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Verwaltungsblatt des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden · 1924-12-15 · 5 (15.12.1924) · p. Seite 2

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Journal
Verwaltungsblatt des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden
Volume
2 (1924)
Issue
5 (15.12.1924)
Date
1924-12-15
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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— 2 - Bekanntmachung belr. die regelmäßige Zustellung -er Gemeindeblätter an den Landesverband. Diejenigen Gemeinden, die ein. eigenes Gemeindeblatt erscheinen lasten, werden gebeten, zwei Exemplare -es Blattes regelmäßig an das Bureau deS Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden, Berlin N. 24. Oranienburger Straße 2911, zu senden. Berlin, 12. Dezember 1824. Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden. Freund. Bekanntmachung betr. Einsendung der Statuten. Durch Bekanntmachung vom 28. Oktober 1824 sNr. 4 -es Berwaltungsblattss sindie Mitgliedsgemeinden aufgefovdert worden, ihre Satzungen in je 2 Exemplaren an das Bureau des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden einzusenden. Eine groß« Anzahl von Gemeinden hat d« Aufforderung bisher keine Folge geleistet. . Es wird hierdurch an die Erledigung der Angelegenheit erinnert. Berlin, 7. Dezember 1824. Preußischer Laudesverbaud jüdischer Gemeiude». Freund. Berichtigung des Druckexemplars der Verfassung.' Fn dem Druckexemplar -er Berfaffung des Landesverbandes sind folgende Fehler zu berichtigen: Auf Seite 3 ist tu Ui. b -er letzte Satz: „Die Besoldung nach staatlichen Grundsätzen ist anzustroben" zu streichen. Aus Seite 7 Artikel 21. Ziffer 3. Zeile 3 muß es statt -er Wahlen zu 12 und 23 heißen: J*r Wahlen zu 1) und 2)." Auf Seite 11 Artikel 38. Abs. 3 muß es statt Artikel 21. Ziffer 2; Artikel 21, Ziffer 3 heißen. Nachtrag zum Verzeichnis der dem Landesverbands angehörigen Gemeinden» geordnet nach Provinzen und Regierungs- \ - Bezirken! Pro». Oftpreußeu Reg.-Bez. Königsberg 1. Liebstadt 2. Gerdauen 3. Pr.-Holland 4. "8amdsSerg Reg.-Bez. Gumbinnen 1. Schirwindt 2. Marggrabowa Reg.-Bez. Allenstein 1. Nikolaiken 2. Seeburg - 3. Rössel. Pro». Braudeuburg Reg>Bez. Potsdam 1. Tempi in 2. Straßburg Reg.-Bez. Frankfurt a. O. I. Reetz Pro». Pommer« Reg.-Bez. Stettin 1. Treptow a. Rvga 2. Pyritz Reg.-Bez. Stralsund 1. Stralsund 2. Greifswald Reg.-Bez. Köslin 1. Pollnow 2. Falkenburg 8. Bnblitz 4. Rügemvalde Pr»». Schlesien Reg.-Bez. Breslau 1. Reichenbach 2. Freiburg 3. Münsterbevg Reg.-Bez. Ltegnttz 1. Neusalz a. O. 2. Sprottau Pro». Sachsen Reg.-Bez. Magdeburg 1. Stendal Reg.-Bez. Merseburg 1. Wittenberg 2. Delitzsch mit Bitterfeld und Eilenburg Reg^-Bez. Erfurt 1. Schwarza Pro». Hannover Reg.-Bez. Hannover 1. Wurrftorf 2. Elbamen 3. Springe 4. Bassum 5. Salzhemmendorf 6. Rehburg lStadls Reg.-Bez. Stade 1. Fürstenau 2. Stade Reg.-Bez. Aurich 1. Wilhelmshaven 2. Weener Req.-^Bez. Hildesheim 1. Gleidingen 2. Nordstemmen 3. Elze 4. Gr.--Rühd«n R«g.-Bvz. Osnabrück 1. Buer Pr»v. Westfale» Reg.-Bez. Münster 1. Ochtrup 2. Horstmar 3. Oelde 4. Datteln 5. Billerbeck 6. Warendorf Reg.-Bez. Minden 1. Minden 2. Wünnenberg 3. Bersmold. Kreis Halle 4. Gütersloh Reg.-Bez. AruSberg 1. Castrop 2. Geseke 8. Hagen Pro». Hesien-Naffa» Reg.-Bez. Cassel 1. Rotenburg 2. Frankenberg 3. Hetnebach 4. Zwesten 5. Hoof mit Breitenbach 6. Niederweidbach 7. Böhl 8. Helmarshaufen-Carlshafen 8. Rückingen-Ntvderrodettkach Reg.-Bez. Wiesbaden 1. Rüdesheim mit Getfenhetm und Winkel 2. Homburg v. b. Höhe 3. Hofheim i. Taunus 4. Wasenbach Rbeiuprooinz Reg.-Bez. Koblenz 1. Hamm a. Sieg 2. Schweppenhausen 3. Dierdorf 4. Münstermaifelb 5. Neuwied 6. Bacharach a. Rh. 7. Sohren. Reg.-Bez. Düsseldorf 1. Sterkrade 2. Füchen 3. Gindorf zu Gustorf 4. Goch 5. Kempen 6. Issum 7. Velbert 8. Werden mit KupferdreH 8. Rheindahlen 10. Süchteln Reg.-Bez. Köln 1. Beuel 2. Godesberg 3. Nümbrecht 4. Münstereifel 5. Elsdorf 6. Bergheim-Erft 7. Weilerswist. Reg.<-Bez. Trier 1. Mehring 2. Osann 3. Trittenheim Reg.-Bez. Aachen 1. Erkelenz Grenzmark 1. Frauftadt 2. Schwerin a. W. 3. Meserttz 4. Unruhstadt 5. Peckelsheim 6. Lichtenau. Gesetze und Verordnungen. Erlaß des Reichsfinanzmiuifters betr. den Persoualabba» der Religiousgescllschafteu vom v. Februar 1924. Der Reichsminister der Finanzen. Berlin, den 8. Februar 1824. 18 2230. Betrifft: Personalabbau der Religionsgesellschaften. In letzter Zeit sind der Reichsregierung Beschwerden und Vorstellungen wegen der Durchführung des Personalabbaues gegenüber den Religionsgesellschasten zugegangen. Aus ihnen habe ich ersehen, daß einzelne Landesregierungen anscheinend auf dem Standpunkt stehen, daß sie ohne Rücksicht auf die den Religionsgesellschasten im Attikel 137 der Reichsyerfaffung gewährleistet« Selbständigkeit von sich aus. den Abbau der Kirchenbeamten regeln und durchführen könnten. Diese Auffassung wird auf den Artikel 18 Absatz 2 der P.A.B. gestützt, der ausspricht, daß die Länder berechtigt sind, entsprechende Abbauvorschriften auch für die Körperschaften des öffentlichen Rechts zu treffen. Zur Beseitigung der Anstände und zur Herbeiführung eines möglichst gleichmäßigen Verfahrens in der Frage des Abbaues der Religionsgesellschaften sehe ich mich veranlaßt, auf folgendes hinzuweisen: Der Arttkel 137 der Reichsverfaffung, der das Verhältnis von Staat und Kirche regelt, hat durch die P.A.B. keine Aenderung erfahren und somit die Selbständigkeit der Kirche unberührt gelassen. Die Grundsätze, wie sie in den einzelnen Abschnitten d«S Artikels 137 niedergelegt sind, müssen daher auch bet der Durchführung eines Personalabbaues der Religionsgesellschasten beachtet werden. Der Arttkel 18 Absatz 2 der P.A.B. sollte den Landesregierungen nur die Möglichkeit geben, eine gesetzliche Grundlage zur Herbeiführung eine- Abbaues von Körperschaften des öffentlichen Rechts zu schaffen. Die Frage, ob di« Landesregierungen von sich aus den Abbau der öffentlichen Körperschaften durchzuführen haben, oder ob die Durchführung den öffentlichen Körperschaften selbst -«steht, wirb durch den Arttkel IS Absatz 2 der P.A.B. nicht enffchteden. Die Beantwortung dieser Frage richtet sich vielmehr nach den für die einzelnen Körperschaften besonders geltenden Grundsätzen des öffentttchen RechtS und kann daher bet den Religionsgesellschasten nur im Rahmen deS Artikels 187 der RetchSverfaffung erfolgen. Demgemäß muß, sofern von den Landesregierungen gesetzliche Abbauvorschriften für die ReligiouSgesell-

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