Kokhve Yitsḥaḳ
- Journal
- Kokhve Yitsḥaḳ
- Volume
- 11 (1856)
- Issue
- 22 (1856)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/4785731-4787016-4787106--2022-4787111- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
4 Männer, Kinder, Fremde, Frauen Kommen her sich zu erbauen *) Simchath - Thora, unser» Glauben, Den wir Alle treu bekennen, Kann uns Niemand, Niemand rauben, Keine Macht von ihm uns trennen: Männer, Kinder, Fremde, Frauen Werden ihm allein vertrauen! Segne, Gott, die Weidlich-Frvmmen, Die Dein HauS so schön geschmücket, Schönheit, Anniuth, schwinden, kommen, Gottesfurcht nur stets beglücket **): *aff’, 0 Herr, die edlen Frauen Deine Huld noch lange schanen! ' Dank - A-rejse des Rabbinats - Collegiums und Commune - Vorstandes der heiligen Gemeinde zu Jernsalem, an die hochherzige Iran (Eiist Hry, gtb. Edle ti. Dmiiil. Freudig weihen wir die ersten Seiten unsres neue» Hefte-, uni dieser hochherzigen Frau den Tribut unsrer tiefsten Verehrung und Hochachtung zu zollen, und der ihr vom heiligen Lande zugekoinmenen ״Huldigung und DankeSergießung" in unsrem Institute eine bleibende Stätte zu geben. — Man ist wahrlich verlegen, soll man bei diesem so schöne» Tugendwerke mehr der, weithin über die Marken der Weiblichkeit hinau-ragenden, nach dem Höhepunkt de- WohlthätigkeitSzweckeS spekulativ emporstrebenden Idee seine ehrfurchtsvolle Bewunderung zuwenden; daß in unserer materiellen Zeit eine Frau, sage °. eine von Gott mit den Gütern der Erde au-gestattete Fra», anstatt, gleich ihren ebenbürtigen Schwestern, den Scheingenüssen und dem eitlen Flitterprunke der ephemere» Tage-mode, *) In der gestickte» Thora-Rolle steht die Stelle aus dem 5. B, M 31, 12: ״Versammle da- Volk, die Männer und die Weiber und die Kinder und deinen Fremdling, der in deinen Thoren ist?' **) Nach der allgemeine» Widmung befindet sich auf dem Vorhänge Spr. Salom. 31, 30. 31: ״Trüglich ist die Anmuth, eitel ist die Schönheit; ein gotteSsürchtigeS Weib — sie verdienet Ruhm. Rüh- »>et sie ob der Frucht ihrer Hände, und es rühmen sie in den Thoren ihre Werke."