Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 183 (sequence 185)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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von Jahren, noch mehr eher der Opfer, und «oll tu« dem Judier ein Idamäer werden, müssen vorerst die nichts weniger als unbedeutenden Hindernisse aus dem -Wege geräumt .werden. Zwar versucht est׳ Professor Grfitz, diese Gegensätze theilweise auch nicht ohne Gesebick und mit einer ge wissen,•feinen Routine auszn• gleichen) aber nicht immer will ihm daa glücken■ 80 t. B. war Kohelet bis jetat gewöhnt, «ich als Sohn David’« au reprisentiren — ein unzweideutiger Protest gegen seine Herodianwinmg. Hier muss nun ein ge• sehicktcr Kunstgriff Hilfe schaffen! Am Ende sagt das Buch nicht überall: Kohelet sei nicht der etwa erst nach einem Jahrtansend folgende Idumier Herodes, sondern ein legitimer Sohn David’s. Nur einmal in der Ueberschrift wird etwas von dergleichem erwähnt, und dann etwa noch der Epilog, welcher von Kohelet wie von einem weisen Volksieh* rer spricht, der viele Sprüche verfasst und nach Weisheit gestrebt hätt^, scheint 00 etwas besagen zu wollen. Non die Ueberschrift hat ja ein altes Vorrecht, falsch zu sein; die Aussagen de« Epilogs aber sind auf Rechnung der Canonaammler zu setzen, die ihn dem Buche beigeseüten; ihre Unvorsichtigkeiten oder Dummheiten zu verantworten, hegt weder in der Auf•' gäbe noch in der Macht — einer vorn rth eilsfreien Kritik. Allein was. uns am meisten Wunder nimmt und Wunder nehmen mos«, ist, wie sich G. mit der Bpra* che des Buches zurecht fiidea konnte. Nor die sprachliehe EigenthümKcbkeit war es, die den ersten Zweifel in Grotiua geweckt and (Re Herabsetzung in die (nach)• ezilisebe Zeit durch H. von der Hardt veranlasst hat,