Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 20 (1914)
- Issue
- 31 (31.7.1914)
- Date
- 1914-07-31
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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3totfdK DolHjeftaag. m. 5} Palästina. Bmiaa, btt 5t- 3aH tm vir Klater te» hohaaprirfter» 1. Zu End« war dkl lange Kampf, t* Mitn Bn^taettnrt al' die stolzen Frstungsmauern, Die Kinder Zion» händeringend trauern. Doch zubttnd ziehen ein di« römischen Schaaren 2, Nun eilen fie zu ihre« wildtttRaube Die Mer zu stillen an de» heiligen Schätzet, Geplündert ward, gewürget zu« Ergötzen So würgt der Habicht di« gefangene Taude?. Dieweil im Schmerz Jerusalem sich windet, In ftilttr Nacht vor Gott ergießt die »läge, Da hat zur Fackel für sein Lustgelage Der freche Feind de» Tempel angezündtt. 4 Durch alle Straßen jagt die wilde Meute, Nicht kennt der Sieger menschliche» Erbarmen Man reift da» Kind der Mutter au» de» Armen, Man häuft mit kaltem Hohn die Mcnschenbeute. 5. Für einen Knaben Juda'» wird ein Becher De« keine« voll al« schndder Prei« gesetzt, Um Juda'» Tochter, die da» klug' ergötzt, Wirst frech den Würfel Rome beraujchtcr Zecher. K. Sie vor dem Raubtier stießet die Gazelle, So Juda « Tockiler vor dem gierigen Sproffe Der rät» scher, Wilfia, doch auf seinem Koste Erreicht der Räuber fie mtt Windesschnelle. 7, Ei, reicher Römer hat an sich geilste. Da» schdnfte Kleinod au» dem Prachtgefchmeide Der Lichter Zion», die im SklaoenIIeid« Noch Sternhell strahlt au« Nacht und Finsternisten. 8. Ei» anderer hatte in dem Krieg gefangen nen Jüngling kühn, die Zierde der Genoffen, Bon Jugendreiz und Heldenkraft umfloffe», Die Sonne gleich in ihrem Mittageprange».!». Nachdem der Krieg zu Ende, kehrten beide Nach Rom zurück mit den gefangenen Sklave», W» fie ol« Nachbarn bald zasammen trafen Und von dem Krieg<glück sprachen voller Freud« 10. Der Ein' erzählt: ^Mir ward im Krieg zur Beute Ein Jüngling, «er der Mittagssonne gleichet.' .Und mir ei» Mädchen schön, oor dem erdleichet Der Lollmvnd selbst' — so prie» sein Glück der Zweite. I I, Und beit« Rimer hatte» dal» befchlosten Die Maid al» Weid dem Jüttgling beizugeben, Und hoffen, daß au» solchem Eheleden Den Sternen »erden gleichen dann die Sproffe», 12. Kau« folgt die Nacht am Himmelsdom dem Tage, Wie» jene man in ein« Hochzeit»kammer, Doch statt der Freud' beginnt ihr ttefer Jammer, Und statt der Luft bricht »u» die dittere Klage, 13. In einer Ecke de» Gemache» kauert ' Die Maid uud ringt im tiefen Schmerz die Hände, Dieweil der Jüngling an dem ander» Ent« Zur Erde hingestreckr fich härmt und trauert, 14. Da« Mädchen spricht: .Wie darf die Sprosst» Jocheded's, deren Sohn einst angezüudet Da» Licht der Welt und ihr da« Heil verkündet — Wie dais dem Knecht ich werde zur Genosfin,' >.'>, Der and're seufzet lei«: .Darf fich entweihe» De» Hohenpriester» Sohn au» Aron» Stamme, .Der vor de« Ewigen zündet an die Flamme — Wie dars der Priester eine Sklavin freien! -18. Da« war Hc Brantnacht, wo Klagen nur »nd Weinen Au« tiefer Brust im Saale hallten wider, anstatt Mufik und srohcr Hochzeitelieder Und statt toi Fackeln »über Sterne Scheinen, 17. Tic Rächt Verging, die Sterne langsam schwinde», Ei» Puipursttahl erglänzt am Himmel»saume, Die Welt erwacht au« ihrem dumpfe» Traume, Uud tausend Kläng' de« Tage« Rahen künden, 18, Beim Tageslicht fie jetzt «iuandcr sehen, Wa» fast Entsetzen fie, warum versagt Der Put« den Dienst nnd.höret auf zu schlagen, Daß Heide gleich erstarrten Säulen stehen? 15. Nur einen Augenblick und freudig zitlernd, Ko stürzen fie eiuauder in die Armes In Glück uud Quai in Wann' nud bittrem Harme, Und Bruder! Schwester! tönt e» markerschütternd I 20, Wie wen» der Künstler hoch die Sait aufzieht, Daß tinend fie in höchster Luft erklinget Und bald im jauchzende» Akkord zerspringet, Da noch der süße Klang im Herzen glüht, — 21, So hielte» fie in einem Atemleben, In eine« Suffe lang« fich umschlungen, Jude« die tzerzendsail schon war zersprungen, Und sanft entfloh'» au« ihrer Brust da« Lebe»! 22, Lo» keiner Sklavensessel mehr beschweret, 8»m Zwange frei vereint für «w'ge Zeiten Jetzt ihre Seelen a»f zum Urquell gleite», Uud eine Geisterstimme wird gehöret. 23, .Vergeh ich, Zion, dich in deinem Leide, Daun svll vergeffen werden meine Rechte, Bi« ich erli«' vom Drücke meiner Knechte Und führ« fie zurück in Glück und Freude- ■ H. Klüger, Sa» taa tätigen Caabt: Hrangenanokntzr rat Getreideernte in ffpakastln«. Nachdem der Orangenepport in diesem Jahre adgcfchloffeu ist, dürfte nachstehend« genaue Staüftik über die Orangeau«- fuhr de« hiefige» Hafen« allgememein interesstere». Oraageanöfuhr von Jaffa 1913 14. Bestimmungsort Kistenauzahl Liverpool 887481 Ma»chester 400 London 4626 Uebrige« England 3361 Maiseille 3412 Hamburg 9487 Ttlest »8492 Odeffa 148409 Aegypten und rote« Meer 149846 Türkei 268942 Rumänien, Bulgarien usw. 19405 Gesamtbetrag 1553861 Di« Audfichl für die nächste Orangensaison find recht günstig, da die Blütezeit normal verlausen ist und di« Fruchtansätze zu den besten Hoffnungen derechttgen. Die Getbttdeernt« ist jetzt im vollen Gange, und c« find die Resultate im allgemeine» al« günstig zu bettachten, besonder« bezüglich der Weizenernte Au» Gaza, wo man aus eine gute »lütt doch mittelmäßige Gerfteuernte hoffte, kam Nachricht wonach die Ernte doch west hinter de» gehegten Erwartungen zurückbleibt. So hört man auch von der deutschen Kolonie Wilhelm» bei Jaffa, daß d»n die Getteidernte ziemlich schlecht ausgefallen ist, da die Feldmäuse großen Schaden anttchten. Die »uifichteu für Sommersaat sollen recht günstig sei», nur die Waffamäliae», die für der Jaffa» Platz einen »enaenswetten Aussrchranckei bilde», haben durch dtt starken Regenfälle im Monat April gelitten, Aernsale». Eine intereffante Etappe bezeichnet« da» jüngst »bgehchten« Banquet, durch da« di« glücklich ahgeschloffeaeu Verhandlung«, besiegelt »erden sollten, »ach welchen die Standard Oil Lompany die Kouzrsfioa erlangt, ln dem Gebiete de« Toten Meere« Bohrungen «ach Petroleum zu unternehme». Zum Direttor ier zu gründenden Gesellschaft wurde Jsman Bey al« Ehrengast de« Abends bestellt, der früh« Verwalter der ErzlehungSaigttegenhette» in Palästina war. Wenn fich die Erwartung erfüllt, daß in der Nachbarschaft de« Toten Meere« ei» häufige« Lorkomme» von Pettoleum vorhanden ist, so könnte diese Entdeckung eine vollständige Revolution der wirtschaftlichen Lebensbäinguugen Palästina« Hervorrufe», denn wa« für jede gewerbliche Betätigung hin fehlt, ist Httzvngsmaterial. fffio» detHisentatznllnieAaff»—Zernsalem. Die Einnahme» beliefe» fich nach de» vor kurzem vttdffenttichlen Gffchtst»- bericht im Jahre 1913 auf rund 13000000 Frc«. Die Gesellschaft ncrteiiie aus Siamwatticn im Nominalwerte von 500 Frc«, 4,0625 Franc« pro Aktte, aus Obligattonen im Nominalwerte von 500 Frc«. 33,9584 Frc«. Außerdem sollen stille Reserven von beträchtliche» Summen angesammelt sein; wie hoch fich diese belaufen, ist i« dem Bericht nicht angegeben. ZAaffermangek l» Jerusalem Da« aschkenafische Zentraikomitee in Jerusalem versendet den folgenden telegraphischen Hilferuf: Wir befinden UN« in einer ernsten Waffernot, Der Vorrat wird kaum für einen Monat rttchen. Da« Wafffi muß daher von serngelegencn Quelle» beschafft werde», wa» mit unendlichen Kisten verbunden ist. Wir werden in dtt Lage sein, höchsten« eia Drittel der hieran» entftehenden Koste» selbst zu tragen, adtt auch diese« übersteigt fast nustte Kräfte, Im Namen dtt arme» Juden in Jerusalem bitten wir uw dringende Hilfe, »amst die Kalamität, dtten Folge» gamicht abgesehen w«de» könne», rechtzeitig adgewehrt werde, ver itaklenstche ^evnfnk in -ernfalem üöer die G»t»i«k»,, ^»«kallina» Alvrenz Ein in Jeruialem lebend« jüdischer Journalist Hane mit dem dornigen itasien,scheu Konsul, Grafe» Earlo Senns, eine Unterredung »btt die (-ntwitftungsmöglichkttlcn Palästina«, Gras Senai änßttte fich hierbei folgendermaßen: Aus Ihre Frage, ob ich a» die Miglichkeü ttuer industrielle» Eatwickluug Palästina« glaube, muß ich Ihnen sagen, daß ich gr«ße< Vertrauen zu den natürlichen Quelle» de« Lande« habe. Da« ganze Land ist voll von Bodenschätze», die eine große B»lk«menge glücklich machen können. E« genügt, di« Hände auizuftreckeu, um solch« Schätz« zu finden. So find z. B. unweit von hitt, etwa fünf di« sechs Wagenstunden, ausgedehvte Phofpoilagn, Wohl gibt es auch in ander» Läuder» diesen Stoff, wie z. B. in Florida, Tunefie», Spanien usw-, ad« d« de»! großen Bebtttniffen der modernen Agrikultur genügt da« noch lange nicht. Ich bin überzeugt, daß fich bald da« Kapital, dafür finde» wird, wie es fich üb« die Ausbeutung d« Petrolestmquellen in d« Näh« von Hebro» gefunden hat, Di« Amerikaner machen dort Ezpttimentt, und e« ist wahrscheinlich, daß aus dem Marktt nächsten« zmläftinenfisches Pttroleum erscheine» wird. Was nun die Phosphorlagei de» ttifft, so hohe a fich mit italienische» Kapitalisten >in Verbi»- dung gesetzt, vornehmlich mit dtt» .Aarar-Konsortiuät' von Parma. Es sei ihm nach lauge» Verhandlungen gelungen, da« Konsortium zu bewegen, de» Prvseffor an da llnivafität Bologna, Simduelli, mit Untnftütznng da Regierung zur Prüfung dtt Sache hierha zu sende». Prvseffor Simouell! habe leid« bald »ach sein« Ankunft wegen eines Unfalles Palästina »ieda vttiaffen miffeu, Ader« hoffe, daß dieA»gtteg«a-> heit wie dtt ausgenommen «erde. Besonders di« ltalteaffcheuA Inden hätte» hitt eia geeignete« Tätigkeitsfeld, Sie könnte" ein Syndikat für die Ausbeutung da Bodenschätze bilden, Di« italienische Regierung würde eine solche Jnittativ« mit großa Sympathie begrüßen »nd würde fie mit groß« Bereitwilligkeit nnicrstützen. Zum Schluß sagte dtt italieusche Konsul dem Korrespoudenten : Sagen Sie nur Ihre» italienischen Brüdern, daß es hi« auch sür fie viel zu tu» gibt. zl»G Hfnlästina geht da Prvseffor d« altteftameutlichen Wiffenschaft an da Universität Kiel, 0. Dr. Ernst Sellin, dies« Tag« wiederum, um seine Ausgrabungen in SI ch e m während dtt Monate August und September sottzusetze». Gin« sranzsfifch« chchrrs» Schon im vottgen Jahre hat dtt bekannte Orientalist uud Profeffor au da Patts« Sorbonne Dr. Rahum Slouchz vnsucht, unter dem hebräischen Name» .Zorsaih' (Frankreich) eine Palästina-Pslanzungsgesellschaft (Achusa) in Patt« zu gründen. Dies« Bettuch ist jetzt von Httin Dr. Salkind aus London mied« ausgenommen worden. Di. Salkind hat fich aus sttu« Rückreise au« Paläftiua einige Tage in Paris ausgehalten, und hat don mit d« Jewish Eolonisatio» Affociaiion (I, C. A ) betreff» einer Anleihe sür die englisch« Achusa-Gesellschasl verhandelt, für dtten Rechnung tt in Palästina ttn Grundstück von 5,400 Duuam «worben hat. Btt dieser Gelegenheit ist die Gttellschast .Zoftath' wieder zu »euem Leben erwacht. In der nsteu Sitzung waten zehn Brüudtt anwesend, von denen jedtt sofott 100 Fres, zur Gründung dn Gttellschast einzahlte, Außndem haben fich die Mitglieder verpslichttt, jeden Monat die gleich« Summe zu entrichte» und durch energisch« Propaganda die Achusa-Jd« in Frankrttch zu »«breiten und neu« Anhäng« dafür zu werbe», Ei» »encr F>«lifii»«-lltzatt» i» G»gk»»d, Die glänzende» Erfoige dtt Loadou« Palästina.PfsanzungSgcsclllchasi .Achusa' und die dadurch geschaffene Möglichkttt ttn« stärkeren Emigration von England nach Palästina haben oor ttnigen Tage» zur Gründung de« Lnttns .Hechaluz' (Dtt Pionitt) geftihit, dtt fich die Ausgabe stellt, die AuSwandnuug nach Palästina zu «lttchtern uud zu regela. In ttne« Aufrufe de« neugegründeten Berttn«, a» deffen Spitze bewährte Zionisten stehe», wird auf die in letzter Zttt immtt mehr zunehmende Einwauderuug »ach Palästina hingewitteu uud aus die Roi- «endigkttt ttn« Juformationistclle für alle, di« die Möglichkeit und de» Willen haben fich in Palästina anzufiedel». Da au da Spitze des .Hechaluz' Männ« stehen, die die Lerhältniffe n Palästina genau kennen und mit dem Gange der dottigeu Entwicklung aus« beste vntraut find, ist die neue London« zionistische Gründung gewiß dazu berufen, die Ausgabe, die fie fich gestellt hat, zu lösen. Da Battn will, um e« kurz zu sage», Pioniere sür Paläftiua werbeu. In diesem Zusammenhänge stt awähnt, daß die großen jüdischen Aidtttermasse» in England, die bi« vvr kurzem statt zu« Sozialismus hjoyesglen nach u»d nach in jüdisch-rationale Bahnen ttnleukea. Die zionistisch« Id« gewinnt in bitten Krttsen immer mehr Anhänger Auf di« »nwadung von krästigeu uud tüchuae» jüdischen Ardttteru hat es nun da .Hechaluz' tttlwttse abgesehen. Neben den Arbeitern kommen gewisse Schichten des gutsituierten Mittelstand«» in Bettacht, die btt ttnig« Propaganda für die Heberfiedlung nach Palästina zu gcwiunen find. Die jüdische Preffe im Ostend von London begrüßt di« Gründung des »cuen Palästiuavaein« aus das wärmste uad gibt da Hoffnung Ausdruck, daß dem neuen zionistischen Unieruehmen ttne ftuchtbare Tätigkeit vergönnt sttn wird._ vom 3ioai$ams. Aosammtttfchkoh der ziralfiische» St»de»te»fch»ft! ve»ifchl»»di s. Am 19, Juli lagicu in Bnlin im Hotel Eumbcrlaad n außc,ordentliche Kattelltage des Bundes jüdischer Sorporationcn ' (B.I.iö ) und dessKattell« Zionistischer Verbindungen (K.Z.B.), welche üb« ttne Berschmelzuog beider Verbände berieten. Die Fufion war sttl eiaiga Zttt von den stets durch Freundschast verbundenen Kartellen lebhaft gewünscht uud durch Verhaudluugen der Bundespräfidien vorbattttt worden. Nach langen ernsten Btthandluugen beschloffen di« Kattelltage die Verschmelzung zu einem völlig ttnhttllichen uud eng gttchloffenen Bunde, uud um Mitternachi konnte die Battnigung aus dem Grüudungi-Kattelltag vollzogen werden. Sämtlich« Korporationeu des neuen Baude», da den Namen Kartell jüdischer Bttbindungen (K,J,B,> sühtt, werbeu Verbindungen Jüdischa Studenten <VJ.Sl.) mit ttnem jüdischen Bttnamen lHasmouaea, Aaccabaea, Jvtta usw.) heißen. Die älteste nationaljüdisch« Korporation Deutschland«, da im Jahre 1895 gegründete Vattu Jüdischer Studenten Bettin, wird Ittneu alten Name» behalte». Die .Rudaadtttlung da Battae Jüdischa Studenten' wird als .Rudaabteilung da 'Ladiadungen Jüdischa Studenten' als selbständige Korporation dem K-J-B. angchdren. Da« Programm dc» IK.F V. ist ioigendcrmaßen sestgesetzl worden, Dar K.J.L. will seine Mitglieder zu Ränuern erziehe», die in dem Bewußtsttn der nationalen Einhttt da jüdische» Gemttnschast entschloffen find, sür eine da Lergang«»- httt de» Judentums würdige Erueueruug de« jüdische« Lolkslums ttazulrelen. Da« K, I. L. will die jüdische Studeuteuschaft zu ttfnga Autttlnahme am jüdischen Leben azieben und fie mit dem gttstigen Rüstzeug auSstattea, zu wiffenlchastlichen, politisch«, und sozialen Fragen innahalb dc» Jubenwm« Stellung zu nchmeu. Das K. I. V. will hie körpaliche Ausbildung sttan Mitglieba, um an da pH,fische» Regenaation des jüdischen Volkes »itzuarbttie». Die Badinduageu im K, I. V. wollen die Jnicreffcn dn jüdischen Sludeutc»schast au ihre» Hochschulen wahruehmcn uud nach außen hin vettrtte». Da» K. I. B, will aus »ttteste jüdisch« Krttse eine Rückwirkung in sttnem Sinne ausüb«». Da »eue Bund zählte 1000 Mitalieda und will eure Zttffchttft .Da Jüdisch« Sluöenl' haausaebeu, a wird durch ttn elsgliedriges Präsidium gtteittt, zu deffen Vorfitzeabea vom Gründungs-Kattelltag Dr. Erich Rosenkranz <A. H. des V. I. St Valin) »nd Dr. Egoa Roseubag (A. H, der V, I. St, .Hasmonaea') gcwthtt wnrdeu.