Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- Band VIII (1871)
- Issue
- Viertes Heft. (1872)
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 168 (sequence 170)
- Language
- Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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IW — so will er nicht ▼00 «ich sagen, daa» er «ich durch Weisheit ausseioh&e, sondern bezeugen, dass irdische Weisheit, io ooeh so hohem Grade ▼erHehen, doch nicht im Stande ist, dos Krumme gerade, die fehler wieder gut ao machen, dem Nichtigen der Welt einen Werth zu ▼ariaiben. Er war au diesem Geständnis« gleichsam geswungen; denn 10U er die Weisheit für eitel und an befriedigend erklären, •0 muss er ihres Besitz, vor* aussetsen; er muss behaupten, dass er sie durch und durch ifi allen umfassenden Tbeilee kenne, wenn «eine Klage Aber deren Nichtigkeit eines Schein ▼on Bercch* tiguag haben •oll Ebenso kann nur der, welcher das höchste menschliche Glück, die grösstes Freude« und Genüsse der Welt erfahren, behaupten, dass alles Glück und aller Genuss nichtig kt. Wenn Kohelet klagt, dass seiue Weisheit ihm Nichts genützt habe, dass sie nicht glückselig mache, nicht befriedige, so kann nun darin schlechterdings keine Selbstüberschätzung finden, wenn euoh Knobel aasruft: ״das wäre Anmassung, ■0 Etwas könnte kein Verfasser ▼on sich sprechen**. Zu• mal wenn man bedenkt, dass dieses Buch zuvörderst nicht für die Oeffentiichkeit bestimmt war, dass darin der Verfasser nur für sich selbst seine Erfahrungen und Gedanken aafgeseichnet hat, der doch fibeneugt sein musste, dass, wenn ihm Gott hohe Weisheit ד״ versprochen, er sie wirklich besessen habe: warum sollte er sich nicht also sagen dürfen, du kannst Alles, was Menschen su können im 8tande sind, hast studirt, soweit die meosohÜche Erkeontoiss reicht, bist webe,■ sehr weise, weiser als alle deine Vorgänger, hast auch V >>•) L Köd. 1* r 5, 9 L 26.