Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 228 (sequence 230)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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die Zukunft, die «einer wertet, nah Har ▼erden wollte, «einem Geilte aber von der Religiös noch keine Feupln angelegt waren; da er denken durfte, was üfln die Vernunft eingab und glaubeo, was ihm au« dem Herten quoll; da er dem kühnen Flug «eine« Geistes keine zjfcel anzulegen brauchte und da« jeden freien Gedanken hemmende Wort — Dogma noch nicljt erfunden war: die alte freie vorexiüsche Zeit! Wir kommen nun zu dem letzten, eigentlich dem < allerersten % gegen die, Aechtheit geltend gemachten 1 Eiawa&da, wonach der ganze Sprachcharakter Kohelet'a < eine Salomonische Autorschift desavouire. ln der Tbat < ist es eine Wahrheit, der sich Riemand erwehren kann, 1 der für sprachliche Eigentümlichkeiten einen Sinn hat,! dass diese Schrift eine durch und durch aramfiisebe ] Färbung trügt, dass der in ihr zttm Vorschein kommende \ Partikelreichthum, wie der ihr eigentümliche Gebrauch J der hebriisehen Worte den übrigen hebräischen Schrift- 1 Stellern ga&s fremd ist und nur in dem sogenanateif Childsismus Analogien findet. Wjr versuchen ei daher ן auch nicht, eine ״Sichtung der Cbaldaismea״ vorzu• , nehmen, um etwa zu behaupten, sie seien nur gering ן und unbedeutend, sondern erkennen die Thatsache ihrem י vollen Umfange nach an, meinen aber, dasswir hierder e Sprache keine derartig entscheidende Stimme einriamen e dürfen, um darauf hin allein die vollwichtigen Angaben des Buches einfach zu negiren. Kanu man den nicht j die einzelnen neahebriUschen Ausdrücke, Wortformen 8 und’Redewendungea auf Rechuung späterer Abschreiber setzen? 'V In der That braucht man nur den Ideengang des! Baches näher in’s Auge zu fassen, und es wird klar,