Verwaltungsblatt des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden
- Journal
- Verwaltungsblatt des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden
- Volume
- 9 (1931)
- Issue
- 3 (24.4.1931)
- Date
- 1931-04-24
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Amtliche Bekanntmachungen. Stellenvermittlung für Lehrer und Kultusbeamte. s.'m* höh« des Reichseinkomniensteuersolls isso. Uns liegt ständig ein« große Anzahl Bewerbungen von Lehrern und Kultusbeamten vor. Wir stellen daher allen Gemeinden, insbesondere auch den Großgemeinden, «rneut dringend anheim, sich vor Anstellung eines Beamten mit unS in Verbindung zu setzen, damit wir geeignet« Kandidaten veranlassen können, ihre Bewerbungen einzureichen. Gleichzeitig verweisen wir nochmals auf unser« Bekanntmachung vom 17.2. d. Is. (Derwaltungsblatt v. 20.2., S. 6) betr. Auskünfte über anzustellend« Beamte. Berlin-Eharlottenburg, den 15. April 1931. Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden. 4 Angaben über Seelenzahl und Zahl der schulpflichtigen Kinder am 1. Mai 1931. Aus dem Haushaltsplan bzw. der Heberolle muh Art und Prozentsatz der Kultussteuer hervorgehen. Erhallen« Beihilfen müssen im Rechnungsabschluß oder Haus» haltsplan enthalten sein, im Fall« der außeretatlichen Verwendung muß «in ordnungsmäßiger Beschluß vorliegen. Berlin-Eharlottenburg, den 15. April 1931. Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden. Stellenvermittlung für die Herbstfeiertage. Der Preußisch« Landesverband jüdischer Gemeinden hat ebenso wie ftr den Borjahren den Nachweis von Stellen für Prediger, Kantoren und Hilfsvorbeter für die Herbstfeiertage übernommen. Es liegen schon jetzt «ft»« Reih« von Bewerbungen vor, deren Zahl sich in den nächsten Monaten «rfahrungsgentäß wesentlich erhöhen wird. Hierdurch sind wir in der Lag«, denjenigen Gemeinden, di« für di« Feiertag« «inen Borbeter anstellen wollen, geschulte Kräfte namhaft zu machen. Wir weisen «rneut auf dies« Einrichtung hin und bftten di« Vorstände unserer Mitgliedsgemeinden, von chr im Bedarfsfälle Gebrauch zu n»ach«n. Lharlottenburg, 15. April 1931. Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinde«. Bekanntmachung bett. Verteilung des Verwaltungsblalts. ES ist der Wunsch ausgesprochen worden, das DerwaltungSblatt nicht nur den Gemeinden, sondern auch den in ihnen tätigen Beamten zugehen zu lassen. Nachdem wir neuerdings jeder unserer Mitgliedsgemeinden di« von ihnen gewünscht« Anzahl von Exemplaren übersenden, bitten wirdarum, den Beamten nach Möglichkett eines der zur Verfügung stehenden Exemplar« regelmäßig auszuhändigen. Berlin-Lharlottenburg, 18. April 1931. - Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden. Unterlagen für Beihilfengesuche. Zur Feststellung der BelastungSverhältniss« in unseren Mitgliedsgemeinden benötigen wir in jedem Rechnungsjahr verschiedene Unterlagen. Dies« Unterlag«,» sind ft» all den Fällen unbedingt erforderlich, in denen Gemeinden Subventionen erhalten haben, laufend beziehen, oder beabsichtigen, solche zu beantragen. Da di« Anforder»mg«n der Unterlagen und die wiederholl erforderlichen Mahnungen mit einem erheblichen Aufwand an Arbeit und Kosten verbunden sind, di« im Interesse einer möglichst schnellen Bearbeitung der eingehenden Gesuch« vermieden werden müssen, ersuchen »vir dringend, uns ohne weiter« Anforderung folgend« Unterlagen sofort »»ach Feststellung zu übersenden: 1. den Rechnungsabschluß für das Jahr 1930/31 (1930), 2. den Haushaltsplan für das Jahr 1931/32 (1931) nebst Kultus» steuer-Heberolle, 2. Änderung des Verzeichnisses der Derbandstagsabgeordneten. Unter Hinweis auf di« Bekanntmachung bett. daS Ergebnis der Wahlen zum Berbandstag vom 15. Januar d. Is. (VerwaltungSblatt, 9. Jahrgang, Nr. 1 vom 25. Januar 1931) wird bekanntgegeben, daß_ RAnw. Dr. Alfred Klee, Berlin, Dr. Aron Sandler, Berlin, RAnw. Dr. Willy Kahenstein, Bielefeld, chr« Mandat« als Abgeordnete des Derbandstages niedergelegt haben. Als Ersatzleute sind gemäß §65 der Wahlordnung für di« Wahlen zum Berbandstag vom Rat festgestelll worden: _ . Isidor Bach. Berlin N 24. Elsässer Stt. 17/18. RAnw. Dr. Alfred Landsberg, Wiesbaden, RAnw. Salomon Windmüller, Helsenkirchen, Munckelstraß«. Berlin-Eharlottenburg, den 22. März 1931. Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden. Wolfs. Beantwortung von Anfragen Armenbestattnnge». I. Nach der Verordnung über die Fürsorgepflicht vom 13. 2. 1924 (RGBt. I S. 100) gehört zu den öffeittlichen Fürsorgeaufgaben, die den Fürsorgeverbänden obliege», auch dt« Armenfürsorg«. Nach den ReichSgrundsätz«» vom 4. 12. 1924 (RGBl. I G. 765) § 6, ist nötigenfalls der Bestattuuasanfwand zu bestreite». Nach den Erläuterungen zu den ReichSgrunosätzen entspricht dt« Verpflichtung, einem - Hilfs¬ ",.2-ri' « r W- 3 b , . . _ ^r.. Ä bedürftigen nach dem Ableben «in« geordnet« Bestattung zuteil werden zu lassen, den bisher in allen Ländern geltenden Bestimmungen. .Nach 8 16 der Derottmung richtet sich di« Höh« der zu ersetzenden »osten nach de» Srundsähen, di« am Unterstützungsort« für di« Unterstützung tzllfSbedürstiger gleicher Art gellen. Nach der preußischen Ausführungsverordnung vom 13. 12. 1924 , sind Beztrksfürsorgeverbänd« die Stadt- und Landkreise, Landesfürsorgeverdände di« Provinzialverbärrd«. . ... -Ä’'