Kokhve Yitsḥaḳ
- Journal
- Kokhve Yitsḥaḳ
- Volume
- 6 (1851)
- Issue
- 14 (1851)
- Date
- 1851-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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ligen Untoinctjimiini sich fiiiiiimrte, »nd jcK>' noiie Heft al<J Lichtstrahl deS zn hoff ndcn Wiederanfschwnngs r er cbräischen Sprache »nd Literatur mit freudiger Herzlichkeit begrüßte, in nnserm Institute ei» schwaches, bescheidenes Denkmal zu setzen. Sei» segenreiche» Streben für das Wohl seiner GlaubcnSbeüder , zu deren Vertreter und Repräsentant er von der allerhöchsten Negierung seit IdstU ernannt war und. als welcher er beinahe ei» halbes Jahrhundert mit unermüdlicher Energie und rastlosem Eifer wirkte, ist zur Genüge anerkannt und gemürdiget. Denn nebstdem, daß er einer der allerersten war, der die Israeliten Wiens zu einem Gemeindekörper organisirte »nd ihnen eine geregelte coinmunale Verfassung schuf, stehen daS herrliche^ den reformistischen Anforderungen der Neuzeit entsprechende Gotteshaus und die hiemit vereinigte Reiigionsschnlc, zu deren Begründung und Bau er in glnthvoster 'Hingebung für daS Heil seiner Glaubensbruder und die Förderung der Moral, Sittlichkeit und des religiösen Sinneö unter ihnen, im Vereine mit den seligen M, L, Biedermann, den ersten Impuls gab, und deren Vollendung und fondirte Dotirnng er mit selbstaniopfernder Thatkraft betrieb »nd entsprechend heibeiführte, als bleibende, unzerstörbare Denkmäler seines Gott und Mensche» gefälligen frommen und edel» Wirkens da. Und jcbc beklommene Brust und jedes grambefchwcrte Herz, das in den schönen Räumen dieses herrlichen GotteStempelS Erleichterung nnd Erbauung gefunden, an den hinreißenden , Her, und Seele erschütternden und erleuchtenden Reden des hochbegabten Mannheimer, an den herrlichen Sängen des meisterhaften Sulzer sich erbaut »nd erhebt, wird noch in späte» Tagen eine dankbare Thränc des Andenkens ihm weihen. Wo es überhaupt in seiner Gemeinde, wie in seinem Unikreise Gemeinnütziges, Heilsames und WohlthätigeS zu stiften, zu fördern und — was das Schwerste nn» Verdienstlichste—zu erhalten galt, da sieht man feinen Namen als Begründer, Ordner und Förderer rühmlich prangen. Und beinahe jeglicher hier bestehende Humanitätsverein, jegliche Tugendverbrüderung trägt das Gepräge seiner Schöpferhand nnd fördernden Mitwirkung, und beurkundet ihn auf's Neue als einen für Alles Gute, Schöne und Nützliche athmenden, wirkende» und begeisterten edeln Menschenfreund. In wie weit er der anerkennenden Hochachtung seiner christlichen Mitbrüder, zu einer Zeit, in der noch schwerer Druck/insondcrS in Oesterreich, auf des Jude» Nacken lastete, siel, i» öffentlicher allgemeiner Kundgebung zu erfreuen halle, hicfür mag leine Erwählung zum A r m e n - B e z i r k s D i r c c t o r an d, Pfarre am