Kokhve Yitsḥaḳ
- Journal
- Kokhve Yitsḥaḳ
- Volume
- 5 (1850)
- Issue
- 13 (1850)
- Date
- 1850-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 8)
- Language
- Hebrew, German
- Belongs to
- journal issue
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7 Vorwortes überschritte». Allein, es ist an der Zeit; und da» 0ffene, freimüthige und wohlgemeinte Wort, es mußte denn doch einmal gesprochen werde». Mag es glühend, wie es gegeben, auch wirksam hinauslönen i» das Weite und — sich kratzen, den eS juckt, und — es beherzigen, die sich getroffen fühlen. Wir werde», so Gott demFortgange unsres Institutes Segen und Gedeihen gibt, wo wir auch deutsche Aufsätze g'bcn werden, den Ariadnen-Fadc» dieses hochwichtigen Thema's wieder anfnehmen, wie wir überhaupt die innern Zustände und religiösen Angelegenheiten des Judenth»׳ meS zum Gegenstände unserer Besprechung und kritischen Beleuchtung machen werden. Kein Ansehen der Person, keine Würde der Stellung soll uns abhalte» das scharsgewetzte, schneidende Secier- Messer strengrügender Kritik, an den wunde» Fleck verjährter, eingewurzelter Mißbräuche zu legen: denn es soll, es wird und muß, so Gott uns Kraft das Wort zu führen verleiht, anders und besser werden! Und so wollen wir denn, mit Gott und unser» schwachen Kräften und Mitteln, die neue Folge unsres heiligen Instituts beginnen. (Ls soll dies ein Versuch sein, wodurch wir den matten Pulsschlag der »och obwaltenden Theilnahmc für die ebräische Literatur fühlen »nd erproben wollen. Gäbe es Gott, daß wir in unser», gewiß nicht zu hochgespannten Erwartungen uns nicht getäuscht finden.' Mögen unsere alten Freunde und Mitarbeiter wieder, und auch jene, die uns bisher ferne gestanden, die allesammt vereint freundlichst eingcladen sind, bei uns sich einfinden, um die Lichtsunken ihres Geistes am Horizonte unsres Ster׳ nenhimmels leuchten zu lassen! Mögen sie so wie alle Freunde und Gönner der ebrätschen Literatur, denen die Erhaltung der Heilgen KotteSsprache am Herzen liegt, durch Abnahme ihre pekunjäreTbeil« nähme bethätigen und so, um die Wiederbegründung, um das dauernde Bestehen und den gedeihlichen Fortgang und Empor« schwung unsres heiligen Unternehmens ein bleibendes, unsterbliches Verdienst sich erwerben! Der bedeutende Abstand der gesteigerten gegenwärtigen Druckpreise, im Derhältniß zu den frühern, nöthigt uns dieSnial zwiefach die dringende Bitte um rege Theilnahme ab. Und somit, hoffend in unfern Erwartungen nicht getäuscht z» werden, einen innigen Brudergrnß »nd Händedruck für und au alle treuen Freunde und anhänglichen Förderer der heiligen Sache, in der Nähe wie >» der Ferne! Wir wolle» gerne und freudig, so sie die Mühen und Lpfer mit uns theilen, die Krone des VerdiensteS, um unser heiliges Institut, ganz nnd nngetheilt ihnen allein zuerkennen! Wien, im April 1850. M. E. Ktern