Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 216 (sequence 218)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/3768355-7182392-7182523--1601-3974257- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
-216 ־י Erfahrungen voraus, tiefes Nachdenken Über die Un*^ gleichheit der socialen Zustände, über die Widerspräche zwischen dem ethischen Verhalten des Menscheo and .seinem lasseren Befinden, sittlich ernste Lösungsversuche des grossen Weltrlthsels: לו ytr rcלו ״ r״ prs, was von Keuschen der ersten Kulturstufe unmöglich zu erwarten. In dem ursprünglichen BodörftnssP, eine Fortdauer der Seele überhaupt anzunehmen, lag noch nicht eine auegef&hite Lehre von den verschiedenen Schicksalen nach dem Tode, und es wird zum grössten Theile erst von der Religion und ihren Vertretern, die sich dessen als Kittel bedienen wollen, um den Keuschen für ihre religiös-ethischen Zwecke zu bestimmen, ihm eingeprlgt, dass ungleich das Loos, welches der Guten ׳־־■■nmTFrüöftnen wartet, von dem der Bösen und Frevler, dass jenen der Himmel in Aussicht stehe * während diese in, die Hölle wandern müssen. Das gohört also einer spätem Enbäcklungsperiode so, da die Religion sich der im Volke ansgebildeten Vorstellungen bemicbbgt, &ie nach ihren Anschauungen, zu ihren Zwecken umbildet, im Volksbewusstsein aber war 08 ursprünglich nur ein unbestimmtes Ahnen, dass die individuelle Existenz mit dem Tode nicht abschlicsse. Und so finden wir auch bei den Ilebr&ern der ersten Periode jene Jdecn nur dunkel and allgemein;!ungebildete Begriffe von einer Verschiedenheit der den Menscheo erwartenden Geschicke scheinen gänzlich wird et noch heute, wohl such in rtriliiirten liegendes, einige solcher ״N*tarmensrhehu geben, die dies nicht begreifen. — aber«• sind das eben, wie Herr Df. Schneider aoadrlcklkh versichert (a. a 0. Aomerk. 1-), Männer des ״RAcktthrittt!u