bereit« grthere Summe« gespendet. So »erautgadte der Israelitische Frauenveret» Mlher für Zwecke de« Rote» Krenze« über >00 Mart, während der Jlracltttsche Unterstütz nag« verein tu setuer letzte» Situug de chloß, zur Krirgssammluug 1914 eine« crstmalige» Beitrag Mn 100 Mark zu zeichnen. Außerdem opferte» einige Mitgl eder der Gemeinde ihre gemetusame vägaüg,»g«kasse tu Hihe von 818 Mark »nd überwiese» de» gesamte» Betrag de» Rote» Krevz. Hatzkenz, 4. September. Der Vorstand und die He» Pilsen tauten der hiesige» Shuagoge»gemet»de habe» beschloffen: De »»teren Räume de« Shiagogeigebäude«, soweit dieselben ve isigbar find, bnrch vermttteinug der Residenzstadt Kobleuz sü: »och näher zu bestimmende Zwecke de» Frmeenverrine, zur L rfüg»»g «» stellen. Gteichjeitcg unerbeu einstimmig bewiliät: 5<0 Mack dem Rote» Kreuz, 500 Mack dem BaterläuMschen F a»e»»enia und 500 Mart dem Israelitischeu Fraueuverein. D w letztere Bckrag soll znr Speisong „d versmgung von F aueu uud Knideri, deren Ernährer znr Fah»e einberufe» fit d, verwendet werbe». Bl»««» «m Rhein. Der israelitische Mäunerkrankenveret» hc l dem Rote» Kreuz die Caamc »ou 500 M«k znr verpOM gfjjfit, Aamckmr». per AoraellttfckeMteteveret» m, 1878(G.M.> h< Me »ach dem vmea» de« Herr» Dr. Lab»w«ki eine versamml»»* ei ibernse» zur Abänderung der Satz»»g. Der Vorsitzende Herr Parti» M. Heilb»t eckltrte, schon jetzt »lehrte» sich di« A»- zeiche» dafür, daß an die Kaffe de« Verein« zum bevarstehende» Mietetermia große Auforderunge» gestellt «erbe, würbe». Der vorstaub beantrage deshalb eine Statuteuüuberuug, wonach er berechtigt sein solle, i» Zette» einer allgemeiue» «iiischaslllche» RoUage wie bei Epidemiea oder Kriege» ns»., eine» ander- «eilige» Bertciluugsmodu« rinzusühren. Die Berlammluag gemhmigte den Antrag in solgeuder Fastung: Der Berwaltungsausschnß ist berechtigt, »hue an die Vorschriften teir. Ber» losnug »nd Verteilung gebunden zu sei», zu Zeiten eftier allgemetue, «inschaftlichen Rotlige, tnlbffoudere lnfolae von Kriege», Epidemie» »der andere» außergewthultche» Errnguiffe» über die verfügbaren «ßetrtge sowie auch über einen keil de« jeweilige» Kupitalvermtgen«, im Etuzelsal jedoch htzchste»« 15 pZt. de« letztere», »ach freiem Ermeffe», sür Miete»»terstütz»»tze» zu Gunsten hilfsbedürftige», in Hamborg ausäffiger Zsraeiäe» zu verfüge». Der Benuallu»g«au«sch»ß kan» eiue Verfügung über eiue« keil de« Kaptlalvermtgen« nach Maßgabe der vorstehende» vesttmmu»ge» jährlich htchstrn« zweimal beschließe».' H»»fesj»»e>e Engtzerrtgllett I, letzter Rr. wurde die Zuschrift einer jüdische« Lehrerin »ertffenllicht, deren Brudar im Felde steht. Die Dame hafte ihre Dienste »msonst ugeboten, aber otscho» 150 Lehrkräfte fehlten, wurde sie mit Rücksicht ans ihr Glauben «bekenn lat« zurückgeWese«. Unter Hinweis auf Mese« vorkommaX schrrid« jetzt ei» Leser «»« Düffeldors, daß er bei der donigen Postdehtrde bieselhev Grsahrungen gemacht habe. Am 2. MoMImachuugltage hafte er seine Dienste de» Düffeldorser Postamt an geboten, doch würbe statt seiner »nd einiger audäer Hären, von deue» manche ihre verweudtarkest im Postdienst oachwetse» konnte», Ghmaasiast» eingestellt. Die kätigkeit der jungen Leute führte - z» allerlei Uuzutrtglichkeite«, denn et kan» von blutjunge» Gtzmiasiasten nicht erwanei werte», daß sie »em schwteiigen Poftbieust genüge» solle». Rach der Entfernuug der Shmaasiasten w»rde» die Eiuftelluugtgesuche erneveri; e« kam auch z»r perstznlichen Meldung, doch wurden sowohl der Einseuder — dä »edendet erwähnt, l'l, Jahre i« überseeische» Postdienst beschäftigt war — al« auch 5 andere jüdiche Hären zurückgewtesen. Oefttneich-U»-«». »io». Zur verpfleg»», der Mittellose» hat die Stabt Freitische für 150,000 Persone» ertffnet. Die jüd. Korporaltooe» habe» c* unternommen, für 8000 Personen rituell« Kost beizustelei. Für die Kosien dieser rituelle» Speisung zahu die Stadt l« Heller ftr de» Kops und «otzerbem 8 Heller für Brot täglich. Da« Mahl desteht an« Suppe »nd Gemüse. Familie» erhalten »ns Wunsch hat Esse« zugesandt. Die Brntzer Kultnsgemeinbe hat da« kauffigsche Hospital mit samt der Eiarichtung dem Rote, Krenz zur versügung gestellt. Ferner hat fie »tele an«ländische Inte» »»« Karl«- dad vecktzstigt und ihnen die Heimreise ermbglicht. Eine grvße Aktie» der K»ll»«gemet»be zur Uuterstbtzuag Arbeitsloser tm EiuierfttnbpX mst de» Prager v ne v'ckch »ud de» iotaie» viltückü» mir» »mbimtstl _ - - "^Wo »ng«rische» iftuekltlsiche, Hoßaer küe »ao Motze Her»». Der Verband »er jüMsche» Lehme Ungarn« besitzt t» Kelzlhelh ei, herrliche« Rck»»»ale«zente»heim mst 15 Bette», eine» große» Gesrllschasxjaaie, einem Spetsesaale, miste» in einem gtvße» Pack, und mst mehene» Dienerschaftlmohnnnge». Der uagarisch-tsraelilffche Lehrrrverbaud hat nun die Ungarische Gesellschaft vom Roten Kreuze von dem Beschlnffe veeflänblgt, diese gesamte Anlage für «erwuudete rek»»»Me«»e»le und erboluagsbedürftlge «Heer, Dfsiziere »ad Uuterosflziere z» widmen. Zu de» Koste» der Verpflegung hat der »ugarisch-israelMsche Lehrerverdaud überdies »ach 500 Ke. »otiert. Inlerüonfeffbmeeike Uilltäeprebigt. I» der Schloßkaserie lichtste Oberraddiner Dr. F»»k vor dem Abmarsch de« zweite» Marschbatailou» bst folgende» »hebende» Song an die Mau», schaft: „Bst dem Abmarsche der Ezenromitzer Truppe» segietr der Prälat Schmid auch die Kdlder Israel«! sind wir boch alle Kinder stue« Gotte«, nid auch ich, al« unansehnlicher Priester de« Indent» m«, entbiete Euch alle, »st de» denkbar heiligste» Empsi» düngen de« Herze»«, Euch »einen Brüder» »hue Unter, schied der Konfession, den von Gost »ft eingegebene,, an Sach za erteilenden Sege». So »ft jeder Souue»strahl von »er glstchen Wärme »ud Lenchckraft gstrage» ist, I« siud alle Eure Herzen erfüllt vo» der gleiche» »udestegdare» Warnte »ud der sittliche» Leuchtkraft der Me Herzen ■ »nt Geister veredelnde» Trene für »userru »berste», vo» der vdlkeckiebe in »och »ft dagewesener Glorie »mgedene» Kriegsherru Franz Josef l. (Oft Manoschast drtchi tu sfttrmffche «ch» endenwolftnde Etjenrnse an« »Id ISftst die Mllpen.) Für ihn, der wft stv vaftr zu sstnea Kindern de» Weg zu »nseee» »nd Eueren Herzen gesunde» und dee an der Seite de« tdenstrene» Sundesgenoffei SUhst» II. (stlewtsche Eijenrnsr) mit landesoäfteltchem Ange Euch »ns Enrem siegreiche» Wege begleitet. Mtge e« onch Ench negünnt Ist», ei» Ruhmeablnft in der Geschichte der großartigen Ichtagsesttge, stimm z» dstde», und mtge jeder einzeln« »»» Ench, »ft jeder stnzelne Eiern am Hcmmeidflrmnment ftiechftl »nd glt^t, der ruhmreiche, Geschichft de« gemeinsame» Vaterlandes glänze» »nd lemhft» znr dnmrnde» Ehre de« Batertande« »nd zum Ruhme tm Hemschertrene. Die Kahne ist eine ftdeudige Berstnlichkest, sie siesit de» Segen dä Laudeouater« »nd dm Rast»» dar, dftsm Segen ftt mst Ench, mst Euren Btteru nnd Mistern, mst Ent» Kindern, mst »»« «len, »st Frnoz Josef I »ad Wlhst» ll., weiche ich »o» diese» weihe- »olle» Momenft »stue« Leben« augstangen Ml Franz Joses de» «roßen und Wilhelm de» «ritze» den«»»! haben müchft' »ab »»» eutbftte ich Ench im hl. hetesische» llrtmft bm Sitzst be» Prftfftrsegeu: „bm Hem segne »nt bemahm Ench »ns all«» Enre» Wegen, llme»Htmnns solgft bm lldmnrsch nnmr be» begstfterft» Sestng» dm Mn»»schaft. dtcko» wmfttt JMtte Me .-MtUcho lltzpR» UatM in J*Ubu n» aHnJiiMlH st, fcM», potet» Mellaurenk«. Mstsmemmi, U»A iiMi KM MtCflttMa. nA tt

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