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Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland · 1938-07-01 · 7 (1.7.1938) · p. Seite 9

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die Synagogen-Gemeinden in Preussen und Norddeutschland
Volume
16 (1938)
Issue
7 (1.7.1938)
Date
1938-07-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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liIhig^Nr.7 IBdtechaa GMMkidablatt (Br dk Synagoem-OMHMtodaM Im rrMMBMn/WofrtilMMiii IiImmiI I.ImN 19U silbernen oder goldenen?“ — „In irdenen Krügen!“ versetzte die Prinzessin. — „Siehst du“, fuhr der Rabbi fort, „das schlechteste Gefäß kann den köstlichsten Inhalt bergen!“ — So lehren auch unsere Weisen (Pirke Abot 4,27): Sieh’ nicht auf den Krug, sondern auf das, was darin ist. (Nach Talmud Taanit 7a) Von Schabbat zu Schabbat 1. Schabbat „Korach“, 2. Juli 1938 Samuels Rede (Aus der Haftara) „Ihr sagtet zu mir: Nein, ein König soll über uns herrschen! Und der Ewige, euer Gott, ist doch ein König! Und nun, hier ist der König, den ihr erwählt habt, den ihr verlangt habt; siehe, der Ewige hat einen König über euch gesetzt. Wenn ihr den Ewigen fürchtet, ihm dienet, auf seine Stimme hört und gegen den Befehl des Ewigen nicht widerspenstig seid, so werdet sowohl ihr als auch euer König, welcher über euch herrscht, dem Ewigen, eurem Gott folgen! Wenn ihr aber auf die Stimme des Ewigen nicht hört und gegen den Befehl Gottes widerspenstig seid, so wird die Hand des Ewigen euch wie euere Väter treffen.“ — 2. Schabbat „Chukat“, 9. Juli 1938 Die Haderwasser (Aus der Sidra) Gott redete zu Mosche: „Nimm den Stab, versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aharon, und redet zum Felsen vor ihren Augen, daß er sein Wasser gebe. Mosche nahm den Stab vor dem Ewigen hinweg, wie dieser ihm befohlen. Mosche und Aharon versammelten die Gemeinde vor dem Felsen, und er sprach zu ihnen: Hört, ihr Widerspenstigen, sollen wir euch aus diesem Felsen Wasser hervorbringen? — Mosche erhob seine Hand und schlug den Felsen zweimal mit seinem Stabe; da quoll viel Wasser hervor und die Gemeinde und ihr Vieh tranken. Gott sprach zu Mosche und zu Aharon: Weil ihr mir nicht vertraut habt, mich vor den Augen der Kinder Israel zu heiligen, darum sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich ihnen gegeben. 3. Schabbat „Balak“, 16. Juli 1938 % Dienst an Gott (Aus der Haftara) „Womit kann ich vor den Ewigen hin-, treten, dem Gott des Himmels mich ergeben zeigen? Soll ich mit Ganzopfem vor ihn hintreten, mit einjährigen Kälbern? Hat wohl der Ewige Wohlgefallen an Tausenden von Widdern, an Myriaden Bächen Oeles? Soll ich meinen Erstgeborenen hingeben für meinen Frevel, meines Leibes Frucht als mein Sündopfer?“ — Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist, und was der Ewige von dir verlangt: Nur Recht zu tun, Barmherzigkeit zu lieben und demutsvoll vor deinem Gott zu wandeln. — 4. Schabbat „Pinchas“, 23. Juli 1938 Das Erbrecht der Töchter Ein Mann namens Zelafchad aus dem Stamme Manasse starb in der Wüste. Er hinterließ keinen Sohn. Da traten seine Töchter vor die Gemeinde und sprachen: „Warum soll der Name unseres Vaters untergehen? Gib uns Eigentum unter den Brüdern unseres Vaters.“ Mosche befragte den Ewigen. Der Ewige antwortete: „Die Töchter Zelafchads haben recht gesprochen, der Erbteil ihres Vaters unter seinem Bruder werde an sie übertragen. — Sprich zu den Kindern Israel: Wenn jemand stirbt und keinen Sohn hinterläßt, so sollt ihr sein Erbe an seine Tochter übertragen...“ Kalender für Juli Fr Juli 1 Tamui 2 Sbd 99 2 99 3 Korach StR 99 3 99 ' 4 Mo 99 4 99 5 Di 99 5 »9 6 Mi 99 6 99 7 Do 7 8 Fr ** 8 9i 9 Sbd 99 9 99 10 Chukat Stg 99 10 99 11 Mo 99 11 9* 12 Di 12 99 13 Mi 13 14 Do 14 13 Fr 99 15 99 16 Sbd 99 16 99 17 Balak 17 18 Schiw’a assar Mo 18 99 19 b’iamus (Fasttag) Di 19 »9 20 Mi 20 99 21 Do 99 21 99 22 Fr 99 22 99 23 [Neumonds weihe Sbd 99 23 99 24 Pinchas, S«g 99 24 99 25 Mo 25 99 26 Di 26 99 27 Mi 27 99 28 Do 99 28 99 29 Fr 99 29 Aw 1 (Rösch hechodesch Sbd 9 30 99 2 Matot Mass'e, Stg 99 31 99 3 5. Schabbat „Matot-Mass’e“, 30. Juli 1938 Das Gelübde „Wenn ein Mann dem Ewigen ein Gelübde tut oder einen Eid schwört, um sich ein Verbot aufzuerlegen, so soll er sein Wort nicht entweihen; ganz wie es aus seinem Munde gegangen ist, so soll—er [ Familien Anzeigen ] Statt Karten! ’ Ruth Wollt Artor Ralnowlti danken gleichzeitig im Namen der Eltern für die anliftlkb ihrer Verlobung erwiesene Aufmerksamkeit Stettin, im Juni 1938 Statt Karten! Allen Freunden und Bekannten, die unser anl&ftlidi der Barmlawo in so freundlicher Weise gedacht haben, unseren herzlichen Dank.' fomlllo Notariell Worms Stettin, im Juni 1938 J Für die Beweise wohltuenden Mitgefühls beim Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters sprechen wir unseren herzlichsten Dank aus. Helene Spanier geh. Lehmann Gerlrad Spanier Dr. Arthur Spanier Margarete Spanier Willi Spanier ■agdsbarg, 24. Mal 1838 Amsterdam, Berlin, Be* Tark Am 24. Mai, kurz vor Vollendung eelnea 82. Lebensjahren, starb der erste Vorsitzende unseres Gemeindevorstandes, Herr Julius Zielenziger , Stadtrat a. D. Fast 4 Jahrzehnte hat der Verklirte als Mitglied des Vorstandes und zuletzt als dessen Vorsitzender unserer Gemeinde mit ganzem Herzen gedient Seine Pflidittreue, seine lautere Gesinnung, seine Wannherzigelt und seine selbstlose Hingabe für unsere Gemeinde sind unausldsd>li<h ln das dankbare Gediditnis aller seiner Mitarbeiter eingezeldinet Die sdilidite, aufredite durdi mehr als ein Mensdienalter im Dienste der Allgemeinheit bewährte Persdnlldikelt des Verstorbenen wird in unserer Gemeinde nidit vergessen werden. Der Vontamd und «He Reprisen tanfenveraammlang der Synagogengemeinde Potsdam Bettwäsche Tischwäsche Haus- und Küchenwäsche Anssteuern in allen Preislagen and ZaummeBitclIiiDjiej Landeehuter Leinen- und Gebildweberei F. V. 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