Verwaltungsblatt des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden
- Journal
- Verwaltungsblatt des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden
- Volume
- 9 (1931)
- Issue
- 5 (30.6.1931)
- Date
- 1931-06-30
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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“h betrog« 9000 *9t «ieüttcht ff mit die Stieb «l*<u g*dt»«r fcfe. Mr »todmloften wtb'31**» IM» 4000 *Ä ®orge3^ Hob*" fcugMetiN ist m« 10000 RR. «f 7100 R«khe»Mrgejetzt 2ch legebeii fttkt vor in bet tteberittgting. bab'c* lick biti »« «*« «, ist in diesem Etat et« Fülle drin- ,e»bitee VedürfnG, der «««bisch« Jede« nicht berücksichtigt «orde» D«über. bchyt >»i» Zweifel. «der wir find eine arme <5* «ei>chhgftr eete Hefigb« «,» in efalec Notlage, «ir müssen überall spar«. «O M j»«e» ist. «irwerd« Grhöhnng«x die jeder vo» Ihn« «ü»jch4. >e»b Ogch jeder »n» mm hob« möchte zurück, stellen.«» grtlt tn dteser 3«tt nicht «bet*. Ich darf be« r-»r ««- radmg de* Fimuqrefeiat, Sie.»» eine, Resolution bitten, die auch der etnnchllöe» Aehenfngnng sämtlicher Mitglied« de» Demi, nmteukollegttm* entftnctcht. bat alle Subveotione» an Organisationen M» Eiche Februar 1902 uu bi* tut Löhe »on 80 * au*, gcmllt Verben. Sehe» »ir Ende Februar 1932. batz hinreichend Mittel für die Reßnumahinng Vorhände« linh. i» Wird diese Rest. »Oh«O> «üfflge» E» ist aber, «otwmdig. eine «ichtschmr zu haben, «eil alle «n «» Aebchchttn Organisationen und da, ist ihr gute» «echt, »nl die »Pvzahlung drängen.,der ftaffmb«ftaab aber diese A»*«cht»ng hänfttz zur Unmüglichteit «acht. . Diese Landesveftammluua besteht an» Menschen, die durch, gängig «n einer Stelle stehen, «a sie oerant»ortliche jüdisch* Arbeit leisten ober sich für die Geschicke der preutzischen 2udqntzeit verant»»Ntich fühl«. Ich bitte Sie. sich auch , für die fmantteUe Sicherstellung bes &aftbt,n*tatbe, petantmortttch p» jthien. So schWigrig. wie sich hie Pmhältmss« in letzter Zeit gestattet haben, «aren sie nach nie. Ich e»age nicht mhoffen, bafe die «trrtschastttage der NülWen Zeit sich günstiger gestalten «ird. «der selbst eve» bi« Wirtschaftslage ans dem heutigen «ioea» »U alle»! Schmlertgttittn Neiden sollte, müssen die’Gemeind,» erntet Anspannung aller «rüste ihre P,licht tun. «ergessen «ie Nicht, nUr haben die Beittäge der Mttglted»gememd«.r zum »oUen Bettag eingefteltt und »war in Lühe von 840000 «M., »» den «rat ja ballmeieren. Me »eit «trdies» Summen restlos einbetonunM'Neerbeu, ist'eine Frage.- die in diesem Augenblick rem Mensch entscheiden denn. 2eschtimmer und bttrotzkichtzr dt» trage drantz« je ernstendie Beehckltnijse der Zeit, desto Wichtiger die Festigung »nd fträftigung nnserer inuerjüdischen Organisation als Lrckger.de» «eiste», der unn befähigt, in Emst und Treue jedem Widrigen Geschick in» Auge i« sehen (Lebhafte» Bravo und Hände- Präs. Ster»L Ich -darf-den beiden Herren Borrednern im «am» de» Leebandntage» für ihre Berichte, die mm ja pu Genflge »och einmal geleigt haben, eine »rantwortnngsvoll die Ausgabe den verbände lüg» gerade dteemal ist, danidm Meine Da- «e» »nd Heereni'Dae Land verlangt von »nsArbeit, es verlangt ooa »u» in -erster Linie, datz wir, so sehr e» möglich ist, dutth die FaSung. unser« Beschlüsse da» Verständnis für dt* wirtstbaftüche Und füe die «oeottsche Sttuotivn iu unsere« Gemeinden tzetuudeu 3*»«iger geredet- »irtzk best» ftärttr die Arbeit. Bon dies«« «estchteg»« »«gebend, bitte-ich Sie n« Itteierlei: Ersten» fchvetze ich »ich dem an. »a» der Herr Vertreter de» Rates gesagt hat; .3ebet Etneelue hat lrgendein Liebiingskiud im Etat, für da».er gensttz besondere.SSünsche »nd Anregungen hat. Fügen Sie sich be* Rotwendigkett. erstuere» Sie un» Debatten und «»- regMgW. «eschen.«ir alle sehr ge» unchgeb» würden. wenn «ir nicht, fco* und« eine» «uh stcknden. «nd da» poeite: Ich dabo Ihn» ich» «chchllisse d». Aettestenaneschusse» mitruteilen horte«» rb«-, Zestdigposstinu. -Ich »eche «st <Mer Entschied«-«» dorstber. «achest.datz Mefe Diogosttio« inne gehalten »ird. Dke Heid» Heeren Buetrrter de» Na«» habe» et» mnsttrgüsttge» Bei- M«i gegeben, die Zaittlkngomtt chnttchalttn. Die Dtzeg« -liegen so: Mr teb» z»r Zeit tzmit Sraktiogm. den» die Gruppe der Mitb« Buale ZimnGruppe bobeu jede NM ^Ga»stärr, und iuselgedelle» auch nicht die Rechte einet HÜH»«. MWntzcknbstch.hob» He da» «echt jede. Abbi«, MjsMchtg» Drache» hat der «eltesteuaueschuh. der .MMeDMaiteUbifM. Zur Debatte steht bet Etat geuqgvte^mch ich bitte Sie. auG ointuberi eh» die Debotti Über d»» Äützepgesetz. dn sie-»» Bericht b« Rate» gehtet. FerM. ftegt.der felgeude Antrag der «attepaedet i alkgemeiner Art M Wuckt IL In f«Mgti»g, der Anteag »r Der verbaust»- ii»»«til Lotemverbonde» Mischer Gemestch» «olle t■■ :: ■ kV : - '!"■ ' ■ " „Der Pttuhische Landesverband jüdischer Gemeind» hold« Rechte der iu Weuh» lebend« Snb» » schütz« «eb bet« gesamte Interessen gegenüber d« Organ« der GesetzgeOnng. Benvaltnng »nd Rechtüsprechung «ahrrnnehme«. Der Vre», hische Landesverband hat den WStrtschasttanttsemitttmn» ru.bekämpf« »nd demgemäb die soriolpolltischm Arbeit« in all« ihr« Form« auszubanen und die jüdische Wirtschaftshilfe » . fördem." Dieser Antrag ist ebensali» Gegenstand der, allgemein« Etatau»s»»che- Er steht als», jetzt «u Diskuiston geneei^chaftlich mit . de« Etat uud dem Iudeugesetz. Die Fraktion« schick« zuerst je ein« . Redner vor. der d« »» 30 Minuren, ober nutzt darüber, sprech« darf. Ich »erde »ach 26 Minuttn monier« nnd nach 30 «mul» da» Wort «tzietz«. wenn es «Stig ist. Dan« steht d«jenig« Genppeu, hie nicht Fraktionsstärie Hoden, ein Redner bi» »u 20 Minuttn zur Verfügung. Und dann kommt die »»eite Garnitnr der Krattion« «tt k 20 Minuten, fall» es notwendig ist. Meine verehrt« Dam« uud Herren, da» sind Marimn. Sollte dann noch jemand sich g«ütigt ,ugt« »» replizieren, so werden nur bi» » 10 »muten Rebegeit gcgebm, beim wir mftff« h«te unter all« Umständ« auher der Etattdedattt die nicht ganz «nlompliriert« Wahl« rum Rat und in die Ansschüsse fertig machen. Um 7 Uhr mutz der ‘ Saat geräumt «erden. — Also ich erüff» nunmehr di« Generoloussproche über Etat, Indengesetz und den Antrag der Loittportti. E» hegt »och woi nn Antrag, der auch r»r allge»tin« Aussprache g». chütt der jetzt vo» der liberal« Frattio« eingebrncht worden jst. de««fs«d ei» Gegenresolntton gegen den Anns«»iti,m>,. Er sott noch überardeüet roeroe», und ich-werde ihn am Schtutz der Debatte zur Verlesung bring«. Da, Wort hat nunmehr Herr AftUege reyrlnh-Ldmgsberg. «bg. RAnw- Dr. Ehrlich: Meine Dam« und Herren! 9RU schmerzlichem Bedauern müssen «ir seftftell«, datz besonder» hervottag«de ft «»Hegen, die bisher dem Berbandstag «mgehörlm. sich leiber »üht in der Lage sehen, weiterhin ihre starttn und bewährt« fträfte dem verband pt leih« Mit umso gröberer Freude dürf« «ir e» degrüb«. dab «dirch auch junge» Blut unserer Arbeit zugeführt-ist. nachdem sich der frühere Berbandstag eine länge» Lebensdauer «gesproch« hatte, al» sie in nnserer Berfassimg vorgesehen war. Dieienigen unter un», die bereit» al» «grautt Varlam«tarier zu gelten haben, wie unsere neu« ftollegen, «Ir all* Hab« un» vor.Aug« zu halt«, welch grobe Arbeit dieser Lande»- v«hand noch zu leisten hat. Wenn ein »rfasstmgrmäbige» Organ zur Entgegennahme einer ftriM an den bisherig« Mabnahm« de» verbände» kaum mehr oorhond« ist, «eil der altt Rat nnr «och Plotzhatter für d« neu« Rat ist, so Hab« wir mit Genugtuung feftzustelle«. dab dieser sich kaum «esmttich von jenem unterscheiden dürfte und dab der altt Rat fast wie ein Phöntt au» der Asche auffteigen wird. Daran darf die Hoffnung geknüpft werde«, datz ihn die Flamme auch läutere. Eine derartige Läuterung «blick« «is bereit» in den Feststellung« de» Herrn Berttettr» de, Rat«, der für da, Finanzdezernat gesproch« hat. Der Rat ist damit abgerückt vo« den Vorschlägen de» alten Dezern«tenkollegi»u». Wtt hatttu ein« vorläufig« Haushaltsvoranschlag nach Hause bekomm«, au» dem wir ersetz« mutzten, dab da» Dezcrnmttnkollegium daraus ansgegangen war. die Umlage, die al» Beittäge von den Berbondsgemeinden erfordert «erd« sollte, zu erhöhen. Dieser 'Vorschlag mubtt un» natürlich schmerzlichst berühren. Zunächst ergab sich für un» die selbstverständliche Pflicht sorgsamster PrÜft«g. ob e» in der Tat «Gedingt notwendig ttäre/ den Umlagebeitrag «* erhöh« und den verhaudsgemeind« eine solche weite« Opserfreudigtttt zuzunmttn. Zu unserer tiefst« Erschütterung Hab« wir mm vernetz«« müfftn, dab da» Erfordernis ein« Erhöhung der Umlag« über- Haupt nur deshalb hat austauch« können, well VttbandrgeuWi» de«, der« Mitarbeit uns autzerordmtlüh wertvoll erscheinen muhtti, di» itebesondbre auch ihre Berttettr im Rat haben, ihr« bisherig« Beittagsverpstichtung« nicht in dem geboten« Mab» nachgSomin« sind. <Z»r»f Lar»«: Sie mein« wohl ftönigsberg?) E» mag sehr ergötzlich sein, eine ernste Diskusstou durch persönvch* Zwischenruse pt beleben, bevor der Redner seine« Gehen»» pt Ende geführt hat. Ich glaube, darüber hinweggeh« * sblttn. indem ßch «ich durchaus der Ausaflung meine» ftorabtti», de» Her» FGÜWchchermnttn anschlletze. datz eine Gemeinde keiue»weg» unnach- Khkklch gypmnge« «erd« soll, unter all« Umftäud« genau, am o'o<gtschit»h,mm FsMgkettsdatum die etstttlne Umlageratt zu lei-