Kokhve Yitsḥaḳ
- Journal
- Kokhve Yitsḥaḳ
- Volume
- 6 (1851)
- Issue
- 14 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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H o f im I. 1820, als welcher er mit öfter, weder Zeitnoch Kosten - üiiflpnuc scheuende» Thätigkeit, zur allgemeinen Zufriedenheit, dolle dreißig Jahre ehrenvoll fungirte,ein genügendes Zeugniß ablegcn. Bei welcher Gelegenheit nicht unerwähnt bleibe» darf, daß er jährlich, an d,n Geburtstagen Ihrer Majestäten des Kaisers Franz und Ferdinand vom I. 1822 bis 1S45 50 fl. E. M. an die Armen dieses Bezirks vertheilte. Ferner, dessen Ernennung zum Administrator der Götzischeu und Wetzl arischen Stiftungen, und zun, Inventar.- und Schätzung».Kommissär im I. 1822. Alles sprechende Beweise anerkannter Ehrenhaftigkeit und staatsbürgerlicher Verdienste. Al» schönste Perle im Kranze seiner zahlreichen, vielseitigen Verdienste, als Staatsbürger, glänzt aber, und wird dies seinen und seines Hauses ehrenvollen Namen in dankbarer Erinnerung einer späten Zeit aufbehalten, was er als allererster Förderer der Seidenkullur seit 1802, wo er als Pächter der Scidengaletten im Kön. Ung. und der Militärgrcnze auftrat, also während einesZeitraumSvon 48 Jahren, in Ungarn geleistet. Wo er in den schwierigsten Epo' che» deS Krieges und der Bedrängniß sein erhabenes, daS Heil des CvmmcrzeS und eines für den Staat so hochwichtigen Jndm strie-Kulturzweiges förderndes Ziel nicht außer Acht ließ, nnd ni t aller Selbftverläugnung immense Gcldopfer brachte, um dieses für fei» Vaterland so bedeutende Naturprodukt der möglichsten Vollkommenheit und Ausbreitung zuzuführen. Und in wie weit ihm dies gelungen, und mit welch glänzendem Erfolge sein unwandelbar rüiligeS und so höchst gemeinnütziges, patriotisches Streben gekrönt wurde, hiefür mögen, die weithin anerkannte hochgeachtete Großhandlungsfirma seines Hauses und die würdigende Auszeichnung seines Monarchendes höchstseligen Kaisers Franz, der ihn 1835 rarfrei in den niederöst. Adelsstand erhob, so wie die unzähligen BelobungS-Decrete von dem k. k. HofkriegSrathe, von Civil- und Militärbehörden von beinahe allen Districten der Militärgrenze, die goldenen nnd stlbernen Verdienstmedaillen, einen sprechenden Beleg liefern. Auch ließ ihm der Kaiser Ferdinand, der Gütige, in 8°!^ einer werthvollen Spende an die k. k. Hofbibliothek nnd, in huldvoller Berücksichtigung keiner vielseitigen patriotischen Verdienste, vor einigen Jahren einen werthvollcn Brillantring mit der Namenschiffre Sr.Maj. durch den Oberstkümmerer, Herrn M. Grafen von Dietrichstein, überreichen. Als Menschenfreund, stand seine Thür« jedem offen und mit anspruchkvser, zuvorkommender Freundlichkeit bot er hülfreich und willfährig die Hand; wo eS aus dem