Kokhve Yitsḥaḳ
- Journal
- Kokhve Yitsḥaḳ
- Volume
- 21 (1867)
- Issue
- 34 (1867)
- Date
- 1867-01-01
- Page
- Seite 39 (sequence 40)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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39 Gin Windstoß hat die Wolken jetzt zerrissen — ׳ Ha, Admiral! so weit Dein Auge sieht, In Brand, mastlos, der Flaggen Stolz zerschlissen, Die Häfen auf! Italiens Flotte flieht. Sie fliehn. Du jagst den eisernen Vulkanen. Die wilden Zorn und Feuer spien, nicht nach, Mit ihren Ankern fest sich einzuzahnen, Einholen wird sie doch daheim die Schmach! Preist von Lepanto man den mächt'gen Helden Und von Trafalgar den als kühn und stark, Muß Deinen Namen auch die Chronik melden, Den deutschen Sohn der grünen deutschen Mark. Den alten Kampf der Deutschen und der Welschen, Entschieden hast Du ihn mit Deinem Sieg; Es kann den Sieg und Deinen Ruhm nicht fälschen, Wenn Deutschland auch zu dem Triumphe schwieg. Du siegst, wie Helden thun, wo Kampf geboten Und ihre Stirnen die Walkire streift; Du weißt es nicht, ob aus dem Feld der Tobten Und wem die gold'ne Frucht des Sieges reift. Du siegst, ob sie des Kampfes Preis verschenken, Ob enger sich der Heimat Grenze zieht. Wenn sie in Grüften ruhn, wird Dein gedenken In späten Zeiten noch das deutsche Lied! Sein Ton ist leise jetzt nur angeschlagen, Der durch des Westens Wogen nach Dir hallt; So mögen sie Dich stolz hinüber tragen, Wo blau der Freiheit Sternenbanner wallt! Ludw. Aug. Frankl.