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Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland · 1938-09-01 · 9 (1.9.1938) · p. Seite 12

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
Volume
16 (1938)
Issue
9 (1.9.1938)
Date
1938-09-01
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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If. MrgJNr. f OihIüJiMiW Nr dk Cruhdtii I« PmlM/llMddwl»clil»Ml 1. im Synagogen-Gemeinde STETTIN Vermietung der Synagogenplätze Die Erneuerung der Synagogenplatzkarten für da« Jahr 5699 (1938/39) findet von Montag, dem 5. September, bis Mittworh. dem 14. September 1938 einsehl. statt, wobei die vorjährigen Karten zum Umtausch mitzubringen sind. Nach dem 14. September werden alle nicht eingelösten Synagogenkarten anderweitig vergeben. Die Zustellung von Synagogenplatzkarten, insbesondere für Eigentumsplätze, erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch der Empfänger, und zwar gegen eine Gebühr von 50 Pfg., welche an den Ueberbringer zu zahlen sind. Entsprechende Anträge bitten wir dem Verwaltungsbüro telefonisch oder schriftlich bis zum 20. September zu übermitteln. Die Neuvermietung von Synagogenplätzen wird von Montag, dem 19. September, bis Freitag, dem 23. September einschl., vor* genommen. Das Verwaltungsbüro ist an den Wochentagen Montags bis Freitags vormittags von 9 bis 12 Uhr für den Verkauf der Karten geöffnet. Der Vorstand der Svnagogen-Gemeinde. ★ Die Zeittafel für den Gottesdienst im Jahre 5699 wird unseren Mitgliedern, wie alljährlich, vor den hohen Feiertagen durch die Post zugehen. Festgottesdienste Sonntag. 25.9., abends 6.00 Predigt 6.15 Uhr Montag. 26.9., morgens 8.00 Predigt 9.45 Uhr abends 6.30 Uhr Dienst.. 27. 9., morgens 8.00 Predigt 9.45 Uhr Veränderungen im Personenstand Einsegnungen: 10. September 1938 Manfred Loewenberg. — Trauungen: 14. August 1938 Werner Levy mit Ursula Panke. — A 11 e r s j p b i 1 ä e n : 10. September 1938 Emil Schoenlank (70 J.); 14. September 1938 Auguste Juliusburger (70 J.); 16. September 1938 Cäriiie Kropf, geh. Sachs (75 J.); 18. September 1938 Regina Silberstein (75 J.); 22. September 1938 Philippine Dresdner (70 J.); 27. September 1938 Clara Hirsch, geh. Meier (70 J.). — Todesfälle: 10. August 1938 Michaelis Schilling (61 Jahre); 13. August 1938 Paul Senger (77 J.); 19. August 1938 Rosa Bamberger, geh. Schüler (73 J.). Kundgebung des Hilfsvereins der Juden in Deutschland Am 8. August fand abends in der Synagoge unter Leitung des Rechtsanwalts C r o n und in Anwesenheit des Vorsitzenden des Gemeindevorstandes, Rechtsanwalt Abrahamsohn, eine Kundgebung statt, zu der die Berliner Zentrale des Hilfsvereins als Hauptredner Oberstudiendirektor i. R. Dr. Otto Driesen (bisher Direktor des Philanthropins in Frankfurt a. M.) entsandt hatte. Nach einleitendem Orgelspiel und ersten grundsätzlichen Mahnworten des Veranstaltungsleiters entwarf Dr. Driesen ein Gesamtbild der jüdischen Wanderung der Gegenwart. Europa- Wanderung wurde kritisch gestreift, Palästina-Wanderung in ihren Hochleistungen kurz gewürdigt. Ausführlich sogen dann die äußeren und inneren Vorbereitungen und die Erlebnisse des Einwanderers vor und nach der Ueberseefahrt in die Vereinigten Staaten, nach Australien und nach Argentinien vor den Augen der großen und aufmerksamen Zuhörerschaft vorüber. Die übrigen Einwanderungsländer wurden im Vorübergehen in ihren für den Einwanderer charakteristischen Einzelheiten bedacht. Der ganze Vortrag war, im Sinne des Hilfsvereins, auf die Mentalität des Einwanderers eingestellt und vereinte wesentliche Gesamtinformation, auch in Einzelheiten, mit praktischen Winken und seelischem Zuspruch. Der Schluß erhob sich, im Vorklang zu dem Orgel-Finale und im geistigen Echo des würdigen Raumes, zu sakraler Höhe. Wiederholt richten wir an die jüdischen Hausbesitzer die besondere Bitte, uns in ihrem Hause für unsere Gemeindemitglieder Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Die Beratung hierfür besorgt kostenlos unsere Wohnungs-Beratungsstelle, Rosengarten 9/10 (Sprechstunden: von Montag bis Freitag, 10.30—11.30 Uhr. Die Synagogen-Gemeinde Sprechstunden des Rabbiners Dr. Finkeischerer, Kaiser-Wilhelm-Str. 42 pt.: Dienstag, Mittwoch, Freitag von 9 bis 10 Uhr. Wohlfahrtsamt der Synagogen-Gemeinde Stettin. Vorsteher: Herr Louis L e w y , Heumarkt 8, Telefon: 307 12. Sprechstunden: Dienstag und Donnerstag Y+9—%11 Uhr Frau Riess (Vorsitz, d. Israelit. Frauenvereins): Mittwochs 11—1 Uhr, Büchereizimmer der Synagogen-Gemeinde, Rosengarten 9—10. In der Privatwohnung, Augustastraße 14 nur nach vorheriger Anmeldung, Telefon: 21917. Sprechstunden der Fürsorgerin: Rosengarten 9—10; Montag 15%—16% Uhr, Mittwodi und Freitags von 8% bis 9% Uhr. Fernsprecher 268 83. Die Ausgabe von Krankenpflegeartikelu findet nur noch während der Sprechstunden der Fürsorgerin gegen Empfangsbescheinigung der Entleiher statt. Kleiderkammer ist geöffnet: Montag und Mittwoch 15%—17 Uhr, Freitag 10%—12 Uhr. — Unsere Kleiderkammer braucht dringend brauchbare Kleidungs¬ und Wäschestücke. Bitte gebt! Schriftliche oder telephonische (26883) Meldung zur Abholung an das Gemeinde-Büro. Proviazialverhaad für jüdische Wohlfahrtspflege in Pommern. Bezirksstelle für Berufsausbildung Pommern und Mecklenburg, Stettin, Rosengarten 9/10. Fernsprechanschluß: 26883. Sprechstunden: Dienstag, Mittwoch. Donnerstag 10—12 Uhr, Montag 18_90 Vhr. Oeifnungszeften für den Friedhof. Sonntag bis Freitag 8—19 Uhr. Bei vorkommenden Sterhefällen ist umgehende Benachrichtigung des Bestattungskommissars der Gemeinde, Herrn A. Fein, Sto/tingstraße 44, Telephon 32630, außerdem Mitteilung an unser Verwaltungsbüro, Rosengarten 9/10, Telefon 26663. erforderlich. Bekanntmachungen von Todesfällen und Beerdigungszeiten werden, ebenso wie andere wichtige Gemeindeangelegenheiten, in dem für Bekanntmachungen bestimmten Gitterkasten an der Hoffront der Synagoge veröffentlicht. Bücherei. Unentgeltliche Ausleihe von Büchern aus allen jüdischen Wissensgebieten. Reichhaltige Belletristik. Lesezimmer mit Zeitschriften aller Richtungen. Ausleih- und^ Lesestunden: Dienstag 18%—19J4 Uhr. Alle Bücher, die länger als vier Wochen entliehen sind, sind tofort zurückzugeben! Rückgabe von Büchern nur während der Ausgabezeiten in der Bücherei (nicht im Verwaltungsbüro der Gemeinde!) Bei Umzügen und Auswanderungen bitten wir, die Bücherei mit geeigneter Literatur zu bedenken. Wohnungsberatungsstelle. Sprechstunden: Montag bis Freitag 10.30—11.30 Uhr im Sonder-Geschäftszimmer, Rosengarten 9-101. Für das Büro der Winterhilfe bitten wir dringend um Ueberlassung einer Schreib» masehine. Verbind« und V«r«ln« Jüdischer Central-Verein E. V. Landesverband Pommern, Bismarckstr. 9 IL Fernsprecher 21943. — Juristisch-wirtschaftliche Beratung wochentags 17—19 Uhr, außer Mittwoch und Sonnabend. Hilfsverein der Juden in Deutschland, Beratungsstelle für Pommern und Grenzmark, Stettin, Friedrich-Karl-Str. 3, ptr. Sprechstunden außer Mittwoch und Sonnabend 10—1 Uhr nur nach Voranmeldung. Die neuen Hefte über USA. sind im Büro ^erhältlich. Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Ortsgruppe Stettin, Kriegsopferberatung: Dr. Mosbach, Lindenstraße 30. Sprechstunden: Mittwochs und Donnerstags 16)4—17% Uhr. Zionistischer Ortsverband Stettin. Sekretariat: Elisabethstr. 4, II. links. Tel.: 21727. Wir beabsichtigen — bei genügender Beteiligung — neue hebräische Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene einzurichten. Interessenten wollen sich in unserem Sekretariat melden. Ferner beabsichtigen wir, neben den allgemeinen Mitglieder-Veranstaltungen wieder einen Intensivkreis einzurichten. Um den Kreis der Teilnehmer feststellen zu können, bitten wir die Mitglieder des Zionistischen Ortsverbandes um unverzügliche Anmeldung in unserem Büro. Zu den September-Veranstaltungen unseres Ortsverhandes erhalten die Mitglieder direkte Einladungen. Zweigstelle Stettin des Palästina-Amtes Berlin, Stettin, Friedrich-Karl-Str. 3, II. lks. Tel.: 36789. Sprechstunden: täglich (außer Mittwoch und Sonnabend) von 10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr oder nach Verabredung. Auswärtige Besucher werden gebeten, zweckmäßig in jedem Falle vorher einen Termin mit dem Leiter der Zweigstelle, Rechtsanwalt Schlesinger, zu vereinbaren. Keren Kajemet Lejisrael: Bezirkssammelstelle Stettin. Glückwunsch-Ablösungen* so allen Anlässen durch den Keren Kajemet Lejisrael. KKL.-Glückwunschtelegramme zum Preise -von 0,50 RM. per Stück erhältlich bei: Berta Spitzer, Kaiser-Wilhelm-Straße 43; Julius Wolff, Bismarckstraße 18; Zionistisches Sekretariat, Elisabethstr. 4, II. links. KOBLENZ Gottesdienstseiten im September 1938: Vor.bd. Morgen« Miach. Ausf. 3. 9. 19.00 9.00 19.25 19.55 10. 9. 18.45 9.00 19.10 19.40 17. 9. 18.30 9.00 18.50 19.20 24.9. 18.15 9.00 18.35 19.05 26.9. 18.15 8.30 — _ 27. 9. 19.00 8.30 — 19.00 Sprechstunden: Büro: Täglich 9—12 Uhr, Fürsorge: Donnerstag nachmittag 3—5 Uhr. Dr. Hans Jacoby, Köln, Auswandererberatung 20. 9. ab 9 Uhr vormittags. C.-V.: 6. 9. und 20. 9., 17—18 Uhr. MEININGEN Gottesdienstzeiten im September 1938 bis so den Hohen Feiertagen: Vorabend Morgens Ausgang 3. September 18.45 9.00 19.40 10. 18.45 9.00 19.25 17. 18.30 9.00 19.10 Ab 18. „ täglich — 7.00 — . 24. 18.15 9.00 18.50 12

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