Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1872-01-01 · Viertes Heft. (1872) · p. Seite 217

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
Band VIII (1871)
Issue
Viertes Heft. (1872)
Date
1872-01-01
Page
Seite 217 (sequence 219)
Language
Hebrew
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/3768355-7182392-7182523--1602-3974258
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 217 — gemangelt tu haben. Sie gaben eich and! dnrehass "Same Hube» Betrachtungen darüber umstellen, bestimmte Begriffe ▼on der Gestalt de« Jenseits eich za bilden; ei war ihnen ein gemeiuchaftlicber Ort fllr alle Beelen, der Tod ein Vollenden der Wallfahrt, ein Ein• gehen m die Vemmmhmg der theaeren Hugeschie• denen. Keine besondere Auszeichnung wird aber den Frommen zn Tb eil, in dem beseligenden Bewusstsein, gut and gottgeflllig gelebt ta btbes, hegt Lohn genug; ebenso hat der Bfae die Strafe ftr seine Sünden bereits im Diesseits abgebüaat 11*). hihren Vorstellungen יי*) Ei nod die« eben noch die gesunden, arspritogticb-Batttr• liehen durch keine künstliche Reflexion getrübten Ansehenangea, von denen einaelne Hschklinge noch in Talmud lieh Torfindeo. AUerdingt sah «ich die Religion bald bemflssigt, diese vottuthftmlkhen Anachaaongen in ein ander«*, schmäleret Bett an Wien, und die Philosophen der rerachMdensten Epochen and Richtungen, »ofern ne nicht materialistischen and verwandten Ansichten huldigten, haben ihr dabei treulich tu Seite gestanden. Der Seele die Unsterblichkeit unbedingt, unter allen 0metSnden atiiucrkeanen — dazu können «ie lieh nicht ent- Bchlieseen. Wie jeoar jfldiache Philosoph dea Mittelalter!, J. Arema, der, dem Syiteae Alei. des Aphrodisier'a ßdi anschliessend, uni eiaachürft, den die ÜnaterbUchkeit keineswegs ein Attribut der Seele au ■ich, sonders ds*1 letzter« vielmehr vorertt all eine Anlage (ד^בל TD) aufm• fassen sei, die nur durch geiatige und ethiache lUttgkeit, durch einen tugendhaften gottgelKUgen Lebenswandel, ein reale!, ewiges, unsterbliches Wesen werden kann,—ebenso betont Johannes Haber (*. Sehr. p. dl (.) ״dass die Du- Sterblichkeit nicht bioe mehr als ein neturgemissesPrldkat > des Qeiatea, gleichsam als ein physisches Attribut, sondern < auch «1« eigenste That der Erhebung11 gedacht werde, dass man nichl durch ein blosses ffichgebenlaseen S«Ssk'• icMkwM vui « יי

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.