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Kokhve Yitsḥaḳ · 1846-01-01 · 1. Heft (2. Aufl. 1847) · p. Seite 89

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Kokhve Yitsḥaḳ
Volume
1 (1845)
Issue
1. Heft (2. Aufl. 1847)
Date
1846-01-01
Page
Seite 89 (sequence 89)
Language
Hebrew, German
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ואתה איו! שמענה ודע לן, למען ת3ין לאשורן נדדנך נס אהה נה למתי תנ:ל ואתריתן ישנה - ויתוונמו: Klage nur. Wird dir Jemand antworten! und zu wem; so von den Heiligen du dich wegwendest? Den Thoren, tödtet der Aerger, den Einfaltigen, richtet das Ereifern hin. Sah ich auch einen Thoren Wurzel schlagen, ich verkündigte unvermuthetes Unheil seinem Hause. Ferne von jedem Heile bleiben seine Kinder, werden im Gerichte verstoßen, ohne Vertheidiger. Dessen Ernte ist, das er darbend genießt, und klagend es aus Dornenhöcken holt; so läßt Gott die Gier'gen bei all' ihrem Gute hinschmachten. Denn, würde aus dem Staube kein Unrecht hervorgehen, so würde demselben Erdstoffe auch kein Unheil entkeimen; nur dann ist der Erdensohn zum Unheil bestimmt, wenn die flammenden Begierden den Flug erheben. Doch, auch ich werde forschend mich zur Gottheit wenden, indem ich Gott mein Schicksal anheim stelle. Der erhabne Dinge wirkt, unerforschlich, dessen Wunder unzählbar. Der da Regen der Erde spendet, Gewässer den Tristen, auf daß die Niedrigen zur Höhe ,ich wenden, und der Hülfe, die Gebeugten sich freuen. Er vereitelt der Schlauen Pläne, auf daß ihre Hände nichts Bleibendes schaffen. Er verfängt die Klugen׳ in ihre eig'ne Schlinge, der Verschmitzten Anschlag wird übereilt. So daß am Tage im Dunkeln sie tappen, am Hellen Mitlage in Nacht umherirren. So rettet er vom Schwerte, von ihrem Rachen, und von ihrer gewaltthätigen Hand, den Armen Doch nur dann bleibt dem Armen eine Hoffnung, wenn der innere Sündentrieb verstummt. Dem Menschen Heil, den die Gottheit züchtiget, halte der Allmacht Strafe für keine Entwürdigung. Denn, indem er verwundet, verbindet er, verletzt, iiidei» er der Heilung Balsam spendet. Er befreiet aus sechs Nöthen dich, auf daß ein siebenfaches Unheil dich nicht treffe. Durch Hungersnoth befreiet er von sichrem Tode dich, durch Kriegsgefahr, vom Schwerte. Nur nehme bei der Geißel die Zunge wohl sich in Acht, dann bleibst furchtlos du, wenn auch Zerstörung nah't. Der Verheerung, dem Mangel, lachst du, bleibst ohne Furcht auch vor des Feldes Wild. Denn dein Bund besteht auch mit dem Gestein des Feldes, was sonst zum Wild deS Waldes herabwürdiget, bringt Vollkommenheit dir. Du wirst anerkennen, so dein Zelt im Wohlstände ist, findest du auch fehlerhaft deine Wohnung, du sündigest dennoch nicht; anerkennen wirst du cs, wenn dein Same in Fülle blüht, auch dann, wenn deine Sprößlinge wie deS Feldes Gras hinwelken. Im Ereisenalter gehst du zu Grabe, wie zur Zeit, in die Garbentenne kömmt, die Saat, siehe, dies ist unsre Forschung?- art, so ist's recht! vernimms, und richte dich hienach! 4 * *

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