Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5682 - 1921/22
- Article
- Heinrich Heine in seinem Verhältnis zu Mutter und Schwester
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 289 (sequence 20)
- Language
- German
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sind aber diejenigen Männer, welche ihre Frauen nicht lieben, da sie doch für sie dieselben Ausgaben machen müssen und sich für dasselbe Geld ein zärtliches Gefühl verschaffen könnten. Mein liebes Lottchen und die Kinder lasse ich herzlich grüßen. Meine liebe Nichte Anna bitte ich noch besonders zu küssen. Therese hat mich hier besucht, aber in Gesellschaft von Carl, der als Zchildwache mitgeschickt worden, damit ich nichts sage, das sie nicht wissen solle. Ich denke beständig an Dich, liebe Mutter, und liebe Dich unaussprechlich. Ich arbeite sehr viel, was mich freilich anstrengt, aber zugleich wohltätig zerstreut. Ich umarme Dich zärtlich, und bitte den lieben Gott, daß er Tuch gesund und heiter erhalte. Dein getreuer Zohn Harry Heine Paris, 3. Dezember 1853. Liebe gute Mutter! Ich bin mit dem verwünschten russischen Talender nicht sehr vertraut und weiß nicht, ob der Ztaatsrat Gimmel Kisseleff diese Woche oder nächste Woche bei Dir seine Aufwartung machen wird heute schreibe ich Dir, um vir zu Deinem Geburtstage zu gratulieren und ich denke wieder mit Lachen an paulchens Gratulation mit dem Blumentopf im vorigen Jahre. Der 19 ckamizer, fllmanacb 289