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Soncino-Blätter · 1925-01-01 · I. Band 1925-1926 · p. Seite 98

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Journal
Soncino-Blätter
Volume
I. Band 1925-1926
Date
1925-01-01
Page
Seite 98 (sequence 114)
Language
German
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nicht alles zu besitzen, was es an wichtiger unseren Augen die Tätigkeit der Miscomini hebräischer Literatur damals überhaupt gab (Florenz), Bomberg (Venedig), Amerbach und was er in seinen Werken zitiert hat; (Bäsiel),Anshelm (Pforzheim, Tübingen und die Bücher seiner geistlichen und weltlichen Hagenau), Silber (Rom), Miller (Augsburg) Freunde in Deutschland und in Italien stan* und Fronen (Basel), d. h. was deren he* den ihm zur Verfügung, und der Brief* 'bräische Drucke angeht. Wechsel des großen Hebraisten berichtet es Daß auch die Register, mit dem Material uns, daß er diese seine Freundschaften in über die Herkunft der Reuchlinschen Samm* rechter Weise benutzt hat. lung und über ihr Fortleben, sowie das Per* UncTdann behandelt Christ die sechsund* sonenregister, dem Forscher cHe Verwerfung dreißig hebräischen Titel, die das Stiftungs* dieses Materials überhaupt erst ermöglichen Verzeichnis aufweist, und er betreibt in streng und dazu ungemein erleichtern, braucht nicht wissenschaftlicher Weise die Identifizierung besonders betont zu werden. Vergessen aber derselben auf Grund des erhaltenen und möchte ich schließlich nicht, daß die reiche nichterhaltenen Nachlasses von Reuchlin. Fülle der Christschen Ergebnisse über Das war eineebenso mühevolle wie frucht- Reu ch lins Leben und Leistung und vor allem bareTA^B^hVühd die Exkurse, die dabei sich über Reuchlins Bibliothek uns obendreinjn ergaben, bieten eine äußerst reichfließende einer Darstellungsform geboten wird, die Quelle zur Geschichte der hebräischen höchstes Lob verdient. Literatur sowohl der Zeit Reuchlins wie der P.S. Von geschätzter, in der so sehr schwie* hebräischen Literatur überhaupt. Davor| rigen Geschichte des hebräischen Frühdrucks Beispiele zu bringen, dürfte sich erübrigen^ äußerst erfahrener jüdischer Seite in Berlin indem jede der sechsunddreißig Nummern, sind mir in liebenswürdiger Weise folgende seien es Handschriften, seien es Drucke, von Bemerkungen zu Christs Büchlein zurVer* Christ mit der hier unbedingt notwendigen fügung gestellt worden: Ausführlichkeit betrachtet wird. Seite 37, Zeile 3 von oben: Der Traktat In welchem Maße Christ seine Forschungen Sanhedrin ist zuerst in Barco im Jahre 1497 geführt hat, das zeigen die Register, die über gedruckt worden. _l._—— dreizehn Seiten sicn ersfreckan; hier liegen Seite 41, Zeile 19 von oben: Die Erstausgabe die Ergebnisse des Buches, nach den ver* der Grammatik Mahalach von Moses Kimhi schiedensten Gesichtspunkten hin geordnet, erschien 1486 zu Soncino als zweiter Teil greifbar vor uns. Gehaltreich ist bei der eines Sedez * Bändchens, das fünf kleinere Ubersicht über den Inhalt der Reuchlinschen Schriften enthielt, und zwar auf Blatt 8 bis Sammlung schon das Register über die he* Blatt 33 b. Das Büchlein wird nach der an bräische Literatur, nach Verfassern undTiteln erster Stelle stehenden Schrift Bakaschath aufgestellt. Und dann werden die Hand* Hamemmim genannt (vgl. Zeitschrift für Schriften von den Drucken geschieden, und hebräische Bibliographie VIII, Seite 44). das Register für die letzteren dürfte mit Da die Karlsruher Bibliothek ein Bruchstück seinen Angaben über Drucker, Druckort und dieses Bändchens verzeichnet, darf man wohl Druckjahr eine Geschichte des hebräischen mit Recht annehmen, daß Reuchlin diese Druckes jener Zeit überhaupt darstellen. Ausgabe besessen hat. Wir finden hier u. a. Abraham ben Chajjim Seite 47, Zeile 5 von oben: Der Kommentar de'Tintori von Bologna ebenso wie die weit* des Nachmanides zum Pentateuch , 1490, bekannten Soncini. Wir lesen von Josef ben wurdenichtvonlsaacbenJudahiben Katorzi, Jakob (Gunzenhäuser) von Neapel und von sondern von Josef ben Jaacob Aschkenasi (?) Isaak ben Judah Katorzi, der in derselben gedruckt. Stadt gedruckt hat. Ebenso ersteht vor Berlin M. J. Husung 98 i

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