Kokhve Yitsḥaḳ
- Journal
- Kokhve Yitsḥaḳ
- Volume
- 6 (1851)
- Issue
- 14 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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I reiche» Schatze seiner Erfahrung j» rathen, z» helfen und nur eigenen Mitteln zii unterstützen galt, wie überhaupt edle Einfachheit und bescheidene Simvlicität die Zierde seines Eb racters waren. Als Gatte zärtlich, lebte er in einer 62 jährig n, glücklichen Ehe mit seiner ihn tief betrauernden, frommen Wattin Theresia, die ihm kaum vier Monate nach seinem Tore, i» das bessere Leben folgte. Als Vater zärtlich und liebevoll fürsorgcud. nnd auch hier seinen praktischen Sinn und seinen Geist rer Ersah n»g, wie seine Liebe zur Wissenschaft und Kunst bewährend, ließ er mit »»ermüdeter, scharfblickender väterlicher Sorgfalt seine» Söhnen eine dem Zeitgeiste eutsprechende wissenschaftliche Erziehung und Bildung angedeihe«, die nun sämmtlich, eines solch hochverdienien Vaters würdig, ehreuhast, bieder und würdevoll seinen hochgeachteten Namen vertreten. So steht sein ältester Sohn, der wahrhaft gebildete, in der CommerzeSwelt bereits hochgeachtete und allgemein verehrte Herr Ema n ue l Edler non H o fi» a n n Stha 1, als Eh f, nebst den würdigen Herren Bernhard und August «. H. an der Spitze der rennommirte» GroßhandlnngSfirma; die Herren Ignatz und S igm u n d v. Hofmai, nstbal fungiren in der medizinischen Doctorwürde, in edler Hingebung zu ihrem heiligen Berufe, als denkende, k-nntiiißreiche praktische Aerzte, wie als wahrhafte Menschenfreunde allgemein beliebt, verehrt und hochgeachtet, und so hat Herr Joseph E. v. H., einen besonder» BildungSzweig sich wählend, dem Studium der Architektur sich zugewcnvet und mit eminentem Fleiße es auch vollendet. Und so möge denn dieser edle Hingeschiedene, der, mit geringen Mitteln beginnend, durch eigene energische Thatkraft, zu einer solchen Stellung im Leben, zu einem solch dankbar gemeinnützigen Wirkungskreise sich emporschwang, »ach einem solch selten langen und selten schönen, dem Heile seines Hauses, seiner Mitbrüder und des Allgemeinen gewidmeten, thatcnreiche» Tagewerke, friedlich eingegangen sein die Gefilde eine« bessern Daseins! Er hat in unser aller, wie in seiner Kinder »nd Enkel Herze», ein ewige« Liebes- und BerehrungSdenkmal kindlichen Gedächtnisses sich begründet und — mögen auch wir „sterben den Tod des Gerechten und unser Ende dem feinigen gleichen." _ Friede seiner Asche. fl». E. Stern. \