Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 184 (sequence 186)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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—184 — und nnu will Gräbt die. Abfassung des Bnches in eine Zeit versetzen, in welcher die Spreche eine F&rbnng bekommen, die mit d e r Kohelet’s 8m allerwenigsten etwas gemein hei Die grösste Verschiedenheit, welche die Zeit überhaupt bei einem Sprachetamme hervor• bringen kann, herrscht zwischen dem Sprachcharakter Kohelet's nnd dem der Mischna. Wenn wir Ausdrücke der. Mischna betrachten, die beroits in dor ältesten Hillelitischen (d. h. der ersten Herodiänischen) Zeit im Gebrauche standen, wie t. B. טדיס für Gott (:*ריר» סד Gottesfurcht); עזה für Gebet',;ע Geschäft, Handlang, Thon; ־cc: fortgehen, sterben;משייה Tod; pirr und rpxn statt ילד und רדח;ילדזד m für Stolz a. e. w, — wo in aller Weh finden sich in Kofa. Analogien dazu P Schamai's gewöhnlicher Ausspruch war: כל ד!*מ בער סניה ימית ra הוה, דקבל. Hillel sagte öfters: vra■יאם ל» לבטי — finden sich in Kohelet ähnliche Ausdrücke P Nicht nur nicht die mindeste Aehnlichkeit entdecken wir hier, sondern wir finden, dass die Form und der Gebrauch der Worte! die Üon- •tructioD dee Satzes, der Ausdruck, d:e *Schreibweise — alles ist derartig verschieden, dass wir nur staunen könneu, wie ein Hann ton der Bedeutung eines Grätz', dessen hohe Verdienste um die hebr. Literatur, die Wissen• schaft des Judeathums und seine Geschichte doch Jo* der anerkennen muss, das nicht merken sollte! Konnte er denn auch nur eine Mischna angeben, die mit der Kohelet •Sprache im Entferntesten ähnlich wäre. Und von jener Zeit, der Zeit HiUel’s und der B’ne• Betherah besitzen wir viele Miachngjotb! Also zeigen sich der Grätz'schen Hypothese, des Buches ganzer Inhalt und seine Sprache unversöhnlich;