Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 173 (sequence 175)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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-173er plötzlich ab, spricht tos etwa« Anderem, macht scheinbar harmlose Bemerkungen. Denn weder der König 000h seine Creatoren durften et merken; sonst wäre der Verfasser und sein Werk gefährdet gewesen. Er musste daher bald sein Yiair lüften, bald wieder rasch schüeseen, und 80 scheint es ״planmässig mit einer gewissen Unordnung angelegt zn seht44. Das nun sei der Schlüssel zu dem bis jetzt ungelösten Käthsel, der Weg, der allein zu einem richtigen Yeratändniss des Buches fiihren könne. ״WO] man es in seiner ganzen Tiefe erfassen, so muss man davon ausgehen: Kobe• let, der König, ist Herodes44. Allein, welche Verwandtschaft unter diesen Namen •tattfindet, wie Herodes dazu komme, — Kobelet zu heissen, wciss nun Grätz gerade nicht anzugeben; er meint, es sei am Ende vielleicht ein Spitzname, desseo Bedeutung ״man44 auch nicht weise. Also Kobelet, den der Verfasser als den Spre* ebenden einfährt, von dessen tiefernstem, sittlichem Sinn, von dessen Sehnsucht nach geistiger Befriedig• ung, unauslöschlichem Streben nach Wahrheit und Er• kenntniss, hier, im Buche mehrfach Zeugniss abgelegt wird, sei kein Anderer gewesen als — Herodes, der Sohn Antipatera, ein Mann, dem derartige Dinge wohl kaum eine schlaflose Nacht mögen verursacht haben. Nun aber bezieht Grits G. IV. 13.(rocr סלך זקן), wo über einen ,alten, thörichten König* geklagt wird, der nicht verstehe, sich warnen zu lassen, ebenfalls auf denselben Herodes! Hat der geistreiche Erklärer die• seo Widerspruch gar nicht gemerkt, oder zählt du auch zu jenen ״plannissigen Unordnungen14, mit denen das Buch angeblich angelegt sein »oll? Enthalten C. I.