Soncino-Blätter
- Journal
- Soncino-Blätter
- Volume
- II. Band 1927
- Date
- 1927-01-01
- Page
- Seite 61 (sequence 65)
- Language
- German
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bica lingua olim in Ebraeo-Rabbinicam translatum a R. Abraham Levita nunc latine versum, et notis illustrativ»: altera ostendit Consensum Kabbalisti corum cum Philosophia Academica et Peripatetica dogmatumper quinquecapita; cumpraejationeJo.HenriciMaji. Gissae Hassorum, apud Henningum Müllerum, anno AIDCCVI." 4 unbez. Blätt., .96 u. 52 SS. 4°. Der Vorrede, und hebräischen Uebersetzung von Abraham Bar Ghasdai Sefer ha-Tapu'ach steht Losius' lateinische Uebersetzung gegenüber, Sl-1-19; die SS. 20-96 enthalten Annotationes. Seine letzte gelehrte Arbeit, die ich nur ihrem Titel nach kenne, war: „Commentatio de occultatione librorum quorundam sacrorum per doctores Judaicos olim tentata. Heimst. 1736." 8°. - In der Sammlung von Briefen an Wolf (Band 50. der hamburg. Briefsammlung) befinden sich außer dem unten abgedruckten dreizehn Briefe, die Losius ihm 1720, 1721, 1724, 1725 und 1727 aus Kiel [S. 324] und Hildesheim geschrieben. - Als Neubauer's angeführtes Werk erschien, lebte er noch. i Wohl Edler und Hochgelahrter, Hochgeehrter Herr Professor. Als ich diesertagen den Herrn Abt Molanum, wie ich fleiszig thue, besuchte^gab er mir "von— ungefehr zu vernehmen, dasz Er einen Brief ausz Hamburg bekommen, weil Er aber ausz einer natürlichen Faiblesse, die er nicht ändern konte, eine ungemeine aversion vor der Pest1 hätte: so "hätte Er denselben, bey Erblickung des dati Hamburg, mit groszer angst ungelesen von sich grif und von ort zu Ende vorlfcsz. Wir haben Meines hochgeehrten Herrn Professoris desidc- -rieft-darausz beide ersehen, und wie wir bcidcrseits herzliche Neigung haben Gelehrten Männern in Cultivirung nützlicher Studien nach vermögen beförderlich zu scyn,~so haben^wtr uns sogleich erkundiget, aber weder einen Juden des marquirten Nahmens Veibcs noch einige Spuren von einer Oppenheimerischen Bibliothcc hier in der Stadt antreffen können. Der Herr Abt vermeinet man würde diese eher in Prag finden müszen. Und ich habe über mich genommen Meinen Hochgeehrten Herrn Professor zugleich in Seinem Nahmen gegenwärtige antwort zu vermelden, der ich nechst hertzlicher gratulation zu gesegneten Succes in aller unter Händen verharnden arbeit auch zum besten Unser Stadt, allemahl aufrichtig bin Meines Hochgeehrten HcrrnJrofessoris Hannov. d. 16. Dcc. Dicnstbercitwilligstcr 1713. Jöh. Anderson D. Synd. geworffen, würde ihn auch in einem halben Jahr noch nicht wieder zur Hand nehmen und lesen. Umb denselben zu rassuriren sagte ich dasz Er mir verstatten mögte denselben zu nehmen und Ihm vorzulesen, welches Er endlich zugab. Da ich ihn mit den Worten, nun solte Er sehen dasz uns beiden nichts böses wiederfahren solte, er- II. Hoch Edler und Hochgclahrter Insonders Hochgeehrter Herr Professor. O Dero angenehmes vom 27. abgewichenen Mo- -narhTliäTTmnneuen Muth und appetit gemachet, nach der Oppcnhci-[S. 325]mcrischen Bibliothcc zu inquiriren. Und tla Mir hiesige vornehmste Geistliche und Wcldliche keine Nachricht davon geben können, auch die Juden vielleicht nicht wollen,, so habe endlich einen Hamburgisehen Juden rescontriret, welcher mir dieselbe entdecket, und adressc gemacht, sie zu sehen. Ich bin gewisz erstaunt einen solchen unhekandten und gantz vermuthlich nirgends in der Wehl mehr in solcher Vollkommenheit anzutreffenden Schatz von Jüdischen Büchern zu erblicken. Der Eigenthümer war sclbzt nicht gegenwärtig sondern in Prag abwesend. Sein Schwicger-Sohn .-V ■ . 6l