Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 215 (sequence 217)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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-215zuerst rum Bewuietaein kamen, derartig «ich zu denken, wie etwa der Dogmatiker oder der ReligioDB«_ philoeoph sie «einen Zuhörern vorzufuhren und zu beweUen lucht. Da» Volk ist ja bekanntlich weit praktischer, ea denkt, nicht sondern fühlt, und was ihm sein Instinkt sagt, braucht keiner Beweise. So ist es zuerst du individuelle Gefühl des Menschen, du für sich eine Forteiistenr sucht; ei will einen Ersatz für du vom Tode ihm geruhte Dasein — und du bietet ihm das Jenseits. Es ist du Gefühl der Menschenwürde, du Selbstbewusstsein, welches sich auch bei den Naturmenschen gegen den Gedanken sträubt, dass er mit der Zeit ohne jede Spur veruebtot werde. Man glaubt gar zu gern, wu man wünscht, sagt der deutsche Dichter, die Unsterblichkeit aber ist nothwendig und daher selbstverständlich. Ob es im Jenseits, unter den Seelen verschiedene Schicksale, Klasseoeiothoilungen gebe, darüber denkt er nicht nach — genug es gibt einen Ort, wo ihm eine weitere Existenz bcschieden ist, und du genügt ihm vorerst Die Entwicklung der Ideen von Strafen, nach diesem Leben ist erst späteren Ursprungs1»). Diese seist .schlimme 1'•) Gef« P. Dr. Schneider (die ünsterblichheilsideen im Olnnben and in der Philosophie Regenih. 1870 p. (66) — der aber, wenn er bald Seite 166 wiederum die Priorität der Idee von den ewigen Hölle nsUwfen nir die Kirche in Anspruch nimmt, eigentlich rieb selb•( widerspricht: ,.Den ücdsnken, ssgt er, konnte der Naturmensch nicht ressen and entwickeln. du• der tchwecbe Sterbliche, ,der |)e solcher eben nie msekeland •tadealoe •ein kenn, tm Bode eine• dnsigeo Lebens ond nsch einer einigen Prttfüag tat Erden den immerwährenden (Jaslen einer muterrollen Hölle sollte übergeben werden11, Freilich