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Jüdische Volkszeitung · 1914-08-28 · 35 (28.8.1914) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
20 (1914)
Issue
35 (28.8.1914)
Date
1914-08-28
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Knr6gra erhebliche Zwrndnngsn gemacht, so u. a. der Kehl« tättgkeir-verein V 9000. Krancnverein M 1000. Zionlogc M. 500, Ar:i.en-Kom«i)fio« M 4000, und verschiedene kleine Tereive baden fast rhr gar,<s Vermögen zur Verfügung gc. stellt, ferner hat« de- «epräsenranren.Kollegium auden Mitte'n der Gemeinde einen Betrag o-u M 10.000 der.Zentrale' zur Vcrivgung gestellt, sodoß schon jetzt von etwa M. dO.OOO b-rtit ocrtrQi sind, noch bevor der tzlnftuf an die Gem<tnde ergangen ist. Zn den 6 Ai'sichnffen wetteifera ca. 80 Damen und Herren in stcberhaster Tätigkeit im Interesse der vom Krieg direk: und indirekt. Betroffenen. Luch eine Au. zahl Anwälte h-u sich für die Betroffenen zur honorarfteien Raterteilung ,ur Verfügung gestellt. Insoweit Staat und Kommune zur llnterstützttttg der Kneg-ongehöngen herangezogen werden können. foU die» geschehen, und «o nötig, sollen diese Unterstützungen dann durch Drittel der .Zentrale» ergänzt werden, ivebcsond'te wo Staat und Stadtgemeiude nicht ei», greisen können. 8m 7. Ll^rst nafm ticr cd. 400 au» Antwerpen autge» «iesene galizitche Glaube, sgenofiev ein. die hier in ftädffschen Botk-schnlen tintergebraLt und aus Kostender Stad'l-u:ch Damen de- Israel, FeanenoeremS rituell verpflegt wurden, ferner find ca. 30 wohldabende Ruffen in einem kleinen Gasthof für eigene Rechnung iulernieU. die. auf der Eitendahnlabrt ron Bad Neuenahr, bier am 4. d. M. aussteigrn mußten Kerner befinden fich hier im Poirzrigewahrsa« ca. 400 Rrfsen, unter denen fich etwa 15 Glaubensgenossen befindet in einer oerlaffeuen Fabrik vom Generalkommando interniN: von diesen wünschen 3 rituelle Verpflegung. Kriegtlürsarge 1» Lannaver z» Pnnlientzes Htete, Kreuzes. DaS Reprälerilänter-Kolleginm bat dem Rot n Kreuz M. 5000 nud de« Vaterländischen Krauenverein gleichfalls M. 5000 überwiesen lf. u.) Kerner hat das Israelitische Krankenhaus sowohl sein alteS HauS. all den Ende de- Monats fertigen Erweiterungsbau zur Verfügung gestellt, in welchem ca. 120 Veiwuudcie Aufnahme finden sollen; der Generalarzt hat diebaldige Belegung mit schwer Verwundeten in Aussicht gestellt, da er da» HauS für solche Zwecke besonder» geeignet befunden hat. Kerner hat der .Verein rur Uvterstützung der Schüler der BildungSanstalt für jüd. Lehrer' «Seminaristen- Vereins das Internat mit etwa 50—60 Betten für Lazarett« zwecke, wenn nötig, zur Verfügung gestellt. (Die Seminaristen »nd PrLparaüden fallen alfdavn i» Familien uotrrge- - bracht werden.)' Kerner hat die Israelittfche Erzlehungsaostalt Ahlem ihr Mädchenhauzum Militär Lazarett eingerichtet, mit 75 Betten für verwundete Soldaten. Ebenso hat der neck erbaute ,Ift. Kinderhon', deffeu Einweihung am »..August stattfinden sollte, seine Räume für etwa 80 Betten dem General- Kommando zur Verfügung gestellt. Tuch die Zionloge hat ihr in Nordeney befindliche» KinderErholungsheim mit etwa ,90—100 Betten für Genesende und leicht Verwundete dnrch die Großloge zur Verfügung gestellt. Die Sammlungen anjüdischen Kreisen für das Rote Kreuz haben nach den. vers»«tttch,«» Sammellisten bislang ca. M. 70^000. für'die vom Gkadtdirektor veranstaltete Sommlnng für hilfsbedürftige Zurückgebliebene (Krieg-fürforgeamr) ca. «. 75.000 ergebe.,. Die Gemeindebehörde, haben im Ganzen 2*000 M. bewilligt; je 5000 «. f. rot. Kr. n. vaterl. Kraue»,.. 2000 M. z. Vers, d. StadtdircktorS v. Hannover, 100O d. Oberbürgermeister v. Linden. 10000 f. d. .Centrale' (j. . Die jüdischen Austalte« haben zusammen 450 Betten bereit gestellt. Pie iir Kr-i,ß,nß»a»ß«tt zn Ztzle« fo Hannover hat 1 ihrer Häuser, ta» Platz für 190 Betten enthält, dem Roten Kreuz als Feldlazarett zur Verfügung gestellt. Die Zöglinge der Anstalt hoben fich znr Erntearbeit gemeldet, konnten aber wegen Ueberongebor nur vorgemerkt werben. Pie Si«»n fitze Stiitnng zu Hannover wsrd während der Dauer de» Kriegealle nicht unbedingt notwendigen Bewilligungen riustellrn. Mit rhreu hierdurch freiwerde',den Mitteln wird fie, im Eiukla-.g mit ihrer Verfassung, tundwinschafrluhe. gärtnerische und Handwerke-Br-triebe. deren Inhaber z, den Fahnen ernderufen find. oder deren Fonbeftehea durch den Krieg und feine Fo een m Krage gestellt ist. zu erhalten helfen. — Da» Peine, Seminar derS'iftung ist Ins auf wetteregetckloffea. ba die Kurfisttu säst sämtlich unter der Kahne stehn. Dagegen wird der avdrvlnjch.afttiche Lchrbeliieb in Eteindorst unverändert aufrecht erhalte» wc»ven. Göl», 10 Äug. Auf Antrag de» Vorstandes der Syoagsgrn.Gemeinc'e uurve irr der am 8. August stattgebadten Repräseutanten-Bersammluvg der einstimmige Beschluß gefaßt. 1. eireu Betrag von 25 000 M. zu bewrlliaen zur Herstellung und Einrichtung von 2 Barocken auf dem Terrain bcöhrefigen Israel,trsckev A'yts, weiche der Mttitärbehtzrd« zur Belegung »tt 70 Verwur biik« zur Velfügung gestellt »erde« sollen, so daß »,t dev vom »iyl zu diesem Zwecke bereu» hergetichtcten 80 Berten im ganzen 150 Ketten im Asyl zur Verfügung stehe», 2. dem httsigtn I'raelitiichen Unterst ützungSverei» 10 000 M. zur Verfügung zu stellen, welche im Interesse armer Kamilieri. deren Ernähre, zu den Kähnen ernderufen find, werwender werden können. ASl». Die .Peob", jiibijche Nrbeil-stLue und Brocke» fommlung. hält auch während der KriegSwrrren ihren Betrieb aufrecht. Gerade in der jetzigen schwierigen Lage erachtet fie e» al» idre doppelte Pflicht, tätig mitzuwüten und mit zrr helfen der Rot zu steuern, soviel fie c» vermag. Die Ansprüche, die an d,e P,ah jetzt heranmtta, find gauz bedeutend, unzählige Nachfrage» nach Kleidungsnücken. besonder» für Krauen- und Kind^rnäfche. Hau^haliungSgegenständen usw. können nicht de« frttdrgt werden. Flüchtlinge au» allen Gegenden. die Hab und Gut verloren haben, werden ihr überwiesen. Sie zu bekleiden und mit dem Notdürftigsten zu versehe», ist die vornehmste Aufgabe der Pcah. Trc Unterstützung geschieht ohae Unterschied de» Glauben». Die Pcah bittet alle Edeldenkenden dringend um abgelegte Klerdungestücke. Niemals werden fie so dringend gebraucht al» jetzt. Auf telephonische Mtteüung mit Fernfprecher fr 199 wird alle» kostenlos abgeholt. D»rt«,»tz. Die Synagogengemeinde har r» Anschluß an de» Butgotte«bienft in der Synagoge beschlossen, -000 M. für Krieg-untelstützung-zwecke, davon 2000 M. au de» Zweigvereia »o« roten Kreuz, für den Stadtkreis Dortmund sofort zur Dttzahlung zu bringe». M^i«tzö«ck Die tsraelitr che Gesellschaft Benin M- Gladbach spendete 10 000 M. für da< Rote Kreuz, bat städtische HülfSamt ufw. ]ttraat, 10. August. Die. Eyuagsgeu- Gemeinde Tanne stellte ihr gesamtes gegenwärtiges Dawermbgeu. sowie da« ihrer Vereine de» politische» Gemeinden Wanne und Eickel zu Händen des Amfmanns Weiberg zur Berfügun-z: Sparkassenguthabe» 1000 M., vom Isr. Frauenverein 1000 Mk.. Männer- Kohltätigkeitto. W. 500 M. u. v. Eickel 100 M.. Amt« manu Weiberg zu Wanne soll, nach Verständigung mit Amtmaun Berkermanu zu Eikel über 100 M. verfügen, sobald die gegeuwärtigen Verhältnisse es bedinge». Ueber die weitere» 1600 M. soll verfügt »»erden, wenn es die Not erheischt. Da« Eynagogeng^täudr mit Ausschluß der Lehrerwohoung worde kür sanitäre Zwecke des Kriegezur Verfügung gestellt. per jitzisch« ZAäU»<r»»ßttLtigÜ»lt».Nerei, Htutzrort. Laar. Neeck. Meitzerick halte a»k den 10. Auq. eine außerordentliche Sitzung eioberufen, welche aut besucht war und einstimmig beschloß: de« Kriegerdank und dem Vaterländischen Krauenverei, je 500 M. zu üverwerlen, es wurde eine sirbengliedriqe Kommission gewählt mit der weitgehendsten Vollmacht ausgestattet, nötigenfalls das ganze Vermögen des Vereins zur Unterstützung der Krieger bezw. der Hinterchliebene« zu verwenden. Zu« Schluß brachte ein Mitglied ru Anbetracht der Einstimmigkeit der Beschlüffe eia Hoch auf unseren vielgeliebte« Kaiser, auf unser teures Vaterland und auf unsere Brüder im Kelde au«, und stehend wurde die Nationalhymne gelungen. Arekektz. Die Syuagogengemein de überwie« dem Roten Kreuz al« vorläufige Spende 1000 M. dem Ausschuß für Erfrischung durchziehender Krieger 300 M. 3000 M. wurden bereitgestellt für die llaterstützung bedürftiger Familien vou Mitgliedern der Gemeinde, die in« Feld ziehen mußte«. Ferner zahlt die Gemeinde alle» unter den Fahnen stehenden Angestellten, auch den Mitgliedern de« Syuagogenchores, die vollem Bezüge di« zur Beevdigun g de« Feldzuges. Die jüdischen Araucnvereiue gaben bisher 1300 M. für verschiedene Kriegszwecke. Die Niederrheiu-Loge überwies dem Roten Kreuz 500 M. als Gabe. MG Ziaffentzort. 5. Lug. Der Vorstand des Israelitischen Kinderheim« zu Bad Saffendorf bat sein Hau« der Armeeverwaltvag zur Verfügung gestellt. Da« Haus ist für 60 Bette« eingerichtet und steht unter Verwaltung jüdischer Schwestern. 3r«stf»rt «. |8. Der Vorstand der Isr. Relig.-Ges. fordert durch Anschlag im Vorrau« der Synagoge (Friedb. Anl.). auf, daß fich die Schüler der obersten Klafseu zur Teilnahme an den Ernte-Arbeiten beim Realfchuldir. Dr. Lange meldrn, die Mädchen fich im Sanitätsdienst betätigen (Meld. b. Dr. Lgf. Oppenheimer) , und dir Gemeinde-Mitglieder die Berwaltung bei der Kräftigung der durch den Krieg wirtschaftlich Geschädigte» unterstützen mögen. Die 9tet»lf«rt-<£»§e hat ibr neu erworben es Grundstück Escher-heimer Landstraße 29 für die Dauer des Krieges kostenlos der Zentrale für Kranken, und Familienverficherung znr Lerfüg2,g gestellt. — Die K»ppe«»»Satt kür isr. Arme T heobalbstrahe 5 eröffnet am 4. August ihre Räume für Frauen und Kinder, bereu Männer yefp. Väter zu« Deutschen Militärdinst h«ran--z»st»n «erde«. »«b-»irtz dieselbe« «nentgeltlich verpllege». Fra»tzf,r1 M. Dr. Lauge hat in seiner Privatkliuik 10 Zimmer mit 15 Belten dem Roten Kreuz zur Verfügung gcstelll. Zn» Da»lltz»rteit gegen Deutschland hat in Frsnkfurt a. M. ein ehemals russischer Tischler, Felix Ru bin stein. 10 Bettstellen für verwundete Krieger gezimmert und de« städt. Lazarett geschenkt. Das Geueralkommando hat de« braven Handwrrker seine Ave.kennong schriftlich ausgesprochen. Mainz Folgend« jüdisch« Vereine bewilligten für da« Rote Kreuz: Vaisenvereio 5000 Mk., der Isr. Krankenpflegeverein 5000 M.. Isr. Fraoenpflegeverein 2000 M. - HGe»tzack Geh. Kommerzienrat Ludo Mayer stiftete 30,000 Mark für das Rote Kreuz. GGeußack. Die jüdische Gemeinde hat ihre im Rohbau fertige Synagoge dem rote« Kreuz zur Verfügung gestellt. Eiehe». Die isr. Kafinogesellschaft hat durch ihren 1. Vorsitzenden, Louis Rolenrhal. dem Roten Kreuz 500 M. überwiesen. 38ü»cke«. Der isr. Verein der Ferienkolonien hat sein Ferienheim in Krumbach (Schwaben), das Aufnahme für etwa 100 Kranke bieten kann, dem tzayer. Kneqsministenum zu Lazarttlzwecken und für Rekonvaleszenten zur Verfügung gestellt. Mnuchc». Die jüdisch« Gemeinde hat alerste Gabe zum Roten Kreuz 3000 Mk. gespendet. Jürttz. Geheimrat Nathan. Ebrenbürger der Stadt, spendete 100. 000 M. für Krieqslazarette und zu Unterstützungen von Familien der Kriegsteilnehmern. St»ttß«r1. Der isr. Krankenunterstützungsverein (E. B ) bat unterm 7. o. M. eine Liebesgabe v. 1000 M. an das Rote Kreuz verabfolgt. Eßftnge,. Die Israelitische Waisen- und Erziehungsanstalt .WUHelmSpflege', die im vorigen Jahre neu errichtet wurde, kann zufolge ihrer Anlage durch Eiuziehen von Mauern in 2 selbständige, völlig von einander getrennte Gebäude abgeteilt werden. Der AuLschuß der Anstalt hat diese Abscheidung durckgeführt. die Zöglinge auf die Hälfte deS in normale» Zeiten .znr Verfügung stehenden Raumes znfammengedrängt und d»e andere, auf diese Weife ftei-gewordene Hälfte des Anwesens, in welcher etwa 100 Betten Aufstellung finden können, am 3. August, der Königin für 8 a z a re t t z w e ck e angeboten. Ihre Majestät haben diese« Anerbieten am gleichen Tage angenommen vnd die Befichtigung de« AnwesenS für die nächste Zeit in Aussicht gestellt. Drertzeu. Die Israelitische Religion-gemeinde bat auf einstimmigen Beschluß des SemeinderatS 12000 M. der Allgeweind«it für Liedeswerke aus Anlaß deS Krieges zur Verfügung gestellt. Der Aiffrwxda Isr Eewertzetreltzentze» deschloß in jttnet am Donnerstagnachmittag adgehaltenen Vorstandsfitzn»g, de« hilfSdedürfligeu Froueu und Kindern seiner in den Krieg gezogenen Mitglieder, die teils nach Oesterreich- Ungarn, teils nach Deutschland eiugkzoge« wurden, eine monatleche Unterstützung von 12 M. für die Frau und 4 M. für jedes Kiud zu gewähren. Der Vorstand bittet daher feine »echt ins Feld gezogene« Mitglieder, ihm durch Ueberwetsuna vou Geldbettägea die patriotische Pflicht ru erleichtern and ihm die MSaltchkeu zu geben, Rot und Elen» in de« Kreisen der ZurLckz-blirbknrn mnlichft liacna zu helfen. Die BereiulmUglted« werden qebeteu. etwa zuqeduchte Geldspenden an den 2. «m» «»enden de« Lerein«. S°mmiffi»°«ea» Etegmnnd Koh». Sechzig, «nftallpnlaft lenden zu «olleu. — Sleichjeitia defchloß der 8«rstand. 100 ». den, Rolen «reu, ,u überweisen. t MeckL Die jüdische Gemeinde har fast die Hülste ihre« Lenndzen« dem Rate» «reu, zur «crfngung gestellt L»«t»rg. Da» Reprüsenianlenkolegium der Deuilch- Jsraelttischen Gemeind« hielt i« Semeindedurea», «aifer- Wühelm-Straße. eine Sitzung ab. Der Larfitzcnde Jacod Alexander erdffnete dieselbe mit einer »an echt patriostfchem Seift durchglühlen «»spräche, di« vom Aalleginm stehend a». gehdrt und mit lebhaftem ««ifall ausgenommen wnrd«. »naenommen wurden einstimmig ohne vedatte folgend« Anträge des Gemeindevorstandes: i. auf Bewilligung von 6000 IR. ol» vorläufiger Beitrag für da« «ate Ikreu, in Hamburg und die Hamburgische «riegähilse ,a gleichen Teilen; 2. den |aa Heere« dienst ein berufenen Beamte» ihre Stellungen afsen ,u halten und da« ihnen ,»stehende Gehalt weiter zu zahlen; 3. ans Abänderung der Bersaffnng folgendermaßen: .Die Reuwohl de« Repräsentantenkollegium« kann in Ikriegtzeiten durch einstimmigen »efchtutz M Vorstände« und de« Repräsentantenkollegium« auigeietzt werden. Zn diesem Falle hat die Renwohl iunerhaid eine« Lierterjahre« nach Abschluß de« Prälimiuae. sliedeudoertrage« zu erfolgen. Bi« zur Neuwahl dleibt da« bestehend« Repräleatantenkolleginm im Amte.' Kamdurg. Da« dem Verein zur Sesundheit«pflcge schwacher isr. Kinder (Ferienkolonien) gehdrende Seehaspiz in Duhnen, wo sonst die crholungdbedllrftigen ikinder »ichi nur während der znien. sondern bi« zu« Oktoder Uuterkunst fanden, ist für krieg«zwecke geräuwl worden. — Der Verein selbständiger jüdischer Handwerkcr und Geweibelreibendcr »sn 1S0« zn Hamburg fordert die Mitglieder, die mit in« Feld müffen. auf. stch zur Regelung ihrer Lerhällniffe sowie eukntuellea llaterstützung ihrer Familie» an den eisten vorfitzenden de« verein». Herr, ». Heiuemann. Weideaallee 33-40. zu wenden. Gleichzeitig e,sucht der Voistand die Mnglieder. die vom Heereldienft desteil und >» der Lage find, den am «kriege teilnehmenden Kollegen llnlerfiützung zu teil werden zu lassen, diese« dem ersten Bor. fitzenden milzuleile». Lumlurg Die Gesellschasl Logenheim (S. m. b. H.) hol deschtcsseu. ihr in der Hanungftraße 9/11 belegene« Gebäude für t>ik Kijegkhilfe zur Verfügung zu stellen. zrallkichilse. M»n». In einer unter dem Borfitz von Frau Kon. jul Fränkel »nd Frau Unierftaal»srlrrlär Mügel stattgehabten Mitgtieberverfammlung der tlrbeitcrgäiten de« Vater, ländischen Frauenvciein« Sharlattenburg wurde die Gründung eine« RolstandSfands beschloffen. Dieser soll in erster Reihe zur Btischassang billiger LebenSmillel für Sie zahlreiche, Familie» der Arbeüergärten dienen, deren Ernährer in den Kriea «zoae» . Sud, »ie der echnslführer. Dl. «lriander. üntteilte^ nimm? oer GchelhVVfk^d«'rtviAmnß,^«ki'Alizusdip' Fliufch. Berlin SW., Lindenstraße 70, Beiträge zu diesem Fond entgegen. Flerli». Frau Sigismund Born hat 1Ü000 M. für da« Rote Kreuz Groß-Berlin gespendet. Werk». Fron Ludwig Max Goldberger und Frau Julius Reichenhcem haben dem Boeftanb de« Berel»« für Kinder-Bolkskicheu und PolkS-Kinderhoitc Berlin zur Be. grindung der Bürgerkncheu. mit denen zunächst für die Zeit de» Kriege« die Bercinsarbeit auch auf Speisung dedüestiger Krauen erweitert wird, einen namhaften Betrag übergeben und werden die Leitung der ersten Bürgerküche in Moabit über, nehmen. Aieke»zig. Der jüd. Frauenverein spendete dem hiesige» Roten Kreuz al« Bcihisse zum Kiiegsiazaret 100 M. La,,»»er. Der Vorstand des Jjr. Fraueuoereiu» hat seine Mitarbeit dem Vaterländischen Frauen-Beictne und dem Rattoaalen Frauendienste zur Verfügung gestellt und forden seine Mitglieder auf in diesen schwere, Zeiten ihre Kräfte in den Dienst dr« Baleilande» zu stellen. SchrislUch« Meldungen bei den Vorsteherinnen oder mündlich im Bnreau de« Stelle», und Arbeits.Rachweise«. »ahahosstt. 9 <Haudel«hos, Zimmer Rr. l«>. mittag« 12 — 1 Uhr. Borst. Frau Zenny Herzseid. Hausmannstr. ll; Frau Martha Fischer, Riemeyrrstrußc ir (Linden). Frau Zida Kafiel. Sebaastr. 18. Kr«,»f,r) ». Ai. Frau Eftella Rothschild Dwe.. die de» Krieg 1870-71 ul« Samaliterin mitmachte „nd stch da» Eiserne - Kreuz erwarb. Hai fich wieder für de» Sawaiitcrdienft gemeldet. Arautfurt ,. AI Die jüd. Frauenvereimgung forden Flauen und Mädchen aus fich an den »rdeilen der Fürsorge sür Krikg«zweekc zn beteiligen. Ae»-Ise»I»r> Da« Heim de« Jüdischen Frauenbund«« in Reu-JIeudurg hat sein Hau« I dem Bürgermeister vou Isenburg al» Lazarett zur Verfügung gestellt. Miestzad«» Sämtlich« Schwestern de« isr. Schwestern, heim« haben fich zur Dienstleistung im Kriege gemeldel. Ruch erfolgter Eiuderufung wird da« Heim geschloffen und die Woh. nung der Mtiitärverwallung zu Lazarettzweike» zur Verfügung gestellt. ^auditzut (Aaperu) Der Isr. Fraueuuerein beschloß um 7. 8. kinftimmig dem Laterländitche» Fraueuoereiu S00 Rk. zum Beste» der Pflege der Benvuadnen zur Verfügung zu stellen. Stuttgart Dr. weä. Feldman», (ftüher in Hof) hat fich freiwtlllg mit lll jüdischen Krankenschweftera und Gehilfinnen dem Rolen Kreuz zur Verfügung gestellt und ist mit diesen bereit» nach dem Krieg«schauplatz abgereift. — K«»tz».H. Die Frauenvereinignng der Zionistischen Ort«, gruppe vonHamburg-Altouahaiedeufall« die Eimichlungciuer jidischcu Abendliche beschloffen. in der jeder Bedürftige »neot. gelllich warme« Adeadeffea erhalte» soll. Bruchsal. Der Isr. Fraaenverei» hat dem Allg. Frauen, »ercin feine Dienste io Kriege zur Lersüguag gestellt. Da« Angedot fand dankbare Ausnahme.

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