Mannheim
Compact Memory

Jüdischer Almanach · 1921-01-01 · 5682 - 1921/22 · p. Seite 275

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdischer Almanach
Volume
5682 - 1921/22
Article
Heinrich Heine in seinem Verhältnis zu Mutter und Schwester
Date
1921-01-01
Page
Seite 275 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
95% known words query
IRI
…/4086896-10094641-10094670--314-4087185
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

auch hier siehst Du, wie die Dummheit eine glückliche Gottesgabe ist, denn Andre müssen für sie sorgen. Meine Geschäfte gehn übrigens gut. Ich meine nicht die der Börse, von denen ich mich mit einem blauen Auge zurückziehe. von Dir und dem lieben Lottchen und den Unterputen sprechen wir hier beständig. Gott erhalte Luch. Schöne Grütze an meinen Schwager Moritz, besonders von meiner Frau, die einen Narren an ihm gefressenhat. Carl war verwundert, mit welchem Enthusiasmus meine Frau von Moritz sprach,- auch er lobte ihn. Und nun lebt wohl und behaltet mich lieb. h. Heine Paris, den 19. April 1847 Liebste gute Mutter!*) Deinen Brief vom IZten habe ich erhalten und mit Freuden daraus ersehen, datz Ihr Luch wohl befindet, so wie auch, datz Madame Gustav gekalbt hat. Ich lasse ihr durch Luch gratulieren. Cr hat von jeher nur Mädchen machen können, das ist keine Kunst, und wenn ich das gewollt hätte, so konnte ich jetzt *) ZaUimiliert wiedergegeben. 18' 275

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.