Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 172 (sequence 174)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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-172- Aach nachGritz §0U der Verfasser tiefe□ Groll ge• gen die bestehende Regierung, grosse Uözafriedenheit and Missstimmung Aber du jetzige traurige Geschick des Gotteevolkes bekunden; auch er meint, es wären überall Spione and Aufpasser aufgestellt gewesen, vor denen aioh der Verfasser fürchten musste, mit der Sprache frei herauszutreten; dass er genöthigt war, in Räthseln zu sprechen, durch Winke und Andeutungen verstanden zu werden. Nur ist es nach Gräfe nicht der persische Zwingherr, der du Volk so herunterg^ bracht hatte, niobt der Growkönig von Susa, dem die versteckten Ausfälle galten, sondern ein eigener Ko• nig von Juda, ln dem König G. 1,1.16. VIII 2. 4. X, 16—20 sicht er nämlich Herodes, den Grossen, auf welchen namentlich IV, 13 — 14 t hmdeuteu, •ollen. Unter dem an der letzten Stelle genannten ״weisen Jüngling“,der besser wäre als der״thörichte,*lte König״, versteht Gräfe wiederum deuen Sohn Alexander, der, angeklagt ,0)wegen einer angeblichen Verschwörung, in den Kerker geworfen und zum Tode verurtheilt vor• den war. Unser Buch sei nichts anders, als eine Schutz- •chrift ffrr diesen eingekerkerten Jüngling, für dessen Freilassung der Verfasser platdireo, den ahen, thörichten König aber geissein wollte. Andererseits furchtete'er auch diesen König; er durfte nicht mit seiner Sprache heraus, um nicht in des Kerker von Hyrkanien zu wandern, daher •ein Versteckenspielen 1 80 oft er deutlich auf den tyrannischen, verbauten König hin• weist, der in seiner Regierung elend (7) geworden, bricht ia') JoMphas, Antiqq. XVI, |, 2; 4. 3; 5,1 fvgl. Grits. Ge• Schicht« 4er Jaden Bd. ffl. /