Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5682 - 1921/22
- Article
- Heinrich Heine in seinem Verhältnis zu Mutter und Schwester
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 273 (sequence 4)
- Language
- German
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Grunde nur hypochondrische Grillen sind, zum größten Teil! — Zur das Frühjahr habe ich bereits meinen Entschluß gefaßt; ich gehe aufs Land in der Nähe von Paris und nicht ins Bad. Obgleich meine Finanzen ziemlich geordnet, so ist dieses ihnen dennoch zuträglicher als das Reisen; die Pyrenäenreise und die gleichzeitig eingetretenen Fatalitäten hatten mich für eine geraume Zeit ruiniert und ich hatte Mühe wieder einigermaßen ins Gleise zu kommen. Und nun, alte Ratz, lebe wohl und grüß mir Loschen und seine Kätzchen. Schreib mir auch, welche Nachrichten Du von Max hast; es ist schauderhaft schändlich, daß ich diesem Bruder nie schreibe, den ich doch so unendlich liebe. Täglich spreche ich von ihm mit meiner Frau, die ihn so gern, wie Euch alle, einmal sehen möchte. — Das Brautpaar lasse ich grüßen; auf wann ist die Hochzeit bestimmt? Dein gehorsamer Sohn h. Heine Mein haarseil im Nacken tut mir gut und schmerzt fast gar nicht. Paris, den 28. Februar 1847 Liebe gute Pracht-Mutter!*) Dein und Lottchens innigsten Brief, worin die Beantwortung meiner Rnfrage bei Lampe, habe ich *) Um Ende des Artikels faksimiliert. 18 ckamlzer, 5Umanacb 273