Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 20 (1914)
- Issue
- 31 (31.7.1914)
- Date
- 1914-07-31
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/6682508-6377558-6450263--0007-4849863- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Misch« Oolhytt— Br. S) Judentum im Auslande. Brette«, bn 3t 3*11 im P«» Hkro-Knlnlchn fo«itee, weichet im März b. I. feinen Sitz von ftlorfnj nach grantfnrt o. W. wtltgt«, ist el in ber lutjen Zeit, welche fcitbcT nerfloffcn ist. gelungen In der ganjen «e» Lympoihieu fnr unsere Leiidee in Abdesfinien zu aweckeu, Bor allem galt rt die Organifaeion Weiler auszudunen, tarnet da« Unternehmen duech regeimäßige Beittäge geficherl wird. Zu diesem Zenecke unleruahm Herr Dr. Faillowtlsch im Aufträge de« «omiic« Propaganda, reisen nach Belgien. Holland und England. In diesen Ländern bestehen jeßl Landedeomild«, welche eine energische Täligleel für die Cache der Falascha» entwickeln. In London sand im Hause der Herrn David £. Eastoon eine Betsammlung der äuge, sehensten Peisde.lichleilen London« unter dem Vorsitze de« lshiefeabbi De. Herß statt; außerdem hielt Herr Dr. Kaitlowitsch einen'gut desuchten «artrag im Norden London». Uber nicht nur hier sanden seine SuSsiehrungen «eisall. sondern auch die angesehene Tagespreffe wie Time« und Standard degrüßten seine Anwesenheit mit sympalhischen »rlikeln über die Folascha«. Einzelne Rabbiner beuutzlen auch die Predigten an den Pesach. seiertagen. um ihre Gimeindemilglieder sür die Sache der Kalascha« zu begeistern. Zn Holland steht der Oberradbiner der Potlugiefiichen Gemeinde Palloeche an der Spitze de« Landeteomitüs, da« zusummen mit dem Amsterdamer und Rotterd, mer Somit,' die Agiiaston in Holland mit gutem Ersolge schon in die «ege geleitet hat. In Italien, von wo die ganze Bewegung ursprünglich auSgtng, wird sich da» LandeSkomiiä weiter audgeftalten. In Deutschland bestunden Lrtdgrnppen in Frankfurt a. M Breslau, Kaitowitz, Brnthen, Cölu, Stuttgart, Berlin und anderen Plätzen. Hier ist da« Interesse nach wie Var rege, jedoch kann eine praktische Arbeit, erst zum Herds! rinsetzen. Immerhin gelang e« Herrn Dr. Kaitlowitsch aus Reisen, die er zum Teil gemeinschastlich mit dem Generalsekretär unternahm, j neue Oilkeomilä« in Hamburg, Altona, Posen, München, Esch. Wege usw. zu gründen, während die Konstituierung solcher! Comilä« in Hannover, Thorn, Cassel. Mainz, Darmftadt und Ehemnitz nahe bevor steht. Uederall stellten stch die Raddiner ohne Unterschied ihrer religiösen Richtung zusammen mst den angesehensten Gemeindemitgliedern voller Begeisterung in den Dienst der Sache. Aber auch au« entsernten Ländern gehen dem Comrt« ständig ZustimmungSetliärungeu zu, sodaß da« Eomiiä zu seiner Genugtuung eine Sache vertritt, welche die gesamte Judeuheii in geureinschastlicher Arbeit eint. So Hai z. B. trotz der gedrückten materiellen Lage in den Balkanländeen der Ehacham Baschi von Saloniki. Rabbi Jakob Meir. die Agilalion in der \ dortigen Gegend übernommen; auch der Bukarester Rabbiner l Dr. Beck und der aschkenafische Odeitabbirer von Kovstauiiuopel, Dr. Marku«, werden jetzt mit der Propaganda deginnen. In Rordwie in Südasrika stndet die Tätigkeit de« Comitd» In. teteffe, in den skandinavischen Ländern, wie in Rußland. Allerdtug« ersordert da» Endziel auch große finanzielle Mitlei. Die Gründung eine« Seminar« zur Ausbildung junger Falascha» al« Lehrer ihrer Brüder, sowie da« gesamte Schulwerk kann erst tn Angriff genommen werden, wenn eine gesicherte maierielle Grundlage vorhanden ist. Dieser Gründung wird auch voraussichtlich eine neue Expedition nach »besfinien vorangehe» müffen. Einstweilen ist Herr Dr. Kaitlowitsch im Austrage de» Comitäl mit der llebersetzung de« Psalter« in da« Amharische, die Sprache der Kalascha« deschästigt. der dann im Druck in vielen Exemplaren im Lande veidreitet werden soll. Die Falascha« verlange» nämlich nach nicht« mehr, all nach religrdser Unterweisung, und da fie die Bibel bisher nur in der von Misfiondanstalten versertigleu llebersetzung erhielten, so wird eine von Juden verfaßte llebersetzung wesentlich dazu dienen, sie im Judeniume zu erhalten. Bon den drei Falaschajünglingen, welche Herr Dr. galtlowitsch auf einer seiner Reisen mit nach Europa brachte, befindet fich der eine in Jerusalem, der andere im raddinische» Seminar in Florenz, während der dritte Herr, Dr. Kaitlowitsch aus seiner letzten Rer>e wieder nach Abesfinie» begleitete, wo ihm eine kleine Schule eingerichtet wurde. E» ist daher zu hoffen, daß dem Internationalen Pro- Kalascha ilomit« zu Händen seine« Kassierers Herrn Salomon Epstein, Frankfurt a. M, Uhlanbstraße All, (Postscheckkonto Frankfurt a. M. Re. 8438) reichliche Gaden sowohl al, Jahresbeiträge wie al« Spenden zum Bausand und Organlsat,o»«sond znfließen. Da« Keneralsekretariat in Franksurt a. M. Palmftr I I, tli zu weiteren AuSkünsten gern bereit. Oesterreich Dar »e»e Hhesslstger Erzßerzsg -srt Ar«»z Asset wurde nach seiner Vermählung mit Erzherzogin Zita von Parma nach Kolomea in Galizien transferiert. Das damals noch sehr junge Ehepaar unternahm eines Tages einen AuSflug nach dem benachtbarten Städtchen Radworoa. Das Automobil am WaldeSrande zurücklafsend, kehrte das erzherzogltche Paar verstaubt, hungrig uad durstig m einer Neinen jüdischen Wirtschaft ein. Nachdem die Wittin. eine einfache, schlichte Audio, für ihre Gäste gesorgt, setzte fie fich zu ihnen uad er» zählte, fie habe einen Sohn. der auch in Lolomea diene, aber beim Anfantenrreaimeat. Für ihn habe fie fünf Kronen zu« sammengespart. ob wvhl der Herr ,ZugSführer* so gut wäre, dem Burschen daS Geld zu bringen? .Recht gerne!' sagte der Erzherzog, .wenn Sie mir das Bettrauea schenken.'Als die jüdisch« Wirtin die wohlgezählten fünf Kronen brachte, hatte fie »och ein ziemlich großes Paket im Ar» und »einte, wenn der Herr schon so gut sei. die fü»f Kronen zu überbnngea, ob er vielleicht die reine Wäsche auch noch mitnehmen würde? »Die übernehme ich,' rief lachend Erzherzogin Kta und streckte die Hände darnach aus. An Kolomea ließ der Erzherzog noch am selbe» Abend den jüdischen Soldaten komme», richttte ihm Grüße von der Mutter aus. die Erherzogin übergab ihm das Paket mit der Wäsche, der Erzherzog das erfpatte Geld, das aber mittlerweile i» der Tasche des Bolen Zinse» gettagen hatte. Ln-Iaid. j etaudo« Sir -Halles Henry, Parlamentsmitglied und , ^räfibeot der Jüdische» Volksküche, gab anläßlich des Groß, j \i hrigwerdenS feines Sohnes ei» glänzendes Gattenfest, bei dem L Mitglieder des Ministeriums anwesend waren. Bei der 4 chlußseier und PrämienvetteUung der Jüdische» Freischule, b:r größten Volksschule Englands, waren 2ord Rachichild, der Präsident derselben u»d seine Krau auwesend. R. hielt eine i nsprache, überdie Bedeutung der Bildung. j SQmtbn. Stnckßat». Mr. Jra Rrls»» Morris aus Ehikago, der ene Zeirlang als Kommiffor der Panomaausfteüung in San i ranoftfo gewukt Hot. wurde von Präfident Wilson zum Gesrndten der Vereinigten Staaten für Schweden ernannt. SriechtAla«». Sakoniti, Ü. Juli. Der Gonvernenr von Mazedonien h ol dem Oberradbiner von Saloniki seinen Wunsch wissen laffen, tm den Jiotobeln der Salonister Judengemeinde in engere : s ühiuug z» treten. Diesem «unsetze enlfpeechend. »schien Groß.! i tdbiuer Jakob Meir mil den Führern der Soionister Inden, s halt vorige «oche beim Gondernene, der an die Erschienenen e ne in waimem Tone gehaltene Ansprache hieii. Der Gvnvertene wie« nntet anderem taranf hin, daß er noch während i ine« Aufenthalte« in verschiedenen Slädlen Europa«, insde. > s mdeee in Deutsch iand, mit jüdisehe» Persänlichkeiten in engem 101,laste stand nnd Gelegenheit Halle, all die hervorragenden j (igeuschaslen der Inden kennen zn leinen. Ee bege den innigen | l llnusch. daß die derühmic Soitdanläi der Inden fich anch in i treu Beziehungen zu de» Grieehen betätigen möge. Der Gvuverreui nflüite ferner, daß et die leidenschaftliche Preßsehde, r eiche zwischen den jüdischen und gtiechisehen Blättern in sv I idee.schasliieher Form geführt wird, ans» lickste dekiage und e> mit inniger Freude zur Senutni« nehme,. daß ein Beeein in Entstehen begriffen sei, welcher e« stch zur Ausgabe gewacht lat, zwischen den Griechen und Inden stenndschaftliche Beziehuugeu herzustellen. Die Regierung wolle alle ähnlichen! tiesliebuugen im Jnlereffe beider Bälle,gtuppen sowie im Inter-! Ilse de« gemeinsame» Baietlande« Mit ollen Mitteln sbrdeen.!>er Sprecher der Deputation, Schnldirekior Leon Eaiegno, tankte dem Gauoerneur »amen« der jüdisehen Gemeinde sür tiefe ansmnnternden «orte und sprach gleichzeitig den Wunsch t nd die Hoffnung an«, daß die zwei Lälker, Juden nn> ««lechen, denen die «eit in srllheren Jahihunderten so viel tu danken hatte, den «eg zu einander finden werden. Die Juden »an Griechenland seien gewillt. ihrerseiU alle« zu tun, i m diese« sreandschaftiiehe, btüdetliche Beehällni« heebeizusüheen, iw» sie schon dadurch beweisen, daß fie eifrig daran find, die l spräche de« Lande« zu erlernen und sie ihren Kindern al« I Iknitrrsprache einznftdßen. Bimihrita. Pie Andenkrnge t» Nnmänien. lircegnni antee »ea Hadea — Pie -akiaelig» dr»tzi »U yiH»u Mallneest, im Juli. Der BerdaSH der in Rumänien edaeenen Inden Hai an da« Parlament eine Einaade gerichtet, l, weicher die Gleichberechiigung mit den rumänischen Staat», ürgern anderer Kansesfian gefordert wird. Ans diesen Schritt itr rnmänilchm Inden antwortet nnnwedr der Sestetäe der lnmänischen Knltnrilga, Prof. Logan Dnita, mit eiaer in ullen tnmänischen Zeitungen zur Pndlikatio» gelangten, in lberan» austeizender «eise gehaltenen Kundgebung, in welcher»!)uiea erklltri, daß die Jndensraae eine Machtsrage sei, uni! rohl, daß ans den mindesten Beesnch hin, diese Frage im ' rinne der rumänischen Inden zu Ibsen, die rumänische Be» blkernna mil einem Pragram nach rnifischem Muster ani. corien würde. Die Erregung unter den rnmänischen Inden t aber eine viel zu liesgehende. alt daß fie fich durch derartige viahnugen abschrrcken ließen; fie beharren ans der Ersüllnng irr den Inden vor den kriegerischen Verwicklungen seierltch ^machten Lersprechungen und erklären, daß sali« da« Ergebni« )tr Annäherung Rumänien« an Rußland, die LeranstaUnng >on Pogrom« sein sollte, die jüdische Bevblkernng Rumänien» >en Kamps um die Erodernng der Menschenrechte nur mit um o größerer Energie und Autdaner führen werde. Da sich die umänlsche Regierung gegenüber den Forderungen der nun«, tischen Juden konsequent gleichgültig verhüll, I» wird destirchlet, laß der begonnene Kamps der rumänischen Juden uw die stleichderechiignng mit den anderen rumänischen Stanitdürgera licht unerhedtiche Gefahren bringen werde. Zelleitermaagek tafokne »er Aalleallebrückaag. Ja inem in den „Rachrichten für Handel, Industrie und Land, virltchasi' de« Reichtamt« de« Innern erschienenen Berich! de« laiseriich deutschen «eneraikonsnl« in Jassy über die Lage der ndufteiellen Unternehmungen in seinem Konsniattdeziri wird l ,. a. daraus hingewiesen, daß die Industrie trotz stetig steigen- >er Lihne über den Mangel an ständigen und geschallen Ae. teiiern klagt, «aeaus dieser Arbestermangel vielfach zarstckznühren ist. ergibt sich an« bim Mitteilnngen, die der dentschelGe. »eralkvnsul in einzelnen Jaffyer Kabnken macht. So berichtet ■x über die Jesnra Jafi, eine Fabrik »an »aumwollwaren, laß fie bei eine» Dnrchschnitttdedars »oa 3000 Ardeileen zurteil nur etwa 240 »rdeller. meist weibliche »ab Kinder beschäs. Hgt und daß die Arbesterbeschaffnag aenerdiag« durch gesteigerte Judenantwnnderung erschwert sei. «enn die rumänische Regierung in ihrer „Frrwden"p»litik, die die jüdische Ardeiterschast nr AuSwanoernug treibt, schon nicht an die wohldegestnbeien llechte der Inden denst, lalle sie sich doch wenigsten« durch die stückfichi ans die Industrie de» Lande« zur Umkehr bewegen affen. Ciritl Aoaiiaakiaapek, IS. Juli. Der «»«gong de« Prnzeffe« legen den Siedaktenr M in Jaffa erscheinenden antisewetfi chen Blatte« .Patästin' hat in den »aßgedende» südische» Kreise» ungewöhnliche Ausmerksawkeii erregt. Bekaunliich wurde gegen den Redakteur de« genannten Blaue« über desandere Jnternennon de« Großrabdiner« der Türkei Sbai» Rahnw der Prozeß «egen Beleidigung der jüdischen Reiigion und der jüdischen Raffe gemacht. Gleichzeitig mil dem Prozesse wurde da« Blatt unterdrückt. Bei der Schinßverhandinng, welche vorige Woche statt» sand. »erleidigle fich der Angekiagle dahin, daß er in den iidri- »linierten Artikeln durch»»« nicht die jüdische Religion »der die jüdische Raffe vettetzt habe oder anch nur angreisen wollte. Seine Angriffe richteten fich nur gegen die zianiftische Pattei. «eiche in keinem Znsawmenhange stehe mit der Religion der Juden. Der Gerichtshof hat »an, nnd da« ist e» eben, wa« besondere Ansmeiksamkeit nerbient. sich diesen Standpunkt de« Angeklagten znttaen gemacht nndansOeund dieser vetteidignug den Redakteur sreigesproehen. Da« Bia» erscheinl nunmehr wieder regelmäßig und setzt seine tzesliaen Angriffe gegen die zionistische Parier soll. Die aradrschen Bläller dehauplen nun, daß dieser Freispruch nngediich »ns Grund non Jnsormaiionen an» «aßgedende» jüdischen Kreisen in Konftanliaoptt ersolgl sei. E» ist kau« anzunehmen, daß diese Behanplnng den Taljaehen enlspricht. Bitzla»-. — Per Mialßertai hat fich in sein» letzten Sitzung aber, mal» mit der «ohnrechtSfrage derjenigen Inden bejnßl. «eiche qnj Grund de« vielfach drsprochenen Stolypinschen Erlasse« anßtthald de« jüdischen AnfiedlnngSgebitte« wohnen. Dn Ministerral hat de» Beschluß gefaßt, einen kaisettiehe» llka« zn erwirken, durch «eichen diesen Inden — r« handell sich tu» nicht weniger all 13000 Personen — da« nngefUite Verbleiben in jenen Städten, Stäbchen und Ddefern, w» sie derzeit leben, eemdglichl Wied. Dieser llka« soll ai« ein Gnadenakt de« Kaistt« anläßlich de« Romanow-Jubiläum« »edacht sei». I» derselben Sitzung derlei der Mintsterral auch die Mtalichlril eintr gnadenwttsen Erweilerung der Rechte der Jaden in Rußland. Ein Beschluß hinüber wurde jedoch nicht tzefaßt- Pie easststtzen Zpekigea fit estm Zmftstffdchk de»Piaaie» tzei fstogromea Der Zeattalean rnsfischea Adellgen hat in setnet letzten Sitzung deschloffea, der Regiernag einea Gesetzentwnrs dehns» Unlerbreilung in der Duam varzulngea, in welchem an»gespe»ehen wird, daß d« Staat sür die »ei P». grame» entstandenen Schäden den vesetzädigte» gegenüber hast, pflichtig ist. Dn Beschluß enispttchi dn Knecht vor den drohenden Banrevotten »ns den adiigea vesttznngen, nnd dn iintraastelln god dem anch dadnech >n«brnck, »atz a deanttatzle, daß die Hastpstichl de« Staate« fich n»e ans Me Dies« beziehen mäße. Mehrere Adlige sprachen sich »egen diese Eiascheäaknan na» nnd wiesen darauf bin, daß im Glmabe genommen Me Pitzrnmgesohr in den Slädlen zrdßer sei »l« dt »ea vtesera. Sehlleßlich Wurde dn weitergehende Antrag «har jede . Ob die «egieiaii sich tnaaUit onocaoauaes. Ges etzen twn rs sich zn eigea zu ß> Mta i |WM >OH WggWDMzEA. Pk Aokge »erZieschlichaag Mt Fwbna atWenf. stschea Mätülea. von gat insntmierwr Seite «de» na« »a« Petet«bnrg gemeldet: Der tzesetzwideige Antzschiichnn» dm Ja. den »an Mt berühmten Rtschnij.R»»tz»eoder Meffe hat Me ras. fische Hanbeltzmelt in höchstem Matze etngt, nm s» »ehe, al« diese« ungesetzlichen Beispiele folgend auch von aakcrca geisteren Marktplätzen über durchgesühtte >n«schiießang m Inten >«chttchken vorliegen, wobei fich naab, batz diese Märkte lnsoltzchMr Fern Haltung dn rnsfischea Konfmannsehast »st eine» klttzlichen Fiasko schlöffen. Jnsolgedeffen haben sich »erschietzeac Depnlaiwaen an Me kompetenten Mitgliebn »N Realeenng gemeabtt, um diese» Zustande, weicher geeignet erscheint, dem rnsfischea Handel den letzten Stoß zn versetzen, s» rasch «1« möglich da Ende zn bereiten. Die Msttifta, bei denen »lese Depniattanea varsprachen, haben ttotz enigegenaesetzin Meldung Me fichne Zusage gemacht, Me ganze Frage bei reffen» da« Wahneecht »er Juden ans Marktplätzen während dn Markkzest ia dn kürzesten Zeil in nenaliche Behandlang zu ziehen und hindei die siasche da rnsfischen Kausmannschast za berücksichtigen. Banda. Hkräsitzeai WM«a» «aischakbiaaag. Bei dn Esttwdhaag rinn Unioerfität hie» Präsident vllsan eine Rede, » da a nata anderen sagtet ,Dst Geiehrsamknt gehl Han» in Han» nur mst dem Ehttftentnm.' Diese Watte erregten in da amerikanischen Jndeahest dedeutende« Anstehea. »N dekonnte jädtsche Sehriststella Herma«, Baustein wendete sich in eine» vttese na den Präffdentea. labe» a ihn Mdet CaffUnag M geben. In Bernstein'« »riese heitzt e«! .Ich bst, ffcha, »atz Sie wissen, batz Me wahre wiffenschast unm« Me BasU des Jndentnm» war nnd ist. r« ist die« Me Reiigivn, Me dss Ebdsten. in» gebaren Hai, und es ist daher Nicht richtig. Ms.Jahenin« Ovr der Religion, welche »st tza Wiffenschast »Ndunden, an«. zuschiießen." Peäffbeai WUsaa antwottete hiernns mst folgen, dem Briefe: ,Mdu teura Hett Betastet» I E« tat mst leid, daß an« »eina Rede ein faischa Begriff entstanden ist. Sie können verffchett lein, »atz ich gegen da« Jndentnm nichd tm Sinne habe, diese Ctoete kamen oni uStmillkstrlich an« dem «uik, aeU ich näht vorbereitet mar. Ich finde, »atz e» eina da Gesa her» nnd Strusen für nuvarbaatete Rebna Ist, »atz man keine Zeit hat, stch seine «mir ,» überlegen Mst Hochachtung Waadra WUsaa.' Mrwgarst. In da WahUampague fge Mn Senat, Me kommende, Herbst stattffndea mir» nnd meiche in da »reffe derriU Mrkemtn wer», mir» da nata Roosevest tzewese« Sekte, rät sie Handel an» «emabe, Ofctt Strnntz, sestm «andidatat aU Seuatvr ansstellen. «« ist da« erstemal, »all in »ca Gaeinigte» Staate, aemätz edm» nenen Gesetze Mc CenoMtea bMt dnrch Ms «all gemthlt »erden «d ba «edentaag da jüdischen Sttmmea str Me Wahl nn» dd da veliebchest, deren fich da «nadidai dd da gdaaftttea «eodtkana» erstatt, ist |u erwarten, da» «eit Oien Sttarß gewählt wttd Da Exprästbent Rosse«« war da erfte da seine Knntidatar »nre^e.