Verwaltungsblatt des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden
- Journal
- Verwaltungsblatt des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden
- Volume
- 9 (1931)
- Issue
- 5 (30.6.1931)
- Date
- 1931-06-30
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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■n’M HM« im tu afa kbmt, atfmr §aim Wv Mom m* ia diesem »t*mhtkw n(m Mmm Aufgabe «- Ws». Dah dt». MÜ»«« Mg«. ist mein aufrichtig« Wunsch. »VE Steiru: Lltsue Damen und' Herren! Rach allem Braach WAemätz den «Malst« de» «elteftmmuschuss« bitte ich den DMLr de» Mlüetz- Herrn Dr. Klee. r> Punkt 4 »nd 5 der Twpm tRechnftuseabschtub und »oranschlag) da» Watt r» ergr«t. H' . [Z, i . ,.v.' - Rakmttglied RSm». Dr. ÄI«t: Weine Damen und Herren! «, ist »«der-tu der Sitz»» de, Rat« noch in der Sitzung der «aLämumWon etwa» Besondere» über den «echnungm»bschl»h g«. sagt »erde» Ich »laude deohald» da» ich auf de» Rechinmgmll». schlutz Aich» »chter «inzumhm brauch«. Lr liegt Ihnen »ar. Werden Fragen »Gellt, f» »Kd sich später «belegenheit biete»,, daraus Mllch>f»W»i» Darf ich als» »teich tum Etat üdeugeh«. Herr Kammmgaichtzmat «olft hat bereit» darauf hiugewies«. ia weich mcher Zeit wir Lude» lebe». E» kann iu dieser Zettteine driugendei» »nd ernster» Autpede »den. ai» uuL« Institution« so KLstig wie «tgltch »u «Galle». Ru« bin ich Kid« nicht in d« Lage — ich wäre glücklich wen» ich «, sein würde, •*- die wirtschaftliche Situation de» Laadmodrbande» al» eine solche zu keunzeichnen. di« d« Unterlag« für eine gute Entwicklung bildet. Ich ntdchte 2h«n al» Beispiel eine Kazige Zahl sagen. WK haben etwa 800000 Mark von den preutztschen Gemeinden in diesem «takchchr zu fordern gehabt. 70000» äuf- Gnmd der vetttäge. 100000- Wart «eftoeftände. Bon diesen 800000 «ark sind 800000 dt» «am 15. Märt eingegangen. Ss find also die preNhischen Gemeinden mit 500 000 Mckrt im Rückstand. Herr KammmgmtchKrat Wolfs hat die opferfreudige Arbeit de» Derernententollegium» »nd der Beamtwchhaft «rwähitt. »ölten Sie mir einen Augenblick gestatten, daraufhinMweiseu, welch »ngeheur« Leerlauf »nd überflüssige Belastung de» Beamtenäörper» hierdurch «rurfachtzwnrd.; D«r Bemeiudau, dl» uicht pahlten^. muhte nicht einmal^, seuderu u»«h»>»d«nnl geschrtedeu werde». Wir haben versucht, durch Mittet»p«r tonen emzuanrten. Diese Versuch» sind gelegentlich vom Leiterfvlgev degleilet gewesen. Ich dau»» all. den Herren,, di« sich dafür so freundlich rur Berfüguug gestellt, habe». In sehr, »«len Fäll» oder «ltstand durch. diese Arbeit «»« überflüssige Belastung auch, der . Ral»- mitglieder. Wir mühe» — »»««gesetzt, dah Sie »u» nicht etwa «utgegeugesktte Weis«««» geben — i« neue, Etatsjahr alte gesetzliche» Mittel anwenden. »« diejenigen. Gemeinde», die tut» nicht ow Beiträge gebe«. zu der«» Zahlung sie verpflichtet sind, heranzuzietze» undan ihr« Pflicht tu esnnca. (Sehr gutl) Da» heibt «icht. datz, wir nicht in Beeng auf di« Zahluug»Kiftm r» jeder oerstäudch» RückfLlluahme beucht, sein- ««dem 2m Prinzip mutz zede .preuhchche Gemaiuda de» Bwttag au de» Laudmwerband al» chra mmlatchhe Verpflicht»« gegeuüder dem Gesamt^Iudentumauslasse», sie mutz dtrse» Titel in ihre» Etat «insetzen und sich von vorn herein auf diese Zahl»»« ««richte». (Sehr richtig I) Ich. hah» mir erlaubt i* sagen: ltmU alle« gesetzliche» Mittel»", und obwohl ich da» Wart schaue« will ich dach ganz deutlich au»sprechen,, datz wir «wlllt such, auch den Rtageweg» zu beschrett« ju denjenigen Fallen. in dem» wirgsauben». datz e» angegeigt ist- (Sehr richtig). E» istunmöglich bah mittlere Emmindeq^ vondenenwir gewiß gpi8en. sie .had«, an und für sich r» riugea. boch in vegug aus den i'andmwerbimd so absotut pflichtwidrig Handel», datz wir in die schliunnsK». Situationen komm«»., wen» ich. Ihnen sag«., dich-ich al» Fiuangreferent de» Bankkredit zeitweise so augespannt halte, bah « mein«. Ansicht «ach d« wirtschaftlichea Gruudlag« de» Lautzmverbauda, komm noch pttfpricht. dag» ab«. ,«imi«g« bin. well ja natürlich. Mg. Reih« neu A»«abe,. rwangelLufjg sind, so werde. Sie. begreifeu. bah mix Io Vorgehen müssen. Ich tarn nicht. Witwe»., Waisen.. Pensionär«.. Lehr«. Rabbimr ns«, irgendwke kürz« Ach dies« MÄchttl. die bei . ihm» schmal« Budget» mttihre» Einoäng« rechne« müssen. ll, Wowst« BttloM- £1 bring«. Die MüalloN ist ab« Id. bah auch'dieft varäg« r mtb tuherftA'Anspannung de» Kredit» aargchahlt borden tonuiep. — ' ' Lasi«^Me> »ich-.« den Einnahimn übergehen, dte «ir für HO» nächte Iahe- 4» Rechnung -geftektt-ha»«.-: Da dvtf-üch d«, Punkts gan, kam erwähne«, die- «MokbiibNsmwi^Wid'bvftzr lediglich eine Dwechgangchlatton. I„lM«N».' hia gmocht«» den Beo- PllünG« «ntspretßuch» »tr«dUüNg-W Mt' gd-Nnb' fchwiecktze HkufgNb«.' die ge^V'werben rimh.-' ""'■1 - -- ' '• Wir haben in uns«« fimnqielle« Zwanmlage »rsprüuaüch geglaubt, Ihne» «r Balancierung de, Etat» die Erhbhung der Quote um Vi» Vorschlag« tu sollen, auf »£,». Wir fhrd dä»W abgetommeg. well der Widerstaud in den Gemeind« so hart gewes« ist», dah dies« Vorschlag «icht durchgegang« wäre. Wir Hab« tu deshalb bei der alte» Quote belassen und Hab« bi« Bettrüge d« Mitglied»gememd«n mit 640000 Marl «bgesrtzt. wobei wir ei, Steuersoll von 80000000 Mark in Ansatz gebracht haben. eine Summe, von der Kenner behaupt«, bah st» «in« vorsichtigen Schätzung entspricht. Wir Hab« dann rückständig» Beiträge in Löh« von 100000 Mark eingesetzt. Für die Richtigtell dieser Zahl kann ich mich verbürgen, well dabei Beträge von grvtz« Lemeiaden sind, auf der« Eingang »nt« all« Umstünden gerechnet werden tann. Die Posten 4 und 8 sind so klein, dah sw irgend««« Bedeutung nicht haben. Im ganren würde di» Emnahmenseit« mit 107a 000 Mart abschliehrn. , Ich bmtmc t» de« Aurgaden. Bei dem Au»gabentit«l l ^GemeiNH«" Hab« Sie wiederum den Durchgaugapostm. von de» ich glckprach« Hab«, d« au, d« Staat»dechllfen stammt. Ich möchte im wes«tl»ch« mich aus solche Post« dejchrüatea. die eim wesentliche Aeuderuag gegenüber dem Vorjahr« darstellea. La darf uh daraut, hinwehen, das wir in Kapitel l Titel i, Ztzfa 4. ,^v«idllf«u an hesoader» leistung»schwache Gemeinden au» eigen« MiUit» de» K<mde»v«rdLnd«»" gegenüber dem Boriahr am40 000 Marl «ehr,, also 90000 RM eingesetzt Hab« au» einem Grunde, d« Ihnen einleuchtet, wenn ich lur, sage, dah «in ZusammMdcechen. gerade der kleinen Gemckinden in erschreckendem Matze, vor sich geht. Wahrend wir noch im vprigm Jahre an» aus de» Stand- »>ul1l stell« konnten, nur diejemg« Gemeind« ru unterstützen, die mehr al» 34* Steuer zu zahlen hatten, siad wk in dies«» Jahr«, in' d« Situation, die schon au und für sich schrecklich ist. auch bei der beantragten Erhöhung wahrscheinlich nur solche G». meuiden iulterftützen zu können, de» denen die Slenerqnole 4tz>, .Ivall« Sie ftch ein« Augeublick klar mach«, wie schwierig di»- Situättou ist. Die Gemeinde n»»tz. au» eigene« Mlltel» 4V * aufbrm»«. »he wu bei diesem Budget in der Loge sind, ihr euw Unterstütz«« »» gewähre». — Ich habe den Posten für.«Vaubeihttf« und Darlehen" nur auf 18000 RM statt auf 48000 RM festgektzt, wem» «ich schwer« Hemn». Aber «» lätzt sich «icht leugne», datz der «rötzte Tell der au» dem Kriege und der 3nflattongzeit »och stammend« baulichen Schäden in den letzten Jahren beseitigt worden ist. .An Neubauten tann in absehbar« Züt n<»fgrlich mcht gedacht werden. Wir hoffen, datz da» alterdriugendst« mit den H800O RM geschaffen werden, tann. Ueder den Titel .Beamte" brauche ich nicht «el zu sagen. Die Beihilfen für Kultnsdeamte im Ruhestand und Hmterblleden« sind Dinge i« Etat, die sich von selbst verstehen. Die Zahl«, sind überalletwa» ermäßigt. Di« Rücktagen zur Erfüllung neu« Ruhegehalteverpslichtungen haben wir au» allgemein« Erspami»- gründ« gegenüd« dem Borjahr auf die Hälfte reduzieren müssen. Ich brauche Ihn« nicht zu sagen, wie sehr wir da» bedauern. J>it Sondeckeihilf« für Ostpreutzen beläuft sich aus 2400 RM statt aus 10000 RM wie im vorige» Jahre. Die 2400 RM siad die Souderbeihllfe für oftpreutzische Kulliwbeaiut« im Dieaft- Bei den Bezirfsradbinaien hoff« wir mit 35000 RM aa»t»kommen. Hier w«d« noch Verhandlungen mit de« Staat »führt, über deren Lrgebai» ich^ da sie noch nicht adgeschlösten ^tuh, in» Augenblick »och mcht» sag« tann. Wir hoffe« dah sie zu daupi Resultat führ« und den Etatrtitel «IlasLeu «erd«. Wir komme, nunmehr zu dem Ttel „theologische Bildung»anstalteil." Ich erklär«. «, al» einnmtige Auffassung de» Rate»., datz er «» al» eine «oralllche Verpflichtung ansieht, die jüdische 'Wlssenichast und die Anstalt«, die diese Wissenschaft« pfleg«. ,» «Elch». Mit Recht ist darauf hiagewiesm worden, datz Preutz« in Zeiten de», tiefst«. Darmederliegen» di« Berliner UaiveeMt bogründet hat; »nd da»' Schicksal der preubischen 3ud« dckrf nicht so kaurig.se!«. dah für die Mische Wissenschaft nicht die «forderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Trotzdem sei «ü, kritische, Wort gestattet. 3» darf darauf Hinweis«, hah zwar «ine grohe Anzahl junger Leuk die an dm Rabbinerlehroustalf« studier«, ihr Sküdl»» auch absolvier« und Rabbiner «erd«. DL Zahl bet Studierenden ist aber ». Zt- »um Teil sehr groh. Dauf 'kch Mr dL Zahl der Hochschule -für dL Mssmschaft de, Judentum» i» Berlin mtt 120 «wähnen. Erwägt man. dah dL Zahl d« t, DenMland kn jedem Jahre etwa in da, Amt tretend« RoLbtn« 8 — 7 bekägt. "viel mehr auch im fhtsbmb »icht Berwendrmo Jm>