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Kokhve Yitsḥaḳ · 1848-01-01 · 12 (1848) · p. Seite 89

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Kokhve Yitsḥaḳ
Volume
4 (1848)
Issue
12 (1848)
Date
1848-01-01
Page
Seite 89 (sequence 91)
Language
Hebrew, German
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89 Darum halten auch die Optimisten Gott für das gluckse- Ugste Wesen. (Siehe. Theodicee von Leibnitz.) Es ist da kein Antropomorphismus. Diese Idee, die vom philosophischen Standpunkte aus ihre volle Geltung erhält, spricht sich ganz besonders und zu wiederholten Malen auf jüdisch- ,גלו ל,,ל שנמס עמהס גצרתס לו צר religiösem Gebiete prägnant aus עזו א,גי גלדה והוצאתי אתכם ,U. s. f. u. s. (.Darum unsere Gluckseligkeit gewissermaßen auf die Glückseligkeit Gottes influtrt — sit venia verbo — jene aber, wie allbekannt, von unserer Gortesfurcht, von unserer Sittlichkeit bedingt ist, die aber wieder ihrerseits das Product unserer Willensfreiheit sind הגל זיד. שמ,ס הין מיראה שמיס. so folgt allerdings daraus — so sonderbar, so anmaßend das auch klingen mag — daß es in unserer Macht steht Gott Freude (Segen), Leid (Unsegen) zu bringen. Run ist aber in der menschlichen Natur das Sinnliche, das Sündig* כ, יצר ל5 הארס וגג und .ארס אין צמת ,ארז אשר יעשה גוו, ילא ישעה מגעוריו prädominirend Wollte Gott als strenger Richter ersche» nen, so würden wir übel an- und weakommen,?,,יצר - לסנין ״ 'k wir hätten uns dann keiner Glückseligkeit und er, er hätte sich eo ipso keines Segens zu erfreuen. Läßt er dagegen mit Berücksichtigung des ני ט0ר א,*״ der מית הרחמים den Vorzug vor der ,הרי tm ׳ fo wird er uns weit minder strafbar finden, was aM ihm, wenn ich so sagen darf, wohlkhun muß. Diese Gedanken mag Rabbi Jischmael im bildlich ausgesprochen haben. Als Hoher- Priester ist er berufen am ,!."י ius קרשי קרשים i» gehen , und dort Versöhnung für das ganze jüdische Volk zu erbeten und zu erbitten. Gott erscheint oa als Richiec, daher אמת ,נגסתי להיןנויר o»t> 0רת לפגי ילסגיס יראיתי אנתריאל יה י' צ,אות שהיא יישי ינל גסא רס ו,שא? der Richter möchte ihn gerne unschuldig befinden, denn der Segen und Unsegen des Volkes ist auch sein eigener; daher die Wort* ״mein Sohn bringe Segen! Cegen dem Volke, > .יסמיגאל «י,׳״ Segen mir! Der weise, bescheidene Priester weiß'eS aber nur S״ gut, daß das Volk sündhaft ist und daß, soll strenges Recht fl*׳ sprechen werden, kein Segen zu erwarten sei. Nur eine Hoffnung bleibt ihm. er bauet auf die מרת הרחמים daher die Wort» '!!י׳ח שיר,שי רמיייך את נמסד וגי׳ ויזחגרג עם "ין ,מרת הראמים ותג,ס הס לס,יס משורת הדין., Er hat nicht auf Sand gebaut, der Nichts thut eS gerne ,ע,ע לי ,״אז,, und die Folgerung *לא תהיה ,רגם הליונו קלה געיגיך ist eine ganz richtige, 4»»

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