Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 233 (sequence 235)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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— 233 — Ist ee doch einer der borvortretepdstan Züge im .consemtiven Charakter de• israelitischen Volke•, da•• * es gerade an «einer alten, angeerbten Bitte and Sprache mit einer Zähigkeit und Unbeagta&ksii feethih, die ihm schon manchen Vorwurf Sentker and aach Boheiter• bauten einbrsehte, ein Zag, den ei in den verschiedensten Thailen der Welt durch all die vielen Jahrhandelte dee Leidem and der Knechtschaft zumal dort beibehielt, wo ea «ich nur ala ״eiagewandert und fremd* fühlte — wie wäre 6• also erklärlich, dass ea hei dieser Verhebe für alle• Nationale, für das von den Vätern Ererbte, bei dem grossen Hasse, den es flir die chaldftischen Unterdrücker hegte, dennoch in einem »0 kurzen Zeiträume die Sprache dieses gehassten, ja, wie einzelne Stellen im Talmad zeigen, verabscheuten Volke• angenommen and seiner eigenen, väterlichen, ,heiligen• Sprache, in der der Ewige »eibat zu seinem erwählten Yelke gesprochen, 80 wider alle Gewohnheit entsagt hätte — wenn ea nicht bereits früher schon mH der chaldltschen Mundart vertrant gewesen wäre! Bedenkt man dam, dasa unter allen semitischen Sprachen das Aramäische dem Hehriucb-kanaanitiaeben in vielen Beziehungen am nächsten steht, was allein schon eine Vermischung begünstigt, dass in Mesopotamien, dem Unroh&sitze der Hebräer, von wo aas verschiedene Oulturein Wirkungen auf sie stattfinden mussten, das Aramäische ursprünglich einheimisch war, ja in den Uranfängen der hebräischen Poesie, in dem gewaltigen DeboraÜede schon aramäische Sparen sich zeigen; erwähnt man ferner, dasa Handel and In• dastrie, die für die Volkssprache von nicht geringem Einfluss sind, zur Zeit Salomo'• einen mächtigen Auf• K«fc«4'• MHwn• VU1!ז