Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 232 (sequence 234)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
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zeugung sufdrängt, du« u Dicht rar Zeit du gbwbensängstlichen Öchriftgel ehrten thumi , wo das Dogmen• fabriaren m Mode kam and Aber Aeussenmgcn and Meinungen ein strenges Gericht gehalten wurde, entstanden •ein kaha, wird daa Sprache«lorit allein, 80! es noch 80 eigenartig gestaltet, keineewegi vom Gegen* thetle überzeugen. Ueberhaupt hat sich in neuer Zeit allmäblig die Ueberseugung Bahn gebrochen, dass die Bekanntschaft mit dem aramäischen Idiom keineswegs einen Za* sammenhang mit Chaldäa und den Zeiten des Exils bedinge, sondern vielmehr auf eine Bekanntschaft mit jenen LandestbeUen, die die nördliche Grente Palästinas bildeten, nirückxafQhren sei. י־ Ob das Gbaldäische in Babylon gesprochen wurde, ist auch noch mehr als zweifelhaft, die babylonische Keil* schrift, die entschieden nicht aramäisch ist, kann vielleicht vom Gegentheile überxeugen. Die verhältniumässige Reinheit der iftetion der nicbexiliscben Propheten lässt es auch nicht vennuthen, dass die Jüdäer bei ihrer Rückkehr aus dem Exfle jene Sprache mitgebracht haben, die häufigen Aramäiamen in den anerkannt vor exilischen S8. swingen anderseits, ihnen ein höheres Alter puxo* erkennen, wie es bereits von -verschiedenen Seiten coa* st&tirt worden 1*1y Bo sagt auch Professor RodigerIM), die Chaldäismen sind nicht tu den Eigenthümlkhkeitcn späterer Schriftsteller zu rechnen; denn sie haben schon in früherer Zeit der hebräischen Volkssprache angehört. ' •י) Vgl. HMdstk« D. M. 0. IXI, 185 f , De WcUe'1 BnWtang io duA.T. von Wtfsder p. 73. י**) Gtwnhis' HebriikeJ» GnmmstiX in Rftdigtr’s ütaarbtitatig 19. Anfl. p.!3. '