Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 174 (sequence 176)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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- 174- 13—17; H, 9. 13.14 f.; VH,19; TDI, 16; XH,1Ö-13; garkein wahres Wort? Wie kann man denjenigen, den man an mehrfachen Stetten Weisheit ro ihrer höchsten Potent, jedenfalls ein heisse• Stieben, sie zu erlangen, sugeaclmeW, auf einmal ata einen unbefchrbar«) Thoren hinatetten? Ueberhaupt kann man den grössten Theil von den OC. V., VI., VII, IX., XL n. XII nicht einem Manne wie Herodes in den Mund legen. In Kohelet, sagt Grats, wird öfter über einen tyrannischen König geklagt, welcher aas keiner erblichen Dynastie entstammt sein könne. Nimmt man noch hinzu, dass er, dieter König, ein Parvenü, ja geradezu ein Sklave. genannt wird, so kann man mit ^igern auf ihr weisen! ״Es ist doch eigentlich unbegreiflich, dass die Forscher nicht .auf Herodes gekommen sind, der so deutlich in Kohelet geschildert wird: Wehe dem Lande, dessen König ein Sklave ist, und dessen Pürsten schon am Morgen schwelgen11. Wir unsererseits wüssten nicht, wo solche schreckliche Klagen über einen tyrannischen König zu finden wären; auch ist nh*• gends von einer fremden und erblichen Dynastie die Rede, und sollte das Buch einen politisch-aatyrischeii Charakter tragen, einen derartigen Zweck verfolgen, so müsste doch vernünftiger Weise mehrfach hievon die Bede sein. Die emsige Stelle C. X, 16 — 19, wo ein Lind bedauert wird, dessen König ein Bube ist, (־*:, nach G. Sklave) und dessen Fürsten schon am Morgen schwelgen, dagegen ein Land glücklich ge* priesen, das einen edlen Mann ftun König und Tapfere tu Fürsten habe; denn, wie ee weiter heisst, durch Trägheit sinkt der Staat upd durch Schlaffheit geht das Land tu Grande diese Aeuuenmg trägt einen